BOS/FOS-Schüler forschen an der Hochschule

26.10.2009
Von: Diana Feuerer

Zusammenarbeit mit Professoren

Einen „exklusiven“ Einblick in die Forschung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Regensburg (HS.R) haben sechs Schüler der BOS/FOS Straubing erhalten. Im Zuge ihrer Seminararbeit am Ende der 12. Klasse experimentierten sie in Laboren der Hochschule und wurden dabei von Professoren der Fakultät Informatik und Mathematik (IM) und der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik (AM) betreut.

Am Mittwoch, 21. Oktober 2009, fand die Abschlussveranstaltung dieser ersten Kooperation ihrer Art statt. Mit dabei der Mitarbeiter der Ministerialbeauftragten-Dienststelle Ostbayern, Hans Scheiderer. Ziel der Zusammenarbeit war es auch, das Lehrangebot von BOS/FOS und Hochschule in Zukunft besser aufeinander abstimmen zu können. Initiiert hatte die Zusammenarbeit Prof. Dr. Friedrich Kuypers von der Fakultät Informatik und Mathematik (IM) zusammen mit Hans Scheiderer, Mitarbeiter der Ministerialbeauftragten-Dienststelle Ostbayern.

Versuche zu radioaktiver Strahlung durfte  FOS-Schüler Kilian Betz im Zuge seiner Seminararbeit in der technischen Ausbildungsrichtung der FOS Straubing an der Hochschule Regensburg durchführen. Für ihn waren die 15 Stunden im Labor der HS.R etwas besonderes, wo sonst hätte er die Möglichkeit gehabt, so zu experimentieren. Betreut hat ihn Prof. Dr. Thomas Peterreins von der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik, der ihm großes Interesse und Engagement bescheinigte. Mit Populationsmodellen und den dazu notwendigen Differentialgleichungen setzte sich zum Beispiel der FOS-Schüler Tobias Venus an der Fakultät Informatik und Mathematik (IM) auseinander. Betreut haben ihn Prof. Dr. Martin Pohl (IM) und Thomas Benkö (IM), studentische Hilfskraft. Die Zeit, die er an der Hochschule verbracht hat, hat ihm viel Spaß gemacht.

„Es ist mal was ganz neues, Praktikumsversuche aus den ersten beiden Semestern mit Schülern durchzuführen“, sagte Prof. Dr. Peter Bickel von der Fakultät AM, der ebenfalls Schüler bei ihren Forschungsarbeiten betreut hat. Ihre Ergebnisse haben die Schüler der BOS/FOS Straubing in einer Seminararbeit zusammengefasst.  FOS-Schüler Wolfgang Weber hat sich zum Beispiel mit Mikrowellen auseinandergesetzt. Er erhielt Einblicke in die Grundlagen der Wellenlehre und hat sich schlussendlich intensiv mit dem Dopplereffekt befasst. „Man kann hier an der Hochschule einfach alles selber zusammenbasteln“, sagte Weber. Auch ihm habe die Arbeit mit der hochmodernen Ausstattung Spaß gemacht, resümierte der Schüler. Auch das Fazit der Organisatoren fiel am Ende sehr gut aus. Geplant ist, das Projekt weiterzuverfolgen. Es wird auch in Zukunft ein Angebot für besonders interessierte BOS/FOS-Schüler sein.

Beteiligt waren neben Prof. Dr. Friedhelm Kuypers (IM), Prof. Dr. Thomas Peterreins (AM), Prof. Dr. Peter Bickel (AM), Prof. Dr. Martin Pohl (IM) und als studentische Hilfskraft Thomas Benkö (IM). Von Seiten der BOS/FOS Straubing organisierte die Zusammenarbeit Kerstin Fritzlar, die Fachschaftsleiterin der Fächer Physik und Informatik. Folgende Schüler der BOS/FOS haben teilgenommen: Martin Schütz, Robert Deubner, Kilian Betz, Tobias Venus, Wolfgang Weber und Florian Murrer.

Bildtext: Foto: Feuerer
Erfolgreiche Zusammenarbeit:  Schüler der BOS/FOS Straubing durften für ihre Seminararbeit mit Professoren der Hochschule forschen. Bei der Abschlussbesprechung war auch Hans Scheiderer, Mitarbeiter der Ministerialbeauftragten-Dienststelle Ostbayern (ganz links) und Kerstin Fritzlar (vordere Reihe, 2. von links),  die Fachschaftsleiterin der Fächer Physik und Informatik an der BOS/FOS mit dabei. (Auf dem Bild sind des Weiteren zu sehen: vordere Reihe Robert Deubner (3. von links), Kilian Betz, Wolfgang Weber, Tobias Venus und Eva Neumaier, Öffentlichkeitsreferentin der Fakultät Informatik und Mathematik; hintere Reihe, von links: Martin Schütz, Prof. Dr. Thomas Peterreins (AM), Prof. Dr. Peter Bickel (AM), Prof. Dr. Martin Pohl (IM), Thomas Benkö, studentische Hilfskraft der Fakultät IM und Florian Murrer.

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