Bayerns Hochschulen schlagen Alarm!

18.10.2010
Von: Hochschule Bayern e.V., Universität Bayern e.V.

Hochschule Bayern e.V. und Universität Bayern e.V. haben einen Offenen Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer geschrieben, um auf die Auswirkungen der Sparbeschlüsse für den doppelten Abiturjahrgang hinzuweisen.

Ministerpräsident Horst Seehofer bei seinem Besuch am Hochschulstandort Regensburg im März 2009. Foto: Hochschule Regensburg

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und die Universitäten Bayerns ziehen eine Kündigung des mit dem Freistaat Bayern geschlossenen
„Innovationsbündnis Hochschule 2013“ in Betracht, sollte sich der Freistaat nicht mehr als deren verlässlicher Partner verstehen. In einem Offenen Brief vom 14. Oktober 2010 haben die Vorsitzenden der Hochschule Bayern e.V. und der Universität Bayern e.V. Ministerpräsident Horst Seehofer deshalb eindringlich auf die gravierenden Auswirkungen der Sparbeschlüsse auf die Absolventen des doppelten Abiturjahrgangs hingewiesen, wie sie in Teilbereichen bereits jetzt wirksam werden.

Wie es in dem Brandbrief heißt, sind die Präsidentinnen, der Rektor und die
Präsidenten der bayerischen Universitäten und Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften auf Grund des Kabinettsbeschlusses vom 27. September 2010
„hochgradig besorgt, dass die bayerischen Universitäten und Hochschulen für
Angewandte Wissenschaften alsbald nicht mehr in der Lage sein werden, die für die Zukunftsfähigkeit des Freistaats dringend benötigte Ausbildung hochqualifizierter Absolventen zu leisten.“ Das sorgfältig austarierte System aus Leistungen des Freistaats und Gegenleistungen der Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften drohe aus dem Gleichgewicht zu geraten.

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