Ausgezeichneter Eindruck

17.02.2009
Von: Cornelia Babl

Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch informiert sich über die Hochschule Regensburg

Einen „ausgezeichneten Eindruck“ hat Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch (FDP) am Freitag bei seinem Besuch an der Hochschule Regensburg (HS.R) gewonnen, wie er im Anschluss bei einem Pressegespräch berichtete. Heubisch hatte sich zunächst an der Auftaktveranstaltung des „Regensburger Hochschultags“ beteiligt und nahm sich im Anschluss drei Stunden Zeit, um die HS.R-Standorte an der Seyboth- und an der Galgenbergstraße zu begutachten.  

Mit von der Partie waren Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler, Ministerialrätin Dr. Astrid Krüger und Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger, der beim Rundgang der Hochschule erneut die Unterstützung der Stadt beim Thema Baumaßnahmen zusicherte.

HS.R-Präsident Prof. Dr.  Josef Eckstein nutzte die Gelegenheit, um dem Minister Einblicke in die intensive Arbeit an der Hochschule zu verschaffen. Mit knapp 1500 Bewerbern für das Sommersemester habe man die Vorjahreszahl heuer um 32 Prozent übertroffen. Die mit dem Ministerium vereinbarte weitere Erhöhung der Zahl der Studienplätze von derzeit knapp 6000 auf  rund 8000 im Jahr 2013 könne man aber nur sinnvoll bewältigen, wenn auch der räumliche Ausbau vorangetrieben werde. Deshalb hoffe er darauf, dass das versprochene Geld für das beantragte neue Laborgebäude und den Neubau für die Fakultät für Informatik und Mathematik bald fließen werde, so Eckstein. Die Dringlichkeit machte der Präsident an einem Beispiel mehr als deutlich: Die Räume, die die Mathematiker und Informatiker derzeit nutzen können, sind mit einer Auslastung von 572 Prozent dramatisch überbelegt.

Von der Enge an der HS.R konnte sich Heubisch auch beim Gespräch mit Studierenden überzeugen: Sie berichteten dem Minister von ihren Sorgen angesichts der immer dichter belegten Räume.  Einen Eindruck vom Campus bekam Heubisch bei den einzelnen Stationen seines Rundgangs: Er warf einen Blick in die preisgekrönte Bibliothek und ins „Business Simulation Center“ der Fakultät für Betriebswirtschaft. Außerdem ließ er sich ins Labor für Verbrennungsmotoren und Abgasnachbehandlung führen und besuchte auch noch das Labor für Digitaltechnik.Hans-Jürgen Thaus, der Vorsitzende des Hochschulrats, richtete von Seiten der regionalen Wirtschaft einen eindringlichen Appell an Heubisch. „Von der HS.R kommen fantastische Studienabgänger. Wir sind auf die hervorragende Ausbildung dort angewiesen“, sagte er. Deshalb sei der weitere Ausbau der Hochschule von immenser Bedeutung für die ostbayerischen Unternehmen. „Wir werden im globalen Wettbewerb nur vorn bleiben, wenn hier etwas getan wird. Wachstumspolitik ist immer das Ergebnis von Bildungspolitik“, so Thaus.  HS.R-Präsident Eckstein zeigte sich nach dem Gespräch mit Heubisch zuversichtlich, dass die Hochschule weiterhin mit der Unterstützung aus dem Ministerium rechnen könne.

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