Ausbildung in Software Engineering an OTH Regensburg weiterentwickelt

20.02.2014
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Prof. Dr. Jürgen Mottok von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) hat ein bundesweit durchgeführtes Auswahlverfahren "Lehre hoch n" erfolgreich passiert.

Just in Time Teaching Software Engineering (JiTT) zählt nun zu den insgesamt 32 von einer Jury ausgewählten und geförderten Projekten. Der Jury gehörte unter anderem der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft an.  Darin wird die Umsetzung neuer Lernarrangements für die Software Engineering Ausbildung von Prof. Dr. Jürgen Mottok in einem fachdidaktischen Forschungsvorhaben untersucht:

Just in Time Teaching in Software Engineering

Just in Time Teaching (JiTT) gibt den Dozierenden im Fach Software Engineering ein Rezept an die Hand, um die Ausbildung den Bedürfnissen der Lernenden besser anzupassen und sie damit gleichzeitig besser auf die Erfordernisse des Berufslebens vorzubereiten als durch die klassische Lehre. Die Eigenbeteiligung der Lernenden lässt sich mit der industriellen Situation bei der Entwicklung neuer Produkte vergleichen.

JiTT aktiviert Studierende durch webbasierte Aufgaben (Leseaufträge und  Übungsaufgaben), die diese zur Vorbereitung der nächsten Lehrveranstaltung bearbeiten. Studierenden wird ein Mehrwert geboten in der interaktiven Lehrveranstaltung zu erscheinen, wo Probleme und Fragen geklärt werden, die sie in ihrer eigeständigen Vorbereitung gefunden haben. Neue Lernarrangements  für Software Engineering werden erstellt, erprobt, evaluiert und optimiert. Die Erfahrungen sollen publiziert werden und ein Transfer in die Praxis und andere Lehrgebiete soll erfolgen.

Das Bündnis Lehren richtet seinen Augenmerk auf diejenigen, die Lehre gestalten, auf ihr konkretes Arbeitsumfeld, in dem Ideen sich an ihrer Umsetzung messen lassen müssen. Lehren holt engagierte Akteure fach- und hochschulübergreifend an einen Tisch, stellt sie ins Zentrum, begleitet ihr Wirken und stärkt die „Community of Practice“. Darüber hinaus gibt Lehren Lehrenden ein Forum und begleitet sie für den Zeitraum eines Jahres. Die gegenseitige Beratung, Simulationen und Perspektivwechsel bilden methodische Grundelemente der Lehren-Workshops. 

Prof. Dr. Jürgen Mottok sagt: "Die Lehren-Förderung ist eine gute Ergänzung zum Verbundvorhaben "Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering (EVELIN)“. Während EVELIN eine Vernetzung in Software Engineering unter den Bayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Kempten, Landshut, Neu-Ulm und Regensburg gestaltet, gelingt durch Lehren  ein bundesweiter Austausch. Neue Potentiale und Synergien können sich für die Software Engineering Ausbildung entfalten."

LaS³ der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg:

Das Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) ist ein gemeinsames Kompetenzzentrum der Ostbayerischen Technischen Hochschule, ein Verbund zwischen OTH Amberg-Weidem und OTH Regensburg. LaS3 wurde 2005 gegründet und wurde initial durch die Projektförderung "FHprofUnd" der Bundesrepublik Deutschland sowie durch das Programm Strukturimpuls des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt. Das LaS³ sieht sich als Mediator zwischen Wissenschaft und Anwendung: Ziel ist die Verzahnung von anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Softwareentwicklung mit den Anforderungen sowohl mittelständischer Unternehmen als auch der Industrie im ostbayerischen Wirtschaftsraum.

Zurück