Alle Infos zum Girls’ und Boys’ Day

21.02.2011
Von: Dipl.Päd.Univ. Armin Gardeia, Projektreferent der HS.R

Das Netzwerk "Neue Wege für Jungs" lieferte bei einem Treffen viele Anregungen, wie sich Interessierte am Girls’ und Boys’ Day beteiligen können. Die Hochschule Regensburg (HS.R) ist in dem Netzwerk stark vertreten.

Anregungen aus erster Hand: Sandra Schwarz von der HS.R und Frau Teichmann von der Agentur für Arbeit informierten speziell Jugendliche und Lehrer und Lehrerinnen. Foto: Gardeia

Zahlreich besucht war die erste gemeinsame Informationsveranstaltung zum Girls’ Day und Boys’ Day 2011 des Regensburger Netzwerkes, in dem sich zahlreiche Institutionen zusammengeschlossen haben. Ziel ist es, diese beiden Veranstaltungen besser zu vernetzen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Das regionale Netzwerk „Neue Wege für Jungs“ setzt sich aus Vertretern und Vertreterinnen der Stadt Regensburg, des Landkreises Regensburg, der Agentur für Arbeit und der Hochschule Regensburg (HS.R) zusammen. Ziel des Netzwerks ist es, neben dem seit zehn Jahren etablierten Girls’ Day zukünftig auch etwas für Jungs und junge Männer zu unternehmen.

Zu Beginn wurden die Gäste, Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen sowie interessierte Betriebe und Einrichtungen über die geplanten Aktivitäten beim Girls’ Day und Boys’ Day am 14. April 2011 informiert. Sie erhielten Anregungen, wie man sich daran beteiligen könne. Ziel ist es, bei beiden Veranstaltungen Jungen und Mädchen ein breites Angebot zur Berufs- und Studienorientierung zu bieten, um mögliche tradierte Entscheidungsmuster auf dem Berufsweg zu hinterfragen und eventuell einen geschlechteruntypischen Beruf zu wählen.

Einen Einblick in einen untypischen Frauenberuf gab Frau Kammerl-Eibl, Zimmerermeisterin von Beruf. Wie vielschichtig sich dieser Beruf darstellt und das Mädchen und junge Frauen sehr willkommen sind, machte sie eindringlich an vielen Beispielen fest. Ebenso begeistert informierte Herr Dirnberger, Student der Angewandten Sozialwissenschaften der Hochschule Regensburg, über seinen Weg in einen „sozialen Beruf“, gefolgt von Herrn Wehrstedt, der gerade eine Ausbildung zum Sozialbetreuer absolviert. Dass die Ausbildung in einem Sozialberuf auch bei Freunden und Bekannten auf Anerkennung stößt, berichteten beide.

Frau Teichmann von der Agentur für Arbeit und Sandra Schwarz von der Studienberatung der Hochschule Regensburg (HS.R) informierten anschließend in kleineren Workshops speziell die anwesenden Jugendlichen und Lehrer und Lehrerinnen, wie sie sich an den Veranstaltungen an diesem Tag beteiligen können.

Das Ziel, möglichst viele Gruppen, Personen und Einrichtungen zum Thema zu vernetzen, ging bei dieser Veranstaltung vollends auf. Dass noch viele Hürden zu nehmen sind, viele Forderungen, zum Beispiel eine Aufwertung der sozialen Berufe auch in finanzieller Hinsicht gestellt werden müssen und die tradierten Rollenmuster ständig hinterfragt werden müssen, war allen Beteiligten klar. „Der Weg ist das Ziel!“

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