Akademische Schreibberatung für Studierende

27.04.2018
Von: Dr. Kerstin Pschibl

Mit ihrem neuen Angebot will die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften ihre Studierenden in allen Fragen rund um das akademische Schreiben noch besser unterstützen. Die neue Serviceleistung startet im Sommersemester 2018.

 

Dozentin Ines Spieker (M. A.) ist Literaturwissenschaftlerin und Schreibberaterin und unterstützt Studierende zukünftig in Fragen rund um das akademische Schreiben

Dozentin Ines Spieker (links) ist Literaturwissenschaftlerin und Schreibberaterin und unterstützt Studierende zukünftig in Fragen rund um das akademische Schreiben. Foto: Dr. Kerstin Pschibl

Mit der „Akademischen Schreibberatung“ startet die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) im Sommersemester 2018 ein neues Serviceangebot für Studierende. Bereits seit dem 21. April 2018 bietet die Literaturwissenschaftlerin und Schreibberaterin Ines Spieker Workshops zum „Akademischen Schreiben“ in Kleingruppen sowie Einzelberatungen an. Den Studierenden werden außerdem umfangreiche Online-Materialien zur Verfügung gestellt.

Höhere Studierendenzahlen erfordern mehr Unterstützung

Der Bedarf nach einem derartigen Unterstützungsangebot war an der Fakultät sprunghaft gestiegen, da im Wintersemester 2017/2018 aufgrund einer irrtümlichen Dateneingabe mehr als dreieinhalbmal so viel Erstsemester im Studiengang „Soziale Arbeit“ starteten als in den Wintersemestern zuvor. Die Studierendenzahl stieg damit von rund 1.360 im Sommersemester 2017 auf – aktuell – knapp 1.800 im Sommersemester 2018.

In allen Studiengängen der Fakultät werden im ersten Semester die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. In diesem Pflicht-Modul sind unter anderem auch Bibliothekskurse integriert. Aufgrund der deutlich höheren Studierendenzahlen können die Dozierenden aber solche Unterstützungsangebote, die auf die individuellen und ganz speziellen Belange einzelner Studierender angepasst sind, nicht mehr umfänglich leisten. Die Nachfrage ist einfach zu groß.

Von Workshops in Kleingruppen bis zur Einzelberatung

Mit der „Akademischen Schreibberatung“ sollen nun Studienanfängerinnen und -anfänger beim Verfassen ihrer ersten (oder auch zweiten) Studienarbeit unterstützt, aber auch „höhere Semester“ bei der Erstellung der Bachelorarbeit beraten werden. Für Erst- und Zweitsemester geht es vor allem darum, die Unterschiede zwischen schulischem und akademischem Schreiben herauszuarbeiten. In Kleingruppen und Einzelberatungen können zudem Fragen gestellt werden, die man sich in einer größeren Gruppe vielleicht nicht zu stellen traut.

Zum Ende des Studiums steigt dagegen der Beratungsbedarf rund um das Thema „Wie komme ich zu einer guten Forschungsfrage?“. Auch die Strukturierung des Schreibprozesses, die „Suche nach dem roten Faden“ und die Überwindung von "Schreib-Tiefs" sind wichtige Themen, welche die Studierenden beschäftigen. 

Schreibberatung für Erstsemester, aber auch für Masterstudierende

Die verschiedenen Zielgruppen spiegeln sich bereits in der Teilnahmeliste für die ersten Beratungstermine wider. Acht der 21 Angemeldeten sind Erst- und Zweitsemester, zehn Studierende sind im dritten Studienabschnitt, zwei im ersten Semester des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit – Inklusion und Exklusion“ und eine Studentin ist im siebten Semester des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs „Pflegemanagement“. 

Übrigens: Die „Akademische Schreibberatung“ richtet sich explizit auch an Rat suchende Studierende mit Deutsch als Fremdsprache. Neben allgemeinen Unterstützungsleistungen bei der Suche nach treffenden Formulierungen können auch Fachausdrücke sowie Schlüsselbegriffe aus den verschiedenen Kernbereichen der Sozialen Arbeit erläutert und besprochen werden. 

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