Abgeordnete wollen HS.R unterstützen

22.11.2010
Von: Christian Schmalzl

Bundestagsabgeordneter Peter Aumer und die Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer, Philipp Graf von und zu Lerchenfeld sowie Dr. Franz Rieger besuchten die Hochschule Regensburg.

Im Gespräch über die Entwicklungsperspektiven der HS.R: (von links) Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein mit Dr. Franz Rieger, Peter Aumer (3. von rechts), Philipp Graf von und zu Lerchenfeld (2. von rechts) und Sylvia Stierstorfer (rechts). Foto: Schmalzl

Am 15.11. 2010 haben der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer sowie die Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer, Philipp Graf von und zu Lerchenfeld und Dr. Franz Rieger die Hochschule Regensburg (HS.R) besucht, um mit HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein über die Entwicklungsperspektiven der HS.R zu sprechen. Das Treffen hatte MdB Peter Aumer angeregt.  Nach einer kurzen Vorstellung der Hochschule und ihrer Entwicklungspotentiale standen die von der Bayerischen Staatsregierung angekündigten Sparmaßnahmen und vor allem die für den Ausbau der Studienplätze beantragten Neubaumaßnahmen im Mittelpunkt.

HS.R-Präsident Prof. Dr. Eckstein machte dabei deutlich, dass die Hochschule Regensburg die im Jahr 2008 geschlossenen  Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die einen deutlichen Ausbau der Studienplätze vorsehen, bislang immer vollauf erfüllt hat. Bereits jetzt zählt die HS.R 7.000 Studierende – 1.300 mehr als vor fünf Jahren. Bis 2013 soll die HS.R rund 8.000  bis 8.500 Studierende ausbilden.

Die Abgeordneten, insbesondere Graf Lerchenfeld als Mitglied des Haushaltsausschusses verwiesen auf die Sparzwänge, die sich für eine zukunftsorientierte Haushaltspolitik derzeit ergeben. Gleichzeitig komme es aber auch darauf an, notwendige Innovationen und Zukunftsausgaben nicht zu gefährden. Man war sich einig, dass dazu auch der weitere Studienplatzausbau im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang gehört. Eckstein betonte, dass dieser Ausbau an der HS.R nur gelingen könne, wenn die versprochenen Baumaßnahmen realisiert werden. „Wir brauchen das Geld für die Neubauten dringend und zwar jetzt, die Studierenden sind schon da“, so Prof. Dr. Josef Eckstein. Er bat die vier Mandatsträger um Unterstützung. Die Abgeordneten sagten zu, sich für die Hochschule Regensburg stark zu machen.

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