40.000 für Förderung für Frauen in MINT-Fächern

09.09.2013
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Bayerisches Wissenschaftsministerium fördert gemeinsames ostbayerisches Projekt "Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen". Hochschule Regensburg und Hochschule Amberg-Weiden erhalten 40.000 Euro für die Jahre 2013/2014.

Studentin

Studierende eines MINT-Studienganges an der HS.R. Foto: Hochschule Regensburg

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, MdL Dr. Wolfgang Heubisch, übermittelte am Montag, 9. September 2013, den Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden in ihrem Verbund als Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) (ab 1. Oktober 2013) einen Förderbescheid für die Umsetzung eines gemeinsamen Projektantrages "PRO MINT! Initiative für Mädchen und Frauen in Ostbayern" im Rahmen der Ausschreibung "Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen". 

Mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von insgesamt 40.000 Euro für die beiden Jahre 2013 und 2014 unterstützt das Bayerische Wissenschaftsministerium damit eine gemeinsame Initiative der Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden zur verstärkten Förderung der weiteren Erhöhung der Attraktivität von MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) für Studienbewerberinnen und Studentinnen. Diese sollen entsprechend studien- und berufsorientiert begleitet und gefördert werden.

Die Umsetzung der darauf zielenden Maßnahmen wird durch die Büros der Frauenbeauftragten der Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden koordiniert. Konkrete Beispiele sind etwa der jährliche Girls' Day für Schülerinnen, das Aufzeigen von Berufsbildern ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge, die Einrichtung einer "PRO MINT – Lernwerkstatt", schulische Projekttage, das verstärkte Mentoring von Studentinnen bis hin zur Gründung eines MINT-Zukunftsforums.

Für den Präsident der Hochschule Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier, ist die weitere Erhöhung des Anteils der Studentinnen in den technischen Fächern und ihre optimale Betreuung im Studienverlauf ein wichtiges Ziel der künftigen Ostbayerischen Technischen Hochschule (ab 1. Oktober) gemeinsam mit der Hochschule Amberg-Weiden. Er freut sich sehr über die Förderzusage für den gemeinsamen Projektantrag.

Prof. Dr. Erich Bauer, Präsident der Hochschule Amberg-Weiden: "Die heute eingetroffene Förderzusage aus dem Bayerischen Wissenschaftsministerium bestärkt uns auf unserem Weg, als Ostbayerische Technische Hochschule im Verbund mit der Hochschule Regensburg gemeinsam Themenfelder aufzugreifen, in denen wir unsere Kompetenzen bündeln. Hier spielt die Attraktivität der MINT-Studiengänge eine erhebliche Rolle, sind doch 71 Prozent der 12.000 Studierenden der Ostbayerischen Technischen Hochschule in diesen Fächern eingeschrieben." 

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