10. Alumnitreffen der "Personaler" an der FH Regensburg

25.04.2007
Von: Prof. Dr. Karl Heinz Huber

Im Gegensatz zu angelsächsischen Universitäten ist die Kontaktpflege zu den „Ehemaligen“ an deutschen Hochschulen meist noch ziemlich unterentwickelt.

Ein positives Beispiel für systematische Alumni-Arbeit bieten die „Personaler“ an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der FH Regensburg. Seit 1987 werden am Studienschwerpunkt Personalmanagement regelmäßig Ehemaligentreffen veranstaltet. Am 20. April 2007 fand im festlichen Ambiente der neuen FH-Mensa das 10. Zusammentreffen von Absolventinnen und Absolventen unterschiedlichster Jahrgänge, Professoren und externen Gästen statt. Auch mehrere „aktive“ Studierende waren unter den Anwesenden.

Traditionell gehörte der Nachmittag vor allem der Information der Alumni über Neuerungen an der Hochschule sowie der wissenschaftlichen Weiterbildung, während der Abend der informellen Begegnung gewidmet war. Präsident Prof. Dr. Eckstein referierte über aktuelle Entwicklungen der Hochschulpolitik und ihre Auswirkungen auf die FH Regensburg. Vizepräsidentin Prof. Dr. Süß-Gebhard stellte  Stand und  Perspektiven der Alumni-Arbeit an der FH Regensburg vor. Verwaltungsgerichtspräsident Dr. Martin präsentierte als Vorsitzender Ziele und  Aktivitäten der Otto Helmut und Alice Eckl–Stiftung, deren verstorbener Gründer, Prof. Eckl, lange Jahre am Studienschwerpunkt Personal als geschätzter Dozent wirkte. Nach einer fachkundigen Führung durch die schöne neue FH-Bibliothek äußerte so manche(r) „Ehemalige“ den Wunsch, nochmals studieren zu wollen.

Den wissenschaftlichen Festvortrag mit dem Titel „Erfolgreich mit alternden Belegschaften?“ hielt Frau Prof. Dr. Erika Regnet von der FH Würzburg-Schweinfurt.

Die auch als erfolgreiche Autorin  bekannte Referentin verstand es, die bis vor kurzem noch ziemlich stiefmütterlich behandelte Thematik „Ältere Arbeitnehmer“ als aktuelles und künftiges „Pflichtprogramm“ für jede Personalabteilung darzustellen.

Das Fazit aus 20 Jahren Alumni-Arbeit ist rundum positiv. Für alle Beteiligten: Alumni, aktive Studierende und  Professoren sowie für die Hochschule insgesamt ist ein lebendiges Beziehungs-Netzwerk  von unschätzbarem Wert.

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