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EU-Forschungsförderung an Fachhochschulen

22.01.2019
Von: Barbara Fillenberg

Die OTH Regensburg hat sich erfolgreich für ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Forschungsförderung beworben und ist nun Mitglied im FHnet. Das Netzwerk traf sich im November 2018 in Freising.

Im November 2018 trafen sich die Mitglieder von FHnet zur gemeinsamen FHnet-Tagung in Freising.

Im November 2018 trafen sich die Mitglieder von FHnet zur gemeinsamen FHnet-Tagung in Freising. Foto: Franziska Kohlrausch

Auf der gemeinsamen FHnet-Tagung trafen sich Vertreterinnen und Vertreter forschender Fachhochschulen. Ziel war es, das Verbesserungspotenzial zu ermitteln und passgenaue Lösungen zu erarbeiten, um EU-Forschungsprojekte leichter beantragen und abwickeln zu können.

Im Gegensatz zur Entwicklung war Forschung an den Fachhochschulen bis vor rund zehn Jahren eher unüblich und wurde kaum oder gar nicht unterstützt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sieht jedoch die Notwendigkeit, Forschung auch an den Fachhochschulen zu stärken. Dies ist insbesondere darin begründet, dass diesem Thema weltweit mehr Aufmerksamkeit und Ressourcen zukommen und Deutschland mit einer zunehmend stärkeren Konkurrenz rechnen muss.

OTH Regensburg ist Teil des Netzwerks FHnet

An der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) wurde der Trend frühzeitig erkannt, die vielen erfolgreichen EU-Forschungsprojekte sprechen für sich. Trotzdem ist es mühsam, einen EU-Förderantrag zu stellen und das Projekt umzusetzen. Die Regelwerke sind komplex, die Anforderungen hoch und die Mittel begrenzt. Deshalb hat sich die OTH Regensburg – und das erfolgreich – für ein BMBF-Projekt zur Forschungsförderung beworben. Dadurch wurde sie Mitglied im FHnet, einem Netzwerk der geförderten Fachhochschulen im BMBF-Programm „EU-Strategie-FH“. Sinn und Zweck des Netzwerks ist die Vernetzung zum Thema EU-Forschungsförderung. Alle Fachhochschulen des Netzwerks werden durch das Programm „Forschung an Fachhochschulen“ gefördert.

Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, Fachhochschulen bei der strategischen Positionierung bezüglich des EU-Forschungsprogramms Horizon2020 zu unterstützen. Zudem sollen die EU-Servicestellen und die EU-Administration an den Fachhochschulen professionalisiert werden. All diese Maßnahmen dienen der Erhöhung der Sichtbarkeit der Forschung an deutschen Fachhochschulen.

Die OTH Regensburg vertreten die EU-Forschungsreferentinnen Susanne Deisböck und Barbara Fillenberg, die beide am Institut für Angewandte Forschung und Wirtschaftskooperationen (IAFW) beschäftigt sind. Vom letzten Treffen im November 2018 in Freising konnten sie viele Anregungen mitnehmen. Ihr Ziel ist es, innerhalb von vier Jahren die Antragstellung und Abwicklung von EU-Projekten so zu optimieren, dass die forschenden Professorinnen und Professoren bestmöglich entlastet sind und zusätzliche Serviceleistungen in Anspruch nehmen können, sodass die qualitativ sehr hochwertige Lehre langfristig erhalten bleibt und trotzdem die Anzahl an EU-Projektanträgen erhöht werden kann.  

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