Aktuelle Förderprojekte

Im Nachfolgenden finden Sie eine Auswahl aktuell geförderter Projekte an der OTH Re­gensburg.

Eine Sammlung weiterer, bereits abgeschlossener Projekte ist hier ein­seh­bar.


Projekte im Rahmen von bayerischen Förderungen

Projektdauer: 01.01.2017 – 31.12.2020
Das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden bündelt seit 2012 die Forschungsaktivitäten und das Know-how der Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik und ihrer Partner im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Betrachtet wird die gesamte Anwendungsbreite der KWK, von Privathaushalten über kommunale Einsatzbereiche bis hin zur Industrie.

Übergeordnetes Ziel der Forschungsarbeiten im Forschungsverbund ist die Erweiterung des Einsatzspektrums und die Flexibilisierung der Kraft-Wärme-Kopplung in allen Bereichen, angefangen von der Verbreiterung der nutzbaren Brennstoffbasis durch Sonderbrennstoffe über exergetisch hochwertige Wär­me­nut­zungen (Dampf, Abwärmeverstromung, …) oder die Kälteerzeugung, bis hin zur Erbringung von Systemdienstleistungen im elektrischen Netz und die digitale Vernetzung in kommunalen und industriellen Energieversorgungs­sys­te­men.

Nachdem in der ersten Förderphase der methodische Schwerpunkt auf der Entwicklung der Prüfstandsinfrastruktur und der experimentellen Messmetho­den lag, sollen nun in der zweiten Phase verstärkt computer­ge­stütz­te Ent­wick­lungsmethoden eingesetzt und weiterentwickelt werden. Das Ziel der For­schungs­arbeiten der OTH Regensburg ist es, die möglichen System­dienst­leis­tun­gen von KWK-Anlagen hinsichtlich ihres technischen und wirt­schaft­li­chen Nutzens bewerten zu können. Dies soll auf Basis eines weiter­ent­wickelten NS-/­MS-Netzmodells erreicht werden. Über bestimmte Charakteristiken, z. B. Ein­fluss der „Wärme-/Strom-Kopplung“ im betrachteten Versorgungsgebiet, kann das Potenzial der KWK-Anlagen nicht nur standortscharf, sondern in einer deutschlandweiten Simulation tages- und jahreszeitabhängig analysiert werden.
Kooperationspartner: OTH Amberg-Weiden
Fördersumme: 529.000 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
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Projektdauer: 01.05.2017 – 30.04.2020
Es soll geklärt werden, welche chemisch-physikalischen und technologischen Eigenschaften von alternativen Isolierflüssigkeiten (MIDEL-Öl, FR3 etc.) beim Transformatorenbau relevant und nachhaltig sind. Ein grundlegendes Ver­ständ­nis der thermischen und dielektrischen Eigenschaften und die Früher­ken­nung von Zersetzungsprodukten helfen gefährliche Trafo-Ausfälle und Brandlasten zu vermeiden.
Die Stellen an der Wicklung bzw. Verschaltung, die eine Gefahr darstellen, müssen neu entworfen werden, damit eine mögliche Teilentladung im Aktivteil vermieden werden kann. Dies verlängert auch die Lebensdauer des Transfor­ma­tors, was unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und des Ressourcen­ver­brauches eine langfristig positive Wirkung für die Umwelt erzielt.
Kooperationspartner: OTH Amberg-Weiden, Westböhmische Universität (UWB) Pilsen, Tschechische Technische Universität (CVUT) Prag, Europa­region Donau-Moldau - Regionale Kontakt- und Koordinierungsstelle Oberpfalz (Regensburg), Starkstrom Gerätebau GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 93.700 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat / Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
Projektdauer: 01.10.2016 – 30.09.2019
Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines kostengünstigen SERS-­Gerätes zur quantitativen Bestimmung von organischen Molekülen bis in den ppb-Bereich. Zielapplikation des SERS-Gerätes ist das „Therapeutische Drug Monitoring“ (TDM); die Überwachung der Blutkonzentration von Medi­ka­men­ten mit dem Ziel, eine für den Patienten effektive und sichere The­ra­pie zu gestal­ten. Im klinischen Alltag wird TDM für die Dosierung von Medi­ka­men­ten mit einer geringen therapeutischen Breite, wie z.B. Mirtazapin ein­ge­setzt. Aufgrund der geringen Konzentration der Wirkstoffe im Blut müssen die Blutproben bis­her in einem Labor mit hochempfindlichen Methoden, wie der LC-gekop­pel­ten Tandem-Massenspektroskopie untersucht werden.

Mit dem SERS-Gerät ist erstmals ein on-time Monitoring der Blutkonzen­tra­tions­werte möglich und somit ein schnelles und sicheres Einstellen der Medi­ka­tion. Das SERS-Gerät ermöglicht eine kostengünstigere, sichere­re und effek­tivere Therapie als mit herkömmlichen TDM-Verfahren.
Kooperationspartner: Avago Technologies Fiber GmbH (Regensburg); RGB Photonics GmbH (Kelheim)
Fördersumme: noch offen
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr. Alfred Lechner
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Projektdauer: 01.10.2016 – 30.09.2019

Das Ziel von EWORAM liegt in der prototypischen Entwicklung eines Werk­zeugs, das es ermöglicht, regelungstechnische Funktionen frühzeitig im Ent­wick­lungsprozess auf ihre Echtzeit-Performanz in Mehrkern-Steuergeräten zu testen. Potentielle Fehlfunktionen in der Motorsteuerung – aufgrund von Timing­problemen oder Latenzen – können dadurch bereits in der Entwurfs­phase er­kannt und wesentlich einfacher behoben werden.
Das EWORAM-Werkzeug stellt die Schnittstelle zwischen regelungs­tech­ni­scher Funktionssimulation und Steuergerätesimulation dar und ist für die nach­haltige Nutzung als innovative Komponentenerweiterung für die von Timing-Architects vertriebene TA Tool Suite vorgesehen.

Kooperationspartner: Timing-Architects Embedded Systems GmbH (Re­gens­burg), Continental Automotive GmbH / Division Powertrain, Regensburg)
Fördersumme: 404.751 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ralph Schneider
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Projektdauer: 01.10.2016 – 30.09.2019

Autonomes Autofahren mit geringstmöglichem Sicherheitsrisiko ist Ziel des Forschungsprojekts „Ausfallsichere Architekturen für autonome Fahrzeuge – A3F“. Gemeinsam mit der Continental Automotive GmbH untersucht die OTH Regensburg mittels der IP/Ethernet-Technologie eine einheitliche Kommu­ni­ka­tionsarchitektur im Auto, die leistungsfähig, sicher und zuverlässig ist und über­prüft diese auf ihre Einsetzbarkeit im Fahrzeug. Im Fokus steht vor allem die Schnittstelle zwischen Auto und IT. Ziel ist eine Optimierung besonders im Hin­blick auf Sicherheit und Echtzeitanforderungen bei autonom fahrenden Fahr­zeu­gen. Am Ende des Projekts steht ein messetauglicher Demonstrator, an dem die Projektergebnisse anhand von Beispielszenarien veranschaulicht wer­den können. 

Das Projekt unterteilt sich in folgende Teilbereiche:

  • Virtualisierungsmethoden und Monitoring
  • Echtzeitverhalten
  • Finaler Aufbau des Demonstrators
Kooperationspartner: Continental Automotive GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 703.200 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr. Markus Kucera, Prof. Dr. Thomas Waas
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Projektdauer: 12 Monate

Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbrau­cherschutz geförderten Projektes arbeiten Wissenschaftler der OTH Regens­burg zusammen mit dem örtlichen Hafenbetreiber und dem größten bayeri­schen Schiffseigener Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG daran, eine Rei­nigungsmethode für Binnenschiffe zu finden, bei der möglichst wenig verunrei­nigtes Wasser anfällt. Ziel des Projektes ist es, zukünftig das „Putzwasser“ ohne weitere Untersuchungen in die öffentliche Kanalisation einzuleiten. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen abschließend in einem praxistaug­lichen Leitfaden zusammengefasst werden, der auch bundesweit zum Einsatz kommen könnte. Das fakultätsübergreifende Forschungsprojekt der OTH Re­gensburg greift dabei auf Expertisen aus der Siedlungswasserwirtschaft und der analytischen Chemie zurück.

Kooperationspartner: Bayernhafen GmbH & Co. KG Gruppe (Regens­­burg), Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG (Aschaffenburg)
Fördersumme: 150.300 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Ver­braucherschutz
Projektleitung: Prof. Andreas Ottl, Prof. Dr. Walter Rieger
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Projektdauer: 01.07.2015 – 30.06.2019

Im Rahmen des Forschungsverbundes ForGenderCare soll die Frage geklärt werden, wer unter welchen Bedingungen bezahlte und unbezahlte Fürsorge­tätigkeiten verrichtet.

Mit dem von der OTH Regensburg durchgeführten und am Verbund beteilig­ten Forschungsprojekt "Arbeitsbedingungen und Interessenvertretung von Pflege­kräften in Bayern" sollen Erkenntnisse über die aktuellen Arbeitsbedin­gungen und Möglichkeiten der Interessenvertretung in der Pflege in Bayern vertieft werden, um Vorschläge zur Verbesserung zu entwickeln.

Kooperationspartner: LMU München, TU München, Hochschule München, Hochschule Landshut, Universität Regensburg, Universität Augsburg, Univer­sität Erlangen-Nürnberg
Fördersumme: 248.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Clarissa Rudolph
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Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017

Im Projekt soll basierend auf dem gegenwärtigen Stand der Technik eine Unter­suchung der aktuell hauptsächlich eingesetzten Bausysteme erfolgen. Unter Verwendung experimenteller, analytischer und numerischer Methoden werden zunächst die Teilkomponenten der Bausysteme und anschließend deren Zu­sammenwirken in unterschiedlichen Konfigurationen untersucht.

Hinsichtlich der besonders bedeutsamen baulichen Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungsemissionen (Minderungsmaßnahmen) soll ein neues, kos­ten­günstiges Bauprodukt als Dämmmaterial untersucht, erprobt und weiter ent­wickelt werden. Die erschütterungsdynamischen Auswirkungen der unter­such­ten Bausysteme auf bestehende Gebäude und die Menschen in den Gebäuden sind ebenfalls Teil der Untersuchung.

Zudem gilt es, die mit den jeweiligen Bausystemen entstehenden Bauzeiten sowie Bau- und Erhaltungskosten, die durch die verwendeten Teilsystem­kom­ponenten und Minderungsmaßnahmen sowie dem daraus resultierenden War­tungs- und Entsorgungsaufwand (LCC – Life Cycle Costs) beeinflusst wer­den, zu untersuchen.

Kooperationspartner: Geiger + Schüle Bau GmbH (Ulm), NAUE GmbH & Co. KG (Espelkamp)
Fördersumme: 249.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Detleff Schermer
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Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Fertigung neuartiger koronarer Gefäßwandstützen, sog. Stents. Grundlegend hierfür sind Erkenntnisse aus eigenen Vorarbeiten, dass das Expansionsverhalten von Stents mitentschei­dend für deren verursachten Gefäßverletzungen ist.

Da die Wiederverschlussrate, d.h. Restenose, einer mit Stent behandelten Koronararterie direkt proportional zur Schwere der Gefäßverletzung ist, soll durch diese neuartigen Implantate somit die Restenosenrate herabgesetzt und deren klinischer Erfolg verbessert werden.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg, Bavaria Medizin Technologie GmbH (Oberpfaffenhofen), FIT Production GmbH (Lupburg)
Fördersumme: 249.240 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schratzenstaller
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Projektdauer: 01.01.2015 - 31.12.2017
Ziel ist die Weiterentwicklung von vorhandenen Lösungen zu alltagstaug­li­chen und auf die individuellen Bedürfnisse eines Anwenders konfigurier­baren Visua­li­sierungslösungen zur Unterstützung der beiden Prozessschritte Spannen so­wie Einfahren des NC-Programms in der mechanischen Fertigung.
Kooperationspartner: OPUS Entwicklungs- und Vertriebs GmbH (Kirchheim unter Teck)
Fördersumme: 241.680 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Ellermeier
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Projekte im Rahmen von Bundesförderungen

Projektdauer: 01.09.2017 - 31.10.2019

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Kollisionssimulation, welche weltweit erstmals die reale Ist-Situation in der CNC-Maschine selbstständig erfasst und berücksichtigt, um „virtuell" Kollisionen zuverlässig im Vorfeld zu erkennen und die reale Bearbeitung zu stoppen: CrashSimulation 4.0.

Dieses Verfahren wird, unabhängig von bestimmten Maschinentypen, in der Lage sein, Kollisionen durch Abweichungen von der Soll-Situation - z. B. fehlerhaft positionierte Fixier- und Spannvorrichtungen, Abweichungen in der Rohling- oder Werkzeuggeometrie sowie manuelles überschreiben des CNC-Codes an der CNC-Maschine - zu erkennen und durch Eingriff in die Maschinensteuerung effektiv zu verhindern. Mittels der CrashSimulation 4.0 werden kostspielige Schäden und Maschinenausfallzeiten vermieden.

Kooperationspartner: OPUS Entwicklungs- und Vertriebs GmbH, Kirchheim unter Teck 

Fördersumme: 190.000,00€

Fördermittelgeber: BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Ellermeier

Projektdauer: 01.09.2017 - 28.02.2019

Das beantragte Projekt trägt zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung bei, indem es eine Lösung bereitstellt, die einen immanenten Medienbruch in eHealth-, mHealth- und Telemedizin-Lösungen beseitigt sowie deren rechtskonforme und nutzerfreundliche Umsetzung signifikant vereinfacht. Mit der Videosprechstunde wird eine Anwendung des § 291g SGB V unter Nutzung der neuen Möglichkeiten von eGK und TI realisiert, die unmittelbar in bestehende Versorgungsszenarien integriert werden kann.

Dabei werden für eine zeitgemäße IT-Nutzung in der Gesundheitsversorgung relevanter Anwendungen untersucht, ob mit den in der Förderbekanntmachung benannten Technologien (eGK, NFC) ein sicherer und für die Anwender nutzbarer Austausch von Daten und Datenströmen zwischen Versicherten und Leistungserbringern umsetzbar ist.


Kooperationspartner: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V

Fördersumme: 373.371,08 €

Fördermittelgeber: BMG - Bundesministerium für Gesundheit

Projektleitung: Prof. Dr. Georgios Raptis

Projektdauer: 36 Monate

In the last decade, NoSQL databases have established especially in agile software development projects. Since this technology is used, the question arises, how an evolution and the transformation onto new releases can be done. The project focuses on the development of a comprehensive support for developers realizing NoSQL data migration tasks. The main aim is the design and development of a data migration advisor that supports developers in all complex migration tasks. The advisor shall support choosing the suitable data migration strategy for the requirements of an application and the parametri­za­tion and optimization of the applied data migration strategy. The project shall deliver a detailed overview on different migration strategies and its realization on top of different kinds of NoSQL data stores. Furthermore, it is the goal to complete the evolution language for NoSQL database systems that is appli­cable for describing complex structural changes and develop a unique update interface for defining changes on different types of NoSQL data stores. It is also planned to develop a NoSQL migration benchmark that will be used for evalua­ting our cost models and advising functionality. The benchmark shall be provi­ded to the NoSQL community. All tasks will based on the results of an empirical study of available NoSQL projects in order to find out specific use-cases and ensure that all developments cover these requirements.

Kooperationspartner: Hochschule Darmstadt, Universität Rostock
Fördersumme: 168.148 Euro
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Stefanie Scherzinger

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Projektdauer: 01.06.2017 - 30.11.2019

Der Widerstand gegen langlaufende Risse unter Gewährleistung von Rissarrest stellt eine der wichtigsten Sicherheitsanforderungen an gastransportierende Rohrleitungen dar. Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurden seitens der europäischen Stahlindustrie Rohrleitungsstähle mit hervorragenden Zähig­keitseigenschaften entwickelt. Allerdings kann das Potential dieser modernen und höchstzähen Werkstoffe bislang nicht ausgenutzt werden. Dies liegt daran, dass bei der Zähigkeitscharakterisierung Phänomene beobachtet werden, die bei Stählen moderater Zähigkeit noch unbekannt sind. Hierbei handelt es sich einerseits um Bruchflächenaufreißungen und andererseits um inverses Bruch­verhalten. Aufgrund des ungewöhnlichen Verhaltens der höchstzähen Werk­stof­fe und den fehlenden Erfahrungswerten im Umgang mit diesen Stählen herrscht derzeit bei den Bemessungsingenieuren eine große Unsicherheit. Da diesem Sachverhalt konservativ begegnet wird, ist die Ausnutzung des Leicht­baupotenzials von höchstzähen Stählen derzeit nicht möglich.

Das hier beantragte Projekt hat zum Ziel, dieser Ungleichbehandlung der mo­der­nen höchstzähen Rohrleitungsstähle entgegenzutreten. Hierzu soll in einem ersten Schritt aufgezeigt werden, dass sowohl das inverse Bruch­ver­hal­ten als auch die Bruchflächenaufreißungen durch schädigungs­me­cha­ni­sche Model­lie­rungsansätze abgebildet werden können. Anschließend soll die Frage beant­wor­tet werden, wie relevant diese Phänomene für den Anwendungsfall „druck­füh­rende Rohrleitung“ sind. Im zweiten Schritt wird deshalb auf Basis von Bau­teil­simulationen überprüft, inwiefern inverses Bruchverhalten und Bruch­flä­chen­aufreißungen sich auf das Rissarrestvermögen auswirken. Die aus beiden Schritten erzielten Ergebnisse können insbesondere von kleinen und mittel­stän­di­schen Ingenieurbüros dazu eingesetzt werden, um auf den konkreten Anwendungsfall abgestimmte Zähigkeitsanforderungen zur Vermeidung von langlaufenden Rissen zu definieren.

Kooperationspartner: RWTH Aachen - Lehrstuhl und Institut für Eisen­hüt­ten­kunde
Fördersumme: 201.010 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Aida Nonn

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Projektdauer: 01.07.2017 - 30.06.2020

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer technologi­scher Möglichkeiten für den biologischen Methanisierungsprozess mit Archaeen. Dabei wird zum einen ein Rieselbett-Bioreaktor optimiert, simuliert und für die Hochskalierung vorbereitet. Zum anderen werden optimal geeignete Mikro­orga­nismen selektiert und deren Verhalten und Eignung im Reaktor untersucht. In Versuchsreihen wird anschließend das Verhalten des entwickelten Systems im Labor und im Feldtest an einer bestehenden Power-to-Gas-Anlage getestet.
Der Schwerpunkt der OTH Regensburg liegt auf der Untersuchung von kon­zep­tionellen und konstruktiven Fragestellungen, wie bspw. die Identifizierung ge­eig­neter Füllkörper und optimaler Werkstoffe.

Kooperationspartner: Universität Regensburg (Lehrstuhl für Mikrobiologie, Archaeenzentrum), Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (Lehr­stuhl für Energieverfahrenstechnik), Electrochaea GmbH (Planegg), MicroPyros GmbH (Straubing), MicrobEnergy GmbH (Schwandorf), Westnetz GmbH (Dort­mund), Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Fördersumme: ca. 290.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner

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Projektdauer: 24 Monate

Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Grundlagen zur Aus­le­gung der Motorsteuerung von pflanzenöltauglichen Off-Road-Motoren mit mo­der­ner Abgasnachbehandlung und die Validierung der Ergebnisse am Prüf­stand. Die Forschungsergebnisse sind überwiegend kraftstoffspezifisch und sind daher auf unterschiedliche Motoren übertragbar.
Die Ergebnisse des Vorhabens sollen den Kenntnisstand zu motorrelevanten Eigenschaften von Rapsölkraftstoff und anderen Pflanzenölen erweitern. Sie tragen dazu bei, die Wissensbasis für die Auslegung von Injektoren und Ab­gas­nachbehandlungssystemen zu verbessern und somit auch Simula­tions­be­rech­nungen zu ermöglichen. Aufgrund der Unterstützung eines Motorher­stel­lers im Projektteam können kraftstoffoptimierte Applikationen des Motors aus ers­ter Hand realisiert und deren Optimierungspotenziale durch Ver­mes­sung am Motorprüfstand aufgezeigt werden.

Kooperationspartner: Deutz AG (Köln-Porz), Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (Straubing)
Fördersumme: ca. 290.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Hans Peter-Rabl

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Projektdauer: 01.03.2017 - 28.02.2019

Ziel des Forschungsprojektes ist es, einfache Verfahren zu entwickeln, mit de­nen auf Basis von Versuchen an Kleinkörpern oder Einzelsteinen die für die Be­messung von Planziegelmauerwerk relevanten Effekte bestimmt werden kön­nen. Hierbei sind z.B. die Besonderheiten im Bereich der Endauflagerung von teilaufgelagerten Geschossdecken zu nennen, bei denen in den benach­bar­ten Steinlagen mehraxiale Spannungszustände wirken, was bemes­sungs­relevant sein kann. Zudem ist parallel das Ziel, die Erhöhung der Leis­tungs­fä­hig­keit der Bauweise durch die Sicherstellung höherer und verläss­li­cher Fes­tig­keitswerte zu erreichen. Die Prüfverfahren sollen Eingang in die Normung finden.

Hintergrund: In der Europäischen Norm für die Bemessung von Mauerwerk (Eurocode 6) werden für die Ermittlung der Druckfestigkeit von Planziegel­mauerwerk zentrische Druckversuche an RILEM-Körpern nach DIN EN 1052-1 (Prüfkörperhöhe 1,25 m) vorgegeben. Aus den Versuchsergebnissen kann di­rekt die charakteristische Mauerwerksdruckfestigkeit fk bestimmt werden. Dieses Vorgehen ist in den europäischen Nachbarländern Deutschlands der Regelfall und hat sich vom Grundsatz her bewährt. In Deutschland wird diese Vorgehensweise mit dem nationalen Anhang von EC 6 ausgeschlossen und für sämtliche Planziegel ist die Erwirkung einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zu­lassung des Deutschen Instituts für Bautechnik zwingend erforderlich. Im Zuge dieser Zulassungsverfahren werden äußerst aufwendige sog. doppelt­ex­zent­rische Versuche an geschosshohen Wänden gefordert, bei denen am Wand­kopf und -fuß die Last nicht zentrisch sondern mit einer entgegengesetz­ten Ausmitte eingeleitet wird. Entsprechend ist die daraus bestimmte Druck­fes­tig­keit deutlich kleiner als die nach DIN EN 1052-1 ermittelte. Dieses stellt zudem eine wirtschaftliche Benachteiligung gegenüber Produkten aus euro­päi­schen Nachbarländern mit den dort deklarierten Festigkeiten dar.

Kooperationspartner: Institut für Ziegelforschung Essen e.V. (Essen), Bun­des­verband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. (Berlin), August Lücking GmbH & Co. KG (Warburg Bonenburg), Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG (Dachau), JUWÖ Poroton Werke (Wöllstein), Keratek GmbH (Bad Essen), Leipfinger & Bader KG (Buch a. Erlbach), Olfry Ziegelwerke GmbH & Co. KG (Vechta), Recker Ziegelwerk Berentelg & Hebrok OHG (Recke), Röben Ton­bau­stoffe GmbH (Zetel), Schlagmann Poroton GmbH & Co.KG (Aichach), Wie­ner­berger GmbH (Hannover), Ziegelwerk Otto Bergmann GmbH (Kalletal), Zie­gel­werk Klosterbeuren L. Leinsing GmbH & Co KG (Babenhausen), Ziegelwerk Klaus Huber GmbH & Co.KG (Nossen), Ziegelwerk Ott Deisendorf GmbH (Überlingen), Ziegelwerk Bellenberg Wiest GmbH & Co KG (Bellenberg)
Fördersumme: 218.600 Euro
Fördermittelgeber: Forschungsgemeinschaft Ziegelindustrie e.V.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Detleff Schermer

Projektdauer: 15.02.2017 – 31.08.2019

Ziel des Vorhabens ist die Analyse von Power-to-X(PtX)-Technologien und Pfaden sowie deren vergleichende Einordnung im Kontext von erneuerbarer Elektrizität als Primärenergie. Eingebettet in das PtX-Vorhaben „P2X: Erfor­schung, Validierung und Implementierung von „Power-to-X“ Konzepten“ sollen die in diesem Konsortium - vorwiegend aus Sicht der Grundlagen­for­schung -betrachteten Technologiepfade um weitere ergänzt (Power-to-Heat, Power-to-Gas, Power-to-Ammoniak) und in den Gesamtkontext Energiewende einge­ordnet werden. Dafür wird das Integrationspotenzial von PtX im industriellen Bereich identifiziert. Die Ergebnisse werden in ein Simulationsmodell überführt, in verschiedenen Szenarien modelliert und optimiert um folgende wesentliche Kernfragen zu beantworten:

  • Wie kann Strom als Primärenergie in der chemischen und energieintensiven Industrie zur „Dekarbonisierung“ stofflich genutzter fossiler Rohstoffe ver­wen­det werden?
  • Welches Klimaschutzpotenzial kann über PtX erschlossen werden?
  • Welche Geschäftsmodelle lassen PtX-Verfahren wirtschaftlich werden?
  • Wie vergleichen sich die PtX-Verfahren zu anderen Flexibilitätsoptionen und Integrationsmaßnahmen für erneuerbare Energien?
  • Welche Systemdienstleistungen können für die Stromversorgung durch den Einsatz von PtX-Technologien in der Industrie in welchem Umfang bereit­ge­stellt werden?
Das geplante Vorhaben führt dazu, die wissenschaftliche Diskussion über Power-to-X und vor allem dessen Einsatz im Industriesektor voranzutreiben. Neuartige Ideen und Konzepte im Bereich PtX und dessen Integration in das deutsche Energiesystem könnten dadurch erschlossen werden. Somit können zukünftige Investitionsentscheidungen systematischer und effektiver getroffen werden.
Kooperationspartner: siehe Konsortium P2X
Fördersumme: 494.630 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner
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Projektdauer: 01.11.2016 – tbd.

Im Projekt Femion wird ein Demonstrator entwickelt, um im Bereich der Va­kuumsensorik neue Innovationen für Industriefelder weiterzuentwickeln. An­hand einer miniaturisierten, elektrisch-pulsbaren Feldemissionselektro­nen­quelle (FE-Elektronenquelle) soll eine geringe Stromfluktuation realisiert wer­den. Nach Fertigstellung erster Demonstratoren sollen diese unter realistischen Bedingungen im Ionisationsvakuummeter des Kooperationspart­ners Thyracont erprobt und charakterisiert werden. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer miniaturisierten FE-Elektronenquelle für die Anwendung in Ionisations­vakuummetern, die folgende Anforderungen erfüllt:

  • Betriebsspannung: < 300 V
  • Stromstärken: > 1 mA
  • Fluktuation des Emissionsstroms: < 2%
  • Lebensdauer: > 40.000h bei 10-7 mbar

Diese Anforderungen ergeben sich aus den industriellen und konkreten An­wen­dungsfeldern für Ionisationsvakuummeter des Kooperationspartners Thyracont.

Kooperationspartner: Thyracont Vacuum Instruments GmbH (Passau), University of Eastern Finland (Joensuu)
Fördersumme: -
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Rupert Schreiner
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Projektdauer: 01.03.2012 – 31.12.2020

Das nachhaltige und effektive Lernen einer so komplexen, abstrakten und an­spruchsvollen Disziplin wie Software Engineering stellt eine Herausforde­rung dar – sowohl für Studierende als auch für Dozenten. Das Projekt EVELIN erar­beitet Antworten auf die zentrale Frage „Wie lässt sich Software Enginee­ring am Besten lehren und lernen?“ und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Hochschulausbildung von Software Enginee­ring.

EVELIN ist auch für die zweite Förderphase im Qualitätspakt Lehre vorge­se­hen. Damit kann die Arbeit an der systematischen Weiterentwicklung der Lehre im Software Engineering bis Ende 2020 fortgesetzt werden.

>> zur Projekt-Homepage

Kooperationspartner: Hochschulen für angewandte Wissenschaften Aschaf­fenburg, Coburg, Kempten, Neu-Ulm
Fördersumme: 12 Mio. Euro (gesamt) über 9 Jahre / 3,42 Mio. Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok
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Projektdauer: 36 Monate

Mit dem an der Universität Freiburg entwickeltem Bioradar können in Katas­tro­phengebieten Verschüttete unter Trümmern gezielt lokalisiert werden. In die­sem Projekt wird ein dafür spezifisches unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) ent­wickelt, damit dieses fliegende Lokalisierungssystem schneller an die oft­mals schlecht und nur unter Risiko zugänglichen Messorte gebracht werden kann. Dieser effiziente und kompakte UAV zeichnet sich insbesondere durch folgende Eigenschaften aus:

  • Integration der benötigten Schnittstellen und Funktionen in der Flugsteue­rung des UAVs 
  • Umsetzung eines Konzeptes zur Ausfall- und Störungssicherheit des UAVs
Kooperationspartner: Universität Freiburg, MEDER CommTech GmbH (Singen), Pixelflieger.de UG (Regenstauf), contagt GmbH (Mannheim)
Fördersumme: 362.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
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Projektdauer: 01.10.2016 – 31.12.2017

Das Elektroniklabor der OTH Regensburg ist auf analoge und digitale Hard­ware spezialisiert. Hier soll die Energieversorgung des Communication Boards auf eine Basis gestellt werden, die dessen Einsatzgebiet gegenüber Konkur­renz­produkten erweitert. Dies betrifft die effiziente Nutzung eines weiten Ein­gangs­spannungsbereich, eine besonders effiziente Nutzung desselben und die Möglichkeit regenerative Energiequellen.  

Für eine anwendungsorientierte Nutzung wird das Elektroniklabor Entwick­lun­gen des IT-Unternehmens XWS Cross Wide Solutions GmbH (XWS) testen, um ein besonders sicheres und anwenderfreundliches Produkt zu entwickeln. Als Kooperationspartner bringt XWS seine Kompetenzen in den drei folgenden Bereichen mit ein: in der Software-Entwicklung, im Engineering (Embedded Software und Automation) sowie in Services & Consulting. Die XWS projektiert den Bau eines Communication Board (ComBo), welches die Vernetzung von Knotenpunkten im Internet of Things, speziell mit Ausprägung Industrie 4.0, unterstützen soll.

Kooperationspartner: XWS Cross Wide Solutions GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 173.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schubert
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Projektdauer: 01.06.2016 – 31.05.2019

In diesem Projekt wird ein haptisch-visuelles Trainingssystem für chirurgische Eingriffe an komplexen Knochenstrukturen unter Nutzung klinischer Volumen­daten (CT, MRT) realisiert, das als sog. „Serious Game“ mit immersiver Didak­tik gestaltet wird. Es bildet damit eine synergistische Ergänzung von vorhande­nen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an Tiermodellen und füllt die Lücke zwischen „Üben an Patienten“ und realitätsnaher virtueller Interkation durch ein haptisches und visuelles Lernerlebnis. Das Projekt ist durch die Nutzung von Haptik-Armen und Techniken der 3D-Visualisierung dem Bereich „Mensch-Maschine-Interaktion im Demographischen Wandel“ zuzurechnen. Durch Nut­zung dieser Techniken im Kontext eines neuen Fortbildungsansatzes für das Erlernen chirurgischer Fähigkeiten in Form von spielerischem Lernen, reali­tätsnahen Trainingseinheiten und „Erfahrbarem Lernen durch haptisch-vi­suel­le Komponenten“ adressiert das Projekt gleichermaßen die Fragestellung der „Digitalisierung im Demographischen Wandel“ sowie die Demographie­strategie der Bundesregierung durch neue, interaktive und digitale Möglich­kei­ten der Aus- und Fortbildung für alle Altersklassen.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg, Universitätsklinikum Regensburg, szenaris GmbH (Bremen), Haption GmbH (Aachen), SeeFront GmbH (Hamburg), Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS (Erlangen)
Fördersumme: 360.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Palm
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Projektdauer: 01.01.2016 – 31.12.2018

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines auf faserverstärkte Kunststoffe (FVK) ausgelegtes integriertes Structural Health Monitoring (SHM) Systems zur Überwachung gekrümmter Strukturbauteile an Flugzeugen. Das Einsatzgebiet dieses Systems zielt vor allem auf Bereiche des Flugzeuges ab, welche durch Vogelschlag oder andere Aufprallschädigungen im An- und Abflug beschädigt werden können und eine Schadensdetektion sowie Schadenslokalisation not­wendig ist. Dies trifft bei Strukturbauteilen hauptsächlich auf die Flügelvorder­kanten, die Vorderkanten des Triebwerkseinlaufs, das Radom an der Luftfahr­zeugnase sowie die Seiten- und Höhenleitwerke am Heck zu.  Auftretende Schädigungen werden neben der reinen Lokalisation in verschie­dene Scha­dens­klassen eingeteilt. Das System soll eine material­spezifi­sche Schadens­klassifizierung ermöglichen und gleichzeitig gezielt Auskunft über den aktuellen Zustand der Struktur, die resultierenden Maßnahmen sowie die Not­wen­digkeit einer Bauteilprüfung geben. Durch die vollständige Schadens­beur­teilung des entwickelten Systems sollen folglich Standzeiten von Flug­zeu­gen aufgrund vogelschlagbedingter Bauteilüberprüfungen und -wechsel verkürzt werden.

Kooperationspartner: iNDTact GmbH, Würzburg
Fördersumme: 190.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich
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Projektdauer: 01.01.2016 – 31.12.2017

Bei elektroaktiven Polymeren (EAP) handelt es sich um ein Forschungsgebiet, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet wurden zwar ständig vorangetrieben, aber der Forschungs­bereich ist erst durch die Wiederaufnahme der Forschungen an EAP für den Einsatz als künstlicher Muskel durch Yoseph Bar-Cohen im Jahr 2005 sehr aktiv geworden. An der OTH Regensburg werden bereits seit mehreren Jahren hierzu Forschungen betrieben. Inzwischen sind weitere Forschungen bezüglich der elektrischen Eigenschaften der MAP an der OTH Regensburg geplant, die auch auf frühere Arbeit zurückzuführen sind [Monkman, 1994; 1997; 2003]. Obwohl die elektrische Kapazität schon untersucht wurde, fehlt bisher die Er­forschung der elektrischen Polarisation und der Relaxationszeit des Dielek­tri­kums. Mit sehr weichen magnetoaktiven Elastomeren (MAE) wäre auch Elek­tro­phorese und Dielektrophorese ein interessantes und ergiebiges For­schungs­gebiet für zukünftige Arbeiten.

Kooperationspartner: -
Fördersumme: ca. 100.000 Euro
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
Projektleitung: Prof. Dr. Gareth Monkman
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Projektdauer: 01.10.2015 – 30.09.2017

Das Ziel des angestrebten Projekts ist es, Aktivitätsveränderungen von im Netz­werk aktiven Instanzen erkennen zu können und so der Gefahr durch Aus­spähung oder anderem unerwünschtem Verhalten frühzeitig zu begegnen. Als vorrangiges Fallbeispiel dient dabei die Exfiltration vertraulicher bzw. ge­schäfts­kritischer Daten aus einem Unternehmensnetzwerk. Weitere Anwen­dungs­fälle werden ebenfalls betrachtet.

Der angestrebte Ansatz basiert auf Anomalieerkennung und erfordert eine Weiter­entwicklung gegenwärtiger Forschungsergebnisse um einen Mehrwert darstel­len zu können. Die datenschutzkonforme Verarbeitung sehr großer Da­ten­­mengen, sowie die Verbindung statistischer Ansätze mit neueren An­sät­zen zur Anomalierkennung und Mustersuche sollen in diesem Vorhaben ge­leis­tet werden, um sicherheitsrelevante Vorfälle besser als bisher entdecken zu können.

Kooperationspartner: Netzwerk GmbH (Filderstadt-Bonlanden); Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (Wacht­berg)
Fördersumme: 366.768 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Skornia
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Projektdauer: 01.08.2015 – 31.07.2018

Gegenstand des Fördervorhabens μPAS II ist es, ein miniaturisiertes photo­akustisches Sensorelement für den Einsatz in speziellen Anwender­milieus wei­ter­zu­entwickeln und an die Messaufgabe anzupassen. Im Rahmen des För­der­projekts μPAS (03ET1137A, 06/12-05/15) konnte das photo­akus­tische Mess­prinzip bereits als grundsätzliches Verfahren zur Detektion nieder­konzentrierter gasförmiger Spezies identifiziert und eine Minia­turi­sierung des Sensorelements erreicht werden.

Nun soll das Sensormodul in verschiedenen Realgasumgebungen (Brenn­kammeratmosphäre, Gasbildung durch Alterungsprozesse von Ölen) getes­tet und charakterisiert werden. Das Gesamtziel des dreijährigen Projekts sind der Bau und die Charakterisierung eines Demonstrators und die Quanti­fi­zie­rung des Energieeffizienzgewinns der betrachteten Prozesse bei Ein­satz der photo­akustischen Messtechnik. Die Ergebnisse sollen den Anwen­dern die Ent­schei­dung über eine mögliche spätere Produktentwicklung ermöglichen.

Kooperationspartner: AVL Emission Test Systems GmbH (Neuss); Messko GmbH (Oberursel); Micro-Hybrid Electronic GmbH (Hermsdorf); Nanosystems and Technologies GmbH (Gerbrunn)
Fördersumme: 810.921 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
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Projektdauer: 01.03.2015 – 28.02.2018

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung der Netzplanungsprozesse und Opti­mierung des sogenannten Blindleistungshaushalts durch die Einbezie­hung be­trieblicher Kompensationsanlagen und dezentraler Erzeugungsan­la­gen.

Im weiteren Projektverlauf werden die Netzgebiete für die Feldversuche be­stimmt und dabei einzelne Großkunden und Betreiber von Erzeugungsan­la­gen hinsichtlich einer Beteiligung angesprochen.

Kooperationspartner: MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH (Nürnberg), MFN Mainfranken Netze GmbH (Würzburg), FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH (Teningen), KBR GmbH (Schwabach)
Fördersumme: 757.797 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
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Projektdauer: 14.01.2015 – 13.01.2018

Ziel der Forschungsarbeit ist die Untersuchung des Tragverhaltens von Unter­grundverbesserungen organischer Böden mit nichtummantelten Sand­säu­len. Basierend auf den Erkenntnissen von 1g Modellversuchen und nume­ri­schen Berechnungen sollen Ansätze für die Bemessung von Sandsäulen, hergestellt im Bodenverdrängungs- oder Bodenersatzverfahren in einem organischen Boden, gefunden werden. Aktuell gibt es kaum Untersuchungs­ergeb­nisse für Bodenverbesserungen organischer Böden mit nichtummantelten Sandsäulen. Es sind keine Erkenntnisse über den Herstellungseinfluss in organischen Bö­den bekannt. Vor allem das langzeitliche Verhalten des Bodens (Kriechen) ist ein bekanntes, aber bisher nicht behandeltes Problem.

Die Grundlage zur Erreichung des Forschungsziels ist die bodenmechanische Untersuchung des Verhaltens organischer Böden in Elementversuchen, der Wechselwirkung zwischen organischem Boden und Sandsäule in Modellver­suchen sowie des Säulenherstellungsverfahrens (Bodenverdrängung, Boden­ersatz) auf das Gesamttragverhalten.

Kooperationspartner: TU Berlin
Fördersumme: 130.200 Euro
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Rackwitz
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Projektdauer: 01.12.2014 – 28.02.2018

Die OTH Regensburg engagiert sich im Fachgebiet Geotechnik seit über einem Jahrzehnt wissenschaftlich in der Thematik Wechselwirkung zwischen Boden und konstruktiven Bauteilen wie z.B. Rohre. Insbesondere verfügt das Fach­gebiet Geotechnik aus FuE- und Industrie-Projekten über ausgeprägte Erfah­rungen zum Wechselwirkungsverhalten von Fernwärmerohren mit dem umge­benden Boden und Flüssigböden, die nun auf die DC-CTL-Rohre ausgeweitet werden sollen.

Im Rahmen des DCCTL-Vorhabens sollen folgende Themen wissenschaftlich bearbeitet werden:

  • Berechnung der mechanischen Beanspruchung des thermisch belasteten Rohres im Erdreich sowie Erarbeiten der Grundlagen zu derer Dimensio­nierung
  • Untersuchung und Definition des geeigneten Bettungsstoffs für eine Erd­verlegung der DCCTL
Kooperationspartner: Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH, Siemens AG, TU Berlin, HTW Dresden, Amprion GmbH
Fördersumme: 482.987 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Neidhart
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Projektdauer: 01.09.2014 – 31.08.2017
Ziel des Verbundprojekts ist die Entwicklung einer zentralen Sensorplattform. Diese soll es möglich machen, kostenneutral und vor allem ohne invasive Ein­griffe in die Gebäudestruktur Daten wie etwa Energieverbrauchszahlen zu er­mit­teln. Die Plattform ersetzt somit eine Vielzahl einzelner, über das Gebäude ver­teilter Messgeräte und ist beispielsweise im Facility Management genauso anwendbar wie in der Überwachung von Industrie- und Produktionsanlagen.
Kooperationspartner: TU München, EBSnet | eEnergy Software GmbH, MergSystems GmbH & Co. KG, rBITech UG, sonixc GmbH
Fördersumme: 340.802 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Hackenberg
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Projektdauer: 01.09.2014 – 31.08.2017

AMALTHEA4public hat sich zum Ziel gesetzt, eine Methodik und eine Plattform für die effiziente modellbasierte Entwicklung für eingebettete multi- und many- core Systeme bereitzustellen.

Dabei sollen Ergebnisse von verschiedenen öffentlich geförderten Projekten in die vom vorausgegangenen AMALTHEA-Projekt entwickelte Methodik und Eclipse-basierte Werkzeugkettenplattform integriert werden.

Der Schwerpunkt liegt auf eingebetteten Systemen aus der Automobilbranche. Grundsätzlich ist AMALTHEA4public aber nicht auf die Automobilbranche be­schränkt, sondern betrachtet auch weitere Domänen, wie beispielsweise ICT und Automatisierungstechnik.

deutsche Kooperationspartner: Robert Bosch GmbH (Konsortialführer), BHTC, Fachhochschule Dortmund, Eclipse Foundation Europe GmbH, Fraunhofer IPT - Projektgruppe EM, Institut für Automation und Kommunikation (IFAK), itemis AG, OFFIS e.V., TWT GmbH Science & Innovation, Timing-Architects Embedded Systems GmbH, Universität Paderborn

Kooperationspartner außerhalb Deutschlands: AVL Turkey (Türkei), CBT (Spanien), Carsa (Spanien), Engine Power Components G.E., S.L. (Spanien), Hexagon Studio (Türkei), Innovalia (Spanien), Software Quality Systems S.A. (Spanien), Universität Göteborg (Schweden), rt-labs AB (Schweden)

Fördersumme: 360.722 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok
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Projektdauer: 01.08.2014 – 31.01.2018

Das Forschungsprojekt µSPIN entwickelt einen Sensor, der es ermöglicht, Flüssigkeiten in Echtzeit und inline zu überwachen. Die dafür verwendete Tech­nologie der Oberflächen-Plasmonen-Resonanz-Spektroskopie (engl. Sur­face Plasmon Resonance Spectroscopy SPR) wird bisher fast ausschließ­lich in der Bioanalytik verwendet, da SPR-Technik sehr teuer und stö­rungs­empfindlich ist. Durch die Miniaturisierung wird diese Technologie äußerst günstig verfügbar, robust und einfach in der Anwendung.

Kooperationspartner: Maschinenfabrik Reinhausen (Regensburg); Starkstrom Gerätebau GmbH (Regensburg); Universität Regensburg; OELCHECK GmbH (Brannenburg)
Fördersumme: 615.685 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
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Projektdauer: 01.08.2014 – 31.01.2018

Das Ziel des Projekt ist Lebenslanges Lernen. Beruflich qualifizierte Fach­kräf­te sollen zum Beispiel verstärkt darin unterstützt werden, berufsbegleitend zu studieren.

Dafür entwickelt die OTH neue Formen für praxisnahes Lernen für Unter­neh­men. Die Bildungs- und Wirtschaftsregionen Oberpfalz und Ostbayern sollen damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Fach­kräftemangels wettbewerbsfähig gehalten werden.

Kooperationspartner: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, Agentur für Arbeit Regensburg, Agentur für Arbeit Schwandorf, Agentur für Arbeit Weiden, Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz, Studentenwerk Oberfranken
Fördersumme: 1.857.538 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Marco Häusler (M.A.)
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Projekte im Rahmen von EU-Förderungen

Projektdauer: 01.01.2018 – 31.12.2020
Das Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der manuellen Geburtshilfe. Aufbauend auf in der Entwicklung befindlichen Modellen der Schulter wird in diesem Projekt ein virtuelles Handmodell erstellt. Dieses Modell ermöglicht die biomechanische Analyse der Belastungen. Dadurch ist eine umfassende Analyse und Optimierung der manuellen Geburtshilfe möglich. Desweiteren können die entwickelten Modelle für eine Vielzahl von weiteren Frage­stel­lungen aus der Medizin und Ergonomie angewendet werden.

Kooperationspartner: Westböhmische Universität Pilsen

Assoziierte Projektpartner: Karls-Universität Prag / Fakultät Medizin

Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Fördersumme: 287.335 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer
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Projektdauer: 01.09.2016 – 31.08.2019

Mit dem Projekt wird ein maßgeblicher Beitrag zur Innovationsstrategie Bayern und zur Strategie Europa 2020 (INTERREG V A-Programm) auf dem Technologiefeld „Effiziente Produktionstechnologien“ geleistet.

Ziel des Projekts ist es, eine zuverlässige Prozesskette für tragende Faser-verbundstrukturen mit thermoplastischer Matrix bereitzustellen. Dabei wird ein Halbzeugherstellungsprozess entwickelt und das Laserdurchstrahl-schweißen als Verbindungstechnologie unter Einsatz intelligenter Mess- technik zur Prozessüberwachung und -regelung erforscht. Die Schwankun- gen der Schweißnahtbreiten soll mithilfe einer geeigneten Prozessführung reduziert bzw. unterdrückt werden. Zudem wird ein nachhaltiger Wissens-transfer zwischen den Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ange- strebt.

Das Projekt adressiert damit unmittelbar die bayerische Forschungs-, Tech- nologie- und Innovationspolitik auf dem Technologiefeld „Effiziente Produk- tionstechnologien“ und greift aktuelle Herausforderungen der Zukunftsindus- trie „Faserverstärkte Kunststoffe“ auf.

Kooperationspartner: Universität Pilsen
Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Fördersumme: 600.000 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich, Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl
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Projektdauer: 36 Monate

Im Rahmen des Projekts stellen die OTH Regensburg, der Technologie Cam­pus Freyung der TH Deggendorf gemeinsam mit der Universität Pilsen ein Ent­scheidungsunterstützungssystem (EUS) zur Verfügung, um grenzüber­schrei­tende technische, betriebliche und infrastrukturelle Entwicklungen zu forcieren und zu initiieren. Das EUS erhöht die Transparenz der kurzfristigen und lang­fristigen Auswirkungen von Entscheidungen in Bezug auf die zukünftige Ener­gie­versorgung. Es ermöglicht zudem die Anpassung bereits bestehen­der (na­tionaler/regionaler) Strategien und die Entwicklung neuer Strategien im Ener­gie­bereich. 

Kooperationspartner: TH Deggendorf, Universität Pilsen
Fördersumme: 270.000 Euro
Fördermittelgeber: Interreg V A-Programm
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
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Projektdauer: 01.10.2016 – 30.09.2019

Mithilfe von digitalen Menschmodellen, die auf der individuellen Bewegung und den individuellen Muskelkräften basieren, kann die Biomechanik abgebildet werden. Das Hauptziel des Projektes ist es, neue Methoden für die Analyse von Schulterpathologien zu entwickeln, um die Möglichkeiten der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Schulterverletzungen und -degenerationen zu erweitern.

Im Regensburg Center of Biomedical Engineering arbeiten Wissen­schaft­ler der OTH Regensburg aus den Bereichen Biomedical Engineering und Medi­zi­nische Informatik zusammen mit Partnern aus der medizinischen Fakul­tät der Universität Regensburg, diversen überregionalen und internationalen Partnern sowie Firmen an Themen und Fragestellungen, die sich oftmals in und aus der Medizin ergeben und auf vielfache Weise einen Bezug zum gesund­heit­lichen Alltagsleben der Menschen aufweisen.

Kooperationspartner: Universität Pilsen

Assoziierte Projektpartner: Universitätsklinikum Regensburg, Krankenhaus Cham, ARTOS - Gemeinschaftspraxis (Straubing)

Fördersumme: 290.000 Euro
Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer
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Projektdauer: 01.10.2016 - 30.09.2019

Mit dem Projekt „Unternehmerische Kompetenzen auf dem tschechisch-bayeri­schen Arbeitsmarkt“ soll die Anpassung der Ausbildung an die veränder­ten Be­dingungen auf dem Arbeitsmarkt gefördert werden. Während der Reali­sie­rung des Projektes erhalten Studierende und Alumni der beteiligten Hoch­schu­len grundlegende unternehmerische Kompetenzen, dank denen sie im Bereich der eigenen unternehmerischen Aktivitäten wie auch auf dem Arbeits­markt in der Position von innovationsbefähigten Arbeitnehmern erfolg­reicher sein können.

Kooperationspartner: Technische und Ökonomische Hochschule Budweis
Fördersumme: 346.000 Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Projektleitung: Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen
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Projektdauer: 01.09.2016 – 31.08.2019

Im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020" gründete sich mit 11 Institu­tio­nen aus sieben Ländern das CANVAS-Konsortium: Constructing an Alliance for Value-driven Cybersecurity. Ziel des dreijährigen Projektes ist es, Expertin­nen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen, um kon­krete Ideen für eine wertebasierte Cybersicherheit auszuarbeiten. Hierfür wird vorhandenes Wissen zu Ethik, Recht, Einstellungen und technischen He­raus­forderungen zusammengetragen und in Workshops zu den Themenkomplexen Gesundheitsbereich, Finanzwesen und Strafverfolgung bzw. nationale Sicher­heit weiter genutzt. Die resultierenden konkreten Handlungsempfeh­lun­gen werden in Informations- und Referenzmaterialien für Politik, Wissen­schaft und Industrie als auch in einem ‚Massive Open Online Course‘ (MOOC) konkreti­siert und so unter einem breiteren akademischen Publikum verbreitet. Ziel ist ein über die Projektdauer hinausgehender internationaler Diskurs über werte­basierte Cybersicherheit.

Das Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der OTH Regensburg wird unter Lei­tung von Prof. Dr. Karsten Weber den Themen­kom­plex Gesundheit koordinieren.

Das CANVAS-Projekt wird vom Ethik-Zentrum der Universität Zürich unter Leitung von Dr. Markus Christen koordiniert.

Kooperationspartner: Universität Zürich (Schweiz), Vrije Universiteit Brussel (Belgien), F-SECURE OYJ (Finnland), Universität Hamburg, Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Dublin City University (Irland), Technische Universität Delft (Niederlande), Universitat Rovira i Virgili (Spanien), Universite De Lau­sanne (Schweiz), Berner Fachhochschule (Schweiz)
Fördersumme: 1.000.000 Euro (gesamt) / 104.000 Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: EU / HORIZON 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Karsten Weber
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Projekte im Rahmen von Stiftungsförderungen

Projektdauer: 01.09.2017 – 31.08.2020

Entwickelt und validiert wird eine Herstellroute für koronare Gefäßwandstützen (Stents) die den Freiheitsgrad einer gezielten örtlichen Einstellung der Dicke der Stege sowie der Zylinderform ermöglicht. Hierdurch soll das über die Länge inhomogene Expansions- und Stützverhalten bisheriger Stents durch neue Her­stell- und Designmöglichkeiten verbessert werden. Bei der bisherigen vor­wie­gend umformtechnischen Herstellroute sind die mechanischen Eigen­schaf­ten von Stents neben dem verwendeten Werkstoff ausschließlich durch Anpassung der Geometrie in Umfangsrichtung und über die Länge un­ver­än­der­lich ein­stell­bar.

Kooperationspartner: FIT Production GmbH (Lupburg); Universitätsklinikum Regensburg
Fördersumme: ca. 221.300 Euro
Fördermittelgeber: Bayerische Forschungsstiftung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ulf Noster
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Projektdauer: 01.08.2016 – 31.12.2019

Das Projekt „Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise", das am 27. April 2016 in Anwesenheit von Außenminister Frank-Walter Steinmeier offiziell gestartet wurde, geht auf eine Initiative des Deutschen Archäologi­schen Instituts zurück und steht auf einer breiten Basis kooperierender Einrichtungen, dem Archaeological Heritage Network. Im Mittelpunkt der Initiative „Stunde Null" steht die Weiterbildung syrischer Architekten, Archäologen, Denkmal­pfle­ger, Bauforscher, Stadtplaner und vor allem Handwerker. 

Das Teilprojekt „3D Modell als Planungsgrundlagen für die Diskussion zum Wiederaufbau eines Basars: Aufbau einer Experten- und Nachwuchsgruppe“ innerhalb des Netzwerkes „Stunde Null“ verfolgt das Ziel ein wissenschaftlich fundiertes 3D Modell des Basars in seinem Zustand vor der Zerstörung zu er­stellen. Das Modell soll den an Entscheidungsfindung und Planung beteiligten, sehr heterogenen Gruppen als Instrument an die Hand gegeben werden, das den historischen Denkmalbestand veranschaulicht und die Komplexität der Strukturen vermittelt.

Kooperationspartner: Deutsches Archäologisches Institut Zentrale (Berlin), Stiftung Preussischer Kulturbesitz (Berlin)
Fördersumme: 199.000 Euro
Fördermittelgeber: Gerda Henkel Stiftung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Dietmar Kurapkat
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Projektdauer: 01.01.2016 – 31.12.2018

In dem Projekt wird ein Expertensystem zur Nachsteuerung von SVB, LVB und Fließestrich mit den erforderlichen Eingangsparametern aufgebaut. Mit einem Rheometer werden rheologische Kennwerte von Mischern zum Aufbau einer Wissenbasis ermittelt. Schlussendlich soll eine zielsichere Produktion mit sehr geringem Ausschuss durch eine sofortige Nachsteuerung während des Her­stel­lungsprozesses erreicht werden.

Kooperationspartner: Schleibinger Geräte Teubert und Greim GmbH, Süd­bayerisches Portlandzementwerk, BETOSERV GmbH, GODELMANN GmbH & Co. KG, Hemmerlein Ingenieurbau GmbH
Fördersumme: 232.600 Euro
Fördermittelgeber: Bayerische Forschungsstiftung
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Kusterle
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Projekte im Rahmen weiterer Förderungen

Projektdauer: 01.07.2015 – 31.07.2017

Die Feuchtigkeit in oberflächennahen Schichten der Tunnelinnenschalen ist neben der Temperaturentwicklung und Dehnungsbehinderung maßgebend für das Abplatzverhalten der Schale im Brandfall. Die Feuchte ändert sich mit den Umgebungsbedingungen. Die Feuchteverteilungen und Änderungen über den Jahreszyklus sind derzeit weitgehend unbekannt. Um ein Modell zu entwickeln, ist es notwendig, anhand zuverlässiger Messdaten einen Überblick über die Feuchteverteilung in Abhängigkeit des Tunnelklimas zu bekommen. Die Mes­sung in verschiedenen Tiefenstufen im Tunnel und in der Klimakammer erfolgt mit spezifischen Sensoren und Datenerfassungseinheiten. Die Sensoren müs­sen für den Einsatz im Beton richtig ausgewählt und geschützt werden. Auf­bauend auf diesen realen Messdaten soll dann ein bauphysikalisches Modell entwickelt werden.

Fördermittelgeber/Kooperationspartner: Österreichische Forschungsförde-rungsgesellschaft, ASFINAG Bau Management GmbH, ÖBB Infrastruktur AG
Fördersumme: 235.000 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Kusterle