Projekte im Rahmen von EU-Förderungen

Projektdauer: 01.09.2019 – 31.01.2022 

Mit dem EU-Projekt „Unterstützung moderner Trends im Unterricht in Bezug auf Best Practices“ (Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020) setzen das Start-up Center der OTH Regensburg und die Technische und Ökonomische Hochschule (VŠTE) Budweis ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Im Rahmen des Projektes werden neue Lernmaterialien mit Blick auf die aktuellen inhaltlichen und didaktischen Trends erstellt und in die Lehre beider Kooperationshochschulen verankert. Experteninterviews dienen hierbei als Grundlage für einen systematischen Informationsgewinn. Dabei kann auch auf Herausforderungen und auf Best Practice in der ganzen Breite der Betriebswirtschaftsehre eingegangen werden. Hierzu wird eine Website und App zur Unterstützung der Lernprozesse der Studierenden entwickelt sowie Videos und Podcasts erstellt.

Die primäre Zielgruppe des Projektes sind Studierende und Alumni der Partnerhochschulen sowie akademische Lehrpersonen und Unternehmen.

Kooperationspartner: Technische und Ökonomische Hochschule Budweis / Vysoká škola technická a ekonomická v Českých Budějovicích

Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Fördersumme: 372.104 Euro
Projektleitung:  Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen
Projektdauer: 01.06.2018 – 30.04.2021

Der Projektantrag “Integrated Development 4.0” hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklungsprozesse in der elektronischen Komponenten- und Systeme-Industrie in Europa mittels Digitalisierung deutlich zu beschleunigen. Das Projekt „iDev40“ ist als „Innovation Action“ positioniert und beschäftigt sich mit einem ganzheitlichen Systemansatz, der sich auf die drei Säulen der digitalen Produktion, des digitalen Wissens und der digitalen Entwicklung konzentriert und somit den aktuellen Stand der Technik im Bereich Digitalisierung erweitert. Der in iDev40 entwickelte Ansatz einer ganzheitlichen digitalen Repräsentanz, zielt auf eine nahtlose Integration von Entwicklung in eine Industrie 4.0 kompatible Produktionsumgebung. Zudem werden schnelles Lernen aus großen Datenmengen, sowie Validierung und Schutz des Wissens zu einer wesentlichen Steigerung der Produktivität und Reduktion der Entwicklungszeiten beitragen. 

Durch einen „integrierten Entwicklungsansatz“ mit Lernen aus großen Datenmengen der Entwicklung, erweiterten Analysefunktionen und Mitarbeiter-Excellence, ergänzt das Projekt iDev40 die laufenden Industrie 4.0 Innovationsprojekte und stärkt damit Europas führende Position im Bereich elektronischer Komponenten.

Im Rahmen des ECSEL-Vorhabens iDev40 wird die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg vor allem die interaktive Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern unter Berücksichtigung optimaler Arbeitsaufteilung auf Basis innovativer, quelloffener safety-kritischer Systeme zu verwirklichen, die dafür notwendigen Softwarearchitekturen auf Basis quantitativer soziotechnischer Untersuchungen zu gestalten, die ebenfalls die Integration hochgradig immersiver virtueller Realität ermöglichen wird, um virtuelle Simulationen nahtlos mit der physikalischen Produktion zu verknüpfen.

Kooperationspartner:

Deutschland: camLine GmbH, eccenca GmbH, Elmos Semiconductor AG, Fern-Universität Hagen, Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology, Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule Zittau/Görlitz, Infineon Technologies AG, Infineon Technologies Dresden GmbH, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, SYSTEMA GmbH, Technische Universität Dresden, University of Siegen, Westsächsische Hochschule Zwickau .

Österreich: Austrian Institute of Technology GmbH, AVL List GmbH, Infineon Technologies Austria AG, Infineon Technologies IT-Services GmbH, CISC Semiconductor GmbH, evolaris next level GmbH, KAI Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik GmbH, Know Center GmbH, Kompetenzzentrum - Das Virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH, TTTECH Computertechnik AG, Technische Universität Wien, Universität Klagenfurt

Belgien: Sirris, Yazzoom

Italien: Infineon Technologies Italia S.r.l., University of Milan-Bicocca

Rumänien: Infineon Technologies Romania & Co SCS, Technical University of Cluj-Napoca, University Politehnica of Bucharest

Spanien: Akting Ingeniaritza, SL, Fundacion Tecnalia Research & Innovation, JEMA Energy S.A., Ibermatica 

Fördersumme: 229.903,00 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Mauerer
Projektdauer: 01.06.2018 – 31.05.2022

The SWS-HEATING project will develop an innovative seasonal thermal energy storage (STES) unit with a novel storage material and creative configuration, i.e. a sorbent material embedded in a compact multi-modular sorption STES unit. This will allow to store and shift the harvested solar energy available abundantly during the summer to the less sunny and colder winter period thus covering a large fraction of heating and domestic hot water demand in buildings. The targeted benefit of this next generation solar heating technology is to reach and overcome a solar fraction of 60% in central/north Europe, reaching 80% in the sunnier south of Europe, with a compact and high-performing STES system at low cost, realising solaractive houses throughout EU.

The SWS-heating system is based on a multi-modular sorption seasonal thermal energy storage (STES) unit, using novel sorbent materials of Selective Water Sorbents (SWS) family characterised by superior heat storage density compared to the state of the art, making it possible to drastically decrease the storage volume with negligible thermal losses. These materials are employed in a sorption module with dedicated heat exchangers. Solar heat is provided to the storage modules by high efficiency evacuated tube solar thermal collectors. Intensive research activities will deal with an advanced vacuum combistorage tank, with the aim to further minimise thermal losses. A smart and adaptive control will be developed for efficiently managing heat supply and demand sides, including advanced features aiming at user-friendliness. A building prototype will be commissioned including the SWS-heating system, which will be tested and validated in Germany and Sweden and proof all challenging objectives.

Further information: Offical webpage

Kooperationspartner:

1 NATIONAL TECHNICAL UNIVERSITY OF ATHENS - NTUA Greece

2 UNIVERSIDAD DE LLEIDA Spain

3 CONSIGLIO NAZIONALE DELLE RICERCHE Italy

4 FAHRENHEIT AG Germany

5 OSTBAYERISCHE TECHNISCHE HOCHSCHULE REGENSBURG Germany

7 UNIVERSITA DEGLI STUDI DI PERUGIA Italy

8 BORESKOV INSTITUTE OF CATALYSIS, SIBERIAN BRANCH OF RUSSIAN ACADEMY OF SCIENCES Russian Federation

9 AKOTEC PRODUKTIONSGESELLSCHAFT MBH Germany

10 TEAVE Ltd Greece

11 PHASE CHANGE MATERIAL PRODUCTS LTD United Kingdom

12 AIREC AB Sweden

13 THE UNIVERSITY OF SUSSEX United Kingdom

14 SINAGRO ENGINYERIA SLP Spain

15 Kokorelia Architects ltd United Kingdom

16 KUNGLIGA TEKNISKA HOEGSKOLAN Sweden

Fördersumme: 4.994.926.000 Euro
Fördermittelgeber: Europäische Union
Projektleitung: Prof. Dr. Belal Dawoud 
Projektdauer: 01.01.2018 – 31.12.2020
Das Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der manuellen Geburtshilfe. Aufbauend auf in der Entwicklung befindlichen Modellen der Schulter wird in diesem Projekt ein virtuelles Handmodell erstellt. Dieses Modell ermöglicht die biomechanische Analyse der Belastungen. Dadurch ist eine umfassende Analyse und Optimierung der manuellen Geburtshilfe möglich. Desweiteren können die entwickelten Modelle für eine Vielzahl von weiteren Frage­stel­lungen aus der Medizin und Ergonomie angewendet werden.

Kooperationspartner: Westböhmische Universität Pilsen

Assoziierte Projektpartner: Karls-Universität Prag / Fakultät Medizin

Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Fördersumme: 287.335 Euro
Projektleitung:Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer

Projekte im Rahmen von Stiftungsförderungen

Projektdauer: 01.09.2017 – 31.08.2020

Entwickelt und validiert wird eine Herstellroute für koronare Gefäßwandstützen (Stents) die den Freiheitsgrad einer gezielten örtlichen Einstellung der Dicke der Stege sowie der Zylinderform ermöglicht. Hierdurch soll das über die Länge inhomogene Expansions- und Stützverhalten bisheriger Stents durch neue Her­stell- und Designmöglichkeiten verbessert werden. Bei der bisherigen vor­wie­gend umformtechnischen Herstellroute sind die mechanischen Eigen­schaf­ten von Stents neben dem verwendeten Werkstoff ausschließlich durch Anpassung der Geometrie in Umfangsrichtung und über die Länge un­ver­än­der­lich ein­stell­bar.

Kooperationspartner: FIT Production GmbH (Lupburg); Universitätsklinikum Regensburg
Fördersumme: ca. 221.300 Euro
Fördermittelgeber: Bayerische Forschungsstiftung

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ulf Noster

Beteiligte Professorinnen und Professoren: Prof. Dr.-Ing. Aida Nonn, Prof. Dr.- Ing. Thomas Schratzenstaller

 

Aktuelle Förderprojekte

Im Nachfolgenden finden Sie eine Auswahl aktuell geförderter Projekte an der OTH Re­gensburg.

Eine Sammlung weiterer, bereits abgeschlossener Projekte ist hier ein­seh­bar.

Projekte im Rahmen von bayerischen Förderungen

Projektdauer: 01.09.2017 – 30.11.2020

Mit Hilfe der Oberflächenplasmonenresonanzspektroskopie (SPR) soll einen Sensor entwickelt werden, der Schadstoffe im Trinkwasser kostengünstiger, inline und in Echtzeit erfassen kann.

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel, es kann nicht ersetzt werden (Eingangs- und Leitsatz der DIN 2000). Leider kann es vorkommen, dass unser Trinkwasser hohe Konzentrationen von bedenklichen Stoffe enthält. Einige Stoffe sind z.B. Herbizide (Glyphosat), Rückstände von Medikamenten, Arsen, Blei, Lösungsstoffe oder Keime. Letztere können durch Unfälle oder Naturkatastrophen, wie Hochwasser, ins Grundwasser gelangen. Um die Trinkwasserqualität sicherzustellen, entnehmen Wasserversorger händisch Proben aus ihren Speichern und analysieren diese in Laboren. Zwischen der Entnahme und der eventuellen Absperrung von kontaminierten Wasser verstreicht jedoch kostbare Zeit. Zudem verursacht die manuelle Analyse der Stichproben hohe Kosten.

Wasserverschmutzung durch die Landwirtschaft Pflanzen benötigen zum Wachsen Nährstoffe, wie z.B. Stickstoff oder Phosphorverbindungen. Diese Nährstoffe werden durch Düngung auf landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht. Durch Überdüngung besteht die Gefahr, dass Nährstoffe an der Oberfläche durch Regen abgespült werden oder durch Versickerung ins Grundwasser gelangen. Stickstoff kann in den tieferen Bodenschichten durch Bakterien in Nitrat umgewandelt werden. Einmal im Trinkwasser ist Nitrat besonders schädlich für Säuglinge.Wasserverschmutzung durch die Industrie. Durch die Luftverschmutzung von Industrieanlagen bilden Schwefel- und Stickstoffoxide mit Wasser Säuren, die zu saurem Regen führen. Zudem löst saures Wasser giftige Aluminiumionen aus dem Boden. Diese dringen wiederum durch Oberflächenwasser ins Grundwasser ein.

Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines vernetzbaren intelligenten Sensorsystems welches mittels des Prinzips der Oberflächenplasmonenresonanzspektroskopie (SPR) in der Lage sein soll, Änderungen der chemischen Zusammensetzung von Trinkwasser zu verfolgen.

Kooperationspartner: PreSens Precision Sensing GmbH, Chips4Light, REWAG AG & Co. KG, Universität Regensburg

Fördersumme: ca. 380.500,00 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Projektleitung: Prof. Dr. Rudolph Bierl

Projektdauer: 15.04.2018 – 14.04.2021

PetS3 - „Penetration Test Driven Safety and Security System Improvements for Cyber-Critical Systems“ ist das mittelstandsorientierte Forschungsvorhaben mit Multiplikator-Wirkung zu den Hersteller- und Betreiberkonzernen cyber-kritischer Systeme in Bayern:

Aufgrund der fortschreitenden Vernetzung sind Cyber-Attacken eine wachsende Bedrohung einer Vielzahl von Anwendungsgebieten wie z.B. Vernetztes Fahrzeug oder Smart Metering. Gemeinsame Konzepte der funktionalen Sicherheit (Safety) und der IT-Sicherheit (Security) sind für diese Gateway-basierten Systeme erforderlich.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Angriffe auf die IT-Sicherheit von Systemarchitekturen vernetzter cyberkritischer Systeme zu erforschen, da die Wechselwirkung zwischen funktionaler Sicherheit und IT-Sicherheit in diesem Kontext weitestgehend unbekannt ist.

Zentraler Forschungsgegenstand ist die ganzheitliche Analyse der Sicherheitstechnologien, der Gateway-Strukturen und der korrespondierenden Systementwicklungsprozesse. Ausgehend von Schwachstellen und
Bedrohungsanalysen, sowie Penetrationstests und Architekturanalysen werden Anforderungen für Systemarchitekturen, Sicherheitstechnologien und Prüfverfahren, sowie für ein Reifegradmodell abgeleitet. Es wird ein Schwachstellen- und Bedrohungskatalog entwickelt, der die Grundlage für eine automatisierte Analyse der funktionalen Sicherheit sowie der IT-Sicherheit bildet und damit einen zentralen Beitrag zur Risikobewertung
von cyber-kritischen Systemen darstellt.

Durch die Architektur- und Bedrohungsanalyse funktional sicherer Systeme werden die Möglichkeiten und Grenzen der Absicherung durch Lösungskonzepte erforscht. Die Erkenntnisse aus Schwachstellen- und Bedrohungsanalysen werden kontinuierlich in ein Reifegradmodell hinsichtlich der funktionalen Sicherheit und der IT-Sicherheit („safe and secure“) integriert und um aktuelle Erkenntnisse aus der IT-Sicherheitsforschung z.B. „Security by Design“ angereichert. Damit gelingt die beurteilende Vermessung des Reifegrads von Entwicklungsprozessen und Produkten für cyber-kritische Systeme.

Kooperationspartner: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, SEPP MED GmbH, eMundo GmbH, iNTENCE automotive electronic GmbH, BFF Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH

Fördersumme: 393.300,00 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Hackenberg

Projektdauer: 01.11.2020 – 31.08.2023

Der demografische Wandel und die damit verbundene Urbanisierung der Bevölkerung stellen besonders den ländlichen Raum vor immer mehr Herausforderungen, einem wachsenden Bedürfnis an Mobilität gerecht zu werden. Daher ist die Zielsetzung dieses Projekt eine Mobilitätslösung zu schaffen, die mittels künstlicher Intelligenz die Bürger so schnell wie möglich von A nach B bringen kann. Durch die Anwendung von heuristischen, exakten Methoden der modernen Routenoptimierung sollen gleichzeitig sowohl dem einzelnen Kunden als auch der Masse der Reisenden insgesamt die effizienteste Transportmöglichkeit angeboten werden.

Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Schaffung eines Demonstrators für eine Mobilitätsplattform, auf der der Nutzer Fahrten auf sehr einfache und intuitive Weise buchen kann.

Seitens der OTH ist hier Prof. Dr. Jan Dünnweber verantwortlich: Er betreut Herrn Timo Stadler bei seiner Doktorarbeit über die effiziente Routenfindung mittels künstlicher Intelligenz.

Kooperationspartner: AVL Software & Functions GmbH (AVL SFR), Rodinger Verkehrsbetriebe

Fördersumme: 2,11 Millionen Euro

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Projektleitung: Prof. Dr. Jan Dünnweber

Projektdauer: 01.07.2017 – 31.12.2021

Der durch die Digitalisierung ausgelöste branchenbezogene und betriebliche Strukturwandel stellt auch die Region Ostbayern vor neue Aufgaben in den Bemühungen, die Rahmenbedingungen für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft optimal zu gestalten, die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen und dabei durch technologieorientierte Neugründungen Wertschöpfungsketten, Zuliefererstrukturen und Endprodukte zu ergänzen oder umzugestalten.

Dabei geht es um nichts weniger als zu verhindern, dass eine Region und ihre größtenteils mittelständisch geprägte Industrie den technologischen Anschluss ans Zeitalter der Digitalisierung verlieren. Dies betrifft nicht nur digitale Geschäftsprozesse, E-Commerce und digitale Dienstleistungen bzw. Dienstleistungserstellung, sondern regional vor allem auch das produzierende Gewerbe, die Industrie-Logistik und den Maschinen- und Anlagenbau mit Herausforderungen wie digitale Auto-matisierung, sensorgesteuerte Produktion, Logistiksteuerung, Internet of Things und digitalhybride Produkte und Anlagen sowie die jeweils zugehörigen Prozesse des Soft- und Hardware-Engineerings. 

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, für digitalfokussierte Unterneh-mensgründungen die erforderlichen Ausgangsbedingungen an den Hochschulen zu schaffen. Hierbei sind die Sensibilisierung und der Einbezug potenziell Gründungsinteressierter, die Vermittlung und das Zusammenführen von Gründungs- und Digitalisierungswissen sowie ein effizientes Unterstützungsangebot für ein funktionierendes Gründungsökosystem von zentraler Bedeutung.

Weitere Informationen zum Projekt: www.grow4digital.de

Kooperationspartner: OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Universität Regensburg

Fördersumme: ca. 538.000 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Projektleitung: Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen

Projektdauer: 15.11.2016 – 14.02.2020

Der Forschungsverbund hat sich zum Ziel gesetzt, einen hochdynamischen 3D-Laser-Scanner zu erforschen, mit welchem die Bestrahlung einer dreidimensionalen Bahnkontur bei gleichzeitiger Temperaturüberwachung möglich ist. Die Systemtechnik kann in der Lasermaterialbearbeitung vielseitig eingesetzt werden und soll im Rahmen des Projektes für das quasi-simultane Laser-Durchstrahlschweißen von transparenten Kunststoffen charakterisiert werden.

Diese Fügetechnologie wird in der Medizintechnik sehr stark nachgefragt, da Bauteile unter höchsten Anforderungen bzgl. der technischen Sauberkeit hermetisch dicht verschlossen werden können und zudem physiologisch bedenkliche Absorber in den Kunststoffen nicht erforderlich sind.

Kooperationspartner: Gerresheimer GmbH, Regensburg; Bayerisches Laserzentrum GmbH, Erlangen; LPKF Welding Quipment GmbH, Fürth; Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG, Ortenburg; Nexlase GmbH, München

Fördersumme: 232.800,00 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Projektleitung:Prof. Dr. Stefan Hierl

Projektdauer: 01.07.2018 – 30.06.2022

Die Zielsetzungen des Forschungsvorhabens sind deskriptiv, erklärend und handlungsbezogen. Das Projekt ist der politischen Soziologie mit quantitativ-empirischer Ausrichtung (vgl. van Deth 2014) und der Sozialen Arbeit zuzuordnen. Theoretisch wird das Konzept des Sozialen Kapitals (Haug 2007, 2000) zu Grunde gelegt. Die Forschung erfolgt unter dem Gesichtspunkt des methodologischen Individualismus, d.h. die Einstellungen von Individuen stehen im Mittelpunkt, wobei auch Effekte des sozialen Netzwerks (Meso-Ebene) berücksichtigt werden.

Die erste Zielsetzung beruht auf einer Bestandsaufnahme und Bedarfserhebung zum Wissen über demokratische Prozesse und zur Akzeptanz demokratischer Verfahren bei der neuen Bevölkerungsgruppe der Geflüchteten in Deutschland. Es wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwieweit sind bei dieser Zielgruppe demokratische Verfahren bekannt? Inwieweit sind demokratische Verfahren akzeptiert? Wo ist der höchste Bedarf an Aufklärung und politischer Bildungsarbeit anzusetzen?

Eine zweite Zielsetzung besteht darin zu untersuchen, welches Medium für die politische Bildungsarbeit mit der Zielgruppe der Geflüchteten geeignet ist. Hierbei werden Thesen zur Nutzung von neuen Medien überprüft, so die These über die zentrale Rolle des Internets bzw. von Smartphones als Informationskanal und Mobilisierungsraum für Geflüchtete. Lassen sich somit über dieses Medium Informationen über die lokale Politik vermitteln? Wirken sich hierbei Bildungshintergrund oder Sprachkenntnisse auf die Nutzung aus?

In einem dritten Schritt soll erforscht werden, mit welchen Instrumenten demokratische Prozesse bei jugendlichen oder erwachsenen Geflüchteten vermittelt und eingeübt werden können. Wie kann Verständnis für politischen Verfahren erhöht werden? Hierbei geht es um die praktische Übung von Partizipation im Rahmen politischer Bildung und Sozialer Arbeit.

Übergeordnet besteht die Zielsetzung darin, eine soziale nachhaltige Lösung für ein Problem zu finden, indem Voraussetzungen zur zivilgesellschaftlichen und politischen Partizipation der neuen Bevölkerungsgruppe verbessert werden. Längerfristig geht es um die Förderung der Teilhabe über die Mitwirkung in politischen Gremien in den Gemeinden. Nicht zuletzt ist damit auch die Erwartung eines Anstiegs des gesellschaftlichen und individuellen sozialen Kapitals verbunden.

Kooperationspartner: LMU München, HAW München, Uni Würzburg, Uni Passau, Hochschule für angewandte Politik an der TUM, Uni Bamberg

Fördersumme: 3.412.200 € (gesamt), davon Anteil der OTH Regensburg: 252.340 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kultus

Projektleitung: Prof. Dr. Sonja Haug

Projektdauer: 01.01.2018 – 29.02.2020

 

Das Projekt setzt sich zum Ziel, die rechtlichen und technischen Voraussetzungen zu klären, damit im Fall eines Verkehrsunfalls ein personalisierter eCall abgegeben werden kann, der gespeicherte Notfalldaten der verunglückten Passagiere den Rettungskräften zur Verfügung stellt.

Die Personalisierung des eCalls basiert auf der digitalen Identifizierung der Fahrzeuginsassen und deren Verknüpfung mit den hinterlegten persönlichen Gesundheitsdaten und/oder vom Patienten gespeicherten Notfalldaten. Mit diesen Informationen ist es möglich, den Rettungskräften vorbereitend und am Ort des Unfallgeschehens essentielle Gesundheitsdaten zur Verfügung zu stellen, die eine Erstversorgung am Unfallort mit neuer Qualität ermöglicht und gleichzeitig Zeit und Kosten spart.

Mit dem Konzept werden zwei wichtige Meilensteine der gesellschaftlichen Digitalisierung und Vernetzung erreicht: Im Bereich der Mobilität wird erstens die Bürgerin und der Bürger als Fahrzeugführer bzw. Passagier in den Mittelpunkt gestellt: Von der Fokussierung auf das Fahrzeug wechselt der Blick auf das Individuum im Fahrzeug. Somit wird zukünftigen Mobilitätskonzepten, die eine Trennung von Fahrzeug und Besitzer bedeuten (z.B. CarSharing), Rechnung getragen.

Im Bereich des Gesundheitswesens ist eine Bereitstellung der Gesundheitsdaten des Patienten für eine bereichsübergreifende Versorgung erklärtes politisches Ziel und ökonomisch geboten.  In dem Projekt ist eine Schnittstelle zu definieren und zu spezifizieren, die eine Nutzung gespeicherten Informationen, insbesondere im Rettungsfall, durch nicht dem Gesundheitswesen zuzuordnende Institutionen z. B. Rettungsleitstellen ermöglicht.

Kooperationspartner: iNTENCE, German Innovation Lab GmbH, FAU (Friedrich-Alexander Universtität Erlangen-Nürnberg) Lehrstuhl für Maschinelles Lernen und Datenanalytik

Fördersumme: 102.500 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok

Projektdauer: 01.05.2017 – 30.04.2020
Es soll geklärt werden, welche chemisch-physikalischen und technologischen Eigenschaften von alternativen Isolierflüssigkeiten (MIDEL-Öl, FR3 etc.) beim Transformatorenbau relevant und nachhaltig sind. Ein grundlegendes Ver­ständ­nis der thermischen und dielektrischen Eigenschaften und die Früher­ken­nung von Zersetzungsprodukten helfen gefährliche Trafo-Ausfälle und Brandlasten zu vermeiden.
Die Stellen an der Wicklung bzw. Verschaltung, die eine Gefahr darstellen, müssen neu entworfen werden, damit eine mögliche Teilentladung im Aktivteil vermieden werden kann. Dies verlängert auch die Lebensdauer des Transfor­ma­tors, was unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und des Ressourcen­ver­brauches eine langfristig positive Wirkung für die Umwelt erzielt.
Kooperationspartner: OTH Amberg-Weiden, Westböhmische Universität (UWB) Pilsen, Tschechische Technische Universität (CVUT) Prag, Europa­region Donau-Moldau - Regionale Kontakt- und Koordinierungsstelle Oberpfalz (Regensburg), Starkstrom Gerätebau GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 93.700 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat / Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
Projektdauer: 01.01.2017 – 31.12.2020
Das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden bündelt seit 2012 die Forschungsaktivitäten und das Know-how der Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik und ihrer Partner im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Betrachtet wird die gesamte Anwendungsbreite der KWK, von Privathaushalten über kommunale Einsatzbereiche bis hin zur Industrie.

Übergeordnetes Ziel der Forschungsarbeiten im Forschungsverbund ist die Erweiterung des Einsatzspektrums und die Flexibilisierung der Kraft-Wärme-Kopplung in allen Bereichen, angefangen von der Verbreiterung der nutzbaren Brennstoffbasis durch Sonderbrennstoffe über exergetisch hochwertige Wär­me­nut­zungen (Dampf, Abwärmeverstromung, …) oder die Kälteerzeugung, bis hin zur Erbringung von Systemdienstleistungen im elektrischen Netz und die digitale Vernetzung in kommunalen und industriellen Energieversorgungs­sys­te­men.

Nachdem in der ersten Förderphase der methodische Schwerpunkt auf der Entwicklung der Prüfstandsinfrastruktur und der experimentellen Messmetho­den lag, sollen nun in der zweiten Phase verstärkt computer­ge­stütz­te Ent­wick­lungsmethoden eingesetzt und weiterentwickelt werden. Das Ziel der For­schungs­arbeiten der OTH Regensburg ist es, die möglichen System­dienst­leis­tun­gen von KWK-Anlagen hinsichtlich ihres technischen und wirt­schaft­li­chen Nutzens bewerten zu können. Dies soll auf Basis eines weiter­ent­wickelten NS-/­MS-Netzmodells erreicht werden. Über bestimmte Charakteristiken, z. B. Ein­fluss der „Wärme-/Strom-Kopplung“ im betrachteten Versorgungsgebiet, kann das Potenzial der KWK-Anlagen nicht nur standortscharf, sondern in einer deutschlandweiten Simulation tages- und jahreszeitabhängig analysiert werden.
Kooperationspartner: OTH Amberg-Weiden
Fördersumme: 529.000 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
Projektdauer: 01.06.2017 – 31.12.2020
Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines kostengünstigen SERS-­Gerätes zur quantitativen Bestimmung von organischen Molekülen bis in den ppb-Bereich. Zielapplikation des SERS-Gerätes ist das „Therapeutische Drug Monitoring“ (TDM); die Überwachung der Blutkonzentration von Medi­ka­men­ten mit dem Ziel, eine für den Patienten effektive und sichere The­ra­pie zu gestal­ten. Im klinischen Alltag wird TDM für die Dosierung von Medi­ka­men­ten mit einer geringen therapeutischen Breite, wie z.B. Mirtazapin ein­ge­setzt. Aufgrund der geringen Konzentration der Wirkstoffe im Blut müssen die Blutproben bis­her in einem Labor mit hochempfindlichen Methoden, wie der LC-gekop­pel­ten Tandem-Massenspektroskopie untersucht werden.

Mit dem SERS-Gerät ist erstmals ein on-time Monitoring der Blutkonzen­tra­tions­werte möglich und somit ein schnelles und sicheres Einstellen der Medi­ka­tion. Das SERS-Gerät ermöglicht eine kostengünstigere, sichere­re und effek­tivere Therapie als mit herkömmlichen TDM-Verfahren.
Kooperationspartner: Avago Technologies Fiber GmbH (Regensburg); RGB Photonics GmbH (Kelheim)
Fördersumme: noch offen
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr. Alfred Lechner
Projektdauer: 15.10.2016 – 14.01.2020

Das Ziel von EWORAM liegt in der prototypischen Entwicklung eines Werk­zeugs, das es ermöglicht, regelungstechnische Funktionen frühzeitig im Ent­wick­lungsprozess auf ihre Echtzeit-Performanz in Mehrkern-Steuergeräten zu testen. Potentielle Fehlfunktionen in der Motorsteuerung – aufgrund von Timing­problemen oder Latenzen – können dadurch bereits in der Entwurfs­phase er­kannt und wesentlich einfacher behoben werden.
Das EWORAM-Werkzeug stellt die Schnittstelle zwischen regelungs­tech­ni­scher Funktionssimulation und Steuergerätesimulation dar und ist für die nach­haltige Nutzung als innovative Komponentenerweiterung für die von Timing-Architects vertriebene TA Tool Suite vorgesehen.

Kooperationspartner: Timing-Architects Embedded Systems GmbH (Re­gens­burg), Continental Automotive GmbH / Division Powertrain, Regensburg)
Fördersumme: 404.751 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ralph Schneider

Projekte im Rahmen von Bundesförderungen

Projektdauer: 36 Monate

Fördersumme: 113.000,00 €

Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Projektleitung: Prof. Dr. Gareth Monkman

Projektdauer: 01.11.2017 – 31.10.2020

Das Verbundvorhaben „MINT-Strategien 4.0“ hat das Ziel, Konzeptionen und Evaluationen für MINT-Projekte für junge Frauen zur Studien- und Berufswahl an Hochschulen für angewandte Wissenschaften weiterzuentwickeln. Zur besseren Integration von Frauen in IT-Studiengänge setzt das Regensburger Teilvorhaben zudem bei der Veränderung der klassischen, männlich geprägten Fachkulturen an und entwickelt ein Modellprojekt zur Vermittlung von Genderkompetenz. Für eine Ausdifferenzierung der Projektkonzepte werden unterschiedliche Lebenssituationen von Studentinnen (etwa mit Migrationsgeschichte oder mit Behinderung) in den Blick genommen, um deren vielschichtige Bedarfslagen und Potentiale und ggf. Unterstützungsmöglichkeiten zu erfassen. Dafür werden Ergebnisse der Frauen- und Geschlechter-, der Bildungs- und der Hochschulforschung aufbereitet und eigene empirische Untersuchungen (Bestandsaufnahme bisheriger Projekte, qualitative Befragungen von Studentinnen und MINT-Projektleiter_innen sowie Gruppendiskussionen und Einzelinterviews mit MINT-Lehrenden) durchgeführt. Das Münchener Teilvorhaben dient der Erweiterung des Wissens über die Wirksamkeit von MINT-Projekten zur Verbesserung der Chancengleichheit von Männern und Frauen.

Ein zentrales Ergebnis des Projektes ist die Weiterentwicklung von wissenschaftlichen Debatten im Bereich der Frauenförderung und Intersektionalität. Für die hochschulische Praxis werden konkrete Handreichungen zur Konzeptentwicklung, zur Veränderung von Fachkulturen sowie zur Weiterentwicklung von Projektevaluationen publiziert. Eine enge Kooperation ist mit den zahlreichen Projekten und dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“ vorgesehen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Nina Brötzmann, Katharina Pöllmann-Heller
Studentische Hilfskraft: Verena Leisinger

Das Projekt „MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1714 und 01FP1715 gefördert. 

Kooperationspartner: Hochschule München

Fördersumme (inkl. PP): 460.000 €

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung und Verbundkoordination: Prof. Dr. Clarissa Rudolf

Projektdauer: 24 Monate

Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Grundlagen zur Aus­le­gung der Motorsteuerung von pflanzenöltauglichen Off-Road-Motoren mit mo­der­ner Abgasnachbehandlung und die Validierung der Ergebnisse am Prüf­stand. Die Forschungsergebnisse sind überwiegend kraftstoffspezifisch und sind daher auf unterschiedliche Motoren übertragbar.
Die Ergebnisse des Vorhabens sollen den Kenntnisstand zu motorrelevanten Eigenschaften von Rapsölkraftstoff und anderen Pflanzenölen erweitern. Sie tragen dazu bei, die Wissensbasis für die Auslegung von Injektoren und Ab­gas­nachbehandlungssystemen zu verbessern und somit auch Simula­tions­be­rech­nungen zu ermöglichen. Aufgrund der Unterstützung eines Motorher­stel­lers im Projektteam können kraftstoffoptimierte Applikationen des Motors aus ers­ter Hand realisiert und deren Optimierungspotenziale durch Ver­mes­sung am Motorprüfstand aufgezeigt werden.

Kooperationspartner: Deutz AG (Köln-Porz), Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (Straubing)
Fördersumme: 229.668,00 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Projektleitung:Prof. Dr.-Ing. Hans Peter-Rabl

Projektdauer: 01.01.2017 – 31.12.2020

Das Projekt C/sells basiert auf der Idee, vielfältige Infrastrukturzellen intelligent zu einem Organismus zu verbinden, in dem wirtschaftliche Chancen mit physikalischen Notwendigkeiten und dem Willen zu nachhaltigem Wirtschaften in Einklang gebracht werden. C/sells spannt einen Ost-West Sonnenbogen der Flexibilitäten von Bayern über Hessen nach Baden-Württemberg. Der steigende Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung ist eine zentrale energiepolitische Herausforderung der nächsten Jahre, die einen Ausbau von Energieinfrastrukturen erforderlich macht. Das Energienetz soll künftig auf einen flexibleren und strategischen Ansatz abzielen, da wir nicht nur neue Infrastrukturen brauchen, sondern auch ein Netz das stärker integriert, vernetzt und intelligenter ist.

Gesamtverbundkoordinator: Smart Grids Baden-Württemberg GmbH  

Fördersumme: 565.433,00 €

Fördermittelgeber: BMWi – Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung:Prof. Dr. Oliver Brückl

Projektdauer: 01.01.2017 – 31.12.2020

Das nachhaltige und effektive Lernen einer so komplexen, abstrakten und an­spruchsvollen Disziplin wie Software Engineering stellt eine Herausforde­rung dar – sowohl für Studierende als auch für Dozenten. Das Projekt EVELIN erar­beitet Antworten auf die zentrale Frage „Wie lässt sich Software Enginee­ring am Besten lehren und lernen?“ und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Hochschulausbildung von Software Enginee­ring.

EVELIN ist auch für die zweite Förderphase im Qualitätspakt Lehre vorge­se­hen. Damit kann die Arbeit an der systematischen Weiterentwicklung der Lehre im Software Engineering bis Ende 2020 fortgesetzt werden.

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Kooperationspartner: Hochschulen für angewandte Wissenschaften Aschaf­fenburg, Coburg, Kempten, Neu-Ulm
Fördersumme: 12 Mio. Euro (gesamt) über 9 Jahre / 3,42 Mio. Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok

Projektlaufzeit: 01.11.2017 - 31.10.2020

Im Projekt wird die Integration von Quartieren als Bestandteil des Strommarktes untersucht. Dazu werden die Auswirkungen von Quartieren als sektorenübergreifende Flexibilitätsoption auf das deutsche Energiesystem sowie die Rolle in der Energiewende analysiert und simuliert.Das deutsche Energiesystem wird inklusive aller vier Energiesektoren modelliert. Gleichzeitig wird ein Simulationsmodell für Quartiere aufgebaut, das als Modellierungs- und Planungswerkzeug für Quartiere auf Basis erneuerbarer Energien, Energiespeicher, steuerbare Verbraucher sowie Sektorenkopplung dient und bestehende Tools erweitert. Ziel ist hier die Beschreibung der Auswirkungen zellularer und teilautonomer Quartiere auf größere Versorgungsstrukturen, insbesondere die vorgelagerten Netze und welche Rolle dabei Energiespeicher einnehmen. Dabei verfolgt die OTH Regensburg das Ziel, der Entwicklung, Analyse und Optimierung eines neuartigen thermochemischen Fe/FeOx-Speichers sowie dessen sicherheitstechnische Bewertung und simulatorische Einbindung auf Quartiersebene. Dazu soll eine vergleichende Einordnung und Bewertung der Hochfrequenzelektrolyse zu gängigen Elektrolyseverfahren (z.B. AEL, PEM) sowie zu anderen Konkurrenztechnologien durchgeführt werden. Weiterhin wird das Potenzial für den Technologieeinsatz auf Quartiersebene abgeschätzt.

Kooperationspartner: Entwicklungsagentur Region Heide AÖR, Universität Bremen – Institute for Advanced Energy Systems, Universität Bremen – artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Universität Bremen - Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien,  Steinbeis Innovationsgesellschaft energie+ (Braunschweig), Fraunhofer-Gesellschaft e.V. für ihr Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM, Bremen), Jacobs University Bremen, Fachhochschule Westküste (Heide), Universität Duisburg-Essen (Abteilung für Finanzmarktökonometrie),  Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (Altenholz), Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität – Recht, Ökonomie und Politik e.V. (Berlin),  Stadtwerke Heide GmbH, Graforce Hydro GmbH (Berlin), IPP Ingenieurgesellschaft Possel u. Partner GmbH & Co. KG (Kiel), Tachycon GmbH (Kiel), Vater Holding GmbH (Schwentinental), Hydrogenious Technologies GmbH (Erlangen), AIMES GmbH (Selent), Coulomb GmbH (München), Entelios AG (München), Stadt Heide, Raum & Energie, Institut für Planung, Kommunikation und Prozeßmanagement GmbH (Wedel)

 

Fördersumme OTH (inkl. PP): 1.438.111,45 €

Fördermittelgeber: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner

Projektdauer: 01.10.2017 - 30.09.2020

Im Projekt MAGGIE sollen beispielhaft für das genossenschaftliche historische Stadtquartier „Margaretenau“ in Regensburg Musterlösungen für energieoptimiertes Wohnen mit innovativen Wandaufbauten aus solaraktiven Baustoffen und einer vorhersagebasierten Versorgungstechnologie entwickelt werden. Dazu wird ein bestehendes Wohngebäude als Demonstrations- und Versuchsobjekt genutzt, bei dem ein neuartiges, besonders effizientes Hybridsystem aus Wärmepumpentechnologie und Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz kommt. Für die denkmalgerechte Modernisierung der historischen Fassaden wird ein solaraktives und solaradaptives Außenputzsystem entwickelt. Dieses System stellt aufgrund seiner erwarteten Eigenschaften nach dem derzeitigen Stand von Bautechnik und Bauphysik eine revolutionäre Innovation dar. Es wird anstelle eines Wärmedämmverbundsystems am Objekt eingesetzt. Der erhöhte Ausnutzungsgrad solarer Gewinne in Verbindung mit einer verbesserten thermischen Behaglichkeit im Gebäudeinneren durch innovative Innenputz-/Innenfarbsysteme trägt maßgeblich zur Einsparung von Heizwärme bei. Die Absicherung der bauphysikalischen und wärmetechnischen Eigenschaften erfolgt durch empirische Versuche an einem Wandprüfstand sowie bauphysikalische Modelle und Simulationen. Die Ergebnisse gehen auch in die im Folgenden erläuterte dynamisch-perspektivische Anlagen-Steuerung ein. Die innovative Technik wird mit den Wärmespeichereigenschaften der Bestandsgebäude verknüpft.

Fördersumme: 2.336.750,00 €

Fördermittelgeber: BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung: Prof. Dr. Oliver Steffens

Projektdauer: 01.01.2018 - 31.12.2022

Der Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern zielt darauf ab, durch gemeinsame Transferstrukturen und -methoden die Professionalisierung des Wissens- und Technologietransfers zwischen den Hochschulen und ihren Partnern in der Region voranzutreiben und damit Innovationsimpulse zu set­zen.

Grundlage der Zusammenarbeit im Verbund TRIO ist eine gemeinsam ent­wickel­te Transferstrategie der Verbundhochschulen. Auf dieser Basis wird der Ver­bund eine Reihe von aufeinander abgestimmten Vorhaben umsetzen, die allesamt darauf zielen, forschungsbasierten Wissens- und Technologietrans­fer in der Region Ostbayern zu ermöglichen, aufzubauen und zu erweitern. Da­durch sollen eine weitere Professionalisierung bereits bestehender Koopera­tio­nen mit den Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in der Region erreicht und die Hochschulen in der Region sichtbarer werden. Ziel ist ein Austausch, der in beide Richtungen lebendig verläuft: Aus der Wissenschaft in die Ge­sell­schaft und Wirtschaft hinein und umgekehrt. Die OTH Regensburg über­nimmt die Koordination im Verbund, übt die Federführung in zwei Teil­vor­ha­ben aus und beteiligt sich an allen weiteren Teilvorhaben des Gesamtvor­ha­bens.

Kooperationspartner: OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, TH Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg
Fördersumme: 4.034.692 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

(Interim-)Projektleitung: Boris Goldberg

Projektdauer: 01.07.2017 - 30.06.2020

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer technologi­scher Möglichkeiten für den biologischen Methanisierungsprozess mit Archaeen. Dabei wird zum einen ein Rieselbett-Bioreaktor optimiert, simuliert und für die Hochskalierung vorbereitet. Zum anderen werden optimal geeignete Mikro­orga­nismen selektiert und deren Verhalten und Eignung im Reaktor untersucht. In Versuchsreihen wird anschließend das Verhalten des entwickelten Systems im Labor und im Feldtest an einer bestehenden Power-to-Gas-Anlage getestet.
Der Schwerpunkt der OTH Regensburg liegt auf der Untersuchung von kon­zep­tionellen und konstruktiven Fragestellungen, wie bspw. die Identifizierung ge­eig­neter Füllkörper und optimaler Werkstoffe.

Kooperationspartner: Universität Regensburg (Lehrstuhl für Mikrobiologie, Archaeenzentrum), Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (Lehr­stuhl für Energieverfahrenstechnik), Electrochaea GmbH (Planegg), MicroPyros GmbH (Straubing), MicrobEnergy GmbH (Schwandorf), Westnetz GmbH (Dort­mund), Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Fördersumme: ca. 290.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung:Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner

Projektdauer: 01.11.2017-31.10.2020

NoSQL-Datenbanksysteme sind in der agilen Anwendungsentwicklung sehr populär geworden. Eine attraktive Eigenschaft vieler Systeme ist ihre Schema-Flexibilität, d. h. es muss keine feste Struktur der Daten vorab deklariert werden, um Objekte in der Datenbank dauerhaft speichern zu können. Häufig haben die Daten dennoch ein festes Schema, das durch den Anwendungscode festgelegt wird. Getrieben durch die agile Anwendungsentwicklung ändert sich jedoch dieses Schema häufig, man spricht daher auch von Schemaevolution.


Früher oder später müssen die aufgelaufenen Daten oft auf eine homogene Struktur hin migriert werden. Bei Datenmengen, wie sie in der BigData Ära anfallen, stellt eine skalierbare Lösung eine technologische Herausforderung dar.


Prof. Dr. Stefanie Scherzinger von der OTH Regensburg, Dr. Meike Klettke von der Uni Rostock und Prof. DrUta Störl von der Hochschule Darmstadt forschen seit mehreren Jahren erfolgreich auf diesem Gebiet. Mit der Bewilligung ihres gemeinsamen Förderantrags mit dem Titel “NoSQL-Schemaevolution und skalierbare Big Data Datenmigration” erfährt ihr Vorhaben nun finanzielle Unterstützung für eine Laufzeit von drei Jahren.


Unter anderem finanziert die Deutsche Forschungsgesellschaft für Frau Prof. Stefanie Scherzinger eine Vertretung in der Lehre für die Dauer eines Jahres, damit sich die Professorin in dieser Zeit ihrer Forschungsarbeit widmen kann.

Kooperationspartner: Hochschule Darmstadt, Universität Rostock
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Stefanie Scherzinger

Projektdauer: 01.02.2018 – 31.07.2020

Das Projekt „Eyes on Future“ verfolgt die innovationsorientierte Beschaffung von verschiedenen Eye-Tracking-Systemen. Dabei sollen vorwiegend die Industrieanwendung und die damit verbundenen Forschungsmöglichkeiten des Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS3) der OTH Regensburg erweitert und auf die Anforderungen der Hightech-Strategie 2020 (HTS 2020) angepasst werden. Durch den Einsatz der Eye-Tracking-Technologie will das LaS3 in Zukunft seine Studien zur kognitiven Informationsverarbeitung bei Programmiererinnen und Programmierern intensivieren und die gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung von industriellen Engineering-Prozessen, sowie zur Verbesserung der Ausbildung von Softwareingenieuren einsetzen.

Kooperationspartner: iNTENCE automotive electronics GmbH, Regensburg; iSYSTEM AG für Informatiksysteme, Schwabhausen; PLS Programmierbare Logik & Systeme GmbH, Lauta; Timing-Architects Embedded Systems GmbH, Regensburg

Fördersumme: 462.978,00 €

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok

Projektdauer: 01.10.2017 – 31.03.2020

Durch den steigenden Kundenanspruch am Qualitäts- und Komforteindruck von Kraftfahrzeugen muss insbesondere das vibroakustische Verhalten stetig weiter verbessert werden. Dazu müssen eindeutig messbare Kontrollgrößen definiert werden, um einen erfolgreichen Produktentwicklungsprozess gewährleisten zu können. Da die menschliche Wahrnehmung und psychoakustische Empfindung von Geräuschen jedoch nicht mit direkt messbaren Parametern (z.B. Schalldruck) korreliert, muss ein mehrdimensionales Bewertungsmodell entwickelt werden. Dieses Bewertungsmodell soll die subjektive menschliche Empfindung von technischen Schallen mit objektiven Parametern beschreibbar machen. Nach der Validierung des Bewertungsmodells am Vollmotor erfolgt eine Adaption des Verfahrens am Subsystem, um eine akustische Bewertung der mechatronischen Komponenten im frühen Stadium des Produktentwicklungsprozesses (sog. Front Loading) gewährleisten zu können.  Eine Absicherung des Verfahrens durch virtuelle CAE-Methoden soll den kosten- und zeitintensiven experimentellen Entwicklungsanteil zukünftig auf ein Minimum reduzieren.

Teilprojekt der OTH Regensburg: Effiziente Berechnung der Schallabstrahlung von Einspritzkomponenten mit der Multi-Frequenz Pade-via-Lanczos-Approximation

Kooperationspartner: CHP Messtechnik GmbH, Regensburg; Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Fördersumme: 164.072,00 €

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektleitung: Prof. Dr. Marcus Wagner

Projektdauer: 01.07.2019 – 31.12.2021

Ziel des Projektvorhabens zum Thema der Transferindikatorik ist die Erarbeitung von Indikatoren zur Verknüpfung von Forschungsleistung, forschungsbasierten Transferaktivitäten und tatsächlicher Umsetzung forschungsbasierter Innovationen am Markt. Durch Orientierung am Innovationsprozess und die Beschreibung einander bedingender Wirkgrößen kann das Innovationssystem als Ganzes indikatorisch abgebildet und die Wirkung von Innovationsimpulsen; also Bedarfsmeldungen, Ideen, Anregungen und Rahmenbedingungen, die Innovationen anregen sollen; realitätsnah nachvollzogen werden. Basis für empirische Untersuchungen werden die Modellregionen Sachsen und Ostbayern sein. Gegenstand der Arbeiten ist nicht nur die Entwicklung neuer Transferindikatoren und der zugehörigen Erhebungsmethodik, sondern auch eine Abschätzung des Erhebungsaufwandes in Relation zur Aussagekraft der Einzelindikatoren in einem Gesamtmodell aller zu betrachtenden Dimensionen Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung und Bildung.

Ein wesentliches Merkmal des methodischen Ansatzes ist die prozessbasierte Betrachtung der forschungsbasierten Innovation. Es wird hierbei von einem rekursiven Prozess ausgegangen, bei dem der Bedarf für Forschung und Transfer kontinuierlich identifiziert werden soll. Für die Erarbeitung von Indikatoren, die den Transfer als Einflussgröße für die Innovationsfähigkeit qualitativ und quantitativ beschreibbar machen, wird der Transferprozess gesondert betrachtet. Basierend auf diesem Prozessverständnis werden Indikatoren definiert, aus denen ein mehrstufiges Indikatorenmodell zum Einfluss des Transfers auf die Innovationsfähigkeit gebildet werden kann. Zur Ableitung der Indikatoren sind geeignete Messgrößen zur Prozessbeschreibung zu finden.

Ergebnis des Projektes wird ein für volks- und betriebswirtschaftliche Analysen und Prognosen nutzbares Modell sein. Das Projekt zur Transferindikatorik stellt eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Bewertung der eigenen Transferarbeit im Kontext des Gesamtsystems dar, deckt Schwächen und Stärken des Transfersystems auf und quantifiziert sowohl die Wirkung von Innovationsimpulsen als auch die Wirkung von Änderungen in der Transfermethodik. Das zu erarbeitende Modell macht im Fall der erfolgreichen Ausformulierung und Implementierung die Wirkung von Innovationsimpulsen in allen Subsystemen prognostizierbar und ist ein Instrument, um gezielt Impulse zu setzen und die Innovationswirkung zu maximieren.

Kooperationspartner:

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig

Fördersumme: 900.000 Euro

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung: Prof. Dr Thomas Falter

Projektdauer: 01.10.2018 – 30.09.2021 

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines „Energie Safey and Secure Modul“ (ES³M) als Lösungselement in Form eines Prototyps, welcher den Einsatz von modernster Kryptographie sowohl garantierte als auch geringe Latenzzeiten in Einklang bringt.

Hierdurch soll die Etablierung einer sicheren und abgesicherten Kommunikationslandschaft im Bereich der Energieerzeugung und –übertragung ermöglicht werden. Als Teil der kritischen Infrastruktur spielt die Versorgung mit elektrischer Energie eine Schüsselkomponente in einer modernen Gesellschaft.

Durch die zunehmende Volatilität von Einspeiser und Verbraucher in das Energienetz steigt der Bedarf an vernetzten Kommunikations- und Betriebsmittel überproportional. Daraus wiederum resultieren eine erhöhte Systemkomplexität und damit verbundene mögliche Angriffspunkte für eine gezielte Störung von außen.

Das Gerät soll daher die Grundlage einer homogenen kryptographischen Lösung auf allen Ebenen der Leittechnik realisieren.

Kooperationspartner: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Dr. Joachim Jost DV-Systemberatung und Entwicklung, GAI NetConsult GmbH, Amprion GmbH

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Fördersumme: 918.578,00€
Projektleitung:  Prof. Dr. Jürgen Mottok und Prof. Dr. Rudi Hackenberg
Projektdauer: 01.04.2018 – 31.03.2021 
Das Ziel des Projekts Avenue-Pal ist, durch evidenzbasierte Entwicklung und exemplarische Implementierung geeigneter Interventionen medizinisch-pflegerisch nicht indizierte Verlegungen Sterbender in andere Versorgungsettings signifikant zu reduzieren und damit die Versorgungsqualität in der letzten Lebensphase deutlich zu verbessern. Damit sind positive Auswirkungen auf das Patientenwohl bzw. die erreichte Versorgungsqualität Sterbender sowie auf die psycho-soziale Belastung der Angehörigen und der versorgenden Helfer verbunden wie auch eine Senkung der Versorgungskosten.

Kooperationspartner: Deutsches Krankenhausinstitut e. V., Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Technische Hochschule Mittelhessen

Fördermittelgeber: Gemeinsamer Bundesausschuss
Fördersumme: 19.941,00€
Projektleitung:Prof. Dr. Karsten Weber
Projektdauer: 01.08.2018 – 31.07.2021
Ionenmobilitätsspektrometer (IMS) werden aufgrund der hohen Empfindlichkeit, kurzen Messzeit und guten Trennleistung in vielen sicherheitstechnischen Anwendungen eingesetzt. Allerdings lassen sich durch chemische Querempfindlichkeiten nicht alle Substanzen sicher detektieren (falsch negativ). Ein prominentes Beispiel ist der Nachweis von Benzol bei Anwesenheit von Toluol. Zudem ist eine Substanzidentifikation nicht immer möglich (falsch positiv). Mit dem hier vorgeschlagenen Verfahren einer gepulsten Ionisation sollen beide Probleme behoben werden. Grundlage ist die Entwicklung eines baukleinen IMS mit einer miniaturisierten, schnell pulsbaren, nicht-radioaktiven Elektronenquelle auf Basis von Feldemissionskathoden, die sich durch einen geringen Energiebedarf auszeichnen, wie für den tragbaren Einsatz erforderlich. Substanzen wie Benzol können so trotz Anwesenheit von Toluol ohne zeitliche Vortrennung direkt detektiert werden. Durch eine variable Verzögerungszeit zwischen Ionisation und Aufnahme des Spektrums lässt sich zudem die ionenspezifische Lebensdauer als orthogonaler Analyseparameter einführen. Damit kann die Sicherheit bei der Substanzidentifikation weiter erhöht werden.

Kooperationspartner: Leibniz Universität Hannover, KETEK GmbH

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Fördersumme: 144.172,00€
Projektleitung:Prof. Dr. Rupert Schreiner
Projektdauer: 01.02.2018 – 31.07.2020

Das an der OTH Regensburg projektierte Teilvorhaben strebt eine Verbesserung akademischer Weiterbildung für berufserfahrene Zielgruppen an: Dabei werden eine stärkere Flexibilisierung von Angeboten für beruflich Qualifizierte ebenso berücksichtigt, wie die Begleitforschung zu spezifischen Qualifizierungsangeboten für Personen mit akademischen Vorqualifikationen. Dies wird ergänzt durch die Erarbeitung einer Strategie zur nachhaltigen Sichtbarmachung akademischer Weiterbildung für die anvisierten Zielgruppen und die akademische Öffentlichkeit.

Dafür entwickelt die OTH neue Formen für praxisnahes Lernen für Unter­neh­men. Die Bildungs- und Wirtschaftsregionen Oberpfalz und Ostbayern sollen damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Fach­kräftemangels wettbewerbsfähig gehalten werden.

Kooperationspartner: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, Agentur für Arbeit Regensburg, Agentur für Arbeit Schwandorf, Agentur für Arbeit Weiden, Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz, Studentenwerk Oberfranken
Fördersumme: 1.262.200,00 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Marco Bradshaw (M.A.)