Aktuelle Förderprojekte

Im Nachfolgenden finden Sie eine Auswahl aktuell geförderter Projekte an der OTH Regensburg. Abgeschlossene Projekte sind hier einsehbar.

Projekte im Rahmen von Stiftungen

Projektdauer: 01.08.2016 – 31.12.2019

Das Projekt „Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise", das am 27. April 2016 in Anwesenheit von Außenminister Frank-Walter Steinmeier offiziell gestartet wurde, geht auf eine Initiative des Deutschen Archäologi- schen Instituts (DAI) zurück und steht auf einer breiten Basis kooperierender Einrichtungen, dem Archaeological Heritage Network. Im Mittelpunkt der Initiative „Stunde Null" steht die Weiterbildung syrischer Architekten, Archäo-logen, Denkmalpfleger, Bauforscher, Stadtplaner und vor allem Handwerker. 

Das Teilprojekt „3D Modell als Planungsgrundlagen für die Diskussion zum Wiederaufbau eines Basars: Aufbau einer Experten- und Nachwuchsgruppe“ innerhalb des Netzwerkes „Stunde Null“ verfolgt das Ziel ein wissenschaftlich fundiertes 3D Modell des Basars in seinem Zustand vor der Zerstörung zu erstellen. Das Modell soll den an Entscheidungsfindung und Planung beteilig- ten, sehr heterogenen Gruppen als Instrument an die Hand gegeben werden, das den historischen Denkmalbestand veranschaulicht und die Komplexität der Strukturen vermittelt.

Kooperationspartner: Deutsches Archäologisches Institut Zentrale (Berlin), Stiftung Preussischer Kulturbesitz (Berlin)
Fördersumme: 199.000 Euro
Fördermittelgeber: Gerda Henkel Stiftung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Dietmar Kurapkat
Projektdauer: 01.01.2016 – 31.12.2018

In dem Projekt wird ein Expertensystem zur Nachsteuerung von SVB, LVB und Fließestrich mit den erforderlichen Eingangsparametern aufgebaut. Mit einem Rheometer werden rheologische Kennwerte von Mischern zum Aufbau einer Wissenbasis ermittelt. Schlussendlich soll eine zielsichere Produktion mit sehr geringem Ausschuss durch eine sofortige Nachsteuerung während des Her- stellungsprozesses erreicht werden.

Kooperationspartner: Schleibinger Geräte Teubert und Greim GmbH, Süd- bayerisches Portlandzementwerk, BETOSERV GmbH, GODELMANN GmbH & Co. KG, Hemmerlein Ingenieurbau GmbH
Fördersumme: 232.600 Euro
Fördermittelgeber: Bayerische Forschungsstiftung
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Kusterle

Projekte im Rahmen von bayerischen Förderungen

Projektdauer: 01.10.2016 – 30.09.2019

Autonomes Autofahren mit geringstmöglichem Sicherheitsrisiko ist Ziel des Forschungsprojekts „Ausfallsichere Architekturen für autonome Fahrzeuge – A3F“. Gemeinsam mit der Continental Automotive GmbH untersucht die OTH Regensburg mittels der IP/Ethernet-Technologie eine einheitliche Kommu-nikationsarchitektur im Auto, die leistungsfähig, sicher und zuverlässig ist und überprüft diese auf ihre Einsetzbarkeit im Fahrzeug. Im Fokus steht vor allem die Schnittstelle zwischen Auto und IT. Ziel ist eine Optimierung besonders im Hinblick auf Sicherheit und Echtzeitanforderungen bei autonom fahrenden Fahrzeugen. Am Ende des Projekts steht ein messetauglicher Demonstrator, an dem die Projektergebnisse anhand von Beispielszenarien veranschaulicht werden können. 

Das Projekt unterteilt sich in folgende Teilbereiche:

  • Virtualisierungsmethoden und Monitoring
  • Echtzeitverhalten
  • Finaler Aufbau des Demonstrators
Kooperationspartner: Continental Automotive GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 703.200 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr. Markus Kucera, Prof. Dr. Thomas Waas
Projektdauer: 12 Monate

Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbrau- cherschutz geförderten Projektes arbeiten Wissenschaftler der OTH Regens- burg zusammen mit dem örtlichen Hafenbetreiber und dem größten bayeri- schen Schiffseigener Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG daran, eine Rei- nigungsmethode für Binnenschiffe zu finden, bei der möglichst wenig verunrei-nigtes Wasser anfällt. Ziel des Projektes ist es, zukünftig das „Putzwasser“ ohne weitere Untersuchungen in die öffentliche Kanalisation einzuleiten. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen abschließend in einem praxistaug-lichen Leitfaden zusammengefasst werden, der auch bundesweit zum Einsatz kommen könnte. Das fakultätsübergreifende Forschungsprojekt der OTH Regensburg greift dabei auf Expertisen aus der Siedlungswasserwirtschaft und der analytischen Chemie zurück.

Kooperationspartner: Bayernhafen GmbH & Co. KG Gruppe (Regens-burg), Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG (Aschaffenburg)
Fördersumme: 150.300 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Ver- braucherschutz
Projektleitung: Prof. Andreas Ottl, Prof. Dr. Walter Rieger
Projektdauer: 01.07.2015 – 30.06.2019

Im Rahmen des Forschungsverbundes ForGenderCare soll die Frage geklärt werden, wer unter welchen Bedingungen bezahlte und unbezahlte Fürsorge-tätigkeiten verrichtet.

Mit dem von der OTH Regensburg durchgeführten und am Verbund beteilig- ten Forschungsprojekt "Arbeitsbedingungen und Interessenvertretung von Pflegekräften in Bayern" sollen Erkenntnisse über die aktuellen Arbeitsbedin-gungen und Möglichkeiten der Interessenvertretung in der Pflege in Bayern vertieft werden, um Vorschläge zur Verbesserung zu entwickeln.

Kooperationspartner: LMU München, TU München, Hochschule München, Hochschule Landshut, Universität Regensburg, Universität Augsburg, Univer- sität Erlangen-Nürnberg
Fördersumme: 248.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Clarissa Rudolph
Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017

Im Projekt soll basierend auf dem gegenwärtigen Stand der Technik eine Untersuchung der aktuell hauptsächlich eingesetzten Bausysteme erfolgen. Unter Verwendung experimenteller, analytischer und numerischer Methoden werden zunächst die Teilkomponenten der Bausysteme und anschließend deren Zusammenwirken in unterschiedlichen Konfigurationen untersucht.

Hinsichtlich der besonders bedeutsamen baulichen Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungsemissionen (Minderungsmaßnahmen) soll ein neues, kostengünstiges Bauprodukt als Dämmmaterial untersucht, erprobt und weiter entwickelt werden. Die erschütterungsdynamischen Auswirkungen der unter- suchten Bausysteme auf bestehende Gebäude und die Menschen in den Gebäuden sind ebenfalls Teil der Untersuchung.

Zudem gilt es, die mit den jeweiligen Bausystemen entstehenden Bauzeiten sowie Bau- und Erhaltungskosten, die durch die verwendeten Teilsystem-komponenten und Minderungsmaßnahmen sowie dem daraus resultierenden Wartungs- und Entsorgungsaufwand (LCC – Life Cycle Costs) beeinflusst werden, zu untersuchen.

Kooperationspartner: Geiger + Schüle Bau GmbH (Ulm), NAUE GmbH & Co. KG (Espelkamp)
Fördersumme: 249.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Rackwitz
Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Fertigung neuartiger koronarer Gefäßwandstützen, sog. Stents. Grundlegend hierfür sind Erkenntnisse aus eigenen Vorarbeiten, dass das Expansionsverhalten von Stents mitentschei- dend für deren verursachten Gefäßverletzungen ist.

Da die Wiederverschlussrate, d.h. Restenose, einer mit Stent behandelten Koronararterie direkt proportional zur Schwere der Gefäßverletzung ist, soll durch diese neuartigen Implantate somit die Restenosenrate herabgesetzt und deren klinischer Erfolg verbessert werden.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg, Bavaria Medizin Technologie GmbH (Oberpfaffenhofen), FIT Production GmbH (Lupburg)
Fördersumme: 249.240 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schratzenstaller
Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017
Ziel ist die Weiterentwicklung von vorhandenen Lösungen zu alltagstauglichen und auf die individuellen Bedürfnisse eines Anwenders konfigurierbaren Visua- lisierungslösungen zur Unterstützung der beiden Prozessschritte Spannen sowie Einfahren des NC-Programms in der mechanischen Fertigung.
Kooperationspartner: OPUS Entwicklungs- und Vertriebs GmbH (Kirchheim unter Teck)
Fördersumme: 241.680 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Ellermeier

Projekte im Rahmen von Bundesförderungen

Projektdauer: 01.11.2016 – tbd.

Im Projekt Femion wird ein Demonstrator entwickelt, um im Bereich der Vakuumsensorik neue Innovationen für Industriefelder weiterzuentwickeln. Anhand einer miniaturisierten, elektrisch-pulsbaren Feldemissionselektro-nenquelle (FE-Elektronenquelle) soll eine geringe Stromfluktuation realisiert werden. Nach Fertigstellung erster Demonstratoren sollen diese unter realistischen Bedingungen im Ionisationsvakuummeter des Kooperations-partners Thyracont erprobt und charakterisiert werden. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer miniaturisierten FE-Elektronenquelle für die Anwendung in Ionisationsvakuummetern, die folgende Anforderungen erfüllt:

  • Betriebsspannung: < 300 V
  • Stromstärken: > 1 mA
  • Fluktuation des Emissionsstroms: < 2%
  • Lebensdauer: > 40.000h bei 10-7 mbar

Diese Anforderungen ergeben sich aus den industriellen und konkreten Anwendungsfeldern für Ionisationsvakuummeter des Kooperationspartners Thyracont.

Kooperationspartner: Thyracont Vacuum Instruments GmbH (Passau), University of Eastern Finland (Joensuu)
Fördersumme: -
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Rupert Schreiner
Projektdauer: 01.03.2012 – 31.12.2020

Das nachhaltige und effektive Lernen einer so komplexen, abstrakten und anspruchsvollen Disziplin wie Software Engineering stellt eine Herausforde- rung dar – sowohl für Studierende als auch für Dozenten. Das Projekt EVELIN erarbeitet Antworten auf die zentrale Frage „Wie lässt sich Software Enginee- ring am Besten lehren und lernen?“ und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Hochschulausbildung von Software Enginee- ring.

EVELIN ist auch für die zweite Förderphase im Qualitätspakt Lehre vorge-sehen. Damit kann die Arbeit an der systematischen Weiterentwicklung der Lehre im Software Engineering bis Ende 2020 fortgesetzt werden.

>> zur Projekt-Homepage

Kooperationspartner: Hochschulen für angewandte Wissenschaften Aschaffenburg, Coburg, Kempten, Neu-Ulm
Fördersumme: 12 Mio. Euro (gesamt) über 9 Jahre / 3,42 Mio. Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok
Projektdauer: 36 Monate

Mit dem an der Universität Freiburg entwickeltem Bioradar können in Katas-trophengebieten Verschüttete unter Trümmern gezielt lokalisiert werden. In diesem Projekt wird ein dafür spezifisches unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) entwickelt, damit dieses fliegende Lokalisierungssystem schneller an die oftmals schlecht und nur unter Risiko zugänglichen Messorte gebracht werden kann. Dieser effiziente und kompakte UAV zeichnet sich insbesondere durch folgende Eigenschaften aus:

  • Integration der benötigten Schnittstellen und Funktionen in der Flug-steuerung des UAVs 
  • Umsetzung eines Konzeptes zur Ausfall- und Störungssicherheit des UAVs
Kooperationspartner: Universität Freiburg, MEDER CommTech GmbH (Singen), Pixelflieger.de UG (Regenstauf), contagt GmbH (Mannheim)
Fördersumme: 362.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
Projektdauer: 01.10.2016 – 31.12.2017

Das Elektroniklabor der OTH Regensburg ist auf analoge und digitale Hardware spezialisiert. Hier soll die Energieversorgung des Communication Boards auf eine Basis gestellt werden, die dessen Einsatzgebiet gegenüber Konkurrenzprodukten erweitert. Dies betrifft die effiziente Nutzung eines weiten Eingangsspannungsbereich, eine besonders effiziente Nutzung desselben und die Möglichkeit regenerative Energiequellen.  

Für eine anwendungsorientierte Nutzung wird das Elektroniklabor Entwick-lungen des IT-Unternehmens XWS Cross Wide Solutions GmbH (XWS) testen, um ein besonders sicheres und anwenderfreundliches Produkt zu entwickeln. Als Kooperationspartner bringt XWS seine Kompetenzen in den drei folgenden Bereichen mit ein: in der Software-Entwicklung, im Engineering (Embedded Software und Automation) sowie in Services & Consulting. Die XWS projektiert den Bau eines Communication Board (ComBo), welches die Vernetzung von Knotenpunkten im Internet of Things, speziell mit Ausprägung Industrie 4.0, unterstützen soll.

Kooperationspartner: XWS Cross Wide Solutions GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 173.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schubert
Projektdauer: 01.06.2016 – 31.05.2019

In diesem Projekt wird ein haptisch-visuelles Trainingssystem für chirurgische Eingriffe an komplexen Knochenstrukturen unter Nutzung klinischer Volumen- daten (CT, MRT) realisiert, das als sog. „Serious Game“ mit immersiver Didak- tik gestaltet wird. Es bildet damit eine synergistische Ergänzung von vorhande- nen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an Tiermodellen und füllt die Lücke zwischen „Üben an Patienten“ und realitätsnaher virtueller Interkation durch ein haptisches und visuelles Lernerlebnis. Das Projekt ist durch die Nutzung von Haptik-Armen und Techniken der 3D-Visualisierung dem Bereich „Mensch-Maschine-Interaktion (MIT) im Demographischen Wandel“ zuzurechnen. Durch Nutzung dieser Techniken im Kontext eines neuen Fortbildungsansatzes für das Erlernen chirurgischer Fähigkeiten in Form von spielerischem Lernen, realitätsnahen Trainingseinheiten und „Erfahrbarem Lernen durch haptisch-visuelle Komponenten“ adressiert das Projekt gleichermaßen die Fragestellung der „Digitalisierung im Demographischen Wandel“ sowie die Demographie- strategie der Bundesregierung durch neue, interaktive und digitale Möglich- keiten der Aus- und Fortbildung für alle Altersklassen.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg, Universitätsklinikum Regensburg, szenaris GmbH (Bremen), Haption GmbH (Aachen), SeeFront GmbH (Hamburg), Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS (Erlangen)
Fördersumme: 360.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Palm
Projektdauer: 01.01.2016 – 31.12.2017

Bei elektroaktiven Polymeren (EAP) handelt es sich um ein Forschungsgebiet, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet wurden zwar ständig vorangetrieben, aber der Forschungs- bereich ist erst durch die Wiederaufnahme der Forschungen an EAP für den Einsatz als künstlicher Muskel durch Yoseph Bar-Cohen im Jahr 2005 sehr aktiv geworden. An der OTH Regensburg werden bereits seit mehreren Jahren hierzu Forschungen betrieben. Inzwischen sind weitere Forschungen bezüglich der elektrischen Eigenschaften der MAP an der OTH Regensburg geplant, die auch auf frühere Arbeit zurückzuführen sind [Monkman, 1994; 1997; 2003]. Obwohl die elektrische Kapazität schon untersucht wurde, fehlt bisher die Er- forschung der elektrischen Polarisation und der Relaxationszeit des Dielek- trikums. Mit sehr weichen magnetoaktiven Elastomeren (MAE) wäre auch Elektrophorese und Dielektrophorese ein interessantes und ergiebiges For- schungsgebiet für zukünftige Arbeiten.

Kooperationspartner: -
Fördersumme: ca. 100.000 Euro
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
Projektleitung: Prof. Dr. Gareth Monkman
Projektdauer: 01.03.2015 – 28.02.2018

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung der Netzplanungsprozesse und Optimierung des sogenannten Blindleistungshaushalts durch die Einbezie- hung betrieblicher Kompensationsanlagen und dezentraler Erzeugungs-anlagen.

Im weiteren Projektverlauf werden die Netzgebiete für die Feldversuche bestimmt und dabei einzelne Großkunden und Betreiber von Erzeugungs-anlagen hinsichtlich einer Beteiligung angesprochen.

Kooperationspartner: MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH (Nürnberg), MFN Mainfranken Netze GmbH (Würzburg), FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH (Teningen), KBR GmbH (Schwabach)
Fördersumme: 757.797 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
Projektdauer: 01.12.2014 – 28.02.2018

Die OTH Regensburg engagiert sich im Fachgebiet Geotechnik seit über einem Jahrzehnt wissenschaftlich in der Thematik Wechselwirkung zwischen Boden und konstruktiven Bauteilen wie z.B. Rohre. Insbesondere verfügt das Fach- gebiet Geotechnik aus FuE- und Industrie-Projekten über ausgeprägte Erfah- rungen zum Wechselwirkungsverhalten von Fernwärmerohren mit dem umge- benden Boden und Flüssigböden, die nun auf die DC-CTL-Rohre ausgeweitet werden sollen.

Im Rahmen des DCCTL-Vorhabens sollen folgende Themen wissenschaftlich bearbeitet werden:

  • Berechnung der mechanischen Beanspruchung des thermisch belasteten Rohres im Erdreich sowie Erarbeiten der Grundlagen zu derer Dimensio-nierung
  • Untersuchung und Definition des geeigneten Bettungsstoffs für eine Erd- verlegung der DCCTL
Kooperationspartner: Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH, Siemens AG, TU Berlin, HTW Dresden, Amprion GmbH
Fördersumme: 482.987 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Neidhart
Projektdauer: 01.09.2014 – 31.08.2017
Ziel des Verbundprojekts ist die Entwicklung einer zentralen Sensorplattform. Diese soll es möglich machen, kostenneutral und vor allem ohne invasive Eingriffe in die Gebäudestruktur Daten wie etwa Energieverbrauchszahlen zu ermitteln. Die Plattform ersetzt somit eine Vielzahl einzelner, über das Gebäude verteilter Messgeräte und ist beispielsweise im Facility Management genauso anwendbar wie in der Überwachung von Industrie- und Produktions- anlagen.
Kooperationspartner: TU München, EBSnet | eEnergy Software GmbH, MergSystems GmbH & Co. KG, rBITech UG, sonixc GmbH
Fördersumme: 340.802 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Hackenberg
Projektdauer: 01.09.2014 – 31.08.2017

AMALTHEA4public hat sich zum Ziel gesetzt, eine Methodik und eine Plattform für die effiziente modellbasierte Entwicklung für eingebettete multi- und many- core Systeme bereitzustellen.

Dabei sollen Ergebnisse von verschiedenen öffentlich geförderten Projekten in die vom vorausgegangenen AMALTHEA-Projekt entwickelte Methodik und Eclipse-basierte Werkzeugkettenplattform integriert werden.

Der Schwerpunkt liegt auf eingebetteten Systemen aus der Automobilbranche. Grundsätzlich ist AMALTHEA4public aber nicht auf die Automobilbranche beschränkt, sondern betrachtet auch weitere Domänen, wie beispielsweise ICT und Automatisierungstechnik.

deutsche Kooperationspartner: Robert Bosch GmbH (Konsortialführer), BHTC, Fachhochschule Dortmund, Eclipse Foundation Europe GmbH, Fraunhofer IPT - Projektgruppe EM, Institut für Automation und Kommunikation (IFAK), itemis AG, OFFIS e.V., TWT GmbH Science & Innovation, Timing-Architects Embedded Systems GmbH, Universität Paderborn

Kooperationspartner außerhalb Deutschlands: AVL Turkey (Türkei), CBT (Spanien), Carsa (Spanien), Engine Power Components G.E., S.L. (Spanien), Hexagon Studio (Türkei), Innovalia (Spanien), Software Quality Systems S.A. (Spanien), Universität Göteborg (Schweden), rt-labs AB (Schweden)

Fördersumme: 360.722 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok
Projektdauer: 01.08.2014 – 31.01.2018

Das Ziel des Projekt ist Lebenslanges Lernen. Beruflich qualifizierte Fach- kräfte sollen zum Beispiel verstärkt darin unterstützt werden, berufsbegleitend zu studieren.

Dafür entwickelt die OTH neue Formen für praxisnahes Lernen für Unter-nehmen. Die Bildungs- und Wirtschaftsregionen Oberpfalz und Ostbayern sollen damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels wettbewerbsfähig gehalten werden.

Kooperationspartner: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, Agentur für Arbeit Regensburg, Agentur für Arbeit Schwandorf, Agentur für Arbeit Weiden, Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz, Studentenwerk Oberfranken
Fördersumme: 1.857.538 Euro
Projektleitung: Marco Häusler (M.A.)
Projektdauer: 01.08.2014 – 31.07.2017

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer miniaturisierten Sensor- plattform zur Echtzeit-Überwachung von Flüssigkeiten. Der miniaturisierte SPR-Sensor wird in der Lage sein über Mustererkennung physikalische Veränderungen in einer Flüssigkeit zu detektieren und dadurch Aussage hinsichtlich der Qualität zu treffen.

Zwei Forschungsschwerpunkte stehen auf diesem Weg im Mittelpunkt: Zum einen, die Miniaturisierung und Integration der Messtechnik in eine ultra-kompakte Einheit. Zum anderen die Entwicklung einer ultradünnen, nur wenige Nanometer dicken chemorezeptiven Schicht, die zudem auf einer Fläche von wenigen mm² mehrere Spots unterschiedlicher Selektivität aufweist.

Der so entstandene ultrakompakte Smartsensor kann für die Qualitätsüber-wachung von Isolierölen in Transformatoren und Stufenschaltern angepasst werden.

Kooperationspartner: Maschinenfabrik Reinhausen (Regensburg), Starkstrom Gerätebau GmbH (Regensburg), Universität Regensburg, OELCHECK GmbH (Brannenburg)
Fördersumme: 615.685 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl

Projekte im Rahmen von EU-Förderungen

Projektdauer: 01.09.2016 – 31.08.2019

Mit dem Projekt wird ein maßgeblicher Beitrag zur Innovationsstrategie Bayern und zur Strategie Europa 2020 (INTERREG V A-Programm) auf dem Technologiefeld „Effiziente Produktionstechnologien“ geleistet.

Ziel des Projekts ist es, eine zuverlässige Prozesskette für tragende Faser-verbundstrukturen mit thermoplastischer Matrix bereitzustellen. Dabei wird ein Halbzeugherstellungsprozess entwickelt und das Laserdurchstrahl-schweißen als Verbindungstechnologie unter Einsatz intelligenter Mess- technik zur Prozessüberwachung und -regelung erforscht. Die Schwankun- gen der Schweißnahtbreiten soll mithilfe einer geeigneten Prozessführung reduziert bzw. unterdrückt werden. Zudem wird ein nachhaltiger Wissens-transfer zwischen den Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ange- strebt.

Das Projekt adressiert damit unmittelbar die bayerische Forschungs-, Tech- nologie- und Innovationspolitik auf dem Technologiefeld „Effiziente Produk- tionstechnologien“ und greift aktuelle Herausforderungen der Zukunftsindus- trie „Faserverstärkte Kunststoffe“ auf.

Kooperationspartner: Universität Pilsen
Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Fördersumme: 600.000 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich, Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl
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Projektdauer: 36 Monate

Im Rahmen des Projekts stellen die OTH Regensburg, der Technologie Cam- pus Freyung der TH Deggendorf gemeinsam mit der Universität Pilsen ein Entscheidungsunterstützungssystem (EUS) zur Verfügung, um grenzüber- schreitende technische, betriebliche und infrastrukturelle Entwicklungen zu forcieren und zu initiieren. Das EUS erhöht die Transparenz der kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen von Entscheidungen in Bezug auf die zukünf- tige Energieversorgung. Es ermöglicht zudem die Anpassung bereits bestehen- der (nationaler/regionaler) Strategien und die Entwicklung neuer Strategien im Energiebereich. 

Kooperationspartner: TH Deggendorf, Universität Pilsen
Fördersumme: 270.000 Euro
Fördermittelgeber: Interreg V A-Programm
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
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Projektdauer: 01.10.2016 – 30.09.2019

Mithilfe von digitalen Menschmodellen, die auf der individuellen Bewegung und den individuellen Muskelkräften basieren, kann die Biomechanik abgebildet werden. Das Hauptziel des Projektes ist es, neue Methoden für die Analyse von Schulterpathologien zu entwickeln, um die Möglichkeiten der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Schulterverletzungen und -degenerationen zu erweitern.

Im Regensburg Center of Biomedical Engineering arbeiten Wissen-schaftler der OTH Regensburg aus den Bereichen Biomedical Engineering und Medizinische Informatik zusammen mit Partnern aus der medizinischen Fakul- tät der Universität Regensburg, diversen überregionalen und internationalen Partnern sowie Firmen an Themen und Fragestellungen, die sich oftmals in und aus der Medizin ergeben und auf vielfache Weise einen Bezug zum gesund- heitlichen Alltagsleben der Menschen aufweisen.

Kooperationspartner: Universität Pilsen

Assoziierte Projektpartner: Universitätsklinikum Regensburg, Krankenhaus Cham, ARTOS - Gemeinschaftspraxis (Straubing)

Fördersumme: 290.000 Euro
Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer
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Projektdauer: 01.10.2016 - 30.09.2019

Mit dem Projekt „Unternehmerische Kompetenzen auf dem tschechisch-bayerischen Arbeitsmarkt“ soll die Anpassung der Ausbildung an die verän-derten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt gefördert werden. Während der Realisierung des Projektes erhalten Studierende und Alumni der beteiligten Hochschulen grundlegende unternehmerische Kompetenzen, dank denen sie im Bereich der eigenen unternehmerischen Aktivitäten wie auch auf dem Arbeitsmarkt in der Position von innovationsbefähigten Arbeitnehmern erfolg-reicher sein können.

Kooperationspartner: Technische und Ökonomische Hochschule Budweis
Fördersumme: 346.000 Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: EU / Interreg V A-Programm
Projektleitung: Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen
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Projektdauer: 01.09.2016 – 31.08.2019

Im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020" gründete sich mit 11 Institu-tionen aus sieben Ländern das CANVAS-Konsortium: Constructing an Alliance for Value-driven Cybersecurity. Ziel des dreijährigen Projektes ist es, Expertin- nen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen, um konkrete Ideen für eine wertebasierte Cybersicherheit auszuarbeiten. Hierfür wird vorhandenes Wissen zu Ethik, Recht, Einstellungen und technischen Herausforderungen zusammengetragen und in Workshops zu den Themen- komplexen Gesundheitsbereich, Finanzwesen und Strafverfolgung bzw. natio- nale Sicherheit weiter genutzt. Die resultierenden konkreten Handlungsem- pfehlungen werden in Informations- und Referenzmaterialien für Politik, Wissenschaft und Industrie als auch in einem ‚Massive Open Online Course‘ (MOOC) konkretisiert und so unter einem breiteren akademischen Publikum verbreitet. Ziel ist ein über die Projektdauer hinausgehender internationaler Diskurs über wertebasierte Cybersicherheit.

Das Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der OTH Regensburg wird unter Leitung von Prof. Dr. Karsten Weber den Themen-komplex Gesundheit koordinieren.

Das CANVAS-Projekt wird vom Ethik-Zentrum der Universität Zürich unter Leitung von Dr. Markus Christen koordiniert.

Kooperationspartner: Universität Zürich (Schweiz), Vrije Universiteit Brussel (Belgien), F-SECURE OYJ (Finnland), Universität Hamburg, Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Dublin City University (Irland), Technische Universität Delft (Niederlande), Universitat Rovira i Virgili (Spanien), Universite De Lau- sanne (Schweiz), Berner Fachhochschule (Schweiz)
Fördersumme: 1.000.000 Euro (gesamt) / 104.000 Euro (OTH Regensburg)
Fördermittelgeber: EU / HORIZON 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Karsten Weber
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Projekte im Rahmen weiterer Förderungen

Projektdauer: 01.07.2015 – 31.07.2017

Die Feuchtigkeit in oberflächennahen Schichten der Tunnelinnenschalen ist neben der Temperaturentwicklung und Dehnungsbehinderung maßgebend für das Abplatzverhalten der Schale im Brandfall. Die Feuchte ändert sich mit den Umgebungsbedingungen. Die Feuchteverteilungen und Änderungen über den Jahreszyklus sind derzeit weitgehend unbekannt. Um ein Modell zu entwickeln, ist es notwendig, anhand zuverlässiger Messdaten einen Überblick über die Feuchteverteilung in Abhängigkeit des Tunnelklimas zu bekommen. Die Mes- sung in verschiedenen Tiefenstufen im Tunnel und in der Klimakammer erfolgt mit spezifischen Sensoren und Datenerfassungseinheiten. Die Sensoren müs- sen für den Einsatz im Beton richtig ausgewählt und geschützt werden. Auf- bauend auf diesen realen Messdaten soll dann ein bauphysikalisches Modell entwickelt werden.

Fördermittelgeber/Kooperationspartner: Österreichische Forschungsförde-rungsgesellschaft, ASFINAG Bau Management GmbH, ÖBB Infrastruktur AG
Fördersumme: 235.000 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Kusterle