Bachelor Produktions- und Automatisierungstechnik

Der vorhersehbare Bedarf an gut ausgebildeten, hoch qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren ist ungebrochen hoch. Als ausgebildeter Produktions- und Automatisierungsingenieur bzw. -ingenieurin etwa begleiten Sie in der industriellen Praxis innovative Produkte – von ihrer Konzeption über ihre technologische Gestaltung bis zu ihrer wirtschaftlichen Herstellung.

Die Fakultät Maschinenbau unterhält hervorragende Kontakte zu Industrie und ausländischen Partnerhochschulen und bietet somit Entwicklungsmöglichkeiten, die weit über die technischen Inhalte hinausgehen.

Der Bachelor-Studiengang „Produktions- und Automatisierungstechnik“ ermöglicht es Ihnen, in sieben Semestern den ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss für dieses anspruchsvolle Tätigkeitsfeld zu erwerben.

Informationen zum Studiengang

Studienbeginn:Wintersemester
Studiendauer:7 Semester, Vollzeitstudium, 210 ECTS-Credits
Studienverlauf:Studienablauf und Studienverlaufsplan
Abschlussgrad: Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Akkreditierung:

ASIIN EUR-ACE Akkreditierungsrat

Die zu erreichenden Kompetenzen und Fähigkeiten erfordern Grundlagenwissen mathematisch-naturwissenschaftlicher Art und ingenieurwissenschaftlicher sowie betriebswirtschaftlicher Ausprägung. Ein weiterer wichtiger Basisaspekt ist die umfassende Kenntnis von Fertigungsverfahren, -apparaturen und -maschinen. Aus inhaltlicher Sicht ist ein Absolvent, eine Absolventin dadurch berufsbefähigt, dass die zusätzliche Wissens- und Fähigkeitsergänzung auf die Bedürfnisse der Arbeitsvorbereitung, der technischen und logistischen Gestaltung des Materialflusses, sowie auf die maschinenbautechnischen und elektro- sowie informationstechnischen Aspekte der Automatisierung ausgerichtet ist.

Wissen und Fähigkeiten im außerfachlichen Bereich sind Gesichtspunkte, deren Bedeutung ebenfalls hoch eingeschätzt wird, die im Gesamtprofil der Ausbildung ihren Platz finden. Vorhanden sind daher entsprechende Lernergebnisse der Kommunikation, der Team- und ersten Führungsfähigkeit, der betrieblichen Integrationsfähigkeit sowie ein angemessenes Verantwortungsbewusstsein. Die im Ausbildungsverlauf integrierte Anwendungserfahrung ist ein wichtiger Baustein, um beim Berufseinstieg mit dem nötigen Selbstvertrauen zu starten.

Tätigkeitsfelder
Die AbsolventInnen des Studiengangs Produktions- und Automatisierungstechnik finden interessante Aufgaben in mittelständischen Firmen und Großunternehmen - insbesondere im Bereich der industriellen Produktion -, in Ingenieurbüros sowie im öffentlichen Dienst. Dem fähigen und engagierten Ingenieur bieten sich aufgrund seiner Ausbildung zum systemorientierten Denken und in Managementmethoden und seiner meist bereichsübergreifenden Aufgaben gute Berufs- und Aufstiegschancen an. Auch selbständige Tätigkeiten können im Bereich der Produktion erfolgreich ausgeübt werden.

Der Tätigkeitsbereich dieser Ingenieure umfasst unter anderem:

  • Forschung, Planung, Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Erprobung von
    • Produkionssystemen, wie Vorrichtungen, Werkzeugmaschinen, flexible Fertigungssysteme (FFS) usw.,
    • Verkettungssystemen (Geräten der Handhabungstechnik, Robotik, Förder-, Lager- und Kommissioniertechnik), flexiblen Montagssystemen und Verpackungssystemen,
  • Forschung, Planung, Entwicklung, und Erprobung von neuen Fertigungstechnologien mit neuartigen Werkstoffen,
  • Planung und Programmierung von Maschinensteuerungen und Produktionssystemsteuerungen für die Automatisierung von Abläufen, Betriebsorganisation, Betriebsführung und Controlling,
  • Arbeitsvorbereitung und -gestaltung,
  • Produkt- sowie Prozessplanung und -optimierung,
  • Produktionsplanung und -steuerung, einschließlich Betreuung und Wartung von rechnergestützten Systemen zur Produktionsplanung und -steuerung (PPS-Systeme) und zum Ressourcen-Management (Enterprise Ressource Planing; ERP),
  • Planung und Management der innerbetrieblichen Logistik einschließlich Ablaufsimulation in der "virtuellen Fabrik",
  • Fabrikplanung und -einrichtung einschließlich Projektabwicklung,
  • Wartungs- und Instandhaltungsmanagement sowie
  • Qualitätsmanagement

Diese Aufgaben werden von Produktionsingenieuren in allen Branchen der Investitions- und Konsumgüterindustrie wahrgenommen. In der letzten Zeit ist zudem ein zunehmender Bedarf an AbsolventInnen im zukunftsträchtigen Dienstleistungssektor festzustellen. Dabei geht es um externe Beratung und Unterstützung der Unternehmen für spezielle Projekte, insbesondere bei der Einführung von neuen EDV-gestützten Werkzeugen und Methoden in der Produktion, z.B. CAM und CIM -Projekten, Einführung von PPS- und ERP-Systemen und Systemen des Betriebsdaten- und informationsmanagements (z.B. SAP/R3), Abbildung realer Fabrikanlagen und -prozesse in virtuellen Modellen mit 3D-CAD und Simulations-Softwaresystemen. Weitere Beratungsfelder sind das Qualitätsmanagement mit dem Ziel der Zertifizierung sowie Analysen und Maßnahmen zum Lean Production" und "Lean Management".

Studienziel:
Ziel des Studiums ist es, anwendungsorientierte Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden, die imstande sind, ihre erworbenen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten bei den vielfältigen, anspruchsvollen Aufgabenstellungen im Bereich der Produktions- und Automatisierungstechnik selbständig und verantwortlich anzuwenden.

Im Hinblick auf die Breite und die Vielfalt der Produktions- und Automatisierungstechnik ist die Arbeitsbefähigung für unterschiedliche Berufsfelder erforderlich, sowie gegebenenfalls auch die rasche Einarbeitung in neue Anwendungsgebiete. Dies erfordert ein umfassendes Grundlagen- und Fachwissen, das in benachbarte Ingenieurwissenschaften und die Betriebswirtschaft hineinreicht. Die Fähigkeit zur Teamarbeit in gemischtgeschlechtlicher, interkultureller, fremdsprachlicher Umgebung wird aufgebaut. Das Bewusstsein um die gesellschaftliche Verantwortung und um die Notwendigkeit umweltverträglichen Handelns des Ingenieurs wird geschaffen.

Neben einer qualifizierten Berufsbefähigung für die Ingenieurstätigkeiten im betrieblichen Einsatz bereitet das Studium auch die Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines Master-Studienganges.

Der vorgesehene Einsatzort und Tätigkeitsbereich der Absolventen und Absolventinnen dieses Studienganges im industriellen Produktionsbetrieb ist im engeren Zusammenhang und Umfeld der Fertigung angesiedelt. Die Ausbildung zielt darauf ab, in diesem Bereich den bestmöglichen Einsatz der 5M (Mensch, Maschine, Material, Methoden und Management) zu ermöglichen. Dazu sind analytische und gestaltgebende Fähigkeiten auszubilden.

Master:
Mit dem Bachelor-Abschluss stehen  nun alle Wege zu einer höheren akademischen Laufbahn offen. Welches Masterstudium das richtige ist, können nur Sie entscheiden. Informationen zu den einzelnen Studiengängen an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg erleichtern Ihnen hoffentlich die Wahl: Masterstudiengänge an der OTH Regensburg

Module und Fächerbeschreibungen

Rechtliche Grundlagen

  • Angaben der Prüfer und Zweitprüfer (siehe unten: Studienplan)
  • Zugelassene Hilfsmittel (siehe rechts: Infoblock )
  • Prüfungszeiträume, die außerhalb des Semesterprüfungszeitraums liegen
  • Studienplan (auf Basis SPO vom 11.12.2012)
  • Studienplan (auf Basis SPO vom 3.8./12.12.2007 + 29.7.2009 + 1.3.2010)