OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Fri, 13 Dec 2019 15:50:07 +0100 Fri, 13 Dec 2019 15:50:07 +0100 TYPO3 EXT:news news-13819 Mon, 09 Dec 2019 08:25:00 +0100 Stärkung der Partnerschaft mit der Turku University of Applied Sciences https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/staerkung-der-partnerschaft-mit-der-turku-university-of-applied-sciences.html Langjährige Partnerschaften ins Ausland festigen und Austauschmöglichkeiten besprechen: Im November 2019 waren drei Vertreterinnen der finnischen Hochschule Turku University of Applied Sciences in Regensburg zu Gast. Beim Besuch der finnischen Partnerhochschule Turku University of Applied Sciences konnten die bestehenden Beziehungen in der Betriebswirtschaft weiter ausgebaut und Austauschmöglichkeiten und Kooperationen in technischen Fächern diskutiert werden.

Seit 2002 besteht eine Verbindung zwischen der Turku University of Applied Sciences in Finnland und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), die bisher besonders in den Programmen der Fakultät Betriebswirtschaft erfolgreich war. Um diese langjährige Partnerschaft zu stärken, waren vom 26. bis zum 28. November 2019 drei Mitarbeiterinnen der finnischen Hochschule zu Besuch in Regensburg. Jaana Kallio-Gerlander, Koordinatorin für Forschung und Lehre, Anne-Marie Junger, Studiengangkoordinatorin Europäische Betriebswirtschaft, und Leena Saarinen, Koordinatorin der Auslandsaktivitäten der Faculty of Engineering and Business, aus Finnland haben sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der OTH Regensburg über die weitere Zusammenarbeit ausgetauscht.

Ausbau des Doppelabschlusses, Forschungskooperationen und Co.

Ziele des Besuchs waren insbesondere der Ausbau des 2015 vereinbarten Doppelabschlusses in Europäischer Betriebswirtschaft und die Ausweitung der Austauschbeziehung auf technische Fächer. Zudem wurden mögliche Forschungskooperationen und der Austausch von Dozierenden in Betriebswirtschaft sowie Informatik und Wirtschaftsinformatik besprochen. Durch den Doppelabschluss in Europäischer Betriebswirtschaft und die Mobilität von Studierenden sowie Professorinnen und Professoren aus den technischen Fakultäten soll diese für die OTH Regensburg wichtige Partnerschaft intensiviert werden.

Laborbesuche als Einblick in technische Fächer

Um den Besucherinnen einen Einblick in die Arbeit und Forschung eines technischen Fachbereichs zu geben, standen außerdem zwei Laborbesuche in der Fakultät Maschinenbau auf dem Programm. Im Braulabor erklärte Siegfried Schrammel die Verfahrenstechnik im Brauprozess und im Labor Robotik gaben Prof. Dr. Thomas Schlegl und Masterstudierende Einblick in aktuelle Forschungsprojekte der Regensburg Robotics Research Unit (RRRU).

Während der Laborführungen waren die Mitarbeiterinnen der Turku AMK besonders beeindruckt von der fachlichen Expertise und den hervorragenden Englischkenntnissen der Studierenden und Lehrenden. Insgesamt sahen die Besucherinnen viele Überschneidungspunkte zwischen den Hochschulen und freuen sich über eine mögliche Ausweitung der Kooperation, von der Studierende und Lehrende beider Hochschulen profitieren können.

Studierende, die sich für einen Aufenthalt an der Turku University of Applied Sciences interessieren, können sich an Janina Scheidl vom Akademischen Auslandsamt wenden.

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news-13816 Fri, 06 Dec 2019 08:35:00 +0100 Mit RISE ins Ausland und erste Forschungserfahrung sammeln https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/mit-rise-ins-ausland-und-erste-forschungserfahrung-sammeln.html An einem Forschungsprojekt an einer Universität im Ausland mitarbeiten, wertvolle Erfahrungen sammeln und die Sprachkenntnisse verbessern? – Das RISE-Programm unterstützt Bachelorstudierende der MINT-Fächer dabei. Mit dem RISE-Programm können Bachelorstudierende die vorlesungsfreie Zeit im Sommer sinnvoll nutzen. Denn sie bekommen die Chance, an einem Forschungsprojekt an einer Universität im Ausland mitzuarbeiten und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

RISE steht für „Research Internships in Science and Engineering“. „RISE worldwide“ ist ein Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das weltweite Forschungsaufenthalte zwischen sechs Wochen und drei Monaten in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer vermittelt und finanziell unterstützt. Das Programm richtet sich an Bachelorstudierende aus den MINT-Fächern und gewinnt bei Studierenden der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) immer mehr an Beliebtheit. Das Feedback der bisherigen Stipendiatinnen und Stipendiaten war durchweg positiv.

Neun Wochen Neuseeland

„Vor allem für diejenigen, die noch nie längere Zeit im Ausland waren oder kein ganzes Semester im Ausland verbringen wollen, ist dies genau der richtige Rahmen, um erste Auslandserfahrungen zu sammeln“, berichtet Christian Fruth, der an der OTH Regensburg für den Bachelor Elektro- und Informationstechnik eingeschrieben ist. Er war im Sommer neun Wochen an der University of Canterbury in Neuseeland und wirkte bei der Entwicklung eines Software-Defined-Radio-Moduls zur Ortung von Insekten mithilfe von Drohnen mit. Sein Team, bestand aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Studierenden aus der ganzen Welt. Er konnte nicht nur wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, sondern auch verschiedenste Kulturen sowie ein faszinierendes, atemberaubendes Land und dessen Leute kennenlernen.

Erfahrungen sammeln, Sprachkenntnisse verbessern

In vielen Fällen war die Erfahrung mit RISE so positiv, dass ein weiterer längerer Aufenthalt im Ausland folgte. So etwa war es bei Kathrin Rettinger, die vom Lebensstil in Australien und der eindrucksvollen Landschaft so begeistert war, dass sie für 2020 sogar ein ganzes Semester eingeplant hat, um erneut in Perth – der größten Stadt in Westaustralien – zu sein. 

„Ich möchte das RISE-Forschungspraktikum jedem weiterempfehlen, da eine solch großartige Möglichkeit auf jeden Fall genutzt werden sollte“, meint Kathrin Rettinger, die im Sommer 2019 über RISE in Perth war. An der Murdoch University war die Studentin aus dem Studiengang Regenerative Energietechnik und Energieeffizienz an zwei Forschungsprojekten im Bereich regenerative Energieträger beteiligt.

„Anfangs fühlte ich mich sehr gefordert angesichts der Aufgabenstellungen, konnte mir aber das nötige Fachwissen schnell aneignen und auf diese Weise einen tieferen Einblick in mir schon bekannte Inhalte bekommen“, erzählt Kathrin Rettinger. Außerdem konnte sie dabei nicht nur wertvolle Erfahrungen für ihr Studium sammeln, sondern auch ihre Englischkenntnisse deutlich verbessern.

Vom Forschungspraktikum bis zur Abschlussarbeit im Ausland

Sonja Piehler, die an der OTH Regensburg ein Bachelorstudium in Biomedical Engineering absolviert, war im Sommer 2018 – ebenfalls über RISE – in Taiwan. Sie arbeitete im Rahmen ihres Forschungspraktikums in einem Labor der Chung-Hsing Nationaluniversität Taichung mit und lernte dort sowohl den Arbeitsalltag als auch das Leben der Studierenden kennen. 

„Ich kann das Programm des DAAD sehr empfehlen. Es war eine einmalige Möglichkeit, erste Projekterfahrung zu sammeln und gleichzeitig ein anderes Land kennenzulernen. Dank meines Projekts in Taiwan bin ich auch an eine Praxissemesterstelle im Ausland gekommen“, freut sich Sonja Piehler, die sich dazu entschieden hat, auch ihre Abschlussarbeit im Ausland zu schreiben. Sie ist immer noch in Kontakt mit Freundinnen und Freunden aus Taiwan und kann jedem nur empfehlen, den Schritt ins Unbekannte zu wagen.
 
Bewerbung für Sommer 2020 noch möglich

Die Bewerbungsfrist für den Sommer 2020 läuft noch bis zum 15. Dezember 2019. Bewerben können sich Bachelorstudierende aus den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften. Ausführliche Informationen sind auf der Website des DAAD zu finden. Das Akademische Auslandsamt der OTH Regensburg beantwortet Fragen zum Programm, stellt Kontakte zu ehemaligen RISE-Stipendiatinnen und -Stipendiaten her und unterstützt bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an Elisabeth Schmid.

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau Nachrichten-Fakultät-Elektro-Informationstechnik
news-13806 Tue, 03 Dec 2019 10:17:19 +0100 Masterstudiengänge der OTH Regensburg bundesweit in Spitzengruppe https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/masterstudiengaenge-der-oth-regensburg-bundesweit-in-spitzengruppe.html Masterstudierende bewerten die Fächer Bauingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinenbau der OTH Regensburg als sehr gut. Im aktuellen bundesweiten Online-Ranking des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sind ab sofort die Urteile der Masterstudierenden an Universitäten und Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu finden. Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurden in den drei Fächern bzw. Fächergruppen Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen/Bau neu bewertet. In allen drei bewerteten Fächern platziert sich die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) in der Spitzengruppe: Die Masterstudiengänge des Fachs Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg landeten beim Kriterium „Internationale Ausrichtung im Masterstudium“ von Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern in der Spitzengruppe. Das Fach Bauingenieurwesen der OTH Regensburg wird von den Masterstudierenden in den Kategorien „Lehrangebot“ und „Allgemeine Studiensituation“ als sehr gut beurteilt. Die Masterstudierenden im Fach Maschinenbau beurteilen die „Studienorganisation“, die „Unterstützung für das Auslandsstudium“ und die „allgemeine Studiensituation“ als sehr gut.

Regelmäßig führt das CHE neue Befragungen durch. Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE untersucht und über 150 000 Studierende befragt. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Das Ranking ist unter ranking.zeit.de/che/de/masterranking abrufbar.

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news-13697 Thu, 07 Nov 2019 08:23:00 +0100 Studie und Vortrag zum Thema „Digitalisierung in der Logistik“ https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/studie-und-vortrag-zum-thema-digitalisierung-in-der-logistik.html Leuchtturm oder Luftschloss? In einem Vortrag auf der Bundestagung der MTM Association e. V. in Ludwigsburg stellte Prof. Stefan Galka erste Ergebnisse einer Studie zum Thema Digitalisierung in der Logistik vor. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am 8. Oktober 2019 auf der diesjährigen Bundestagung von Methods-Time Measurement (MTM) in Ludwigsburg über aktuelle Themen im Bereich Arbeitsorganisation sowie über innovative Ansätze für die Gestaltung von Produktions- und Logistiksystemen. Prof. Stefan Galka von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) stellte hier erste Ergebnisse einer Studie zum Thema Digitalisierung in der Logistik vor, die im Rahmen einer Projektarbeit von Studierenden des Master-Studiengangs Industrial Engineering entstanden ist und für die über 220 Expertinnen und Experten befragt wurden.

Die jährlich von der MTM Association e. V. durchgeführte MTM-Bundestagung ist ein etablierter Treffpunkt für Expertinnen und Experten aus dem Bereich Industrial Engineering. In diesem Jahr berichteten Dr. Luciano Massone von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) über die standardisierte Gestaltung von Produktionssystemen und welche Hilfsmittel FCA dafür nutzt. Weiterhin stellte das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen von Prof. Günther Schuh den „Industrie 4.0 Produktionsverbund“ vor.

Prof. Galka hält Keynote-Vortrag

In seinem Keynote-Vortrag stellte Prof. Galka  den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Logistik sowie in der Produktion vor und zeigte die Erwartungen von Unternehmen in diesem Bereich auf. Inhaltlich stützte sich der Vortrag auf die Ergebnisse einer Studie, die im Rahmen einer Projektarbeit im Master-Studiengang Industrial Engineering erarbeitet wurde. Von Mai bis Juli 2019 wurden dafür mehr als 200 Expertinnen und Experten über einen Onlinefragebogen interviewt und um ihre Einschätzung zu verschiedenen Themenbereichen in der Logistik gebeten. Die Studie umfasst dabei folgende Themengebiete:

  • Fahrerlose Transportsysteme und mobile Roboter
  • Sensorik in der Logistik
  • Intelligente Ladungsträger
  • Informationsbereitstellung in der Logistik
  • Adaptive Logistik und Steuerungssysteme in der Logistik
  • Matching-Plattformen
  • Supply-Chain-Event und Risikomanagement

Großes Interesse am Thema „Adaptive Logistik“

Vor allem das Thema „Adaptive Logistik“ weckte auf der Tagung neben der „mobilen Robotik“ das Interesse des Publikums. Unter dem Begriff „Adaptive Logistik“ werden Steuerungs- und Analysemethoden subsumiert, die vorausschauende Entscheidungen ermöglichen. Ziel ist es, dass bestimmte Entscheidungen ohne das Eingreifen von Menschen selbstständig vom System getroffen werden. Damit soll erreicht werden, dass nicht erst reagiert wird, wenn die Probleme offensichtlich sind, sondern bereits frühzeitig (automatisiert) Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. 

Die Adaptive Logistik nutzt dafür Methoden wie digitale Zwillinge, künstliche Intelligenz, Prozess Mining und Big Data. So interessant diese Ansätze klingen, die technologische Reife sollte nicht überschätzt werden, gab Prof. Galka in seinem Vortrag zu bedenken. In diesem Bereich gelte es für Forschung und Unternehmen, Erfahrungen zu sammeln und den Nutzen und die Umsetzbarkeit zu prüfen. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen böte sich hier die Zusammenarbeit mit Hochschulen wie der OTH Regensburg an. In seinem Vortrag stellte Prof. Galka einige Forschungsideen zum Thema „Digitaler Zwilling“, an dem er gerade arbeitet, dar.

Diskussion provokanter Thesen

In einer sogenannten Breakout-Session standen die Teilnehmenden der MTM-Bundestagung selbst im Mittelpunkt. Dr. Markus Busenbach und Prof. Stefan Galka moderierten gemeinsam diese Session mit dem Titel „Supply Chain Planning: Wertschöpfungsketten effizient gestalten“. In Kleingruppen wurden provokante Thesen wie die, dass die Logistikplanung in zehn Jahren weitestgehend selbstständig durch IT-Systeme durchgeführt werden würde, von den Teilnehmenden diskutiert und die Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken gesammelt. Am Ende präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse.

Studie ab Dezember 2019 als E-Book

Die Studie „Digitalisierung in der Logistik – Leuchtturm oder Luftschloss?“ kann ab Dezember 2019 als E-Book kostenlos bezogen werden. Bei Fragen zur Studie und zur Digitalisierung in der Logistik kann man sich gerne per E-Mail an Prof. Stefan Galka wenden.

 

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-13657 Tue, 29 Oct 2019 08:22:00 +0100 Feierliche Absolventenfeier mit über 420 Gästen https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/feierliche-absolventenfeier-mit-ueber-420-gaesten.html Im Sommersemester 2019 graduierten an der Fakultät Maschinenbau insgesamt 180 Bachelor- und 55 Masterstudierende aus sieben Studiengängen. Am 19. Oktober 2019 wurden davon 111 Absolventinnen und Absolventen feierlich geehrt. Der Prodekan der Fakultät Maschinenbau Prof. Dr. Thomas Lex begrüßte die Absolventinnen und Absolventen, Gäste sowie Professorinnen und Professoren zu diesem Festakt, woraufhin Vizepräsident Prof. Dr. Ralph Schneider in seiner unterhaltsamen Begrüßungsrede das Studium mit der Tour de France verglich. Die Absolventin Christina Jegel und Absolvent Dennis Meisner gaben den Zuhörern Einblicke in das Studentenleben.

Anschließend wurden die anwesenden Absolventinnen und Absolventen durch den Prodekan Prof. Dr. Lex mit einer Urkunde geehrt.

Der Studienabschluss der frischgebackenen Ingenieurinnen und Ingenieure wurde mit Familien, Freunden, Professorinnen und Professoren sowie Gästen mit kulinarischem und musikalischem Rahmen gebührend gefeiert.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-13606 Fri, 18 Oct 2019 08:27:00 +0200 Doktorarbeit über Verringerung der Schadstoffbelastung durch Stickoxide https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/doktorarbeit-ueber-verringerung-der-schadstoffbelastung-durch-stickoxide-1.html Am 18. September 2019 hat Peter Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Labor für Verbrennungsmotoren und Abgasnachbehandlung CEEC der OTH Regensburg, seine Promotion an der Universität Regensburg erfolgreich verteidigt. Das Thema der Arbeit von Peter Braun ist gerade sehr aktuell: Abgasnachbehandlung bei Fahrzeugen zur Senkung der Schadstoffbelastung in Innenstädten.

Seit mehreren Jahrzehnten werden bei Pkw und Lkw katalytische Abgasnachbehandlungssysteme äußerst wirkungsvoll eingesetzt, um die Konzentration der Schadstoffe zu verringern. In den letzten Jahren lag bei Dieselmotoren ein Schwerpunkt auf der Entwicklung von Maßnahmen zur Verringerung des Stickstoff-Ausstoßes.

Gerade unter niedrigen Lasten des Verbrennungsmotors, wie diese im Stadtverkehr auftreten, wird nur eine geringe Temperatur des Abgasnachbehandlungssystems erreicht. Maßnahmen zur Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades führen in der Regel zu einer weiteren Verringerung dieses Temperaturniveaus, somit wird die erforderliche Temperatur für eine wirksame Emissionsminderung nicht erreicht.

Die Verbesserung der Tieftemperaturaktivität von Harnstoff-SCR-Systemen für die Anwendung in Fahrzeugen ist ein viel diskutiertes Thema. Verbesserungen auf diesem Gebiet leisten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Schadstoffbelastung durch Stickoxide gerade in Städten.

Die theoretischen und experimentellen Untersuchungen des Promotionsvorhabens zielten darauf ab, geeignete Maßnahmen für dieses Problemfeld zu identifizieren und geeignete Lösungen zu entwickeln.

Peter Braun hat in seiner Arbeit ein sehr wichtiges Thema in der Abgasnachbehandlung von Fahrzeugen aufgegriffen und dabei bedeutsame wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem interdisziplinären Gebiet zwischen ingenieurtechnischer Anwendung und chemischer Analytik erzielt.

Die Doktorarbeit wurde als kooperative Promotion zwischen dem Labor für Verbrennungsmotoren und Abgasnachbehandlung (CEEC) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Rabl, und dem Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik der Universität Regensburg, unter Leitung von Prof. Dr. Frank-Michael Matysik, durchgeführt.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-13568 Mon, 14 Oct 2019 10:04:00 +0200 Rund 90 Berufstätige starteten zum Wintersemester ihr Studium https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/rund-90-berufstaetige-starteten-zum-wintersemester-ihr-studium.html Neben dem Job studieren. Rund 90 Berufstätige haben zum Wintersemester 2019/2020 ein berufsbegleitendes Studium begonnen, um sich gezielt weiterzuqualifizieren. Erneut ein voller Erfolg für das ZWW. Die berufsbegleitenden Studiengänge an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) werden vom Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) organisiert und betreut. Derzeit hat das ZWW vier berufsbegleitende Bachelor- und fünf berufsbegleitende Masterstudiengänge aus den Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Sozial- und Gesundheitswissenschaften im Angebot.

Bewährter Eckpfeiler der Weiterbildung

Der Bachelorstudiengang Systemtechnik an der OTH Regensburg ist längst ein bewährter Eckpfeiler der berufsbegleitenden Weiterbildung. Das neunte Mal in Folge startete am 5. Oktober 2019 dieses spezielle Ingenieurstudium. 

Ein kompletter Einführungstag rüstete die Studienanfängerinnen und -anfänger mit den nötigen Infos für ihr Studium. Nach der Begrüßung durch die Verantwortlichen für den Studiengang – namentlich: Studiengangleiter Prof. Dr. Wolfgang Bock, Dekan Prof. Dr. Ulrich Briem, Prüfungskommissionsvorsitzender und Vizepräsident Prof. Dr. Ralph Schneider – verbrachten die Erstsemester den Tag mit den beiden Studiengangkoordinatorinnen und ZWW-Referentinnen Sandra Bauer und Sabine Dürr. Unterstützt wurden die beiden durch Johannes Artmann, der den Studiengang bereits erfolgreich absolviert hat und nun den Studierenden als Mentor zur Verfügung steht. Die Studienanfängerinnen und -anfänger erhielten neben einer organisatorischen Einführung auch eine Bibliotheks-, Labor- und Campusführung.

Dezentrale Lernstandorte und virtuelle Lehre

Das berufsbegleitende Bachelorstudium Soziale Arbeit beinhaltet dezentrale Lernorte und Anteile virtueller Lehre. Am 23. September 2019 startete die vierte Kohorte im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. Insgesamt studieren nun rund 90 ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sowie Heilpädagoginnen und Heilpädagogen berufsbegleitend an der OTH Regensburg.

Dieses berufsbegleitende Studium folgt einem besonderen Konzept: Die Lehrveranstaltungen finden sowohl in Regensburg als auch in Abensberg, Cham und Tirschenreuth statt, wo zusätzliche Lernorte zur Verfügung stehen. Virtuelle Lehre ergänzt den Präsenzunterricht. Die Studienanfängerinnen und -anfänger wurden von Studiengangleiter Prof. Dr. Nicolas Schöpf und Studiengangreferentin Jana Faerber begrüßt und erhielten an ihrem ersten Tag an der OTH Regensburg eine umfassende Einführung in das Studium und in die virtuelle Lehre.

„Netzwerken, sich austauschen, über den Tellerrand hinausschauen und voneinander lernen“

Am 1. Oktober 2019 startete der inzwischen vierte Durchgang des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Pflegemanagement. Neben der Erstsemesterbegrüßung durch die Hochschulleitung gab es für die Pflegemanagement-Studierenden am ersten Tag auch eine Begrüßung und einen Empfang vonseiten der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Danach standen ein gemeinsamer Mensabesuch und eine organisatorische Einführungsveranstaltung samt Bibliotheks- und Campusführung auf dem Stundenplan.

Am zweiten Einführungstag folgte unter anderem eine ausgiebige „Kennenlern-Runde“ der Studierenden untereinander. „Hier zeigt sich die wunderbare Mischung unserer Studierendengruppe, was die vielfältigen Arbeitgeber und Aufgabenbereiche angeht: Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen usw.“, erläutert Studiengangleiterin Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali und führt weiter aus: „Und das ist es auch, wovon alle Studierenden zusätzlich zu den Lehrinhalten profitieren können: Netzwerken, sich austauschen, über den Tellerrand hinausschauen und voneinander lernen.“

Auftakt für die beiden berufsbegleitenden Masterstudiengänge

Auf ihren zweiten akademischen Abschluss und damit auf den nächsten Karriereschritt bereiten sich Fach- und Führungskräfte in den berufsbegleitenden Masterstudiengängen der OTH Regensburg vor: Schon im September 2019 starteten die Masterstudiengänge Business Administration sowie Leitung und Kommunikationsmanagement.

Der Master Business Administration ging bereits in die 16. Runde und ist damit der am längsten kontinuierlich durchgeführte berufsbegleitende Masterstudiengang an der OTH Regensburg. Nicht-Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit solider fachlicher Berufserfahrung erhalten so innerhalb von 25 Monaten eine fundierte betriebswirtschaftliche Ausbildung.

Der Master Leitung und Kommunikationsmanagement startete zum Wintersemester 2019/2020 in die 14. Runde. Das Besondere dabei: Die Studierenden dieses Studienangebots kommen aus unterschiedlichen akademischen Fachrichtungen. Ihnen allen gemein ist das nachhaltige Interesse, sich in den nächsten vier Semestern intensiv mit dem komplexen Themenfeld „Leitung und Kommunikation“ aus sozialwissenschaftlicher Perspektive auseinanderzusetzen. Gerade die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungshintergründe der Studierenden sind dabei ein wesentliches Strukturelement dieses Studienprogramms, da sie Erkenntnisgewinne und Erweiterungen der eigenen Perspektive ermöglichen.

Weitere berufsbegleitende Studiengänge

Im Januar und März 2020 starten weitere berufsbegleitende Studiengänge: der Master Automotive Electronics und der Master Informationstechnologie, bei dem die Studierenden umfassendes, detailliertes und spezialisiertes Wissen auf dem neuesten Erkenntnisstand der Informationstechnologie und Digitalisierung erwerben. Auch der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft bietet ab dem Sommersemester 2020 die Möglichkeit, einen Studienabschluss zu erwerben. Derzeit finden Infoabende zu den genannten Studiengängen statt. Die genauen Termine finden Sie auf den Internetseiten des ZWW.

Durch die kleinen Studiengruppen, die im Bereich der berufsbegleitenden Studiengänge angeboten werden, kann eine intensive persönliche Betreuung und ein damit einhergehender großer Lernerfolg ermöglicht werden. Darüber hinaus sind alle Studiengänge des Zentrums für Weiterbildung und Wissensmanagement praxisorientiert ausgerichtet und aufgrund der zeitlichen Organisation gut neben Beruf und Familie realisierbar. 

Großer Infoabend für alle Interessierten im Februar 2020

Die Lehrveranstaltungen finden kompakt im Blockmodell, nach Feierabend oder am Wochenende statt und lassen sich somit gut in den Berufsalltag integrieren. Auf den Seiten des ZWW sind ausführliche Informationen zu den einzelnen berufsbegleitenden Studiengängen zu finden.

Am 5. Februar 2020 gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen eines großen Informationsabends über sämtliche berufsbegleitenden Studiengänge der OTH Regensburg zu informieren.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau Nachrichten-ZWW Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-13501 Fri, 04 Oct 2019 08:20:00 +0200 Delegation aus Pakistan besucht die OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/delegation-aus-pakistan-besucht-die-oth-regensburg.html Länderübergreifender Austausch zum Stand der Energieforschung: von Energieeffizienz bis erneuerbare Energien. Dazu besuchte eine Delegation aus Pakistan mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Wissenschaft die OTH Regensburg. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie organisierten die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz gGmbH) eine Delegationsreise mit Gästen aus Pakistan, die am 16. September 2019 die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) besuchten. Die Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern von verschiedenen pakistanischen Unternehmen und Institutionen informierte sich auf ihrer einwöchigen Deutschlandreise zu Themen der Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien.

Nach der offiziellen Begrüßung und der Vorstellung aktueller Forschungsprojekte konnte die Delegation in verschiedenen Laboren und an Versuchsaufbauten der Fakultäten Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinenbau spannende Einblicke in die Forschungsthemen erhalten. Auf dem Programm stand etwa die Besichtigung des Versuchsreaktors im Projekt „ORBIT“. Zudem wurden im Labor Sorptionsprozesse Untersuchungen zum Eisen-Redox-H2-Speicher sowie zu synthetischen Kraftstoffen im Rahmen des Projekts „NAMOSYN“ präsentiert.

Anschließend wurde das Projekt „Water Is Light“ in Funktion vorgestellt und zum Abschluss das E-Go-Kart besichtigt. Im Zuge der vielfältigen Fragen zu den vorgestellten Forschungsprojekten und -themen gab es einen regen Austausch. Die Delegation bedankte sich für die interessanten Einblicke und die Präsentation der Projekte.

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news-13459 Mon, 30 Sep 2019 08:30:00 +0200 Neuer Teilnahmerekord beim Vorbereitungskurs Mathematik https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/neuer-teilnahmerekord-beim-vorbereitungskurs-mathematik.html Neuer Teilnahmerekord und eine gute Vorbereitung aufs Studium: 145 angehende Studierende nahmen am Vorbereitungskurs Mathematik teil, den die OTH Regensburg immer vor Semesterbeginn anbietet. Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Fakultäten Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik sowie der Studiengänge Gebäudeklimatik und Industriedesign der Fakultät Architektur fand bereits vor Beginn des Wintersemesters 2019/2020, und zwar vom 16. bis zum 26. September 2019, ein zweiwöchiger Mathematik-Vorbereitungskurs an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) statt.

Organisiert wurde der Vorbereitungskurs im Fach Mathematik das elfte Jahr in Folge vom Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW). „Seit Jahren verzeichnet der Kurs gleichbleibend hohe Anmeldezahlen, doch dieses Jahr war der Kurs besonders gefragt und wir konnten einen neuen Teilnahmerekord erzielen: 145 Studierende nahmen am Vorbereitungskurs teil“, sagte Julia Geffe, Referentin des ZWW. 

Gute Vorbereitung aufs Hochschulstudium

Der Kurs bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihr Mathematikwissen aus der Schule aufzufrischen, ohne dabei Inhalte des späteren Studiums vorwegzunehmen. Das Angebot dient folglich als Brücke: Es sollen eventuelle Wissenslücken geschlossen werden, um den Studierenden den Übergang zum Hochschulniveau zu erleichtern. Den täglichen Unterricht gaben Prof. Dr. Ulrich Briem, Dekan der Fakultät Maschinenbau, und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Schmidt, ebenfalls von der Fakultät Maschinenbau.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau Nachrichten-ZWW
news-13457 Fri, 27 Sep 2019 16:59:00 +0200 Innovative Exoskelette für Pflegewirtschaft und Logistik https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/innovative-exoskelette-fuer-pflegewirtschaft-und-logistik.html Für die Gründung der engeex GmbH erhielt ein Team der OTH Regensburg ein EXIST-Gründerstipendium. Das Gründerteam hat sich auf Exoskelette spezialisiert, die den unteren Rückenbereich entlasten sollen: etwa in der Pflege oder der Logistik. Benjamin Großmann, Roman Weiß und Thomas Schmid von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) beschäftigen sich schon seit längerer Zeit mit Exoskeletten. Sie haben festgestellt, dass Exoskelette nicht nur in der Forschung ein interessantes Thema sind, sondern auch unter wirtschaftlichen Aspekten. Ein EXIST-Gründerstipendium gab ihnen nun die Möglichkeit, an ihrer Idee und einem Businessplan zu arbeiten und die engeex GmbH zu gründen.

Exoskelette werden dort eingesetzt, wo Menschen eigentlich Hebevorgänge verrichten und relativ lange in einer gebeugten Haltung stehen müssten, wie zum Beispiel in der Pflegewirtschaft oder in der Logistik. Dabei haben Exoskelette die Form von am Körper tragbaren Robotern oder Maschinen, die die Bewegungen der Trägerin oder des Trägers unterstützen beziehungsweise verstärken. Das Gründerteam der OTH Regensburg hat sich auf Exoskelette spezialisiert, die den unteren Rückenbereich entlasten. „Das Exoskelett wird dabei ähnlich einem Rucksack getragen und nimmt einen Teil der Belastung vom Rücken ab“, so Benjamin Großmann.

Gründerteam mit langjährigem Know-how

Das Gründerteam der engeex GmbH besteht aus den Ingenieuren Benjamin Großmann, Roman Weiß und Thomas Schmid. Diese beschäftigten sich bereits mehrere Jahre im Rahmen ihres Studiums und ihrer Tätigkeit an der OTH Regensburg intensiv mit Exoskeletten und pneumatischer Aktuierung. Benjamin Großmann forscht seit 2012 an den Themen pneumatisch aktuierter Muskeln und Telerobotiksysteme, Roman Weiß untersuchte in seiner Masterarbeit die „Regelungsarchitektur eines pneumatisch aktuierten Muskels“. Thomas Schmid schließlich befasste sich während seiner Tätigkeit als technischer Mitarbeiter mit dem industriellen Einsatz von modernen Leichtbaurobotersystemen und kollaborativen Arbeitsprozessen.

„Smart Exoskeleton“ beschreibt als Arbeitstitel das Projekt

Unter dem Arbeitstitel „Smart Exoskeleton“ konnte das Gründerteam an der Geschäftsidee im Rahmen eines EXIST-Gründerstipendiums (2018–2019) arbeiten. Die Gründer wurden von Brigitte Kauer vom start-up center der OTH Regensburg betreut, fachlicher Mentor war Prof. Dr. Thomas Schlegl, der an der OTH Regensburg die Gebiete Handhabungstechnik und Robotik, Regelungstechnik und Optimierung, Aktorik sowie Grundlagen elektrischer Antriebstechnik lehrt und das Labor Robotik leitet. „Das Gründerstipendium hat es uns ermöglicht, über die Sachmittel unsere Idee erstmals in Form eines Prototyps zu realisieren“, so Thomas Schmid. „Zudem hat es uns Gründern den finanziellen Spielraum gegeben, unsere Idee zu verwirklichen – ohne die Belastung, sich nebenbei seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen.“

„Wir verfolgen mit unserer Gründung die Vision, Menschen eine Unterstützungshilfe zugänglich zu machen, deren Arbeitsplatz bisher sehr schwierig zugänglich war für Automatisierungslösungen, beispielsweise aufgrund der Komplexität oder des Preises. Diesen Personen möchten wir ermöglichen, ohne körperliche Schäden das Rentenalter zu erreichen“, erklärt Roman Weiß.

Kostengünstig, leicht und kraftvoll soll das Exoskelett sein

Die Innovation der engeex GmbH ist die Entwicklung eines kostengünstigen, leichten und kraftvollen Exoskeletts. Von diesem wird sowohl eine passive als auch eine darauf basierende aktive Variante entwickelt. Passiv bedeutet in diesem Fall, dass solche Systeme keinerlei externe Energieversorgung benötigen. Soll ein passives System unterstützend wirken, muss die notwendige Energie zuvor durch den Menschen eingebracht werden, was beispielsweise durch das Aufziehen einer mechanischen Feder erfolgt. Bei aktiven Systemen wird die für die Unterstützung der Trägerin oder des Trägers notwendige Energie extern eingebracht. 

Vorteil: passives System ohne externe Energieversorgung

Das passive System kann sich durch eine Erfindung der engeex GmbH zur Verbesserung der Beweglichkeit und weiteren konstruktiven Details, wie einem flexiblen Gürtel, von bestehenden Systemen differenzieren. Das aktive System erhält zudem einen intelligenten Initiator. Dieser soll die Bewegungsintention der Trägerin oder des Trägers erkennen sowie eine gezielte Bewegungs- und Kraftprofilvorgabe ermöglichen. Diese Vorgabe von Bewegungs- und Kraftprofilen ist eine sehr komplexe Herausforderung, der sich das Gründerteam im Rahmen des EXIST-Gründerstipendiums stellte: Die drei Ingenieure konnten eine solche Regelung entwickeln und an einem Experimentalaufbau erproben.

Patentanmeldung der Innovation eingereicht

Während des Gründerstipendiums konnten der Prototyp der passiven Variante fertiggestellt und eine Patentanmeldung eingereicht werden, denn mit der bewegungsabhängigen Entkopplung der passiven Variante des Exoskeletts gelang eine signifikante Innovation. Zudem konnten mehrere Pilotkunden gefunden werden. Als ein weiterer Meilenstein wurde während der Laufzeit des erfolgreichen EXIST-Gründerstipendiums ein Businessplan erstellt.

Mehr Informationen zu den Förderprogrammen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer sind auf der Website des start-up centers der OTH Regensburg unter "Förderprogramme" nachzulesen. Hier steht auch ein Film über die engeex GmbH zur Ansicht bereit.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau