OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Mon, 17 Jun 2019 16:30:14 +0200 Mon, 17 Jun 2019 16:30:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-13096 Fri, 07 Jun 2019 08:19:00 +0200 Workshop über faserverstärkte Thermoplaste und die Praxis des Laser-Durchstrahlschweißens https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/workshop-ueber-faserverstaerkte-thermoplaste-und-die-praxis-des-laser-durchstrahlschweissens.html Großer Andrang aus der deutschen und tschechischen Industrie sowie von Forschenden beim Wissens- und Technologietransfer, der im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts „TheCoS – Thermoplastic Composite Structures“ stattfand. Am 15. Mai 2019 veranstalteten die Labore Faserverbundtechnik unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich und Laser-Materialbearbeitung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl sowie deren Projektpartner vom New Technologies - Research Center (NTC) der Westböhmischen Universität Pilsen (Tschechische Republik) den internationalen Workshop „Reinforced Thermoplastics in Lightweight Structures and their Welding“ an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg).

Die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer überwiegend aus der Industrie sowie der Forschung bekamen einen Einblick in die Forschungsergebnisse aus dem Projekt „TheCoS – Thermoplastic Composite Structures“ zur Herstellung und Materialqualifizierung von faserverstärkten Thermoplaststrukturen sowie dem Laser-Durchstrahlschweißen mit Temperaturüberwachung. Abgerundet wurde der Workshop durch externe Vorträge von Ingenieurinnen beziehungsweise Ingenieuren aus Branchen, die sich mit diesen Technologien beschäftigen und einen Praxiseinblick sowie mögliche Anwendungsfelder darboten.

Wissenstransfer für Stärkung der Wirtschaft im Grenzraum

Neben der Entwicklung neuer Technologien im Grundlagenforschungsbereich und der Vernetzung von Forschungseinrichtungen im bayerisch-tschechischen Grenzraum hat das von der Europäischen Union mit Mitteln aus den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) seit September 2016 geförderte Projekt den Auftrag, das generierte Wissen an interessierte Unternehmen und Institute durch entsprechende Workshops zu transferieren. 

Ziel eines solchen nachhaltigen Wissenstransfers ist die Erhöhung der Innovationsleistung von Unternehmen im Grenzraum und damit eine Stärkung der Wirtschaft. Vor allem für kleine mittelständische Unternehmen stellen solche Veranstaltungen Möglichkeiten zum Netzwerkaufbau und Zugang zur Forschung dar, wodurch zukünftig gebündelte Kompetenzen zur Entwicklung neuer Produkte beitragen können.

Bilateraler Workshop rund um faserverstärkte Kunststoffe

„Eine Wissensgenerierung hat nur einen Nutzen, wenn das Wissen auch in Wirtschaft und Forschung tradiert wird, um Neuentwicklungen anzustoßen und den Stand der Technik in den spezifischen Forschungsfelder Leichtbau und Laser-Materialbearbeitung auf ein neues Niveau zu heben“, mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich den bilateralen Workshop. Daneben richtete der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Briem, einige Begrüßungsworte an das Auditorium. 

Vormittags fokussierte sich der Workshop auf die Herstellung, Materialqualifizierung und Anwendung von faserverstärkten Kunststoffen. Marco Siegl, M.Sc. stellte als zentraler Ansprechpartner das Projekt TheCoS mit der Unterteilung der verschiedenen Arbeitsgebiete der Kooperationspartner kurz vor und startete den fachlichen Teil des Workshops mit dem Vortrag „Impregnation Technology and Winding Process of Fiber-Reinforced Thermoplastics“. 

Diese Präsentation erklärte die Herausforderungen in der Imprägnierung von Verstärkungsfasern mit thermoplastischen Kunststoffen anhand von Berechnungsmethoden und verschiedener Viskositätsmodelle. Die analytische Herangehensweise dient dazu, optimale Parameter zu identifizieren für eine zielgerichtete Auslegung und Konstruktion eines Imprägnierungsmoduls, welches in einer Anlage zur Herstellung von Faserverbundrohren mittels Wickeltechnik integriert ist. 

Im Anschluss an den Vortrag wurde die im Rahmen des Projekts konzipierte Wickelanlage in den Laborräumen besucht. Sven Ladewig, M.Sc. demonstrierte die Funktionsweise der Maschine und ging auf Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. 

Vortrag und Publikation über Thermoplaste 

Vom NTC in Pilsen referierte Ing. David Rieger, Ph.D. über die Notwendigkeit und die Ergebnisse von Materialuntersuchungen im Vortrag „Thermomechanical Properties of Fiber-Reinforced Thermoplastics“. Dabei wurden unter anderem auf die Viskositätseigenschaften von Thermoplaste in Abhängigkeit der Temperatur und Scherrate, welche zur Auslegung der Imprägniereinheit relevant sind, sowie das Verhalten von Thermoplasten unter Umwelteinflüssen eingegangen.

Letzteres mündete bereits in einer gemeinsamen Veröffentlichung des Labors Faserverbundtechnik mit dem Department Engineering of Special Materials im Tagungsband der „3. OTH-Clusterkonferenz“ im April 2018; diese wurde von Marco Siegl, M.Sc. als Forschungsassistent des Clusters „KmK - Konstruieren mit Kunststoffen“ am 13.04.2018 in Weiden präsentiert. 

Faserverstärkte Duroplaste im Blick

Zum Abschluss des Workshop-Programms zu Composites erläuterte Matthias Bruland, M.Sc. von der Reinhausen Power Composites GmbH als externer Redner Anwendung und Testverfahren von faserverstärkten Duroplastrohren in der Hochspannungstechnik. Die als Isolatoren eingesetzten Faserverbundrohre müssen dabei umfangreiche mechanische und elektrotechnische Anforderungen erfüllen. 

Die Teilnehmenden erhielten hier einen Einblick, inwieweit gewickelte Faserverbundrohre industriell eingesetzt werden können. Das Wickelverfahren von faserverstärkten Duroplasten findet schon seit langer Zeit Anwendung in der Industrie, da Duroplaste vor der Aushärtung eine relativ geringe Viskosität aufweisen und die Verstärkungsfasern sich ohne größeren Aufwand durchtränken lassen im Gegensatz zu aufgeschmolzenem Thermoplastmaterial als Matrixsystem.

Laser-Durchstrahlschweißen von faserverstärkten Thermoplasten

Den ersten Vortrag der Nachmittagssession hielt Anton Schmailzl, M.Sc. von der OTH Regensburg über „Simulation Based Process Design“. Der Fokus lag auf der virtuellen Prozessentwicklung des Laser-Durchstrahlschweißens, mit deren Hilfe zum Beispiel Prozesseinflussgrößen sehr einfach und schnell analysiert werden können. 

Die Ermittlung der notwendigen Datenbasis für diese Entwicklung wurde im darauffolgenden Vortrag von Doc. Ing. Jirí Martan, Ph.D. des NTC Pilsen, zum Thema „Temperature and Optical Properties Measurement in Laser Welding of Plastics and Composites for Quality Inspection“ vorgestellt. Er berichtete unter anderem über optische Messverfahren, wie zum Beispiel die Transmissions- und Reflexionsmessungen, deren Ergebnisse direkt für die Validierung des oben genannten Simulationsmodells übernommen wurden.

Das Laser-Durchstrahlschweißen in der Praxis

Die Anwendung des Laser-Durchstrahlschweißens war Thema des zweiten Blocks der Nachmittagssession. Den Anfang machte Korbinian Schröcker, M.Eng. der OTH Regensburg, mit einem Vortrag über „Laser Welding of Continuous Reinforced Plastics“. Der Fokus der Präsentation lag auf den gemessenen Temperatursignalen aus dem Schweißprozess verschiedener, faserverstärkter Kunststoffe und den Rückschlüssen aus diesen auf den Prozessverlauf. 

Auch die erreichbaren Schweißnahtfestigkeiten wurden erläutert. Der Brückenschlag zur industriellen Anwendung wurde durch Daniel Kaiser von der Firma TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH hergestellt. Sein Vortrag „Lasertransmission Welding of Glass Fiber Reinforced Plastics with Pyrometer Control“ fasste die wesentlichen Aspekte zusammen und stellte die zugehörigen, kommerziell erhältlichen Technologien im Bereich der pyrometrischen Temperaturüberwachung und des Laser-Durchstrahlschweißens vor.

Kurz vorgestellt: der Technologiecampus Parsberg-Lupburg

Zum Abschluss dankte Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern für ihr Kommen und den Referenten aus Pilsen und Regensburg für die interessanten Vorträge. Im Zuge dessen stellte er auch den Technologiecampus Parsberg-Lupburg, einen kooperativen Forschungsstandort der OTH Regensburg und der Technischen Hochschule Deggendorf, vor, der im Herbst 2019 seinen Betrieb aufnehmen wird und unter anderem das Labor Laser-Materialbearbeitung von Prof. Dr. Hierl beheimatet.

Der erfolgreiche Workshop regte zu zahlreichen Diskussionen an, die in den Pausen und nach den Vorträgen weitergeführt wurden. Die neuen Kontakte könnten perspektivisch zu neuen Kooperationen führen, die nach dem Projektende von TheCoS Ende August 2019 als aussichtsreiche Optionen zur Weiterentwicklung und anwendungsorientierten Forschung der Technologien gesehen werden können.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-13001 Tue, 21 May 2019 08:23:00 +0200 Einblicke in die weithin modernste Laser-Blechbearbeitung https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/einblicke-in-die-weithin-modernste-laser-blechbearbeitung.html Im Rahmen der Vorlesung „Lasergestützte und additive Fertigung“ besuchten zwölf Studierende der Fakultät Maschinenbau zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl die "Silberhorn Blechtechnik" am Standort in Brunn. Erneut bot sich für Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) die Möglichkeit, im Rahmen der Vorlesung „Lasergestützte und additive Fertigung“ von Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl an der Fakultät Maschinenbau moderne Laserschneidanlagen, die automatisierte Blechzuführung und die Weiterverarbeitung durch Schleifen, Richten und Biegen bei der Firma Silberhorn Blechtechnik an deren Standort in Brunn zu erkunden.

Roland Meier, Werksleiter der Blechtechnik in Brunn sowie der CNC-Technik in Burglengenfeld, beides Unternehmen der Silberhorn Gruppe, stellte zunächst die dynamische Entwicklung des Unternehmens vor. Anschließend zeigte er, wie aus einer Kundenanfrage ein fertig bearbeitetes Blechteil wird. Die Studierenden konnten den Arbeitsablauf vom Datenmanagementsystem über die Programmierung der Schneidkontur und -parameter bis zum geschnittenen und geschliffenen Teil verfolgen. Exemplarisch wurde das an einem Smartphone-Halter aus Blech vorgeführt, den die Studierenden am Ende mit nach Hause nehmen konnten.

Die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus Regensburg waren beeindruckt von den modernen CO2- und Scheibenlaser-Schneideanlagen: jeweils mit mehreren Kilowatt (kW) optischer Leistung und der vollautomatischen Blechzuführung, die notwendig ist, um die hochproduktiven Anlagen permanent zu versorgen. Aber auch die Blechbiegemaschinen mit automatischem Werkzeugwechsel konnten begeistern.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12921 Tue, 07 May 2019 09:21:00 +0200 Festliche Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/festliche-verabschiedung-der-absolventinnen-und-absolventen.html Feierlich entließ die Fakultät Maschinenbau am 27. April 2019 die über 70 anwesenden von insgesamt 150 Absolventinnen und Absolventen des Wintersemester 2018/2019 aus sieben Bachelor- und Masterstudiengängen. An den Feierlichkeiten am 27. April 2019 begrüßte der Dekan der Fakultät Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) Prof. Dr.-Ing. Ulrich Briem die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, Professorinnen, Professoren und weitere Gäste zur Absolventenfeier des Wintersemesters 2018/2019. Danach gab Absolvent Marius Grad B.Sc. den Gästen in seiner Festrede mit einem Streifzug durch das Studium – von den schönen bis zu den weniger schönen Seiten – ein paar Einblicke in das zurückliegende Studentenleben. 

Selbstverständlich wurden die Absolventinnen und Absolventen auch mit einer Urkunde geehrt, die der Dekan Prof. Dr.-Ing. Ulrich Briem ihnen überreichte. Die nun frisch gebackenen Ingenieurinnen und Ingenieure feierten ihren gebührenden Abschluss mit Familie, Freundinnen und Freunden, Professorinnen und Professoren und Gästen bei Büfett und Musik, und das bis in den nächsten Tag hinein.

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Nachrichten Verein der Freunde Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau Nachrichten-Alumni
news-12900 Tue, 30 Apr 2019 18:25:00 +0200 In vier Testaten zur perfekten CAD-Konstruktion https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/in-vier-testaten-zur-perfekten-cad-konstruktion.html Prof. Dr. Phleps, Fakultät Maschinenbau, setzt in der Lehre auf Feedback in mehreren Testaten. – Unter dem Titel „Serie: Lehre“ stellen wir ausgewählte Beispiele aus den acht Fakultäten der OTH Regensburg vor, die einen Einblick in die Vielfalt der Lehre geben. „Die Lehre war für mich die Motivation, aus der Industrie an die Fachhochschule zu kommen.“ Dr. Ulrike Phleps ist Professorin an der Fakultät Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), wo sie das Fach Konstruktion lehrt. Nach ihrem Studium an der Technischen Universität München war sie bei der Hilti AG sowie bei der KUKA Roboter GmbH zuletzt in leitender Position tätig. 

Das Hochschulmagazin „OTH Regensburg aktuell“ hat sie in ihrem Kurs „Konstruktion/CAD“ besucht. Dieses Modul ist sowohl im Studiengang Maschinenbau als auch im Studiengang Produktions- und Automatisierungstechnik im dritten beziehungsweise vierten Semester verpflichtend zu absolvieren. Mit 120 Stunden veranschlagtem Eigenstudium wird den Studierenden einiges abverlangt; am Ende des Kurses steht eine Studienarbeit als Prüfungsleistung.

Testate geben kontinuierliche Rückmeldung

Entsprechend straff organisiert hat Prof. Dr. Phleps den Unterrichtsablauf: Vier sogenannte Testate, über das Semester verteilt, geben den Studierenden kontinuierlich Rückmeldung zu ihrer zu erstellenden Konstruktionsarbeit. Trotz hoher Anforderungen geht es Prof. Dr. Phleps vor allem darum, den Studierenden die Angst zu nehmen: „Gute Lehre ist, einen Raum zu öffnen, in dem Interessierte angstfrei agieren können.“

Auf dem Stundenplan steht an diesem Tag die Nachbesprechung zu Testat zwei. Prof. Dr. Phleps kennt ihre Gruppe genau und fragt nach den Problemen jedes Einzelnen. Die Entwürfe zu einem autonomen Transportsystem inklusive der Fahrantriebe sind sehr unterschiedlich geworden: Da fehlt ein Rechenweg zum Festigkeitsnachweis, dort ist die gewählte Radaufhängung mit Schwierigkeiten behaftet, bei einem dritten Entwurf stehen die Kugellager im Mittelpunkt der Kritik. 

An Beispielen gemeinsam lernen

An den Beispielen lernt die gesamte Gruppe, was es bis zum präzisen CAD-Entwurf zu beachten gilt. Neben der reinen Technik werden die im beruflichen Alltag unabdingbaren Zusatzanforderungen, wie beispielsweise die Erstellung von Stücklisten oder Konstruktionsbegründungen, stets im Auge behalten. „Es geht mir auch darum, dass die Studierenden die Erfahrungen, die sie hier machen, mit ihren Alltagserfahrungen verknüpfen können“, sagt Prof. Dr. Phleps. Niemand solle schon beim Wort „Mechanik“ innerlich zusammenzucken.

Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt sich Prof. Dr. Phleps Zeit für individuelle Fragen: Nach Unterrichtsende stehen etliche Studierende bei ihr Schlange. Dabei geht es um fachliche Nachfragen genauso wie um Organisatorisches. „Wenn ich die Studierenden dazu bringe, selbst zu denken, selbst zu hinterfragen, vielleicht sogar drei Sätze aus jeder Veranstaltung mitzunehmen, dann weiß ich, dass es gepasst hat.“ 

Dieser Beitrag erschien auf Seite 4 der Ausgabe 01/2019 von „OTH Regensburg aktuell“.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12854 Tue, 16 Apr 2019 13:30:00 +0200 Projekt „TheCoS – Thermoplastische Faserverbundstrukturen“ auf der Zielgerade https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/projekt-thecos-thermoplastische-faserverbundstrukturen-auf-der-zielgerade.html Das internationale Forschungsprojekt „TheCoS – Thermoplastische Faserverbundstrukturen“ leistet einen großen Beitrag zur grenzüberschreitenden Vernetzung. Im April 2019 fand ein Projekttreffen an der OTH Regensburg statt. Am 3. April 2019 lud das Wissenschaftsteam der Labore Faserverbundtechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich und Laser-Materialbearbeitung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl die Projektpartner vom "New Technologies - Research Center" (NTC) der Westböhmischen Universität Pilsen (Tschechische Republik) zum großen Projekttreffen an die Fakultät Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ein, um über die geleisteten Fortschritte und die abschließenden Arbeitspunkte zu diskutieren.

Wichtiger Beitrag zur grenzüberschreitenden Vernetzung

Das Projekt „TheCoS – Thermoplastische Faserverbundstrukturen“ leistet einen wesentlichen Beitrag zur grenzüberschreitenden Vernetzung der Forschungseinrichtungen NTC und OTH Regensburg, wodurch die Forschung durch die Ergänzung der jeweiligen Kompetenzen an beiden Standorten gestärkt wird. Die erzielten Ergebnisse des Projekts bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Strukturelemente aus faserverstärkten Thermoplasten und deren Fügetechnologie mittels Laser-Durchstrahlschweißen für den Einsatz neuartiger Leichtbaustrukturbauteile beispielsweise für die Flugzeug- und Automobilindustrie.

Das dreijährige Projekt erhält im Rahmen des „INTERREG V-A“-Programms des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit des Freistaats Bayern und der Tschechischen Republik mit dem Ziel der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) von 2014 bis 2020 Fördermittel in Höhe von zirka 600.000 Euro (Anteil OTH Regensburg). Das gesamte Projektvolumen beträgt rund 1,1 Millionen Euro.

Geplant: Workshops für bayerische und tschechische Industrie

Da das EU-Forschungsprojekt zum 31.08.2019 endet, wurden nun die letzten zu leistenden Arbeitspakete für die Fachgruppen Materialwissenschaften sowie Laser- und Temperaturmesstechnik besprochen und Zuständigkeiten aufgeteilt. Als wichtiges, abschließendes Projektziel wurde bereits im Forschungsantrag eine Planung von grenzübergreifenden Workshops für interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus der bayerischen und tschechischen Industrie zum Projektende bedacht. Dieser Wissens- und Technologietransfer mit dem Titel „Reinforced Thermoplastics in Lightweight Structures and their Welding“ wurde während des Treffens hinsichtlich Inhalt und den zu bedenkenden Rahmenbedingungen geplant. 

Ein erster vorläufiger Termin für den kostenlosen und auf Englisch geführten Workshop ist der 15. Mai 2019 in den Räumlichkeiten der OTH Regensburg. Alle Interessierten können sich dazu möglichst zeitnah beim zentralen Ansprechpartner des Projekts Marco Siegl, M.Sc. anmelden. Außerdem steht dieser für alle administrativen und fachlichen Fragestellung zur Verfügung.

Präsentation der Ergebnisse

Des Weiteren wurden letzte Ergebnisse im Bereich der kontaktlosen Temperaturmesstechnik während des Laser-Durchstrahlschweißprozesses am NTC durch Ing. Jirí Martan, Ph.D. präsentiert. Die Simulation des Laser-Durchschweißprozesses zur Berechnung der Temperaturfelder in Bauteilen wurde anschaulich von Johannes Käsbauer, M.Sc., dem Projektteam erläutert. Zudem demonstrierte Korbinian Schröcker, M.Eng., eine Methode zur Prozesskontrolle mittels pyrometrischer Temperaturüberwachung sowie die ersten Schweißversuche von eigens hergestellten, faserverstärkten Thermoplast-Probekörpern. Diese wurden vorab in der selbst entwickelten Wickelanlage hergestellt, deren prinzipieller Aufbau mit optimierten Imprägnierprozess von Marco Siegl erläutert wurde. 

Zur besseren Veranschaulichung begab sich das TheCoS-Team ins Labor, um sich die innovative Neuentwicklung vor Ort anzusehen. Dort stellte Masterand Sven Ladewig, B.Eng., das Wickelverfahren vor und beantwortete alle relevanten Fragen beispielsweise zur Temperaturregelung. Im Zuge dessen konnte Ing. Tomás Kovárík die vollzogenen Materialuntersuchungen zur Qualifizierung der Eigenfertigung vorstellen. Im Laufe der Optimierung der Imprägnier- und Wickeltechnik zeigte sich durch µCT-Untersuchungen der einzelnen Versuchsreihen ein deutlicher Anstieg des Faservolumengehalts, der homogenen Verteilung der Filamente und eine vollkommene Durchtränkung der Fasern mit Thermoplast. 

Diese Ergebnisse lassen sich ebenfalls durch Dynamisch-Mechanische Analysen (DMA) bestätigen. Hierbei ist ein Anstieg der Materialsteifigkeit festgestellt worden, wodurch nun eine stabile Prozessführung mit optimierten Einstellparametern wie beispielsweise der idealen Aufschmelztemperatur des Granulats beim Imprägnierprozess gewährleistet ist.

Erstellen eines Demonstrator als letzter Schritt

Ein letzter Schritt im Projekt ist nun die Erstellung eines Demonstrators, der einerseits die Realisierung einer funktionierenden Imprägniertechnik mit nachgeschaltetem Wickelprozess für faserverstärkte Thermoplaste widerspiegelt, sowie die Möglichkeit einer Schweißung mit einem anderen Kunststoff mittels Laser-Durchstrahlschweißen in Kombination mit geeigneter Temperaturüberwachung. Diese Verbindungsart zwischen einem endlosfaserverstärkten Bauteil und einem Kunststoff lässt zukunftsweisend neue Konstruktions- und Anbindungsmöglichkeiten mit Leichtbaupotenzial in vielen verschiedenen Branchen zu.

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Forschung Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12844 Mon, 15 Apr 2019 11:54:00 +0200 Maschinenbau-Studierende für Abschlussarbeiten in China https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/maschinenbau-studierende-fuer-abschlussarbeiten-in-china.html Regensburger Pioniere in China: Drei Studierende der Fakultät Maschinenbau wagten das Abenteuer, im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten sechs Wochen an der Shenzhen Technology University in China zu forschen und zu arbeiten. Da die Shenzhen Technology University (SZTU) im Süden Chinas eine sehr junge Universität ist, die sich aktuell noch im Aufbau befindet, waren die drei jungen Maschinenbauer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) gewissermaßen Vorreiter, denn sie waren dort die ersten internationalen Studierenden der OTH Regensburg.

An der OTH Regensburg hörten Oliver Grill (Bachelor Maschinenbau), Johannes Herrmann und Tobias Bohrer (beide Master Maschinenbau) während Praktika und Labortätigkeiten bei Siegfried Schrammel von der Möglichkeit, Abschlussarbeiten in China durchzuführen. Siegfried Schrammel war zuvor selbst schon zwei Mal an der SZTU und schuf damit die Basis für diesen Austausch: Bei seinem ersten Besuch baute er dort gemeinsam mit Ph.D. Wenjing Shen ein Braulabor auf und nahm eine 200-Liter-Brauanlage in Betrieb. Während seines zweiten Aufenthalts optimierte er die Anlage und bereitete den Besuch der drei Studierenden aus Regensburg vor. 

Von Mitte Oktober bis Ende November 2018 arbeiteten die drei Regensburger Studierenden an der SZTU im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten an konkreten Aufgabenstellungen, um die Brauanlage weiter zu verbessern. Prof. Dr. Gerhard Goldmann, Leiter des Labors Process Engineering an der OTH Regensburg, betreute die drei Studierenden und unterstützte sie auch bei der Bewerbung für Stipendien.

"Eine tolle und erfahrungsreiche Zeit"

Für die drei Studierenden war es ein Sprung ins kalte Wasser. China stand bei keinem der drei auf dem Plan. Das Interesse und die Neugier, eine komplett neue Kultur kennenzulernen, überwogen aber schließlich. „Es war eine tolle und erfahrungsreiche Zeit“, sind sich die drei einig, „und wir würden es auf jeden Fall wieder machen!“

„Klar hatten wir anfangs auch einen kleinen Kulturschock“, erzählt Johannes Herrmann. „Besonders die erste Autofahrt hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Der Straßenverkehr in China ist extrem und wir sind sehr froh, dass wir trotzdem immer gut angekommen sind.“ „Die Menschenmassen und der Mangel an Privatsphäre waren für mich anfangs auch herausfordernd“, meint Tobias Bohrer, „aber die Chinesen sind sehr freundlich und offen und ich konnte sogar Freundschaften knüpfen.“ 

Lachend berichten die drei auch von ihrem ersten Mensabesuch: Da dort kaum Gäste aus dem Westen waren, wurden sie von den chinesischen Mitstudierenden höchst interessiert beobachtet, zum Teil auch fotografiert. Das war ihnen gerade beim Essen etwas unangenehm, da ihnen in der ersten Zeit der Umgang mit den Stäbchen nicht ganz so leicht fiel.

Hervorragende Betreuung vor Ort

„Die Betreuung vor Ort war super. Frau Shen war immer für uns erreichbar, wenn Fragen waren, und hat an einem der Wochenenden sogar eine Wanderung mit uns unternommen“, erzählt Oliver Grill. „Zudem konnten wir an Exkursionen, wie zum Beipiel zur Firma Han’s Laser, teilnehmen oder Vorträge von internationalen Gastprofessoren besuchen.“  Auch fachlich und persönlich war der Aufenthalt eine wertvolle Erfahrung. Die drei Pioniere aus Deutschland konnten mit ihren positiven Erfahrungen in Regensburg schnell Kommilitoninnen und Kommilitonen begeistern und motivieren: Es gibt bereits Gespräche mit weiteren Studierenden, die Interesse an Praktika und Abschlussarbeiten an der SZTU haben.

INTERVIEW
Im Interview haben uns Oliver Grill, Johannes Herrmann und Tobias Bohrer ein paar Fragen beantwortet.

Wie war der Alltag in Shenzhen und was habt ihr in eurer Freizeit gemacht?

Da wir wie alle chinesischen Studenten auf dem Campus gelebt haben, war der Alltag sehr geregelt: Tagsüber haben wir im Labor gearbeitet; mittags und abends waren wir meist in der Mensa essen oder haben uns in einem kleinen Shop auf dem Campus etwas geholt. In der Freizeit waren wir beim Sport oder haben uns im französischen Café auf dem Campus getroffen. Mittags machen die Chinesen immer ein kleines Nickerchen – auch das haben wir uns angewöhnt.

Da der Campus etwas außerhalb des Stadtzentrums liegt, haben wir meist die Wochenenden genutzt, um ins Zentrum von Shenzhen zu fahren oder Ausflüge ans Meer zu machen. Shenzhen ist eine sehr junge, moderne und technologisch zukunftsorientierte Stadt mit ausgezeichneten Restaurants und einem sehenswerten Künstlerviertel. Eines der Highlights war der Besuch der Bar im „Kingkey 100“, einem der höchsten Gebäude der Stadt.

Was habt ihr genau gemacht während eurer Labortätigkeit im Braulabor der SZTU?

Oliver Grill: Der Hauptbestandteil meiner Bachelorarbeit war die Verbindung der SPS der Brauanlage mit LabVIEW durch OPC. Dadurch konnte die Anlage teilautomatisiert über den Computer gesteuert werden.

Tobias Bohrer: Ziel meiner Masterarbeit war die Implementierung einer Temperaturregelung des Maischetanks. Hierfür musste zunächst das Verhalten des Tanks experimentell bestimmt werden. Die erhaltenen Daten konnten genutzt werden, um eine Simulation der Regelung in LabVIEW mittels PID- und Fuzzy-Regler aufzubauen.

Johannes Herrmann: Ich habe vor allem die verfügbaren Daten der Anlage gesammelt und durch Experimente diverse fehlende Parameter der Brauanlage und vor allem der einzelnen Komponenten der Brauanlage ermittelt. In China habe ich begonnen, eine Simulation der Anlage mittels Aspen Hysys aufzubauen. Die Simulation soll ermöglichen, den Brauprozess quasi virtuell durchzuführen und diverse Voraussagen treffen zu können.

Was waren die Herausforderungen?

Die größte Herausforderung war sicher die Sprachbarriere. Mit Professoren und Studierenden war der Austausch auf Englisch gut möglich. Außerhalb der Uni war es aber oft schwierig, sich zu verständigen, zum Beispiel mit Taxifahrern oder in Geschäften. Da ist es sehr hilfreich, sich vorab schon Übersetzungs-Apps herunterzuladen. Da in China Services wie Google nicht verfügbar sind, war dies vor Ort in China zum Teil nicht möglich. Auch die Recherchearbeit war manchmal eine Herausforderung, weil man auf gewohnte Quellen nicht zugreifen konnte. 

Welche positiven Erfahrungen konntet ihr sammeln und was könnt ihr Studierenden mitgeben, die nach China gehen möchten?

Es war eine rundum positive Erfahrung. Die Menschen waren überaus freundlich und offen, sodass wir schnell Kontakte knüpfen konnten. Eine neue und so andere Kultur kennenzulernen, war für uns sehr bereichernd. Essenstechnisch waren wir auch positiv überrascht. Besonders beeindruckend waren die Ausflüge ins Zentrum von Shenzhen, ans Meer und, am Ende unseres Aufenthalts, nach Hong Kong – nicht vergleichbar mit dem Besuch einer europäischen Stadt.

Studierenden, die vorhaben, nach China zu gehen, können wir nur darin bestärken, den Sprung ins Ungewisse zu wagen. Wichtig ist es, frühzeitig mit dem Planen zu beginnen, da die Beantragung des Visums einige Wochen in Anspruch nehmen kann.

Bei Interesse an Praktika oder Abschlussarbeiten an der SZTU im Süden von China wenden Sie sich bitte an Elisabeth Schmid im Akademischen Auslandsamt. Zukünftig sind auch Austauschstudiensemester an der SZTU möglich. Diesbezüglich wenden Sie sich bitte an Janina Scheidl.

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12821 Tue, 09 Apr 2019 10:06:00 +0200 Interessierte Schülerinnen und Schüler besuchen Orientierungstag https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/interessierte-schuelerinnen-und-schueler-besuchen-orientierungstag.html Mehr als 50 Schülerinnen und Schüler konnten beim „Orientierungstag Maschinenbau“ die vielen Seiten des Studiengangs Maschinenbau kennenlernen und mehr über das Studium an der OTH Regensburg erfahren. Am 5. April 2019 hieß die Fakultät Maschinenbau gemeinsam mit der Agentur für Arbeit über 50 Schülerinnen und Schüler an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) willkommen. Unter dem Titel „Orientierungstag Maschinenbau“ begrüßten Prof. Dr. Otto Appel aus der Fakultät Maschinenbau und Christian Maier von der Agentur für Arbeit die interessierten Schülerinnen und Schüler.

Mit der Hochschule ins Gespräch kommen

In vier kleinen, rotierenden Gruppen konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Fragen stellen, sie kamen auch mit den Professoren, den Studierenden, Alumnis und der Studienberatung ins Gespräch: Was heißt es heute, ein Maschinenbau-Studium zu absolvieren? Was ist Maschinenbau? Wie unterscheiden sich die Studiengänge im Maschinenbau? Welche Studienangebote gibt es, wie sieht der typische Studienalltag aus und was mache ich, wenn Probleme im Studium auftreten? 

Sollte ich lieber in der Stadt wohnen oder kann ich auch in Regensburg studieren, wenn ich eine Stunde entfernt noch bei den Eltern wohne? Was ist ein duales Studium? Worauf sollte ich dabei achten? – Diese und viele weitere Themen wurden angesprochen und aus erster Hand diskutiert.

Entscheidungshilfe bei der Wahl des Fachs

„Die Schülerinnen und Schüler nutzten die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu informieren. Es ist schön, manche Teilnehmer schon vom Hochschultag zu kennen, zeigt es doch, dass sie sich intensiv mit der anstehenden Entscheidung beschäftigen. Unsererseits geben wir den jungen Menschen mit diesem Orientierungstag an der OTH gerne einen Einblick in das ingenieurtechnische Studium und damit eine Entscheidungshilfe für die richtige Wahl ihres Studienfachs“, so Prof. Dr. Appel.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12694 Fri, 22 Mar 2019 07:57:00 +0100 Internationaler Workshop rund um muskuloskelettale Belastungen https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/internationaler-workshop-rund-um-muskuloskelettale-belastungen.html Zusammen mit seinem Team vom Labor für Biomechanik leitete Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer einen international besetzten Workshop, der sich unter anderem mit der Berechnung von muskuloskelettalen Belastungen befasste. Vom 4. bis 7. März 2019 veranstaltete das Labor für Biomechanik von der Fakultät Maschinenbau den internationalen Workshop „Musculoskeletal Computation“ an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Forschung und Industrie aus acht Ländern wurden in der Berechnung von Belastungen im menschlichen Körper geschult. 

„Die Weiterentwicklung von Modellen zur Berechnung der Biomechanik des menschlichen Bewegungsapparates ist ein essenzieller Schritt für gezielte Anwendungen in der personalisierten Medizin“, so Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer, der zusammen mit seinem Team den Workshop leitete. Die Anwendungsgebiete der Simulationsmodelle sind unter anderem die Bereiche Orthopädie, Physiotherapie, (Fahrzeug-)Ergonomie oder der Bereich der Entwicklung von Trainingsgeräten. Die verwendete Simulationsumgebung ist das „AnyBody Modelling System“. 

Das Labor für Biomechanik ist eines von weltweit nur drei „AnyBody Knowledge Center“. Der Workshop wurde mit dem Symposium „Algorithmen für Schulterverletzungen“ als Teil eines derzeit laufenden EU-Projekts (EFRE BY-CZ) abgeschlossen. 

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Nachrichten-Forschung Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12563 Tue, 05 Mar 2019 13:30:00 +0100 Motorsport live an der OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/motorsport-live-an-der-oth-regensburg.html Zum Regensburger Hochschultag am 15. Februar 2019 und der damit verbundenen Führungen durch die Fakultät Maschinenbau öffnete auch das „Formula Student Team“ der OTH Regensburg für Interessierte seine Pforten. Am 15. Februar 2019 stand der Regensburger Hochschultag stand an. Ab 9 Uhr konnten sich zirka 5.000 Studieninteressierte über die Hochschulen in Regensburg, darunter auch die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), sowie die jeweils angebotenen Studiengänge informieren. Anlässlich dieses Termins öffnete auch das „Formula Student Team“ der OTH Regensburg seine Türen.

Bei den Führungen der Fakultät Maschinenbau stand neben den Laboren Faserverbundtechnik, Robotik, Laser- und Materialbearbeitung auch das Labor des Dynamics e. V. auf dem Programm. Hier hatten Interessierte die Möglichkeit, Einblick in den Tagesablauf eines „Formula Student Teams“ zu nehmen. Von Softwaretests über Konstruktionsarbeiten bis hin zur Fertigung war dabei einiges geboten. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, um Fragen zum Projekt, zu den neuen Fahrzeugen RP19c und RP19e, den anfallenden Arbeiten sowie zur „Formula Student“ allgemein zu stellen.

Zusätzlich waren auch die Professorinnen und Professoren aller Fakultäten eingeladen, das Projekt und seine Ergebnisse ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei zeigte sich auch, auf welch hohem technischen Niveau hier gearbeitet wird und theoretische Lerninhalte aus allen Studiengängen in die Praxis umgesetzt werden.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12553 Thu, 28 Feb 2019 07:40:00 +0100 Neu berufene Professorinnen und Professoren empfangen https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/maschinenbau/nachrichten/einzelansicht/news/neu-berufene-professorinnen-und-professoren-empfangen.html Staatsminister Bernd Sibler empfing Ende Februar 2019 neu berufene Professorinnen und Professoren der staatlichen Universitäten und Hochschulen Bayerns. Zwischen Oktober 2017 und Februar 2019 traten 348 neue Professorinnen und Professoren an Bayerns staatlichen Hochschulen ihre neue Aufgabe an. Jene Professorinnen und Professoren, die zwischen 2017 und 2019 neu an eine staatliche Universität, Technische Hochschule, Hochschule für angewandte Wissenschaften oder Kunsthochschule in Bayern berufen wurden, hatte der bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler am 25. Februar 2019 zu einem Empfang in die Pinakothek der Moderne in München eingeladen. Von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) war Prof. Dr. Franz Fuchs von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik bei dem Empfang.

Minister Bernd Sibler appellierte an die Verantwortung der Professorinnen und Professoren für die Studierenden, aber auch für das Gemeinwesen insgesamt: „Die neu berufenen Professorinnen und Professoren stellen einen großen Gewinn für Bayerns Wissenschafts- und Hochschullandschaft dar. Sie ergänzen die bereits vorhandene Expertise an unseren Hochschulen und bringen mit ihren Forschungsschwerpunkten beziehungsweise ihrer künstlerischen Fachkompetenz neue Perspektiven in Forschung und Lehre. In einer Welt im Wandel brauchen wir mehr denn je Verantwortungsträger, die durch ihre verantwortungsvolle Herangehensweise Vertrauen in den Fortschritt bewahren. Zusammen mit unseren Studentinnen und Studenten werden sie sich so den Fragen von morgen stellen und die Megathemen der Zukunft in Angriff nehmen.“ Sibler dankte den Anwesenden für ihre Bereitschaft, sich engagiert für Forschung und Lehre an Bayerns Hochschulen einzubringen.

Der Empfang gab den Neuprofessorinnen und -professoren die Möglichkeit zum gemeinsamen Kennenlernen und Vernetzen untereinander. Das lockere Gespräch und der Austausch mit Staatsminister Bernd Sibler und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sind gute Tradition und wurden rege wahrgenommen. Im Anschluss an die Begrüßung fand ein Stehempfang statt. Außerdem konnten sich die Gäste bei einem Rundgang in Begleitung von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern die Sammlungen der Pinakothek der Moderne zeigen lassen.

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