Technik-Kolloquium Regensburg bereits zum zwölften Mal

30.10.2018
Von: Daniela Stang, Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl

Unter der Organisation von Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl, der das Labor Laser-Materialbearbeitung der Fakultät Maschinenbau leitet, fand am 17. Oktober 2018 bereits zum zwölften Mal das Technik-Kolloquium Regensburg statt.

Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer beim "Technik-Kolloquium Regensburg" im Oktober 2018 lauschten interessiert den Darstellungen des Referenten Oliver Müllerschön der Firma Trumpf.

Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer beim "Technik-Kolloquium Regensburg" im Oktober 2018 lauschten interessiert den Darstellungen des Referenten Oliver Müllerschön der Firma Trumpf.

Die Studierenden sowie externe Besucherinnen und Besucher analysierten die mitgebrachten Exponate.

Die Studierenden sowie externe Besucherinnen und Besucher analysierten die mitgebrachten Exponate. Fotos: Daniela Stang

Die Veranstaltungsreihe der Fakultät Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), zu der Prof. Dr.-Ing. Ulrich Briem, Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich, Leiter des Labors Faserverbundtechnik, und Prof. Dr.-Ing. Stefan Hierl seit 2013 regelmäßig einladen, hat sich als Podium für Fachvorträge und Diskussionen etabliert.

Das zwölfte Technik-Kolloquium am 17. Oktober 2018 stand unter dem Motto „Laser Metal Deposition: Anwendungsfelder und Einsatzpotenziale in der industriellen Fertigung“. Oliver Müllerschön, Leiter Fertigungstechnologien im Branchenmanagement der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH, zeigte unter anderem, wie die additive Fertigung mittels Hochgeschwindigkeitslaserauftragsschweißen einen entscheidenden Beitrag zur Minimierung der Feinstaubbelastung leistet, auch ohne Fahrverbote.

Ein Verfahren, das zunehmend an Bedeutung gewinnt

Müllerschön konnte den zahlreichen Gästen, Zuhörerinnen und Zuhörern einen Einblick in die Firma Trumpf geben und dabei die laserbasierten, additiven Fertigungstechnologien, im Speziellen auch das Hochgeschwindigkeitslaserauftragsschweißen, aufschlussreich erklären. Dieses Verfahren gewinnt zunehmend an Bedeutung als Alternative zum Hartverchromen sowie zur effizienten Beschichtung rotationssymmetrischer Bauteile wie Bremsscheiben, Hydraulikzylinder und Walzen, welche in der Papier-, Druck- und Stahlindustrie eingesetzt werden. Im Rahmen des Vortrags wurden die nötige Anlagentechnik sowie eine Auswahl relevanter industrieller Anwendungen der genannten Technologien detailliert erläutert.

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