Studentische Konzepte der Materialflussoptimierung überzeugten

16.01.2013
Von: Simone Geldhäuser, Continental

Der Masterstudiengang „Industrial Engineering“ der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Regensburg (HS.R) hat eine erfolgreiche Kooperation mit Continental abgeschlossen.

Lob für ihre Arbeit erhielt das studentische Siegerteam Michael Herb (2. von links) und Roland Spitzl (2. von rechts) von Thomas Ebenhöch (links), Standort- und Werkleiter Continental, und HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier (rechts). Foto: Continental

Michael Herb und Roland Spitzl – sie haben nach Ansicht der Jury das beste „Konzept zur Reduzierung der Durchlaufzeit und der Bestände am Beispiel eines Produktsegments von Continental “ vorgelegt. Im Zuge einer Projektarbeit, welche die HS.R in Kooperation mit Continental Regensburg durchführte, zeigten sich sämtliche Beteiligte hochzufrieden. So hatten die zehn Master-Studierenden der Fakultät für Maschinenbau die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten an einer praktisch relevanten Arbeitsaufgabe unter Beweis zu stellen, auf exzellente Weise genutzt. Und auch der Automobilzulieferer zieht Vorteile aus den ausgezeichneten Arbeiten im Themenbereich  „Materialflussoptimierung“, wodurch auch die traditionell engen Beziehungen zur HS.R weiter gestärkt wurden.

Hoch motiviert waren die zehn Studierenden des Master-Studiengangs „Industrial Engineering“, die zum Wintersemester 2012/2013 zu der Projektarbeit angetreten sind. Unter Leitung von Dr. Willi Ertl, Professor an der Fakultät für Maschinenbau der HS.R, war es das Ziel des Kurses, ein „Konzept zur Reduzierung der Durchlaufzeit und der Bestände am Beispiel eines Produktsegments“ zu entwickeln. Initiator des Gemeinschaftsprojekts war Continental Regensburg.

Um Motivation und Wettkampffaktor zu erhöhen, wurde von Continental ein Preis von 1.000 Euro für die beste Arbeit ausgelobt. Entsprechend der vorhandenen Aufgaben wurden die Studierenden von ihrem Professor in vier Gruppen von zwei beziehungsweise drei Teilnehmern und Teilnehmerinnen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt dabei eine in Struktur und Aufbau identische Aufgabenstellung, jeweils aber mit Bezug auf ein anderes Produktsegment.

Der Startschuss für die Zusammenarbeit fiel am 15. Oktober 2012. An diesem Tag nahm Standort- und Werkleiter Thomas Ebenhöch Prof. Dr. Ertl und seine Studierenden am Standort in Regensburg in Empfang. Die anschließende Werkführung bot den Beteiligten erste, konkrete Einblicke in die Arbeitsumgebung. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt herrschte Workshop-Atmosphäre, war doch die Führung schon auf das jeweilige Produktsegment der einzelnen Gruppen in den Bereichen Produktionslogistik und Automatisierungstechnik zugeschnitten.

Die Aufgabenverteilung war dabei von vornherein festgelegt. In den folgenden drei Monaten betreute Professor Dr. Ertl das Projekt vonseiten der Hochschule. Von Continental aus sorgte Ulrike Stumvoll, Projektleiterin „Materialflussoptimierung“, für den notwendigen Informationsfluss. Um eine qualitativ hochwertige und in jeder Phase inhaltlich konsequente Durchführung der Arbeiten zu gewährleisten, wurden bis zur Schlussabgabe der Projektarbeiten zwei Zwischenpräsentationen eingebaut.

Am 14. Januar 2013 wurden schließlich die Ergebnisse der Projektgruppen bei Continental in Regensburg vorgestellt. Das Urteil der Jury über das Pilotprojekt fiel dabei einhellig positiv aus. „Unsere Erwartungshaltung war durchaus hoch“, so das Feedback von Thomas Ebenhöch, Standortleiter der Continental Regensburg, „aber der allgemeine Standard der Arbeiten, die professionellen und hochdifferenzierten Lösungen der Teilnehmer haben uns dann doch überrascht.“

Auch Hochschul-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier zeigte sich vom Erfolg und vor allem auch von der Form des Projekts überzeugt: „Continental und die Hochschule Regensburg haben hier zu einer Zusammenarbeit gefunden, die durchaus zukunftsweisend ist. Dass unsere Studierende ihre Aufgaben mit Bravour bewältigt haben, freut mich natürlich besonders, zeugt es doch vom hohen Lehr- und Lernniveau an der Fakultät.“

Den besten Vorschlag der Teilnehmer und Teilnehmerinnen präsentierte dabei die Projektgruppe Michael Herb und Roland Spitzl, die sich als Belohnung dafür über einen mit 1.000 Euro dotierten Scheck freuen durfte. Nach Meinung der Jury hatten die beiden Master-Studierenden die vergleichsweise umfassendste Lösung abgeliefert, verbunden mit einer überaus präzisen und inhaltlich stich-haltigen Herangehensweise.

Fazit: Ein Projekt – so erfolgreich, dass es im Sommersemester 2013 eine Fortsetzung geben wird, das hatten Thomas Ebenhöch und Prof. Dr. Wolfgang Baier bereits im Rahmen ihrer Ansprache angekündigt.

Kontakt: 
Simone Geldhäuser
Externe Kommunikation
Continental
Division Powertrain
Siemensstr. 12
93055 Regensburg
Telefon: +49 941 790-61302
Fax: +49 941 790-99 61302
E-Mail: simone.geldhaeuser(at)continental-corporation.com
 
www.continental-automotive.de      www.continental-corporation.com



 

Zurück