Projekt im Bereich der Luftfahrtechnik vor dem Abschluss

08.10.2018
Von: Matthias Schlamp

Das durch das BMWi geförderte Forschungsprojekt BIRD im Bereich der Luftfahrttechnik steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss. Es wird im Labor für Faserverbundtechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich durchgeführt.

Von links: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich (Leiter Labor für Faserverbundtechnik), Dr. Raino Petricevic (Technischer Geschäftsführer der Firma iNDTact) und Matthias Schlamp (Projektmanager BIRD) am Messaufbau der abschließenden Bauteilversuche im Projekt BIRD

Von links: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich (Leiter Labor für Faserverbundtechnik), Dr. Raino Petricevic (Technischer Geschäftsführer der Firma iNDTact) und Matthias Schlamp (Projektmanager BIRD) am Messaufbau der abschließenden Bauteilversuche im Projekt BIRD. Foto: Daniela Siebert

Der Name des Forschungsprojekts BIRD, das an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) durchgeführt wird, steht als Abkürzung für die „Analyse des Impactverhaltens durch Vogelschlag an gekrümmten Strukturbauteilen von Luftfahrzeugen zur Entwicklung eines SHM-Systems für faserverstärkte Kunststoffe“. Die Leitung hat Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich vom Labor für Faserverbundtechnik inne. Aktuell laufen die abschließenden Versuche, die an einem realen Bauteil aus der Luft- und Raumfahrttechnik durchgeführt werden. Das Ende des Projekts ist auf den 31. Dezember 2018 datiert.

Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Ziel des Projekts, das in Kooperation mit der Firma iNDTact GmbH aus Würzburg durchgeführt wird, ist die Entwicklung eines Sensorsystems, das Aufprallereignisse an gekrümmten Strukturbauteilen aus faserverstärktem Kunststoff sowohl lokalisieren als auch klassifizieren kann.

Erfolgreicher Testeinsatz des Demonstratorsystems

Ein wichtiger Meilenstein gegen Projektende ist der erfolgreiche Testeinsatz des Demonstratorsystems. Hierfür bekamen die Projektpartner ein gekrümmtes Strukturbauteil aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz Carbon, von einem namhaften Hersteller aus der Luft- und Raumfahrttechnik zur Verfügung gestellt. In den folgenden Wochen werden nun intensive Ortungs- und Klassifizierungsversuche von Schlagschädigungen am Bauteil vorgenommen und ausgewertet. Mithilfe der Ergebnisse und der bereits vorhandenen Erkenntnisse aus dem Projekt soll ein weiteres Kooperationsprojekt über die ZIM-Förderung beantragt werden. 

Zurück