OTH-Verbund macht Dampf

21.02.2018
Von: OTH Amberg-Weiden

Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts arbeiten die OTH Regensburg und die OTH Amberg-Weiden an einer speziellen Technologie. Ihr Ziel: mittels "Organic Ranking Cycle" die Abwärme eines Pkw-Motors in Strom umzuwandeln.

Von links: Prof. Dr. Thomas Lex, Prof. Dr. Hans-Peter Rabl, Simon Nigg, Florian Lesch (OTH Regensburg), Jonas Müller, Prof. Dr. Andreas P. Weiß (OTH Amberg-Weiden) und Albert Bieber (OTH Regensburg)

Von links: Prof. Dr. Thomas Lex, Prof. Dr. Hans-Peter Rabl, Simon Nigg, Florian Lesch (alle OTH Regensburg), Jonas Müller, Prof. Dr. Andreas P. Weiß (beide OTH Amberg-Weiden) und Albert Bieber (OTH Regensburg). Foto: OTH Amberg-Weiden

Die beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen (OTH), die OTH Amberg-Weiden und die OTH Regensburg, machen Dampf: Beide Hochschulen wollen mit ORC-Technologie die Abwärme eines Pkw-Motors verstromen. Wobei ORC für "Organic Ranking Cycle" steht, ein Verfahren also, mit dem mittels eines Dampfkraftprozesses Niedertemperaturwärme teilweise in Strom umgewandelt werden kann.

Prof. Dr. Thomas Lex und Prof. Dr. Hans-Peter Rabel von der OTH Regensburg sowie Prof. Dr. Andreas P. Weiß von der OTH Amberg-Weiden bearbeiten das gemeinsame Forschungsprojekt seit Mitte 2017 im Rahmen des Technologie- und Wissenschaftsnetzwerks Oberpfalz (TWO); das Projekt wird durch das Regensburg Center of Energy and Resources (RCER) gefördert. Während Prof. Dr. Rabl als Experte für Motoren fungiert, betreut Prof. Dr. Lex als Energietechniker mit seinem Team den Kreisprozess. Zudem steuert Prof. Dr. Weiß das notwendige Turbinen-Know-how bei. 

Da TWO-Projekte nur auf ein Jahr ausgelegt sind, erstellt die Oberpfälzer Forschergruppe bis Mitte 2018 die Konzepte und führt die notwendigen Vorausberechnungen durch. Die Arbeitsgruppe möchte dann in einem Folgeprojekt den vorhandenen Motor mit der ORC-Anlage ausrüsten und im Verbrennungsmotorenprüfstand an der OTH Regensburg gemeinsam testen.

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