LeanLab an der Fakultät Maschinenbau eröffnet

03.07.2013
Von: Elisabeth Cramer

An der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Regensburg (HS.R) wurde ein "LeanLab", ein Labor zum Optimieren von Produktionsabläufen eröffnet. Zur offiziellen Einweihungsfeier kamen Mitglieder der Hochschulleitung und viele weitere Gäste.

Diskutieren über die neu geschaffenen Möglichkeiten im LeanLab-Labor (von links): HS.R-Kanzler Peter Endres, HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier und Prof. Dr. Björn Lorenz.

Die Montageanlage wird am Einweihungstag in ihren Möglichkeiten vorgeführt. Fotos: Cramer

"Lean Production ist in aller Munde und trotzdem sind bei Weitem noch nicht alle Unternehmen 'Lean aufgestellt'", sagte Prof. Dr.-Ing. Björn Lorenz, Leiter des LeanLabs, in seiner Begrüßung anlässlich der Feierstunde am 28. Juni 2013. Prof. Dr. Lorenz erklärte: "Das LeanLab bietet die Möglichkeit, neben der notwendigen theoretischen Ausbildung das praktische Wissen zu trainieren, um schlanke Produktionsprozesse zu gestalten."

Prof. Dr. Lorenz bedankte sich ausdrücklich bei den vielen Unterstützern und Unterstützerinnen in der HS.R. Ohne die eine Realisierung des Labors nicht möglich gewesen wäre. Die Studierenden, insbesondere der Studiengänge Industrial Engineering und Produktions- und Automatisierungstechnik, bekommen durch das neu aufgebaute flexible Montagesystem die Möglichkeit, intensiv die Gestaltung von Produktionsprozesse hautnah zu erproben.

Prof. Dr. Lorenz fuhr fort, es sei nichts wichtiger, als das theoretisch gelernte Wissen konkret umsetzen zu können. Das Konzept des LeanLabs sehe ausdrücklich vor, unterschiedliche Produktionsabläufe zu testen und die effektive Gestaltung von Produktionssystemen zu erfahren. Für das Labor wurde speziell ein Designerlocher entwickelt, der nur durch einen anspruchsvollen Montage- und Logistikprozess wirklich effizient produziert werden kann.

Den Gästen des Labors wurde in kurzen Sequenzen vorgeführt, wie das Layout der Anlage und der Produktionsprozess im Rahmen von Kaizen-Trainings verändert werden kann. So konnte kurz auf eindrucksvolle Weise der Umbau der Locher-Produktion demonstriert werden.

Zudem wurde deutlich, welch großes Kooperationspotential mit der Industrie auf unterschiedlichen Ebenen in Forschung und Lehre besteht.

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