HS.R-Studierende optimieren den Schweißprozess

06.12.2011
Von: Prof. Dr. Stefan Hierl, Fakultät Maschinenbau

Innerhalb einer Vorlesung im Bachelorstudiengang Maschinenbau an der Hochschule Regensburg (HS.R) erarbeiten derzeit Studierende in einem Konzeptwettbewerb eine angewandte Aufgabenstellung aus der Industrie.

In der Fakultät Maschinenbau: Studierende arbeiten an einer optimalen Spannvorrichtung, um komplex geformte Kunststoffbauteile bestmöglichst schweißen zu können. Foto: Feuerer

Im Rahmen der Vorlesung „Anwendung Konstruktion" im Bachelorstudiengang Maschinenbau (7. Semester) an der Hochschule Regensburg (HS.R) bearbeiten in diesem Wintersemester 2011/2012 zwölf Teams mit je zwei bis drei Studierenden eine aktuelle Aufgabenstellung aus der Industrie. Dabei geht es um die Entwicklung einer innovativen Spannvorrichtung für das Laserstrahl-Schweißen von Kunststoffbauteilen.

Die besondere Herausforderung hierbei besteht darin, komplex geformte Kunststoffbauteile mit dreidimensionalen Schweißkonturen präzise zu spannen, ohne den Laserstrahl abzuschatten oder das Bauteil zu beschädigen. Zielanwendung hierbei ist das Schweißen von PKW-Leuchten, bei denen höchste Ansprüche an die Qualität und die optischen Eigenschaften der Schweißnaht gestellt werden.

Im Rahmen eines Konzeptwettbewerbs erarbeiten die Studierendenteams unter der Leitung der HS.R-Professoren Dr. Thomas Schaeffer und Dr. Stefan Hierl von der Fakulät Maschinenbau innovative Lösungen. Die besten Ergebnisse werden vom kooperierenden Industriepartner, der LPKF AG aus Erlangen, mit Geldpreisen prämiert.

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