Healthcare Innovation Triangle 2016

14.03.2016

Patientensicherheit, Sensorik, Biomechanik: Aspekte der Medizintechnik wurden vor Kurzem an der OTH Amberg-Weiden erörtert. In der zweitägigen Plenumssitzung fanden fünf Workshops zu diesen und weiteren ausgewählten Themen statt.

Prof. Dr.-Ing. E. Reinhardt eröffnet die Veranstaltung

Prof. Dr.-Ing. E. Reinhardt eröffnet die Veranstaltung

Das Labor für Biomechanik (LBM) im RCBE unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Dendorfer organisierte den Workshop Biomechanik.

Prof. Dr. Sebastian Dendorfer organisierte den Workshop Biomechanik.

Prof. Dendorfer und S. Kubowitsch zeigen physiologische Messungen am Triathlet Rainer Steinberger

Prof. Dendorfer und S. Kubowitsch zeigen physiologische Messungen am Triathlet Rainer Steinberger

Das als englischsprachiges “Kooperations-Forum mit Workshops” stattfindende “Healthcare Innovation Triangle” (HIT) an der OTH Amberg-Weiden (Standort Weiden) erörterte, gerichtet an Interessierte in Bayern, Tschechien und Österreich,  erstmals ausgewählte Aspekte der Medizintechnik in einer Plenumssitzung und fünf Workshops an zwei Tagen zu den Themen Digitalisierung, Sensorik und Patientensicherheit (am ersten Tag) und Biomechanik und Bildgebende Systeme (am zweiten Tag).

Nach Begrüßung durch Prof. Dr. C. Bulitta (Medizintechnik, OTH-AW), Vertreter der OTH-AW und der Europaregion Donau-Moldau erörterte der Vorstandsvorsitzender des Medical Valley EMN e.V. und ehemalige Bereichsvorstand der Siemens Healthcare GmbH, Prof. Dr.-Ing. E. Reinhardt in einer hochkarätigen Keynote wie “Innovation durch Kooperation” möglich wird.

Nach diesem Auftakt teilten sich die rund 100 Besucher der Veranstaltung auf die drei Workshops “Digitalisierung” (organisiert von Medical Valley EMN e.V.), “Sensorik” (organisiert von Fraunhofer IIS) und “Patientensicherheit” (organisiert von Prof. Dr. C. Bulitta, OTH AW) auf, in denen Vorträge von passenden Referenten Aspekte der gewählten Schwerpunkte thematisierten und zur Diskussion anregten. Die anschließende Präsentation im Plenum fasste die Inhalte und Ergebnisse der Workshops zusammen.

Am zweiten Tag zeigten Vertreter der AiF Projekt GmbH, der Bayerischen Forschungsallianz GmbH (BayFOR) und des Förderprogramms INTERREG V A auf, welche grenzübergreifenden Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte existieren und standen als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Jörg Trinkwalter vom Medical Valley EMN e.V. stellte Möglichkeiten des Technologietransfers vor. Der geschäftsführende Gesellschafter der Corscience GmbH , Prof. Dr. rer.nat. Armin Bolz erörterte daraufhin unterhaltsam wie ein Start-Up Unternehmen seine eigene Erfolgsgeschichte schreiben kann. Nach diesem Auftakt teilten sich die Teilnehmer in die Workshops “Biomechanik” und “Bildgebende Systeme” auf.

Das Labor für Biomechanik (LBM) im RCBE unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Dendorfer organisierte dabei den Workshop Biomechanik und zeigte mit seinem Themenschwerpunkt “Interaktion von psychischen und biomechanischen Belastungen, numerische Modelle zur virtuellen Produkt- und Prozessentwicklung” wie die Psyche die Muskulatur beeinflussen kann und wie numerische Menschmodelle kommerziell eingesetzt werden können. Prof. Dendorfer erörterte dabei die Biomechanik und Fr Simone Kubowitsch von GAP Karl Kubowitsch und Partner die psychische Komponente von Belastungen.

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