24-Stunden-Rennen im Trikot der OTH Regensburg

27.07.2017
Von: Hilde Wagner, Michael Deml

Michael Deml, Maschinenbau-Student an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), trat mit seinem Team im Trikot der OTH Regensburg beim Radrennen "Race24" in Kelheim an. Sein "LED-Rennrad" fiel dabei besonders auf.

Das Team MDL beim 24-Stunden-Radrennen mit der "OTH Regensburg" auf dem Trikot.

Das Team MDL fuhr beim 24-Stunden-Radrennen am 15. und 16. Juli in Kelheim mit der "OTH Regensburg" auf dem Trikot: (von links) Klaus Vallaster, Guido Hörer, Tom Rauscher, Michael Deml und Dennis Hammer.

Student Michael Deml hat sein Rennrad mit ein paar Messtechnik-Besonderheiten ausgestattet.

Michael Deml mit seinem LED-Rennrad bei Race24 in Kelheim.

Maschinenbau-Student Michael Deml

Maschinenbau-Student Michael Deml und Kommilitoninnen Eva Vallaster und Ramona Geser haben das Rennrad vor dem Rennen im Rahmen eines Messtechnik-Projekts bei Prof. Dr. Hermann Ketterl mit einigen Besonderheiten ausgestattet. Die LED-Beleuchtung ändert je nach Geschwindigkeit und Beschleunigung die Farbe. Ein GPS-Tracker ermöglicht die nachträgliche Analyse der Fahrt. Fotos: OTH Regensburg

Das 24 Stunden Radrennen wurde dieses Jahr zum 21. Mal in Kelheim veranstaltet. 126 Herren-Teams und insgesamt knapp 1.200 Radler waren bei dem Rennen von 15. bis 16. Juli 2017 am Start. Die Mitfahrer im Team MDL von Michael Deml waren Klaus Vallaster, Tom Rauscher, Guido Hörer und Dennis Hammer.

Einzigartig im ganzen Rennen war das Rennrad von Michael Deml, das er zuvor mit seinen Studienkolleginnen Eva Vallaster und Ramona Geser in einem Messtechnik-Projekt an der OTH Regensburg „aufgerüstet“ hat. Die Maschinenbau-Studierenden haben das Rennrad mit einem selbstgebauten Tacho zur Messung von Geschwindigkeit und Beschleunigung ausgestattet. Während der Anzeige der Geschwindigkeit auf dem Display, werden durch Beschleunigungswerte LEDs am Fahrrad angesteuert. Bei starker Beschleunigung werden die LEDs grün, bei starkem Bremsen rot. Bei konstanter Fahrt leuchten die LEDs bunt auf. Zusätzlich wird die Fahrt per GPS-Tracker aufgezeichnet und gespeichert, sodass im Nachhinein die gefahrene Strecke und die Höhenmeter am Computer nachverfolgt werden können.

Michael Demls sagte nach dem Rennen: „An sich ist unser Rennen ruhig verlaufen. Der einzige Zwischenfall war eine herausgesprungene Kette am Berg.“ Der Student war mit der Leistung seines Teams MDL und dem Rennen sehr zufrieden: „Es ist in seinem Mix aus sportlichem Ehrgeiz, Spaß an und auf der Strecke und einer tollen, einzigartigen Atmosphäre.“

Bei dem 24-Stunden-Rennen sind Einzelstarter sowie Teams, ähnlich einer Staffel, zugelassen. Wer am Ende der 24 Stunden die meisten Runden der 16,4 Kilometer langen Strecke gesammelt hat, gewinnt das Rennen. 

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