10 Jahre Edmund-Bradatsch-Stiftung

24.06.2009
Von: Christian Schmalzl

Preisgelder in Höhe von 22.000 € an Studierende der HS.R und der HAW

Wenn das kein Grund zum Feiern ist! 10 Jahre gibt es nun die Edmund-Bradatsch-Stiftung. 1999 wurde die Stiftung von den Eheleuten Edmund und Helga Bradatsch mit dem Ziel gegründet, begabte aber finanziell nicht eben gesegnete junge Menschen im Studium zu unterstützen.
Bevorzugt werden dabei Studentinnen und Studenten der technischen Studiengänge im zweiten Bildungsweg und speziell aus der Region.
In den vergangenen Jahren wurden insgesamt 80 Studierende der beiden Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden mit insgesamt 123.000 € sowie 8 wissenschaftliche Projekte mit 27.000 € gefördert.

Bei der 10-Jahres-Feier an der Hochschule Regensburg sprachen die Präsidenten Josef Eckstein (HS.R) und Erich Bauer (HAW) der Stiftung ihren Dank für diese „gezielte Einzelförderung“ aus, die als „Mutmacherprojekt“ Vorbildcharakter hat.

Auch der frühere Bundestagsabgeordnete Georg Pfannenstein würdigte in seiner Festrede das Schaffen des Stifters Edmund Bradatsch, dessen Tatkraft er bereits früher als Kollege in der Firma BHS Weiherhammer zu schätzen gelernt hat. Die Stiftung sah er als „Krönung eines erfolgreichen Beruflebens“. In den derzeit wirtschaftlich angespannten Zeiten sei es keineswegs selbstverständlich, solche Förderbeträge zu vergeben. Nur durch vermehrtes Spendenaufkommen – in erster Linie durch den Stifter selbst – konnten die durch die Finanzkrise beeinträchtigten Mittel bereitgestellt werden.

So kamen auch diesmal je 12 Studentinnen und Studenten der HS.R und HAW in den Genuss der Fördergelder. Insgesamt 22.000 Euro wurden unter den 24 Studierenden verteilt.

Außerdem wurden zwei wissenschaftliche Projekte mit jeweils 5.000 Euro unterstützt. Die Förderung ging an die Professoren Dr. Elsner (HS.R) und Dr. Kurzweil (HAW), die den Gästen ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorstellten.

Bildunterschrift:
Die Preisträgerinnen und Preisträger mit HS.R-Präsident Josef Eckstein, Georg Pfannenstein, Helga Bradatsch und Edmund Bradatsch
Foto: Ch. Gaßner (freigegeben)

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