OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Wed, 21 Oct 2020 13:08:02 +0200 Wed, 21 Oct 2020 13:08:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-14590 Mon, 30 Nov 2020 07:25:00 +0100 Infoabend zum Bachelorstudiengang Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/infoabend-zum-bachelorstudiengang-musik-und-bewegungsorientierte-soziale-arbeit.html Die Fakultät bietet allen Interessierten am Montag, 30.11.2020 um 19 Uhr sowie am Freitag, 18.12.20202 um 19 Uhr einen virtuellen Infoabend für den Bachelorstudiengang Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit über Zoom an.

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news-14485 Mon, 09 Nov 2020 20:00:00 +0100 Workshop: Akademische Schreibberatung https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/workshop-akademische-schreibberatung-1.html Workshops zum Akademischen Schreiben (über ZOOM).

Mehrere Termine unter der Dozentin Jana Faerber, M A. werden im Semester angeboten. Anmeldung über E-Mail: jana.faerber@oth-regensburg.de

Weitere Informationen

 

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news-14503 Wed, 28 Oct 2020 07:37:00 +0100 Einladung zur virtuellen Tagung des Projekt "DeinHaus 4.0 - TePUS" https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/einladung-zur-virtuellen-tagung-des-projekt-deinhaus-40-tepus.html 28.10.2020

Virtuelle Tagung „DeinHaus 4.0 – TePUS -Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatinnen und -patienten (TePUS)“

https://deinhaus40.manntau-medien.de/

Informationen und Anmeldemöglichkeit https://www.deinhaus40.de/tagung-2020/

 

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news-14587 Tue, 20 Oct 2020 11:48:00 +0200 Online-Vortragsreihe „Ideologien, Strukturen und Praktiken der extremen Rechten in Deutschland“ https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/online-vortragsreihe-ideologien-strukturen-und-praktiken-der-extremen-rechten-in-deutschland.html Von Oktober bis Dezember findet an der Fakultät eine öffentliche Vortragsreihe statt, die sich mit „Ideologien, Strukturen und Praktiken der extremen Rechten in Deutschland“ beschäftigt. Hierfür konnten Expert*innen aus den Bereichen Wissenschaft und Journalismus gewonnen werden, die interessante Einblicke geben und für Fragen bereitstehen.

Die Termine sowie Informationen zu den Inhalten, Referent*innen und technischen Abläufen finden sich im angefügten Programm. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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news-14574 Tue, 20 Oct 2020 08:42:00 +0200 Startschuss für den neuen Bachelorstudiengang Pflege https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/startschuss-fuer-den-neuen-bachelorstudiengang-pflege.html Hochschulische Pflegeausbildung mit viel Praxisbezug: Der bis dato an der OTH Regensburg dual angebotene Studiengang Pflege kann seit dem Wintersemester 2020/2021 als klassisches Bachelorstudium absolviert werden. Ab dem Wintersemester 2020/2021 bietet die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) entsprechend der Pflegeberufereform den grundständigen Bachelorstudiengang Pflege an. Bisher wurde der Studiengang dual angeboten und das Studium parallel zur Ausbildung absolviert. Nun findet die siebensemestrige hochschulische Pflegeausbildung unter Einbezug von zahlreichen Einsätzen in Praxis und Simulationslaboren an der OTH Regensburg statt.

„Wir erleben einen historischen Moment!“ – so begrüßte Prof. Dr. Christa Mohr, Leitung des neuen Studiengangs, die 24 eingeschriebenen neuen Studierenden am 9. Oktober 2020 in einer virtuellen Einführungsveranstaltung. Die Teilnehmer*innen erhielten einen Überblick zu den Bestandteilen und dem Ablauf des Studiums, konnten Fragen stellen und hatten Gelegenheit zu einem ersten gegenseitigen Kennenlernen.

Praxisnah studieren an drei Lernorten

Die Inhalte des Studiums werden an drei verschiedenen Lernorten realisiert: So besuchen die Studierenden natürlich theoretische Lehrveranstaltungen zu verschiedensten Aspekten des Pflegeberufs an der Hochschule. 

Ein weiterer Baustein sind Unterrichts- und Übungseinheiten im ReTO, dem Regensburger Labor für Training, Simulation und interprofessionelle Bildung an der OTH Regensburg. In diesen neu eingerichteten Laborräumen am Standort Prüfening werden die Studierenden in praktischen Unterrichtseinheiten unter qualifizierter Anleitung auf ihre Praxiseinsätze vorbereitet und können darüber hinaus selbstständig verschiedene Pflegeinterventionen einüben. Hierzu stehen Hightech-Puppen, Simulationspatient*innen und verschiedenste Materialien wie etwa Injektionsarme zur Verfügung. Jedes Semester beinhaltet Lern- und Trainingseinheiten in den Laboren.

Den dritten Baustein bilden die im Curriculum vorgesehenen 2.300 Praxisstunden, die die Studierenden bei kooperierenden Einrichtungen des Gesundheitssystems, in den meisten Fällen Kliniken oder Pflegedienste, ableisten. Dabei durchlaufen sie Einsätze in verschiedenen gesetzlich vorgeschriebenen Bereichen, beispielsweise in der Akut- und Langzeitpflege, der ambulanten Pflege oder in der pädiatrischen und psychiatrischen Versorgung. In Vertiefungseinsätzen können Schwerpunkte auf bestimmte Pflegebereiche gesetzt werden. In ihren ersten vierwöchigen Praxiseinsatz starten die Studierenden bereits am 16. November 2020.

Zwei Abschlüsse: Berufszulassung inklusive

Mit dem Bachelor of Science im neuen Studiengang Pflege erwerben Absolvent*innen nicht nur einen hochschulischen Abschluss, sondern gleichzeitig auch die Berufszulassung als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann. Letzteres erfordert das Bestehen einer staatlichen Prüfung. Diese ist direkt in die Module des Studiengangs integriert – die beiden Abschlüsse sind also verzahnt und können nicht unabhängig voneinander erworben werden. Prof. Dr. Mohr betont: „Das eine gibt es nicht ohne das andere!“

Nach dem Studienabschluss stehen den Absolvent*innen umfangreiche berufliche Möglichkeiten in verschiedenen Einsatzbereichen und Tätigkeitsfeldern offen. Alle Interessierten finden weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum neuen Studiengang auf der Homepage des Bachelorstudiengangs Pflege.

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news-4015 Mon, 19 Oct 2020 10:11:00 +0200 Festlegung der Regelung zur Prüfungseinsicht https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/festlegung-der-regelung-zur-pruefungseinsicht.html Die Termine für die Einsicht in die bewerteten schriftlichen Prüfungsarbeiten für BAMU, BASO, BASD nach § 8 Abs. 6 APO der OTH Regensburg sind für das WiSe 2020/21 auf folgenden Zeitraum festgelegt: 19.10. - 06.11.2020
 

gez. Weiderer

Prüfungskommissionsvorsitzende

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news-14575 Fri, 16 Oct 2020 08:11:00 +0200 Preise für herausragende Lehre verliehen https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/preise-fuer-herausragende-lehre-verliehen.html Für herausragende Lehre während des schwierigen Corona-Semesters vergab die Studierendenvertretung zusammen mit dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e. V. im September 2020 Preise für herausragende Lehre an vier Lehrende. Am 23. September 2020 hat die Studierendenvertretung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) gemeinsam mit dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. den Preis für herausragende Lehre während des Corona-Semesters verliehen. Neben den Preistragenden waren auch der Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier, und der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Ralph Schneider, anwesend.

Zentrale Kriterien für die Preisvergabe waren Aspekte wie die Methodenvielfalt in der Online-Lehre, besondere Umstände für die Online-Lehre, die Zugänglichkeit der Lehre und individuelle Möglichkeiten, Feedback abzugeben. Insgesamt wurden 75 Dozierende in 161 Nominierungen von den Studierenden benannt. Die Jury bestand aus dem ehemaligen Vizepräsidenten für Lehre, Prof. Dr. Wolfgang Bock, der Vertretung des Vereins der Freunde der OTH Regensburg e. V. mit Eduard B. Wagner und Katja Meier, sowie den beiden Mitgliedern der Studierendenvertretung Liam McNeilly und Kerstin Paulus.

Insgesamt wurden drei Preise verliehen. Der dritte Preis war als "Newcomer-Preis" deklariert. Grund dafür war, dass die Studierenden gerade auch solche Dozierende auszeichnen wollten, die sich in ihrem ersten "Lehr-Jahr" an der OTH Regensburg durch herausragende Lehre bemerkbar machten, und das in einem Jahr, das durch die Corona-Krise mit ganz besonderen Schwierigkeiten gerade für die Lehre verbunden war.

Erster Preis geht an Prof. Dr. Katherine Gürtler

Prof. Dr. Katherine Gürtler von der Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften hat sehr schnell asynchrone und synchrone Lehre in Form von besprochenen Videos, Quizzes, Diskussionen, verschiedenen Lerngruppen je nach Lerngeschwindigkeit, Organisation von kollektiven Video-Schauen etc. angeboten. Besonders von der Jury hervorgehoben wurden ihr „enormes Herzblut“ (Zitat aus einer Nominierung), ihre sehr interaktive Lehre, das herausragende Kursangebot, die Erstellung zusätzlicher neuer Kurse und ihre Rücksicht auf Zoom-Fatigue.

Zweiter Preis für Prof. Dr. Ludwig Voußem

Auch Prof. Dr. Ludwig Voußem von der Fakultät Betriebswirtschaft zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr schnell auf die gegebenen Umstände reagierte und mit der Erstellung von Zeitplänen, PDFs mit Audiospur, Übungsaufgaben, regelmäßigen virtuellen Vorlesungen, Mentimetern und Fallbeispielen herausragende Lehre angebot. Er zeigte „wahnsinniges Engagement“ (Zitat aus einer Nominierung), lehrte sehr interaktiv, behielt eine positive Grundeinstellung zur Situation und förderte kontinuierlich die Interaktion zwischen den Studierenden. Prof. Dr. Voußem war bei der Preisverleihung nicht persönlich dabei und erhält den Preis nachgereicht.

Newcomer-Preis für Kerstin Hartmann und Prof. Dr. Johannes Schildgen

Kerstin Hartmann von der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften stand im Corona-Semester vor der großen Herausforderung, ein äußerst praxisorientiertes Fach wie die Geburtshilfe online lehren zu müssen. Indem sie den Studierenden praktische Übungen für zu Hause zeigte, interaktive Quizrunden anbot und auf die gemeinsame Weiterentwicklung achtete, setzte sie den praktischen Unterricht schnell online um. Zudem war sie für die Einsatzplanung in den Kliniken zuständig, was durch die Pandemie ebenfalls erschwert war.

Prof. Dr. Johannes Schildgen von der Fakultät Informatik und Mathematik hat seine Lehrveranstaltungen durch eine große Methodenvielfalt sehr interaktiv gestaltet. Dazu gehörten Beiträge auf YouTube, selbst erstellte Hörbücher und Lernspiele, Quizrunden, Bonusaufgaben, das Lernspiel "SQL-Island" und wöchentliche, fünfminütige Partner-Sessions. Gerade weil das Sommersemester 2020 sein erstes Semester als Professor an der OTH Regensburg war, ist es ihm besonders hoch anzurechnen, dass er sich schnell auf die veränderte Situation Online-Lehre einzustellen wusste und sofort entsprechende Lehrveranstaltungen anbot.

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news-14552 Thu, 08 Oct 2020 13:37:00 +0200 Erste Physiotherapeutin in der Bayerischen EliteAkademie kommt von der OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/erste-physiotherapeutin-in-der-bayerischen-eliteakademie-kommt-von-der-oth-regensburg.html Leonie Walter ist eine von 40 Stipendiat*innen der Bayerischen EliteAkademie. Die OTH Regensburg ist alljährlich überdurchschnittlich vertreten. Als erste Studierende des ausbildungsintegrierenden Studiengangs Physiotherapie an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) hat Leonie Walter die Aufnahme in die Bayerische EliteAkademie (BEA) geschafft. Aus 1.400 Bewerber*innen wurde die 23-Jährige in einem dreistufigen Verfahren ausgewählt, um nun zwei Jahre lang über die Angebote der BEA zu einer verantwortungsvollen Führungspersönlichkeit ausgebildet zu werden. Die insgesamt 40 aufgenommenen Stipendiat*innen kommen von 13 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Nicht nur, was das Studienfach anbelangt, ist Leonie Walter Pionierin; sie ist auch Teil des ersten Geschwisterpaares, das im selben Jahrgang das Programm der BEA durchläuft: Ihr Bruder, der an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Humanmedizin studiert, hat das Bewerbungsprozedere ebenfalls erfolgreich durchlaufen. „Ich bin sehr begeistert von dem Programm; es lohnt sich auf jeden Fall“, sagt Leonie Walter nach Abschluss der ersten BEA-Präsenzphase in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham. „Es ist toll, dass ich hier meinen Beruf als Physiotherapeutin repräsentieren darf.“

Sechste Stipendiatin der OTH Regensburg

In den vergangenen acht Jahren wurden sechs Studierende der OTH Regensburg in die BEA aufgenommen; „das sind vergleichsweise sehr viele“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Bock, der seitdem Vertrauensdozent für die BEA an der OTH Regensburg ist. Als solcher lädt er die von der BEA vorausgewählten Kandidat*innen – jedes Jahr sind das fünf bis sechs Personen – zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem es um Führungsmotivation, Leistungsorientierung, analytisches und strategisches Denken, Werteorientierung, kommunikative Fähigkeiten, internationales und interdisziplinäres Interesse sowie um überfachliche Interessen in Bereichen wie Sport, Musik, Politik, Gesellschaft und Sozialem geht. Aufgrund dieses Gesprächs gibt er eine Empfehlung an die BEA, die dann in einem weiteren Schritt ein Assessment Center veranstaltet.

Leonie Walter konnte vor allem punkten durch ihr vielfältiges Engagement: Sie ist stellvertretende Verbandsjugendleiterin des Bayerischen Radsportverbands, gibt ehrenamtlich Nachhilfe bei einer afghanischen Flüchtlingsfamilie und arbeitet in den Semesterferien für den gemeinnützigen Verein der Jugendhilfe, Echo e.V. Prof. Dr. Wolfgang Bock freut sich, dass die OTH Regensburg seit 2012 fast in jedem Jahrgang vertreten war, und die Studierenden somit dieses „Premiumangebot“ nutzen können. Der Anteil von Stipendiat*innen von bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist nämlich eher gering: In der Regel kommen rund 85 Prozent der BEA-Stipendiat*innen von Universitäten; den Löwenanteil stellen alljährlich die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Technische Universität München.

Neuer Bewerbungszeitraum läuft bereits

Am 1. Oktober 2020 hat der aktuelle Bewerbungszyklus der BEA begonnen. Wie Leonie Walter erwartet die neuen Stipendiat*innen ein Programm mit individuellen Coachings sowie die Unterstützung durch hochrangige Mentor*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Als Höhepunkte sind Auslandreisen nach Brüssel und Asien geplant. Interessierte können sich online registrieren.

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news-14507 Thu, 08 Oct 2020 08:23:00 +0200 Runder Tisch mit Studierenden zum Thema Online-Lehre https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/runder-tisch-mit-studierenden-zum-thema-online-lehre.html Austausch mit den Studierenden: Die Lehren aus dem Online-Semester und die Lehre nach dem Online-Semester waren Thema bei einem virtuellen „Runden Tisch“ der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Fakultätsleitung, Studiengangleitungen und Studierende der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) diskutierten am 29. September 2020 beim virtuellen „Runden Tisch“ vor allem die Ergebnisse der aktuellen Befragungen zum „Online-Semester 2020“. Studiendekanin Prof. Renate Kühnel stellte wesentliche Punkte aus der hochschulweiten sowie aus der ergänzenden, spezifischen Umfrage an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften vor. 

In der anschließenden Diskussion, an der die Fachschaft FSG sowie Studierendenvertreter*innen aus nahezu allen Studiengängen der Fakultät teilnahmen, stand vor allem der „Maßnahmenkatalog“ für das Wintersemester 2020/2021 im Vordergrund.

Wöchentliche Online-Sprechstunde des Dekans

„Wir haben zum Wintersemester bereits einige Verbesserungsvorschläge umgesetzt“, betonte Studiendekanin Prof. Kühnel. Im Stundenplan, der bereits seit Ende Juli 2020 online ist, wird deutlich ausgewiesen, welche Kurse virtuell angeboten werden und welche Einzel- beziehungsweise Blocktermine in Präsenz geplant sind. In den Modulhandbüchern stehen detaillierte Beschreibungen der Leistungsnachweise und in den Studienplänen Abgabetermine und weitere Konkretisierungen.

Damit wurde einem wesentlichen Kritikpunkt der Studierenden Rechnung getragen, die sich über mangelnde und zu späte Informationen beklagten. „Wir wussten ja im Sommersemester erst nach und nach, wie es weitergeht, und haben dann reagiert“, so Prof. Kühnel.

Die Fakultät kann nun im Wintersemester sehr viel früher und sehr viel mehr Informationsveranstaltungen und Möglichkeiten für Nachfragen anbieten - unter anderem auch eine wöchentliche Online-Sprechstunde des Dekans Prof. Dr. Carl Heese.

Strittiges Thema: Videoaufzeichnungen

Beim virtuellen „Runden Tisch“ wurde außerdem die Forderung der Studierenden nach Online-Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen diskutiert. Das Studium könne so zeitlich flexibler gestaltet werden.

Dekan Prof. Dr. Carl Heese machte deutlich, dass es an der Fakultät keine Pflicht für Videoaufzeichnungen geben werde. Neben dem Recht auf das eigene Bild gehe es auch um das Profil der Fakultät. „Wir wollen keine Konserven produzieren“, so Prof. Heese. „Wir bleiben bei einem Präsenz-Studium, auch wenn das vorübergehend ein Online-Präsenz-Studium ist.“ Lehrmaterialien wie Filme oder mit Sprache unterlegte PowerPoint-Präsentationen sind aber selbstverständlich und werden sicher auch im kommenden Semester vermehrt ergänzend in Lehrveranstaltungen eingesetzt.

Runder Tisch nur als erster Schritt gedacht

Studiendekanin Prof. Renate Kühnel machte abschließend deutlich, dass der virtuelle „Runde Tisch“ nur ein erster Schritt gewesen sei und die Diskussion an der Fakultät fortgesetzt werden solle. Auf der Agenda der nächsten Gremiensitzungen stünden unter anderem der von den Studierenden rückgemeldete gestiegene Workload (aufgrund semesterbegleitender Arbeitsaufträge) sowie die kontinuierliche Verbesserung der Didaktik im Zoom-Meeting mit Breakout-Sessions oder auch eine gut abgestimmte Mischung von synchroner und asynchroner Lehre.

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news-14511 Tue, 06 Oct 2020 08:58:00 +0200 Abschlusstagung des Projekts „MINT-Strategien 4.0“ https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/abschlusstagung-des-projekts-mint-strategien-40.html Ein Forschungsteam von OTH Regensburg und HS München präsentierte auf einer Abschlusstagung Ergebnisse zu Frauenförderung im Projekt „MINT-Strategien 4.0“. Der bundesweite Girls‘ Day, der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen – „Komm, mach MINT“ oder die regionale Kooperation MINT-Girls Regensburg: Projekte zur Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Studiengängen haben einen festen Platz im Hochschulgefüge. Warum sind trotzdem nur rund 30 Prozent Frauen unter den Studierenden von MINT-Fächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik vertreten? „Es zeigt sich bei den meisten Lehrenden eine Abwehr gegenüber aktiver Frauenförderung; tatsächlich setzen sie sich mit solchen Fragen oft gar nicht auseinander“, sagt Prof. Dr. Clarissa Rudolph von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). „Das Ausmaß an Diskriminierungen, die Studentinnen in MINT immer noch erleben, hat uns Wissenschaftlerinnen überrascht“, fügt Anne Reber, wissenschaftliche Mitarbeiterin, hinzu. Diese und weitere zentrale Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung stellte das Forschungsteam der OTH Regensburg gemeinsam mit Kolleginnen von der Hochschule München (HS München) am 29. und 30. September 2020 bei der Abschluss-Fachtagung des Projekts „MINT-Strategien 4.0 - Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ vor.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt gingen die Forscherinnen der beiden Hochschulen unter anderem der These nach, dass sich MINT-Projekte stärker auf die heterogenen Lebenssituationen von MINT-Studentinnen einstellen müssten. Bei der Abschlusskonferenz im digitalen Tagungshaus diskutierten Vertreter*innen aus der Geschlechterforschung und der Gleichstellungspraxis die Resultate. „Es hat sich gezeigt, dass der überwiegende Teil der Projekte immer noch in klassischer Weise Studentinnen adressiert. Viele der von uns befragten Studentinnen sind aber mit dieser Perspektive unzufrieden, weil diese Form der Ansprache vermittelt, dass Frauen besonders gefördert werden müssten“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Clarissa Rudolph. „Die Studentinnen wünschen sich tatsächlich Angebote, die mehr auf ihre spezifischen Lebensumstände eingehen, z. B. auf Elternschaft oder Sprachbarrieren.“ Auch das von der HS München (Projektleitung Prof. Dr. Elke Wolf) entwickelte Evaluationskonzept soll seinen Beitrag dazu leisten, die MINT-Projekte zielorientiert weiterzuentwickeln. Noch mehr wünschten sich die Studentinnen aber, dass solche Projekte gar nicht nötig wären und dass sie weniger mit sexistischen Äußerungen oder Verhaltensweisen konfrontiert würden, sagt Prof. Dr. Rudolph.

Nach den Grußworten von Prof. Dr. Birgit Rösel, Senatsvorsitzende der OTH Regensburg, und von Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte der OTH Regensburg und Sprecherin der LaKoF Bayern, startete die Tagung mit der Einführung durch Prof. Dr. Clarissa Rudolph. Anschließend wurden in verschiedenen Panels der Wandel der Fachkulturen (verantwortlich: Sophia Dollsack), die Evaluationen von MINT-Projekten für Frauen (verantwortlich: Stefanie Brenning und Elke Wolf) und die Diskriminierung und Diversität der MINT-Studentinnen als Herausforderung für Frauenförderung im intersektionalen Kontext (verantwortlich: Anne Reber) diskutiert. Die Tagung schloss mit einem Vortrag von Prof. Dr. Corinna Bath, TU Brauschweig, über die Integration von Gender Studies in Forschung und Lehre technischer Fächer ab.

Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt war, das Interesse am Thema jedoch groß, werden die Tagungsergebnisse u. a. in Handreichungen, die auf der Projekthomepage veröffentlicht werden, publiziert. Außerdem soll im Herbst 2021 ein entsprechender Sammelband erscheinen.

Das Verbundvorhaben „MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1714 und 01FP1715 gefördert.

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