OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Fri, 22 Jan 2021 12:47:58 +0100 Fri, 22 Jan 2021 12:47:58 +0100 TYPO3 EXT:news news-14863 Mon, 08 Mar 2021 16:28:00 +0100 Anmeldeverfahren Wahlpflichtkurse SoSe21 (BASO, BAMU ab 2. Semester) https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/anmeldeverfahren-wahlpflichtkurse-sose21-baso-bamu-ab-2-semester.html Das Anmeldeverfahren für die Wahlpflichtkurse im SoSe2021 für BASO und BAMU (ab 2. Semester) findet in folgendem Zeitraum statt:

1. Durchgang         08.03. (09:00) - 10.03. (09:00)

2. Durchgang        10.03. (11:00) - 11.03. (11:00)

Weitere Informationen im E-Learning-Kurs „Informationen der Fakultätsassistenz“


Freundliche Grüße

Julia Roth

Fakultätsassistentin

Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften

 

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14485 Sat, 23 Jan 2021 20:00:00 +0100 Workshop: Akademische Schreibberatung https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/workshop-akademische-schreibberatung-1.html Workshops zum Akademischen Schreiben (über ZOOM).

Mehrere Termine unter der Dozentin Jana Faerber, M A. werden im Semester angeboten. Anmeldung über E-Mail: jana.faerber@oth-regensburg.de

Weitere Informationen

 

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14840 Wed, 20 Jan 2021 08:14:00 +0100 Online-Vorträge über die extreme Rechte in Deutschland https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/online-vortraege-ueber-die-extreme-rechte-in-deutschland.html Großes Interesse, hochrangig besetzte Vorträge: Mehr als 500 Interessierte nahmen von Oktober bis Dezember 2020 an einer Online-Vortragsreihe zum Thema "Ideologien, Strukturen und Praktiken der extremen Rechten in Deutschland" teil. Von Oktober bis Dezember 2020 fand eine virtuelle Vortragsreihe über Ideologien, Strukturen und Praktiken der extremen Rechten in Deutschland an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) statt. Das Interesse an den referierten Themen mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion war immens. Insgesamt nahmen über 500 Interessierte an den Vorträgen hochrangiger Referent*innen teil und nutzten die anschließende Möglichkeit zur Diskussion.

Die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg intensiviert aktuell ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus. Neben der Verstetigung einer entsprechenden Lehrveranstaltung, der Planung von Forschungsprojekten und der Entwicklung hochschulpolitischer Handlungsstrategien im Umgang mit dem Phänomen soll auch die Einbindung in aktuelle Fachdiskurse verstärkt werden. Im Zuge dessen fanden von Oktober bis Dezember 2020 und in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus verschiedene Vorträge mit fünf externen Referent*innen statt, die sich unterschiedlichen Aspekten des Themas widmeten.

Notwendige Auseinandersetzung mit der Thematik

Prof. Dr. Clarissa Rudolph, die die Veranstaltung gemeinsam mit Prof. Dr. Martina Ortner von der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften und Jan Nowak von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus konzipiert und organisiert hatte, berichtete einleitend von den Anfängen ihrer Forschungsaktivitäten zum Thema Rechtsextremismus: „Zu Beginn vor über sechs Jahren war das Thema kaum präsent.“ Mittlerweile haben sich das gesellschaftliche Interesse und die Präsenz des Themas stark verschoben, unter anderem durch rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten. 

„Auch die Soziale Arbeit ist in vielerlei Hinsicht mit diesem Thema konfrontiert“, ergänzte Prof. Dr. Ortner gerade im Hinblick auf die notwendigen Auseinandersetzungen mit dem Thema auch in ländlichen Räumen. Sowohl Lehrende als auch Studierende müssten sich fragen, wie mit rechtsextremistischen Aussagen im Hochschulbereich umgegangen werden soll.

Die Entwicklung der extremen Rechten 

Den Auftakt der Vortragsreihe machte Prof. Dr. Christoph Kopke, Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Er zeichnete in seinem Vortrag die Entwicklung der extremen Rechten nach 1945 nach, um die aktuelle Situation vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung besser verstehen zu können. 

Im Nachgang des historischen Nationalsozialismus „haben wir von Beginn an etwas, was wir in der Bundesrepublik Deutschland als politisch rechtsextremistisch bezeichnen können“, so Prof. Dr. Kopke.

Völkische Landnahme in der Bundesrepublik

Andrea Röpke, bereits seit mehreren Jahrzehnten als Fachjournalistin mit dem Themenschwerpunkt extreme Rechte befasst, referierte über "Völkische Landnahme: Alte Sippen, junge Siedler*innen, rechte Ökos". Es zeigt sich, dass ihre bisherigen, vielfach ausgezeichneten Veröffentlichungen immer noch "traurige Realität" sind. 

Rechtsextreme Gruppierungen werden zwar immer wieder verboten, doch „die Ideologien werden im Verborgenen weiter verbreitet“, so Röpke. Zudem werden die Gruppierungen selbstbewusster, tragen die politischen Einstellungen mittlerweile aktiv nach außen. Röpke appelliert zusammenfassend: „Wir sollten das, was sie sagen, sehr ernst nehmen.“

Antifeminismus als Bindeglied

Von "Antifeminismus als Bindeglied zwischen der extremen Rechten und der ‚Mitte der Gesellschaft" handelte der Vortrag von Juliane Lang. Sie ist Autorin und Referentin in der politischen Bildungsarbeit mit dem Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse und extreme Rechte. Nach einer theoretischen Hinführung zum Thema und dem Phänomen Antifeminismus nahm die Referentin eine politische Einordnung antifeministischer Akteur*innen und Strategien vor. 

In der anschließenden Diskussion wurde vor allem die Frage nach den Handlungsoptionen der Sozialen Arbeit und der Zivilgesellschaft debattiert: Offene Räume, enttabuisierte Diskussionen sowie Präventionsprogramme waren nur ein paar der Ideen.

Rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden

Rund 130 Interessierte nahmen an dem Vortrag zum aktuellen Thema "Extrem rechte Netzwerke in der Bundeswehr und den Sicherheitsbehörden" teil, dem sich Martina Renner, MdB für "Die Linke" und Obfrau im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, widmete. In Serie werden immer wieder "Einzelfälle" rechtsextremer Aktivitäten in Sicherheitsbehörden und der Bundeswehr bekannt. 

Renner kritisierte diese Einzelfallperspektive und befürchtet, dass hierdurch Misstrauen gegen eben die Institutionen entsteht, die diese Fälle eigentlich aufklären müssten. Und: „Statt von Einzelfällen muss von Netzwerken ausgegangen werden“, so Renner, und forderte eine gründliche Aufklärung und Ermittlung der Taten durch eine unabhängige Stelle.

Antisemitismus als zentrales Element der extremen Rechten

Der abschließende Vortrag über Antisemitismus in der extremen Rechten mit Prof. Dr. Samuel Salzborn fand in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Regensburg-Oberpfalz sowie der Stipendiat*innengruppe Regensburg der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung statt. Die Anschläge von Halle und Pittsburgh machen die traurige Aktualität dieses Themas deutlich. Prof. Dr. Salzborn betonte, dass „neben vielen weiteren Elementen der Antisemitismus ein wesentliches Element der extremen Rechten ist – Rechtsextremismus ist ohne eine Form des Antisemitismus nicht zu haben“, so seine zentrale These. 

Nach einer theoretischen Hinführung des Begriffs "Antisemitismus", dessen offenste Form, laut Prof. Dr. Salzborn, die Leugnung der Shoah sei, ging er in der nachfolgenden Diskussion auch auf antisemitisches Denken und Verschwörungsmythen in Bezug auf die aktuelle "Querdenker-Bewegung" ein. Die insgesamt über 550 Zuschauer*innen zeigten sich in vielerlei Hinsicht interessiert und stellten neben etlichen Nachfragen zur beruflichen Praxis der Referierenden auch kritische Fragen zur Diskussion. 

Viele kritische Fragen und eine rege Diskussion

Welche Herausforderungen erleben Menschen, die sich in ihrer journalistischen Tätigkeit derartigen Risiken aussetzen? Was treibt Menschen dazu, sich in rechten Netzwerken und Gruppierungen zu engagieren? Wie kann ich in meiner Praxis als Sozialarbeiter*in auf rechtsextremistische Einstellungen oder Aussagen reagieren?

Jan Nowak von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus zeigte sich erfreut über das große Interesse und die vielfältigen Hintergründe der Teilnehmenden:

„Wir haben natürlich gehofft, mit unserem Programm auf Interesse zu stoßen, aber mit so vielen Teilnehmer*innen haben wir nicht gerechnet. Studierende und Lehrende der OTH waren unter den Zuhörer*innen genauso vertreten wie Praktiker*innen aus den Bereichen Soziale Arbeit und Bildung oder auch Aktive aus Initiativen gegen Rechtsextremismus aus ganz Ostbayern. Es hat sich gezeigt, dass es ein riesiges Interesse an einem Theorie-Praxis-Transfer und Vernetzung gibt, die OTH ist hierbei in der Region ein sehr wichtiger Kooperationspartner für uns. Gemeinsam können wir zu einer Stärkung der Zivilgesellschaft in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten und für ein demokratisches Gemeinwesen beitragen“.

Schon jetzt hat das Organisationsteam beschlossen, solche Vortragsreihen auch zukünftig regelmäßig anzubieten.

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14829 Fri, 15 Jan 2021 08:05:00 +0100 Rege Teilnahme am virtuellen ETN-Studientag 2020 https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/rege-teilnahme-am-virtuellen-etn-studientag-2020.html Welchen Beitrag können technologische Errungenschaften leisten, um den Klimawandel zu bekämpfen? Was kann jede*r Einzelne tun? Darum ging es beim virtuellen ETN-Studientag 2020 zum Thema "Klima: Wandel der Gesellschaft?". Bereits im sechsten Jahr organisierte das Forschungscluster "Ethik, Technologiefolgenforschung und Nachhaltige Unternehmensführung“ (kurz: ETN-Forschungscluster) der beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden einen interdisziplinären Studientag, der Forschungsschwerpunkte des Clusters aufgreift. 

Das Thema: "Klima: Wandel der Gesellschaft?"

Unter dem Titel "Klima: Wandel der Gesellschaft?" wurde 2020 erneut ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt der Veranstaltung gerückt. Denn die Folgen des Klimawandels sind deutlich spürbar und betreffen uns alle. Nicht zuletzt hat die Bewegung "Fridays for Future" dieses Thema wieder in den Fokus gesellschaftlicher Debatten gestellt. Der Studientag 2020 ging der Frage nach, welchen Beitrag technologische Errungenschaften zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können und was der oder die Einzelne konkret dazu beitragen könnte.

Der Studientag fand 2020 zum ersten Mal im virtuellen Raum statt. Dieses Angebot wurde von den Studierenden sehr gut angenommen. Es nahmen 62 Studierende verschiedenster Fachrichtung von beiden Hochschulen teil.

Anregungen zur Bekämpfung des Klimawandels

Drei wissenschaftliche Impulsvorträge gaben Anregungen für die anschließende Gruppenarbeit und Podiumsdiskussion: Andreas Hofrichter (OTH Regensburg) befasste sich im ersten Vortrag mit der potenziellen Rolle von Power-to-X und dabei insbesondere von Wasserstoff im deutschen Energiesystem der Zukunft. Er beleuchtete verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Power-to-X-Produkten (Wärme, Strom, Verkehr und Industrie).

Prof. Frank Späte (OTH Amberg-Weiden) erklärte, dass es nicht nur die Aufgabe der Politik sein könne, Gesetze und Richtlinien zu erlassen. Es sei auch jede und jeder Einzelne von uns aufgefordert, persönlich das Mögliche beizutragen. Prof. Späte setzt verstärkt auf eine Sensibilisierung der Bevölkerung und die Freiwilligkeit der Maßnahmen.

Im letzten Vortrag stellte Dr. Christine Rüth das Simulationsmodell "EN Roads" vor. Mithilfe dieses Modells können die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen – wie beispielsweise CO2-Steuern, Elektrifizierung, Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum – auf die Erderwärmung beziehungsweise die Erreichung der Pariser Klimaziele überprüft werden. Darauf basierend lassen sich verschiedene Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels auf globaler Ebene entwickeln.

Praxisnahe Anwendung des Simulationsmodells "EN Roads"

Im Anschluss an diesen Vortrag durften die Studierenden in vier Teams dieses Simulationsmodell anwenden und verschiedene Szenarien zur Eindämmung des Klimawandels erarbeiten. Während dieser Phase zeigten die Teammitglieder großes Interesse und Engagement für die Materie. Die aktive Beteiligung war in der darauffolgenden Präsentation der Ergebnisse noch einmal deutlich spürbar.

Den abschließenden Teil der Online-Veranstaltung bildete eine interaktive Podiumsdiskussion, in der auch alle bis dahin aufgekommenen Fragen der Teilnehmer*innen beantwortet wurden. Organisiert hatte die rundum gelungene Veranstaltung das Team um Prof. Dr. Sonja Haug, Prof. Dr. Christiane Hellbach, Alexander Herzner, Dr. Caroline Dotter und Dita Hommerova.

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Nachrichten-Forschung Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14794 Fri, 18 Dec 2020 07:55:00 +0100 Insiderblick auf die Konstruktion von Studiengängen https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/insiderblick-auf-die-konstruktion-von-studiengaengen.html Dekan Prof. Dr. Carl Heese von der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften warb bei der Fachschaft um Unterstützung als "studentische*r Gutachter*in" bei Akkreditierungsverfahren. „Sie bekommen bei dieser Begutachtungstätigkeit einen vertieften Einblick in die Konstruktion von Studiengängen“, betonte der Dekan der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Prof. Dr. Carl Heese, bei der Informationsveranstaltung am 8. Dezember 2020. „Als studentische Gutachterin oder als studentischer Gutachter sind Sie gleichberechtigt in einem Team mit etwa fünf Professor*innen und Praxisvertreter*innen.“ Zudem sei es so, dass die studentischen Gutachter*innen meist sogar eigenständig die wichtige Gesprächsrunde mit Studierenden des zu akkreditierenden Studiengangs moderieren.

Weiter fügt der Dekan hinzu: „Sie bekommen so einen Insiderblick in andere Hochschulen und können unter anderem auch Erfahrung in Konferenzteilnahme und Moderation sammeln.“ Tätigkeiten in diesem Bereich könnten auch einen Lebenslauf aufwerten. „Der Zeitaufwand für die Einarbeitung in diese durchaus komplexe Thematik lohnt sich also.“

Voraussetzungen für die Tätigkeit als studentische*r Gutachter*in

Bei der Begutachtung in Akkreditierungsverfahren wird die Qualität eines Studiengangs nach vorgegebenen Kriterien wie beispielsweise der Studierbarkeit oder den vorhandenen personellen Ressourcen geprüft. Das Gutachten geht an den Akkreditierungsrat, der den Studiengang dann zertifiziert (oder auch nicht) und das Akkreditierungssiegel verleiht. Es können Empfehlungen gegeben und Auflagen erteilt werden, die in der Regel innerhalb von neun Monaten erfüllt werden müssen.

Studentische Gutachter*innen sollten bereits Gremienerfahrung haben und beispielsweise in der Fachschaft aktiv sein. Sie werden in einem Einführungsseminar auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Die Gutachtertätigkeit findet dann nicht "in der Nachbarschaft" statt, sondern üblicherweise in anderen Bundesländern. So soll verhindert werden, dass sich die Beteiligten kennen. Nähere Informationen gibt es online auf der Website des "Studentischen Akkreditierungspools"

Internationale Akkreditierungsverfahren

Dekan Prof. Dr. Heese ist selbst seit vielen Jahren als professoraler Gutachter in Akkreditierungsverfahren tätig. Er hat auch an solchen Verfahren auf internationaler Ebene mitgewirkt, unter anderem in Russland. Auch studentische Gutachter*innen können auf internationaler Ebene eingesetzt werden.

Im Zuge der Informationsveranstaltung betonte Prof. Dr. Heese aber auch, dass die Akkreditierungsverfahren nicht immer spannend und hochinteressant seien. Es gebe natürlich auch "Standardverfahren" für beispielsweise langjährig etablierte Studiengänge. „Es ist aber immer interessant, wie andere Hochschulen ihre Studiengänge managen“, so der Dekan weiter. „Das führt auch zu einem vertieften Verständnis des eigenen Studiums.“

An der Informationsveranstaltung am 18. Dezember 2020, zu der die Fachschaft Sozial- und Gesundheitswissenschaften den Dekan eingeladen hatte, nahmen etwa 15 interessierte Studierende teil. Einer der Anwesenden gab an, sich auf jeden Fall demnächst für die Tätigkeit als studentischer Gutachter bewerben zu wollen.

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14795 Tue, 15 Dec 2020 08:13:00 +0100 Vizepräsidentenposten der OTH Regensburg neu besetzt https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/vizepraesidentenposten-der-oth-regensburg-neu-besetzt.html Die Vizepräsident*innen der OTH Regensburg für die nächsten drei Jahre stehen fest: Prof. Dr. Ralph Schneider und Prof. Dr. Klaudia Winkler wurden in ihren Ämtern bestätigt; neu gewählt ist Prof. Dr. Oliver Steffens. Die Vizepräsident*innen der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) für die nächsten drei Jahre stehen seit der Auszählung durch den Wahlleiter, Kanzler Peter Endres, am 14. Dezember 2020 fest: Per Briefwahl hat der Hochschulrat Prof. Dr. Klaudia Winkler und Prof. Dr. Ralph Schneider in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurde Prof. Dr. Oliver Steffens. Der bisherige Vizepräsident für Internationales, Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, stellte sich nicht mehr zur Verfügung, da er sich anderen Aufgaben widmen möchte.

Die Aufgaben teilen sich die gewählten Vizepräsident*innen in der neuen Amtsperiode, die am 15. März 2021 beginnt und am 14. März 2024 endet, folgendermaßen auf:

  • Prof. Dr. Klaudia Winkler (Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften) ist zuständig für die Bereiche Berufungen, Weiterbildung und Gesundheit.
  • Prof. Dr. Ralph Schneider (Fakultät Maschinenbau) verantwortet die Bereiche Studium und Lehre, Qualitätsmanagement und Organisation sowie Digitalisierung in der Lehre.
  • Prof. Dr. Oliver Steffens (Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften) übernimmt künftig die Bereiche Internationalisierung in Lehre und Forschung sowie Angewandte Forschung und Entwicklung. Er lehrt seit März 2010 an der OTH Regensburg Halbleiterphysik und Bauphysik und ist seit 2016 Dekan der Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften. In seiner Vorstellung vor dem Hochschulrat bewarb er sich als „Brückenbauer, Botschafter und Navigator für Forschung und Internationalisierung an der OTH Regensburg“.

Im Namen des Hochschulrats dankte dessen Vorsitzender Dr. Georg Haber dem scheidenden Vizepräsidenten Prof. Dr. Thomas Fuhrmann für seine Verdienste. Er habe in den vergangenen beiden Amtsperioden in seinem Geschäftsbereich „sehr viele neue Impulse“ setzen können. Insbesondere den Ausbau der Hochschulpartnerschaften vor allem im asiatischen Raum habe er maßgeblich vorangetrieben sowie das Gastdozentenprogramm weiterentwickelt. Der Dank des Vorsitzenden galt auch Prof. Dr. Klaudia Winkler und Prof. Dr. Ralph Schneider für deren Engagement und Bereitschaft, eine weitere Amtsperiode an der Entwicklung der OTH Regensburg mitzuwirken.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Natur-und-Kulturwissenschaften
news-14761 Sat, 12 Dec 2020 08:52:00 +0100 Prüfungsplan WiSe 2020/21 https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/pruefungsplan-wise-202021.html Hier gehts zum Prüfungsplan des Wintersemester 2020/21

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14751 Fri, 11 Dec 2020 08:04:00 +0100 Verwendbarkeit von Aktivitätstrackern in der geriatrischen Forschung https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/verwendbarkeit-von-aktivitaetstrackern-in-der-geriatrischen-forschung.html Um das Laufverhalten in häuslicher Umgebung zu erforschen, werden in Studien immer häufiger handelsübliche Aktivitätstracker benutzt. Doch wie geeignet sind diese für die Messung von Mobilität älterer Menschen? "As-good-as-possible-instrument" lautet das Fazit der Studie "Comparing Monitoring Results of Two Motion Trackers for Geriatric Patients" von Amelie Atenbuchner, Vanessa Mücke und Prof. Dr. Sonja Haug vom Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). In ihrer Studie haben sie zwei verschiedene Aktivitätstracker der Hersteller Garmit und Fitbit verglichen.

Zugrunde gelegte Algorithmen als Ursache für Fehleinschätzung

Kommerzielle Aktivitätstracker, die die körperlichen Aktivitäten wie Herzfrequenz oder Schrittanzahl aufzeichnen, sind für gesunde Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren konzipiert und liefern meist identische Ergebnisse zu Forschungsschrittzählern. Bei älteren Menschen hingegen werden die Schritte eher unterschätzt. Grund dafür sind die zugrunde gelegten Algorithmen. Diese verarbeiten bestimmte Charakteristika wie etwa Zeitintervall oder Frequenz der über den Sensor empfangenen Signale und klassifizieren daraus den Typ von Bewegung, zum Beispiel den Typ "Schritt". Für das Gangbild bei Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und auch bei Nutzung von Gehhilfen sind diese Algorithmen (noch) nicht entworfen.

Studie mit 80-jähriger Probandin

In der durchgeführten Studie wurde eine 80-jährige Probandin, die in einem lokalen Bürgerheim wohnt, beobachtet. Ihre Mobilität ist durch Mehrfacherkrankungen eingeschränkt und sie nutzt eine Gehhilfe. Schlüsselparameter der Studie sind Schritte, da diese Einheit von Patient*innen, Pfleger*innen und pflegenden Angehörigen leichter zu verstehen ist im Vergleich zu Mobilitätswerten oder Energieverbrauch. 

Die Beobachtung der Probandin wurde auf einer Teststrecke und zudem in häuslicher Umgebung über 33 Tage durchgeführt. Die genaue Anwendung der Aktivitätstracker und somit auch die Vermeidung von Fehlerquellen wurden vorab mit der Probandin besprochen. Einschränkungen der Studie waren verbunden mit den besonderen Herausforderungen der Zielgruppe, die eine gewisse Vulnerabilität und Gebrechlichkeit mit sich bringt, was wiederum methodische und ethische Erwägungen der Forschung beeinflusst. Da die Bewältigung der Teststrecke für die Probandin eine physische und psychische Herausforderung darstellte, musste die geplante Streckenlänge kurzerhand in eine Strecke mit vorgegebener Schritteanzahl umgewandelt werden.

Ergebnis und Auswertung der beiden Geräte

Die Auswertung der erhaltenen Informationen zeigt, dass der Daten-Output der beiden Geräte konsistent ist. Jedoch sind beide nicht akkurat. Garmin (getragen auf der nicht-dominanten Armseite) zählte weniger Schritte (in häuslicher Umgebung, nicht auf der Teststrecke). Auf der Teststrecke waren die Ergebnisse zwischen den beiden Geräten und der Beobachterin ziemlich gleich.

Obwohl die verwendeten Geräte keine vollkommen exakten Ergebnisse lieferten und etwas weniger Schritte aufzeichneten, als tatsächlich getätigt wurden, sind sie laut den Forscherinnen für die Nutzung für Feldstudien dennoch sinnvoll. Fehlende Daten in der Bewegungsbeurteilung können reduziert werden und Patient*innen mit kognitiven Einschränkungen, die den Anweisungen in geriatrischen Mobilitätsbeurteilungen nicht folgen können, können in Studien einbezogen werden. 

Was ist für eine sinnvolle Nutzung nötig?

Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung ist es, dass unsystematische Fehler ausgeschlossen werden und systematische Fehler erkannt und in das Studiendesign, Datenmanagement und die Auswertung mit einbezogen werden. Unsystematische Fehler können sein: Übertragungsfehler, Lesefehler, Variation der Schrittlänge (etwa bei Gefälle). Systematische Fehler hingegen sind etwa Schrittlänge, Körpergröße (falsches Setting) und Gangart (Krankheitsbilder, Gehhilfen).

Die Studie ist Teil der RCHST-Langzeitstudie "Prospektive Studie zur Nutzbarkeit von Aktivitätstrackern in der Alterstraumatologie". Sie erschien 2020 in "dHealth 2020 - Biomedical Informatics for Health and Care".

 

Das Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST)

Das Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST) ist eine fakultätsübergreifende Forschungseinrichtung der OTH Regensburg, die von der bayerischen Staatsregierung maßgeblich unterstützt wird. Das RCHST bündelt umfangreiche Expertise und Aktivitäten in Lehre, Forschung und Weiterbildung in den Bereichen Medizintechnik, Medizinische Informatik, Gesundheits- und Sozialwissenschaften sowie Ethik und Technikfolgenabschätzung und entwickelt sie weiter. 

Die OTH Regensburg greift damit aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Aufgabenstellungen wie die demografische Entwicklung in Deutschland, den medizinisch-technischen Fortschritt, die Digitalisierung in der Medizin sowie das wachsende Gesundheitsbewusstsein auf. Das RCHST wurde 2017 gegründet und setzt sich derzeit aus zwölf Mitgliedslaboren zusammen. Es wird von einem wissenschaftlichen Direktorium geleitet, unterstützt von der RCHST-Geschäftsstelle.

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Nachrichten-Forschung Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14730 Wed, 02 Dec 2020 08:20:00 +0100 Steigerung der Lebensqualität von Patient*innen mit Sprachstörung https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/steigerung-der-lebensqualitaet-von-patientinnen-mit-sprachstoerung.html In einem Verbundprojekt mit der Katholischen Hochschule Mainz entwickelt und evaluiert das Team um Prof. Dr. Norina Lauer (Logopädie) eine App speziell für Menschen mit neurologisch bedingter Sprachstörung. Das Ziel: Unterstützung sozialer Integration und mehr Lebensqualität. Nach Hirnverletzungen (etwa nach einem Schlaganfall) können Sprachstörungen (Aphasien) auftreten. Aphasien verursachen Beeinträchtigungen bei der Sprachproduktion, beim Verstehen, Schreiben und Lesen. Reduzierte soziale Teilhabe der Patient*innen, verminderte Lebensqualität, psychosoziale Veränderungen, die zu Autonomieverlusten und sozialem Rückzug führen, und infolgedessen auch häufig Depressionen können die Folgen sein. Sozialer Austausch und soziale Teilhabe könnten einer Depression entgegenwirken.

Peer-to-Peer-Gruppen, bei denen Gleichgesinnte sich austauschen können, etwa Selbsthilfegruppen, die eine soziale Teilhabe ermöglichen würden, sind durch Mobilitätsbarrieren aber teilweise nicht erreichbar oder in ländlichen Gegenden nicht vorhanden. Schriftsprachlich basierte soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sind für viele Betroffene zu komplex.

App soll Lebensqualität Betroffener steigern

Im Projekt PeerPAL (Peer-to-Peer-Unterstützung bei Aphasie zur Steigerung der Lebensqualität) soll daher unter Einbezug von Menschen mit Aphasie eine auf die Zielgruppe abgestimmte App entwickelt werden. Die App soll Patient*innen soziale Teilhabe und Austausch ermöglichen und damit zur Steigerung der Lebensqualität beitragen und einem verminderten psychologischen Wohlbefinden vorbeugen. Das soziale Netzwerk soll voraussichtlich einen Messenger, der an die Schwierigkeiten der Zielgruppe angepasst ist, sowie eine dementsprechende Video-Chat-Funktion beinhalten. Eine Aktivitäten-Funktion könnte Betroffenen dabei helfen, Aktivitäten mit anderen zu planen. Personen mit gleichen Interessen könnten zudem über die Kurzprofile gefunden werden.

Des Weiteren soll es möglich sein, Informationen zur eigenen Mobilität anzugeben, um etwa den Bedarf nach Mitfahrgelegenheiten deutlich zu machen. Ist ein persönlicher Austausch nicht möglich oder erschwert, könnten Gespräche auch über einen integrierten Video-Chat erfolgen. Wie die App aber tatsächlich aussehen wird, wird erst nach der Entwicklungsphase feststehen.

Zweite Projektphase soll Gebrauchstauglichkeit testen

Nach der Entwicklung soll in einer zweiten Phase eine Testung der Gebrauchstauglichkeit der App-Nutzung durchgeführt werden, gefolgt von der dritten Phase, in der die Wirksamkeit der App mit Patient*innen evaluiert werden soll. Das Projekt beginnt offiziell am 1. Dezember 2020 und läuft drei Jahre. Wie bereits im Projekt BaSeTaLK (Biografiearbeit in Senioreneinrichtungen mit Tablet-Unterstützung zur Verbesserung der Lebensqualität und Kommunikation) arbeiten die Ostbayerischen Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), vertreten durch Prof. Dr. Norina Lauer, und die Katholische Hochschule Mainz, vertreten durch Prof. Dr. Sabine Corsten, im Verbund zusammen.

Das Labor Logopädie ist Mitglied im Regensburg Center of Health Sciences and Technolog (RCHST) der OTH Regensburg.

 

Regensburg Center of Health Sciences and Technolgy (RCHST) 

Das Regensburg Center of Health Sciences and Technolgy (RCHST) ist eine fakultätsübergreifende Forschungseinrichtung der OTH Regensburg, die von der bayerischen Staatsregierung maßgeblich unterstützt wird. Das RCHST bündelt umfangreiche Expertise und Aktivitäten in Lehre, Forschung und Weiterbildung in den Bereichen Medizintechnik, Medizinische Informatik, Gesundheits- und Sozialwissenschaften sowie Ethik und Technikfolgenabschätzung und entwickelt sie weiter. Die OTH Regensburg greift damit aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Aufgabenstellungen wie die demografische Entwicklung in Deutschland, den medizinisch-technischen Fortschritt, die Digitalisierung in der Medizin sowie das wachsende Gesundheitsbewusstsein auf.

Das RCHST wurde 2017 gegründet und setzt sich derzeit aus zwölf Mitgliedslaboren zusammen. Es wird von einem wissenschaftlichen Direktorium geleitet, unterstützt von der RCHST Geschäftsstelle. Für Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an das RCHST

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14742 Tue, 01 Dec 2020 09:14:04 +0100 Hochschulübergreifendes Zusatzstudium Genderkompetenz erfolgreich gestartet https://www.oth-regensburg.de/fakultaeten/angewandte-sozial-und-gesundheitswissenschaften/termine-aktuelles/einzelansicht/news/hochschuluebergreifendes-zusatzstudium-genderkompetenz-erfolgreich-gestartet.html Das neue Zusatzstudium Genderkompetenz (ZGK) vermittelt Studierenden der OTH Regensburg sowie der Universität Regensburg studienbegleitend Schlüsselkompetenzen im Bereich der Genderforschung. Das ZGK ist eine Kooperation zwischen der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Universität Regensburg (UR) mit der Besonderheit, dass von den Studierenden eine Lehrveranstaltung an der jeweils anderen Hochschule absolviert werden muss, um den hochschulübergreifenden Austausch zu fördern. Derzeit sind insgesamt 70 Studierende aus verschiedenen Fakultäten in das ZGK eingeschrieben – davon 42 Studierende aus allen acht Fakultäten der OTH Regensburg und 28 Studierende der UR.

Dass das ZGK zum offiziellen Start derart großes Interesse wecken würde, überraschte selbst die Verantwortlichen. „Es ist sehr erfreulich, zeigt es doch, dass wir mit diesem Themenschwerpunkt eine wichtige Lücke an der OTH Regensburg schließen und die Studierenden mehr als bereit sind, sich damit aus verschiedenen und manchmal fachfremden Perspektiven auseinanderzusetzen“, resümiert Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Professorin der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, Initiatorin und wissenschaftliche Leiterin des ZGK an der OTH Regensburg. Veronika Rösch, wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Studiengang, ergänzt: „Mich motiviert vor allem, dass wir schon jetzt Studierende aus allen acht Fakultäten der OTH Regensburg für das ZGK gewinnen konnten. Der interdisziplinäre Ansatz gilt für uns nämlich auch als Anspruch, mit dem Angebot alle Studierenden anzusprechen.“ Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte der OTH Regensburg, betont: „Die Sensibilisierung für Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit und damit auch der Schutz vor Diskriminierung ist der OTH Regensburg ein Anliegen, das zu ihrem aktiven Diversitätsmanagement einfach dazugehört. Das ZGK ist dabei ein wichtiger Baustein und es ist umso erfreulicher, dass wir hier mit der Universität Regensburg zusammenarbeiten können.“

Auch die Frauenbeauftragte der UR, Prof. Dr. Isabella von Treskow, freut sich über den erfolgreichen Start: „Die Kooperation mit der OTH Regensburg ist sehr bereichernd für die Studierenden, denn die Beschäftigung mit Theorien und Diskursen der Gender Studies kann so, an beiden Hochschulen gemeinsam, wissenschaftliche Fragestellungen mit Belangen der beruflichen Praxis kombinieren.“ Prof. Dr. Anne-Julia Zwierlein, Verantwortliche des ZGK vonseiten der UR fährt fort: „Die Studierenden an beiden Standorten sehen diesen Mehrwert ganz offensichtlich auch, wie durch die hohen Einschreibungszahlen belegt wird. An der UR wird hierdurch außerdem erstmalig das Studienangebot für alle Studiengänge zugänglich – vor dem Start des Zertifikats gab es Gender Studies nur als Nebenfach im Bachelorstudium.“

Über das Zusatzstudium Genderkompetenz

Das sowohl theoretisch als auch praktisch orientierte Zusatzstudium Genderkompetenz vermittelt wissenschaftlich fundierte Kenntnisse zu Fragen und Problemstellungen im Bereich der (beruflichen) Gleichstellung von Menschen jeglichen Geschlechts. Genderkompetenz stellt in der heutigen von Diversität geprägten Gesellschaft eine wichtige Schlüsselkompetenz dar, um Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität entgegenzutreten. Das Bewusstsein für soziale Ungleichheiten ist ein entscheidender Baustein im Vorgehen gegen Sexismus und Diskriminierung. Die Teilnehmenden des ZGK sollen dazu befähigt werden, die unterschiedlichen Aspekte der Kategorie "Geschlecht" zu analysieren und somit bei Gleichstellungsprozessen unterstützend und begleitend tätig zu sein. Das interdisziplinäre ZGK steht Studierenden aller Fakultäten der OTH Regensburg und der Universität Regensburg offen und kann mit einer Regelstudienzeit von zwei Semestern studienbegleitend zum Hauptstudium (BA oder MA) belegt werden. Das Zusatzstudium besteht aus drei Modulen: einem Basis-, einem Aufbau und einem Präzisierungsmodul. Diese umfassen vier zu absolvierende Lehrveranstaltungen mit insgesamt mindestens 12 Leistungspunkten. Mindestens eine Lehrveranstaltung muss an der jeweils anderen Hochschule absolviert werden. Nach Abschluss erhalten die Studierenden ein unbenotetes Zertifikatszeugnis.

Weitere Informationen sind online verfügbar.

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