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Virtueller Infoabend zum Bachelorstudiengang Hebammenkunde

26.05.2020
Von: Dr. Kerstin Pschibl

Mit über 170 Anmeldungen war das Interesse am Bachelorstudiengang Hebammenkunde immens. Vizepräsidentin Prof. Dr. Klaudia Winker lud die Interessierten am 18. Mai 2020 zu einem virtuellen Infoabend ein.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Klaudia Winkler informierte über den zweiten Start des Bachelorstudiengangs Hebammenkunde an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Klaudia Winkler informierte über den zweiten Start des Bachelorstudiengangs Hebammenkunde an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg. Foto: Dr. Kerstin Pschibl

„Die Anforderungen im Gesundheitswesen und auch an die Hebammen steigen“, sagte die kommissarische Studiengangleiterin Prof. Dr. Klaudia Winkler. Es werde immer wichtiger, wissenschaftlich fundiert zu handeln und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in das berufliche Handeln zu integrieren. Ein Ziel der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften sei deshalb die Akademisierung der Gesundheitsberufe.

„Wir sind in Bayern immer noch Vorreiter“, betonte Prof. Dr. Winkler. Primärqualifizierende Hebammenstudiengänge gibt es zum Wintersemester 2020/2021 lediglich an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München – sicher ein wesentlicher Grund für das große Interesse am Infoabend.

Vorpraktikum während der Corona-Pandemie

Die meisten Studierendenfragen drehten sich auch um die Chancen für einen Studienplatz. Hier konnte Kathrin Pentner von der Allgemeinen Studienberatung der OTH Regensburg hilfreiche Hinweise geben. Wie in anderen Studiengängen der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften lag der Numerus clausus im Wintersemester 2019/2020 etwa bei einer „guten Zwei“.

Nur bedingt konnten die Studiengangverantwortlichen bei der Frage nach einem Vorpraktikum weiterhelfen. Dieses ist keine Voraussetzung, es wird aber ausdrücklich empfohlen. Die meisten Kliniken nehmen jedoch während der Corona-Pandemie keine Praktikantinnen an. Kerstin Hartmann, zweite kommissarische Studiengangleiterin und Praxisbeauftragte, empfahl den Studieninteressierten, sich an freiberufliche Hebammen zu wenden. Hier gebe es momentan die meisten Chancen.

Skills- und Simulationslabor

Der Studiengang ist so gegliedert, dass sich theoretische Studienphasen in der Hochschule und Praxisphasen abwechseln. Diese finden in Kliniken und hebammengeleiteten Einrichtungen statt: in der Geburtshilfe, der Schwangerenberatung und -vorsorge sowie der Betreuung von Mutter und Kind im Wochenbett. Das theoretisch Erlernte kann im Skills- und Simulationslabor „ReTO“ vor den Praxiseinsätzen nochmal intensiv geübt werden.

Die Ausstattung der Laborräume am Standort Prüfeninger Straße wird permanent erweitert und weitergeführt, Innovationen im Bereich von Medizintechnik und Digitalisierung werden berücksichtigt. „Sie werden also gut auf die Praxiseinsätze vorbereitet“, sagte Prof. Dr. Klaudia Winkler. „In den 2.200 Stunden Praxiseinsatz werden Sie dann durch erfahrene Hebammen angeleitet.“ Diese Qualität kann jedoch nur für eine nicht zu große Gruppe von Studierenden gewährleistet werden. Die Aufnahmezahl wird deshalb weiterhin bei ungefähr 25 Studierenden liegen müssen.

Zusatztermin für Studieninteressierte

Der Andrang der Studieninteressierten war so groß, dass einige nicht an der Videokonferenz teilnehmen konnten. Die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften bietet deshalb einen zweiten Termin an, und zwar am Dienstag, den 26. Mai 2020, 16:00 Uhr (Videokonferenz). Anmeldung richten Sie bitte per E-Mail an das Sekretariat.

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