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Design-Thinking-Workshop zum Start des Forschungsprojekts

08.11.2019
Von: Prof. Dr. Norina Lauer

Forschungsprojekt zum Thema „Biographiearbeit in Senioreneinrichtungen mit Tablet-Unterstützung zur Verbesserung der Lebensqualität und Kommunikation (BaSeTaLK)“ startet mit Design-Thinking-Workshop und gewinnt neue Ideen fürs Projekt.

Von links: Das Projektteam mit Prof. Dr. Norina Lauer, Prof. Dr. Sabine Corsten, Katharina Giordano und Vera Lausch im Oktober 2019 an der OTH Regensburg.

Von links: Das Projektteam mit Prof. Dr. Norina Lauer, Prof. Dr. Sabine Corsten, Katharina Giordano und Vera Lausch im Oktober 2019 an der OTH Regensburg. Foto: Isabella Hastreiter

Zum Auftakt des Forschungsprojekts „Biographiearbeit in Senioreneinrichtungen mit Tablet-Unterstützung zur Verbesserung der Lebensqualität und Kommunikation (BaSeTaLK)“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, fand am 29. und 30. Oktober 2019 ein Design-Thinking-Workshop in der TechBase Regensburg statt. Moderiert wurde der Workshop von Isabella Hastreiter und Victoria Böhm vom Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO).

Das Forscherinnenteam der Logopädie setzt sich zusammen aus den Projektleitungen Prof. Dr. Norina Lauer der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften und des Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST) und Prof. Dr. Sabine Corsten der Katholischen Hochschule Mainz (KH Mainz) sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Vera Leusch der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und Katharina Giordano der KH Mainz. Unterstützt wurde das Team beim Design Thinking durch Expertinnen und Experten aus der Pflege, Physiotherapie und Sozialen Arbeit. 

Viele Ideen zur Problemlösung in kurzer Zeit gewinnen

Das Design Thinking bietet die Möglichkeit, in kurzer Zeit viele und kreative Ideen zur Problemlösung zu generieren und erste Prototypen zu testen. Zur Integration der Sichtweise der Nutzenden wurden weitere Expertinnen sowie ein ehrenamtlich tätiger Senior befragt und in die Testung der Prototypen einbezogen. Dadurch konnten wichtige Hinweise für die weitere Entwicklung der Tablet-gestützten Anwendung zur Biografiearbeit gewonnen werden, die in das Projekt Eingang finden werden.

„Es ist beeindruckend, wie wir durch das Design Thinking in kurzer Zeit neue Perspektiven und Ideen für unser Projekt entwickeln konnten“, fasste Prof. Dr. Lauer die Eindrücke aus dem Workshop zusammen.

Die weitere Entwicklung der Maßnahme soll im Sinne einer partizipativen Forschung gemeinsam mit einer Fokusgruppe von Seniorinnen und Senioren stattfinden. Ein wichtiger Kooperationspartner des Projekts ist das Seniorenamt Regensburg, das auch schon den Workshop unterstützte. Nach Entwicklung der Maßnahme soll diese im Gruppen- und Einzelsetting in Senioreneinrichtungen evaluiert werden.

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