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Bei zehn von zwölf Kategorien in der Spitzengruppe

18.05.2020
Von: Dr. Kerstin Pschibl

Sehr gute Bewertungen für die Studiengänge der Sozialen Arbeit im CHE Hochschulranking boten Anlass zur Freude in der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften.

Dekan Prof. Dr. Carl Heese und Studiendekanin Prof. Renate Kühnel freuen sich über das gute Ergebnis der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften.

Dekan Prof. Dr. Carl Heese und Studiendekanin Prof. Renate Kühnel freuen sich über das gute Ergebnis der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Foto: Dr. Kerstin Pschibl

Die Studiengänge der Sozialen Arbeit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) schnitten beim aktuellen CHE Hochschulranking – dem Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung – von „Zeit online“ hervorragend ab. Die Beurteilung der allgemeinen Studiensituation liegt mit einem Mittelwert von 2,0 weit vorn, die anderen untersuchten Fachbereiche erzielten lediglich einen Mittelwert von 2,4. 

Sehr erfreut sind Dekan Prof. Dr. Carl Heese und Studiendekanin Prof. Renate Kühnel auch über die gute Note beim Praxisbezug: Mit 1,9 sind die Studiengänge der Sozialen Arbeit ebenfalls in der Spitzengruppe des relativen Rankings, bei dem im Wintersemester 2019/2020 Studierende an mehr als 300 Hochschulen in Deutschland befragt wurden.

Spitzenplätze auch bei „Betreuung“ und „Unterstützung im Studium“

Das Lehrangebot der Studiengänge Soziale Arbeit und Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit wurde von der überwiegenden Mehrzahl der 234 befragten Studierenden sehr positiv bewertet. 86,7 Prozent beurteilten die „inhaltliche Breite des Lehrangebots“ als „sehr gut oder gut“ und knapp 77 Prozent die „interdisziplinären Bezüge innerhalb des Lehrangebots (insbesondere zwischen verschiedenen Lehrveranstaltungen)“. Viel Lob gab es auch für die „didaktischen Fähigkeiten der Dozierenden“: 78,4 Prozent „benoteten“ diese mit „sehr gut oder gut“.

Herausragend wurde auch das „Soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden“ bewertet: 89 Prozent entschieden sich für „sehr gut oder gut“. Die Fakultät landete folglich in den Kategorien „Betreuung“ und „Unterstützung im Studium“ mit 2,1 in der Spitzengruppe.

Bei der Studienorganisation bewegt sich die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften mit einem Wert von 2,3 lediglich in der Mittelgruppe. Gruppengrößen, Zugang zu Lehrveranstaltungen und Überschneidungen bei Lehrveranstaltungen werden nicht „besonders schlecht“, aber eben auch nicht „besonders gut“ beurteilt. In den Freitextantworten benennen die meisten Studierenden als Grund die erhöhten Studierendenzahlen ab dem Wintersemester 2017/2018, in dem dreieinhalb mal so viele Studierende zugelassen wurden wie üblich. Kritisiert wird von den Studierenden vor allem der Standortwechsel zwischen Seybothstraße und Prüfeninger Straße.

„Diese Kritik der Studierenden ist natürlich bekannt“, sagt Studiendekanin Prof. Renate Kühnel. „Wir sind im Gespräch mit den Studierenden und können nur immer wieder an ihr Verständnis appellieren. Sehr viel mehr Möglichkeiten haben wir aber derzeit nicht.“ Dekan Prof. Dr. Carl Heese betont, dass ein Mittelwert von 2,3, der genau dem Mittelwert aller Hochschulen entspricht, angesichts der widrigen Umstände immer noch ein sehr gutes Ergebnis ist.

Sehr viel Lob für Praxisbezug und Organisation der Praxisphase

Sehr groß ist die Zufriedenheit der Studierenden mit dem Praxisbezug ihres Studiums und der Organisation der Praxisphase. Diese wurde von knapp 87 Prozent als „sehr gut oder gut“ beurteilt. Auch die Betreuung durch das hochschulische Lehrpersonal sowie die Vor- und Nachbereitung der Praxisphase wurde von etwa 80 Prozent als „sehr gut oder gut“ beschrieben. Dekan Prof. Dr. Heese bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei der Praxisbeauftragten der Sozialen Arbeit, der Akademischen Oberrätin Heidemarie Gregor.

Die Bewertung durch die Studierenden der „Sozialen Arbeit“ und der „Musik- und bewegungsorientierten Sozialen Arbeit“ brachten auch die Hochschulbibliothek in die Spitzengruppe ebenso wie die IT-Infrastruktur, die Raumausstattung, die Angebote zur Berufsorientierung und die Unterstützung bei Auslandsaufenthalten. „Hier muss das Lob natürlich mit anderen Einrichtungen der Hochschule geteilt werden“, so Dekan Prof. Dr. Heese.

Optimierungen in der Kategorie „Prüfungen“ geplant

Die zweite Kategorie, die in der Mittelgruppe landete, ist die Kategorie Prüfungen, insbesondere die „Zeitliche Verteilung der Prüfungstermine“. „Wir werden das im nächsten Jahr zum Thema machen“, sagte Studiendekanin Prof. Renate Kühnel. Natürlich werden wir auch in der aktuellen Studiensituation mit Online-Lehrangeboten Prüfungstermine überschneidungsfrei terminieren. Da viele Lehrende auf alternative Prüfungsformen ausgewichen sind, wird es aber im Sommersemester 2020 nicht mehrere Klausuren an einem Tag geben.

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