Seminar "Dach überm Kopf"

20.12.2022

Obdachlosigkeit in Regensburg - mit diesem Thema haben sich Studierende der Sozialen Arbeit unter Leitung von Prof. Dr. Gabriele Scheffler beschäftigt. Nun haben sie ihr Konzept bei Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein vorgestellt.

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein mit den Studierenden Sanne Hiemstra, Sophie Kinderstuth, Antonia Gassner, Lisa Kuhnow und ihrer Professorin Dr. Gabriele Scheffler (v.r.) Foto: Christoph Gailer/Stadt Regensburg

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein mit den Studierenden Sanne Hiemstra, Sophie Kinderstuth, Antonia Gassner, Lisa Kuhnow und ihrer Professorin Dr. Gabriele Scheffler (v.r.) Foto: Christoph Gailer/Stadt Regensburg

In Kooperation mit Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein hat Prof. Dr. Gabriele Scheffler, die an der OTH die Schwerpunkte Wohnungslosen-, Suchtkranken- und Straffälligenhilfe lehrt, ein Projektseminar durchgeführt, mit dem Ziel, ein Konzept zur Unterbringung Obdachloser in Regensburg zu entwickeln. Dieses Konzept wurde nun vor dem Steuerungsgremium „Unterbringung Obdachloser in Regensburg“ vorgestellt.

Besondere Angebote für obdachlose Frauen

Um das Konzept zu entwickeln haben die Studierenden Gespräche mit Betroffenen und Regensburger Fachkräften aus dem Bereich Obdachlosigkeit geführt, nationale und internationale Konzepte für diesen Betroffenenkreis recherchiert und die bestehenden Angebote in Regensburg mit dem Bedarf an Unterbringungsmöglichen abgeglichen. Entwickelt wurde eine mobile Unterbringung für die besonders vulnerable Gruppe der obdachlosen Frauen, die auf der Straße einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind und deren Notsituation zudem oft verdeckt bleibt, weil sie bei Freunden oder Bekannten Unterschlupf suchen. Das geschützte Angebot einer kleinen Anzahl von Einzelbauwägen sieht eine sozialpädagogische Betreuung vor und die Versorgung (Essen, Hygiene) in Gemeinschaftswägen. 
Das Konzept stieß auf reges Interesse und wurde engagiert diskutiert. „Wir freuen uns über die Einladung der Bürgermeisterin und die Möglichkeit die Ergebnisse der Lehrveranstaltung vorzustellen“, sagte Prof. Scheffler. „Die Arbeiten der Studierenden haben bewusst den Bezug zur Stadt Regensburg gewählt und ein Konzept entwickelt, das eine Ergänzung zum bestehenden Angebot sein kann.“
 

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