Prof. Dr. Andrea Pfingsten zur zweiten Vorsitzenden gewählt

06.07.2018
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Die Expertin für Physiotherapie Prof. Dr. Andrea Pfingsten von der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg wurde im Juni 2018 zur zweiten Vorsitzenden des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe gewählt.

Prof. Dr. Andrea Pfingsten, Expertin für Physiotherapie und Professorin an der OTH Regensburg, wurde im Juni 2018 in Lübeck zur zweiten Vorsitzenden des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe gewählt.

Prof. Dr. Andrea Pfingsten, Expertin für Physiotherapie und Professorin an der OTH Regensburg, wurde im Juni 2018 in Lübeck zur zweiten Vorsitzenden des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe gewählt. Foto: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Seit Anfang Juni 2018 ist Prof. Dr. Andrea Pfingsten zweite Vorsitzende des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe e. V. (HVG). Bei der jährlichen Mitgliederversammlung in Lübeck wurde turnusgemäß der Vorstand des HVG neu gewählt. Erster Vorsitzender ist Prof. Dr. Bernhard Borgetto von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK). Zweite Vorsitzende ist Prof. Dr. Andrea Pfingsten von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) gemeinsam mit Prof. Dr. Hilke Hansen von der Hochschule Osnabrück. 

Der HVG ist ein Zusammenschluss von 36 Hochschulen. Der Verbund will die Akademisierung der therapeutischen Gesundheitsberufe – vor allem der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie – fördern und so die Qualität der Hochschullehre und die Therapiewissenschaften sichern und verbessern.

Prof. Dr. Pfingsten leitet seit September 2016 den ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang Physiotherapie an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg. Ziel des Studiengangs ist es, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zu reflektierten Praktikerinnen und Praktikern auszubilden. Sie sollen in der Lage sein, wissenschaftlich fundiert zu handeln sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in ihr berufliches Handeln zu integrieren. Der Studiengang kommt dem aktuellen Bedarf nach akademisch ausgebildeten Physiotherapeutinnen und -therapeuten entgegen, die in der direkten Patientenversorgung tätig sind und eigenverantwortlich Therapie durchführen. 

Für mehr Fachkräfte und bessere Rahmenbedingungen

Prof. Dr. Pfingsten war selbst als Physiotherapeutin praktisch tätig und schloss dann ein Bachelor- und Masterstudium Physiotherapie an. Es folgten Forschungsprojekte, wissenschaftliche Mitarbeit, Lehraufträge und schließlich die Promotion. Sie setzt sich für eine bessere Patientenversorgung, eine Reduktion des Fachkräftemangels und für eine höhere Attraktivität des Berufs Physiotherapeutin oder –therapeut durch größere Autonomie und bessere Rahmenbedingungen ein.

„Es stehen wichtige Weichenstellungen für die Akademisierung dieses Berufs an“, so Prof. Dr. Andrea Pfingsten. „Zum Beispiel werden die Berufsgesetze der therapeutischen Gesundheitsberufe nach langer Zeit des Stillstands überarbeitet.“ Prof. Dr. Pfingsten wird sich aktiv in die Diskussion einbringen und die Akademisierungsschritte mitgestalten.

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