Josef-Stanglmeier-Stiftung unterstützt Studierende

10.07.2019
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Acht Studierende der OTH Regensburg wurden von der Josef-Stanglmeier-Stiftung bei einer Preisverleihung mit insgesamt 21.500 Euro ausgezeichnet.

Stanglmeier- und Innovations-Preisverleihung an der OTH Regensburg: Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg (rechts), Johannes Paintl, Vorsitzender der Stanglmeier-Stiftung (links), mit den Preisträgern.

Stanglmeier- und Innovations-Preisverleihung an der OTH Regensburg: Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg (rechts), Johannes Paintl, Vorsitzender der Stanglmeier-Stiftung (links), mit den Preisträgern (von links) Sebastian Weber, Moritz Ehrensberger, Jasmin Anna Rock, Sebastian Gärtner, Johanna Michel, Lea Frank, Jule Marie Brischar und Verena Marterer. Foto: OTH Regensburg / Florian Hammerich

Zum 24. Mal hat die Josef-Stanglmeier-Stiftung am 4. Juli 2019 Preise an besonders engagierte und leistungsstarke Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) vergeben. Die Studierenden Jule Marie Brischar, Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik, Verena Marterer, Fakultät Elektro- und Informationstechnik, und Johanna Michel, Fakultät Maschinenbau, erhielten den mit je 2.500 Euro dotierten Josef-Stanglmeier-Preis zur Finanzierung ihrer geplanten Studienaufenthalte im Ausland. Außerdem vergab die Stiftung den mit 2.000 Euro prämierten Innovationspreis an Moritz Ehrensberger, Fakultät Elektro- und Informationstechnik. Anerkennungsprämien in Höhe von je 250 Euro für ihre innovativen Arbeiten bekamen Lea Frank, Fakultät Betriebswirtschaft, Sebastian Gärtner, Fakultät Elektro- und Informationstechnik, Jasmin Anna Rock, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, und Sebastian Weber, Fakultät Maschinenbau. Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, würdigte das seit 1995 währende außerordentlich große Engagement der Josef-Stanglmeier-Stiftung. Sein besonderer Dank galt dem Vorsitzenden der Stiftung, Johannes Paintl, der das Erbe Stanglmeiers in hervorragender Weise fortführe. Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Schulen und Behörden nahmen an der Veranstaltung teil. Für tolle Musik sorgte der Chor der OTH Regensburg unter Leitung von Christoph Schäfer.

Ins Leben gerufen hat den Josef-Stanglmeier-Preis der Bauunternehmer Josef Stanglmeier, gemeinsam mit dem damaligen Präsident Prof. Dr. Erich Kohnhäuser, berichtete Johann Paintl in seinem Grußwort. Ziel war es von Anfang an, junge Leute dabei zu unterstützen, während ihres Studiums ins Ausland zu gehen, um sie damit für ihr Berufsleben vorzubereiten. Über 100 weitere Studierende werden jährlich mit einer Summe von insgesamt 11.000 Euro von der Stiftung bei ihren Auslandspraktika bezuschusst.

Festvortrag und Innovationspreis

Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg, berichtete in ihrem Festvortrag „In die Ferne, fertig, los! Was ein Auslandsaufenthalt außerhalb von Mainstream-Zielen bringt“ von den Hochschulpartnerschaften der Sozialen Arbeit mit der Universität Prishtina, Republik Kosovo, und mit der Novosibirsk State Technical University, Russland. Für Studierende, die im Ausland studieren wollen, seien Erwartungen und Offenheit für Lernprozesse die wichtigsten Voraussetzungen, so Prof. Dr. Schroll-Decker.

Unternehmerisches Denken bewies Innovationspreisträger Moritz Ehrensberger, Fakultät Elektro- und Informationstechnik. Er entwickelte eine neue Methode zur Lokalisierung und Vermessung magnetischer Materialien. Dazu baute er einen Sensorverbund, um die Magnetfelder visualisieren zu können; die Hardware kann über USB an den PC angeschlossen werden. Die Methode ermöglicht millimetergenaue Bestimmung der Position zweipoliger Magnete. Sie könnte zum Beispiel bei der Positionsbestimmung von Endoskopen oder Kathetern hilfreich sein.

Abschluss machten Stanglmeier-Preisträgerinnen

Stellvertretend für die Stanglmeier-Preisträgerinnen bedankte sich Jule Marie Brischar für die Unterstützung durch die Stiftung, vor allem dafür, dass nicht nur Studierende mit 1,0er Schnitt gefördert würden, sondern auch welche, die mit ehrenamtlichen Tätigkeiten oder persönlichem Engagement aufwarten könnten. Brischar appellierte an ihre Mit-Studierenden: „Haben Sie Mut, Neuem mit Offenheit zu begegnen und wagen Sie es, auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen.“ Von ihrem praktischen Auslandsaufenthalt bei der Deutsch-Philippinischen Industrie- und Handelskammer auf den Philippinen berichtete Cornelia Mühl, Josef-Stanglmeier-Preisträgerin 2017. Sie führte dort Marktanalysen durch und unterstützte und organisierte Seminare und Veranstaltungen.

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