Master Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement

Globalisierung, Internationalisierung, transnationale Vernetzung: Menschen vielfältiger Branchen arbeiten interkulturell und international zusammen. In alltäglichen Kontexten, in regionalen Betrieben, sozialen Einrichtungen oder kommunalen Behörden etwa, treffen unterschiedliche Kulturen aufeinander. Hier sind Menschen gesucht, die interkulturelle Problemlagen erkennen, kultursensibel agieren und wertvolle Impulse und Lösungen entwickeln.

Dieser Studiengang ist erfahrungsorientiert und setzt auf Praxisbezug mit interkultureller Kommunikation und Konfliktmanagement, internationale Handlungskompetenz und Projektmanagement. Damit sind unsere Studierenden bei zahlreichen Arbeitgebern hoch gefragt und spielen auf dem Arbeitsmarkt des 21. Jahrhunderts eine gesellschaftlich relevante Rolle.

Sie möchten sich nach dem Bachelor oder dem ersten Staatsexamen im Lehramt (Fächer: Deutsch, Geschichte, Englisch) in diese Richtung weiterqualifizieren, interkulturelle Kontexte, Settings und Herausforderungen im späteren Berufsleben neu und erfolgreich gestalten? – Dann ist dieser Studiengang eine gute Wahl!

Informationen zum Studiengang

Studienbeginn:Wintersemester
Studiendauer:3 Semester bei Vollzeitstudium, 90 ECTS-Credits
Studienverlauf:Studienablauf und Studienverlaufsplan
Abschlussgrad:Master of Arts (M.A.)
Akkreditierung:Ergebnis

Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts

Mit diesem Masterstudium können Sie in vielfältigsten Branchen arbeiten. Egal, ob Sie später für weltweit agierende Unternehmen, Institutionen oder Organisationen tätig sein möchten oder Ihre berufliche Zukunft in der Region sehen. In vielen Bereichen des beruflichen Lebens ist ein klares Bewusstsein vorhanden, dass interkulturelle und transnationale Handlungskompetenzen mit einschlägigen Fachkompetenzen unverzichtbar verwoben sind. Interkulturelle Kompetenz verbessert das Miteinander und trägt substanziell zum Erfolg eines Unternehmens bei.

Interkulturelle Herausforderungen als Chance verstehen

Dieser Masterstudiengang bereitet die Studierenden darauf vor, interkulturelle Teams und Projekte eigenverantwortlich zu steuern und durchzuführen. Hierfür lernen sie, komplexe interkulturelle und internationale Situationen zu verstehen und zu gestalten. Ein wichtiger Schritt, um später im Beruf kultursensibel und kompetent agieren zu können, ist "selbstreflexive Auseinandersetzung". Diese ist im Studium zentral und wird im Rahmen der Regensburger Zusatzausbildung IHaKo erlernt.

Berufsorientierte Handlungskompetenz erwerben

Neben interdisziplinärem Fachwissen, Fremdsprachen sowie Erwerb und Training von Führungs-, Organisations- und Projektmanagementkompetenzen gilt es, eine wertschätzende Haltung dem Fremden und Eigenen gegenüber zu entwickeln. Damit dies gelingt, arbeiten wir mit erfahrungsorientierten Lernsettings und nutzen angewandte Forschungskontexte. All das vermittelt den Studierenden eine berufsorientierte Handlungskompetenz und bereitet sie umfassend auf ihre späteren, komplexen Aufgaben vor.

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Die im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen im Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ qualifizieren für eine Tätigkeit in den Bereichen: 

  • Kulturinstitute (Goethe-Institut u.a.) 
  • Sprachinstitute im In- und Ausland
  • Kommunalverwaltungen (z.B. „Willkommensstelle“) 
  • Politische Parteien
  • Nationale und internationale Wohlfahrts-, Menschenrechts- und Hilfsorganisationen (sowohl GO’s als auch NGO’s) 
  • Internationale Jugendaustauschdienste/-werke und Organisationen der Internationalen Jugendarbeit
  • Stiftungen 
  • Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
  • Verbände (Sozial- und Wohlfahrtsverbände) 
  • IHK und AHK
  • Bildungswerke
  • Förderorganisationen für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern
  • Jugendakademien 
  • Familienzentren
  • Berufsförderwerke
  • Kirchliche Einrichtungen 
  • EU, Ministerien und Bundesbehörden
  • Mittelständische Unternehmen mit Auslandsbezug 
  • Global Player (in den Bereichen Wirtschaftsdeutsch, interkulturelle Kommunikation) 
  • Sozialpädagogische Einrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Medien
  • Forschungsinstitutionen
  • Interkulturelle Öffnung von Organisationen, Unternehmen, Behörden usw. 
  • Außerdem eröffnen sich Chancen zum Zugang zur Höheren Laufbahn im Öffentlichen Dienst und zur Promotion zu zukunftsträchtigen Themenfeldern.

Anrechenbarkeit von Studienleistungen

Im Rahmen der rechtlichen Maßgaben werden entsprechende bereits erbrachte Studienleistungen angerechnet. Insbesondere den Absolventinnen und Absolventen des ersten Staatsexamens für Gymnasial- oder Realschullehramt mit Fächerkombinationen mit Deutsch oder Englisch oder Geschichte bietet der Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ des Masterstudiengangs „Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement“ damit die Möglichkeit, ihr Studium sinnvoll fortzusetzen und ihr Kompetenzprofil um einen Masterabschluss zu erweitern, der ihnen berufliche Perspektiven außerhalb des schulischen Bereichs erschließt. Weitere Informationen unter dem Punkt Studien- und Prüfungsordnung (SPO).

Module und Fächerbeschreibungen

Die Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) bietet seit dem Sommersemester 2017 einen Masterstudiengang Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement in Kooperation mit weiteren Fakultäten an. Dieser Masterstudiengang ist interdisziplinär, interkulturell und international ausgerichtet.

Interkulturelle Kompetenz als eine Kernkompetenz der OTH Regensburg

Der Grund für die Ansiedlung des neuen Masterstudiengangs „Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement“ in der Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften liegt in dem an der OTH Regensburg bereits bestehenden interkulturell und international orientierten Lehrangebot. So wird seit 2001 die zwei-semestrige Zusatzausbildung „Internationale Handlungskompetenz“ und seit 2009 der Bachelorstudiengang „International Relations and Management“ angeboten.

Rechtliche Grundlagen