Soziale Kompetenz

Im WiSe 2021/2022 angeboten:

  • Geschlechtergerechtigkeit aus interdisziplinärer Perspektive
  • Mentoringqualifizierung
  • TutorInnenqualifizierungsprogramm (TQP)

Im folgenden sind Exzerpte aus dem Modulhandbuch sowie erläuternde Beschreibungen der jeweiligen Kurse zu finden.

Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: 

  • Kortendiek, Beate/Riegraf, Birgit/Sabisch, Katja (Hg.) (2019): Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung, Springer VS.
  • Onnen, Corinna/Rode-Breymann, Susanne (Hg.) (2018): Zum Selbstverständnis der Gender Studies (II). Technik – Raum - Bildung, Verlag Barbara Budrich.
  • Pimminger, Irene (2014): Geschlechtergerechtigkeit. Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik. Berlin.
  • Becker, Ruth/Kortendiek, Beate (Hg.) (2010): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. VS.

Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

WebUntis Bezeichnung: AW_SOZKOM_GAIP


Inhalte:

Geschlecht ist eine soziale Kategorie, die in und durch uns alle wirkt. Es beeinflusst unsere Lebens-, Studien- und Arbeitsbereiche ebenso wie unser Denken und Handeln. Nach wie vor ist unsere Arbeitswelt von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten, Exklusionen, Benachteiligungen und Diskriminierungen geprägt. Frauen-, gleichstellungs- und geschlechterpolitische Maßnahmen versuchen dem entgegenzuwirken und in vielen Unternehmen gibt es ein Diversity Management. Aber kann dadurch Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden? Was ist Geschlechtergerechtigkeit überhaupt? Und welche Rolle spielen wir - jede*r einzelne von uns - dabei?  In diesem Seminar beschäftigen wir uns aus einer interdisziplinären Perspektive mit Vergeschlechtlichungsprozessen in Theorie und Praxis. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche spezifischen Auswirkungen und Konsequenzen Geschlecht als soziale Kategorie in den und für die verschiedenen Fachbereiche und zukünftigen Berufe der Studierenden hat und welche Handlungsmöglichkeiten ihnen hier zur Verfügung stehen.

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • Fragen von Geschlechtergerechtigkeit zu reflektieren und einzuordnen (1).
  • Vergeschlechtlichungsprozesse in ihren Fachdisziplinen und künftigen Berufen wahrzunehmen (3).
  • zu erkennen, inwiefern ihr theoretisches Geschlechterwissen ihre praktische Arbeit beeinflusst und umgekehrt (2).
  • verschiedene frauen- und gleichstellungspolitische Maßnahmen im Hinblick auf ihre Ziele und Wirksamkeiten einzuordnen (1)

Lernziele: Persönliche Kompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • geschlechterbezogene Ungleichheiten zu erkennen und über praktische Handlungsmöglichkeiten zu verfügen (2).
  • Kommunikationsprozesse zu reflektieren (3).
  • ihre Sprach- und Ausdrucksweisen und ihr Handeln gendersensibel weiterzuentwickeln (3). 

Kommentar:

​Es gelten die Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens, u.a. mit korrekter Zitation, Quellenangabe und Literaturverzeichnis.

Umfang: 2SWS

Lehrwerk/e

  • Becker, M. (2013). Personalentwicklung, 6. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
  • Fengler, J. (2017). Feedback geben: Strategien und Übungen. 5. Aufl. Weinheim:     Beltz.
  • Graf, N. (2017). Mentoring: das Praxisbuch für Personalverantwortliche und Unternehmer. 2. Aufl. Wiesbaden: Springler Gabler

WebUntis Bezeichnung: AW_SOZKOM_MentorQP


Inhalte:

Beim Mentoring "first steps" begleitet und berät ein*e erfahrene Student*in (Mentor*in) ein Semester lang Studierende im 1. Semester (Mentees). Die Mentorinnen und Mentoren beantworten Fragen, geben Tipps zur Studienorganisation und helfen den Mentees beim Studienstart.
Folgende Bestandteile hat das Mentoring:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen; Klärung der Rahmenbedingungen und der weiteren Vorgehensweise, Bildung von Mentoringpartnerschaften.
  • Mentoringschulung: Rolle und Aufgaben als Mentor*in; Erarbeitung eines Mentoringplans; Feedback-Regeln.
  • Mentoringtreffen: Selbst organisierte Treffen und Beratungsgespräche zwischen Mentor*in und Mentee(s) während des Semesters (freie Zeit- und Ortwahl).
  • Zwischenbilanz: Selbstständiges Einholen von Feedback.
  • Abschlussveranstaltung: Evaluation, Feedback, Rückschau.

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • Feedbackregeln zu benennen, zu erklären und anzuwenden. (2)
  • anderen Wissen und Erfahrungen über allgemeine und spezifische Belange des Studiums erfolgreich zu vermitteln. (3)

Lernziele: Persönliche Kompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • persönliche und/oder arbeitsbezogene Beziehungen zu gestalten (3)
  • eine andere Person oder ein Team zur selbstständigen Lösung von Schwierigkeiten mit Hilfe von neuen Wissensimpulsen, Vernetzungen und Vorgaben zu bringen. (3)
  • ihr eigenes Handeln aktiv zu gestalten und zu reflektieren. (3)

Kommentar

Teilnehmende müssen sich min. in ihrem zweiten Semester an der OTH Regensburg befinden 


Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e

selbst erstelltes Skript vom Dozenten

WebUntis Bezeichnung: AW_SOZKOM_Personal

Inhalte:

Information und Kenntnis über den Prozess sowie über angewandte Auswahlkriterien bei der Personalauswahl in Unternehmen. In mehreren Simulationen werden die beobachtbaren Kriterien dargestellt und hierzu die Erkenntnisse besprochen. Alternativ: Ziel ist es, aufzuzeigen wie die Personalauswahl "in der Praxis" funktioniert. Neben der Theorie werden praktische Übungen zum Verfahren Assessment Center angeboten. Sie sollten anschließend fit für die Praxis sein und wissen wie Sie sich vorbereiten können.

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • aktuelles und fundiertes Wissen über den Prozess sowie wichtige Kriterien der Personalauswahl anzuwenden (3)
  • die 4 Komponenten der Handlungskompetenz für Mitarbeiter zu erkennen (1)
  • diese Komponenten, unter Berücksichtigung der Beobachtungskriterien, für ihren eigenen Arbeitsstil anzuwenden und so für ihren Berufserfolg zu nutzen. (3)
  • Bewerbungsverfahren einzuschätzen und angemessen auf, nun bekannte und vom bekannten abweichende, Situationen zu reagieren. (3)

Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: -

WebUntis Bezeichnung: AW_SOZKOM_TQP

Inhalte:

Die Lehrveranstaltung gliedert sich thematisch in zwei Abschnitte:

Einführungsseminar:

  • Pädagogische und psychologische Gesichtspunkte des Lehrens und Lernens (Studieren lernen
  • akademisches Lehren: Wie lernen gelingt!)
  • Rolle als Tutor*in - Entwicklung eines eignen Rollenverständnisses
  • (Kurs-) Planung fürs Tutorium
  • Methoden geschickt und mit wenig Aufwand ins Tutorium einbauen
  • Aktivierende und motivierende Übungen für Tutorien
  • Umgang mit schwierigen Situationen im Tutorium

Aufbauseminar:

  • Ausbau des Methodenrepertoires (Methoden zu effektiven Prüfungsvorbereitung)
  • Feedback geben & nehmen
  • Reflexion

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • anderen Wissen und Erfahrungen erfolgreich zu vermitteln (Lehrfähigkeit) (3)
  • eigenständig sachlich gut begründete Handlungskonzepte zu entwickeln (Konzeptionsstärke). (3)
  • die Kenntnisse der verschiedenen Methoden des Lehrens können zu vereinen und dieses Wissen mit Tatkraft und Engagement praktisch anzuwenden (Organisationsfähigkeit). (3)
  • Handlungsziele systematisch-methodisch zu verfolgen, indem sie Aufgaben mit einer planvollen Analyse vor dem Hintergrund eines möglichst umfassenden fachlichen und methodischen Wissens bewältigen, v. a. in didaktischen Situationen (systematisches –methodisches Vorgehen). (3)

Lernziele: Persönliche Kompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • ihr eigenes Handeln aktiv zu gestalten und zu reflektieren. (3)
  • ganzheitlich zu denken, indem sie verschiedene relevante Aspekte in die eigene Zielsetzung und Entscheidungsfindung miteinbeziehen. (3)
  • persönliche und arbeitsbezogene Beziehungen zu gestalten, insbesondere im Lehr-Lern-Kontext.(3)
  • eine andere Person oder ein Team zur selbstständigen Lösung von Schwierigkeiten mit Hilfe von neuen Wissensimpulsen, methodischen Anstößen, Vernetzungen und Vorgaben zu bringen (Beratungsfähigkeit). (3)

Die Studierenden entwickeln ihre kommunikativen Fähigkeiten im Bereich der Redegewandtheit, Kontaktaufnahme sowie Überzeugungskraft kontinuierlich weiter. Ebenso sind die Studierenden imstande zur sozialen Zusammenarbeit und können gemeinsam mit anderen erfolgreich handeln (Kooperationsfähigkeit).
Die Studierenden können Konflikte im Sinne eines fair geführten Ausgleichs von Interessengegensätzen lösen und gleichzeitig Lösungsprozesse von Problemen anstoßen und organisieren.

Kommentar

Zugangsvoraussetzungen: Tätigkeit als Tutor*in


Kurse der vhb:

  • Diversity als angewandtes Konzept in Wissenschaft und Organisationen
  • Gender Studies

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