Sozial- und Methodenkompetenz Block I: Persönlichkeitsbildung

Im WiSe 2021/2022 angeboten:

  • Einflussfaktoren der Persönlichkeitsentwicklung
  • Menschliche Wahrnehmung
  • Wie wollen wir leben? Die philosophische Frage nach dem guten Leben

Im folgenden sind Exzerpte aus dem Modulhandbuch sowie erläuternde Beschreibungen der jeweiligen Kurse zu finden.


Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: 

  • Skript des Dozenten
  • Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR
  • Jon Kabat-Zinn: Im Alltag Ruhe finden. Meditationen für ein gelassenes Leben
  • Shunryu Suzuki: Zen-Geist, Anfänger-Geist. Unterweisungen in Zen-Meditation
  • Thich Nhat Hanh: Das Wunder der Achtsamkeit: Einführung in die Meditation
  • Thich Nhat Hanh: Jeden Augenblick genießen. Übungen zur Achtsamkeit
  • Thich Nhat Hanh: Achtsam arbeiten, achtsam leben. Der buddhistische Weg zu einem  erfüllten Tag
  • Charlotte Joko Beck: Zen im Alltag
  • John Daido Loori: Zen Meditation für Anfänger
  • Willigis Jäger: Die Welle ist das Meer

WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_ZEN


Inhalte:

  • Leistungsdruck, Informationsüberflutung und Multitasking führen immer häufiger zu Überforderung und psychischen Problemen (z.B. Burnout) in Studium und Beruf. Achtsamkeitstraining kann stressbedingten Problemen und Erkrankungen vorbeugen bzw. sie heilen.
  • Durch Achtsamkeit (Mindfulness) lernt man bewusst wahrzunehmen, was in schwierigen Situationen in uns selbst vorgeht. Dies ermöglicht es, leichter mit belastenden Situationen im Berufs-und Privatleben umzugehen und daraus resultierende psychische Belastungen abzumildern oder ganz zu verhindern.
  • Zenmeditation ist eine sehr direkte Möglichkeit für Achtsamkeitstraining. Zen ist eine gegenstandsfreie Form der Meditation, die sich aus dem Buddhismus entwickelt hat. Beim Sitzen in der Stille (Zazen) übt man das Loslassen aller Gedanken und Vorstellungen. Man richtet die Aufmerksamkeit nach innen auf den eigenen Geist und lässt sich ganz auf den gegenwärtigen Moment ein. Dadurch kommt der Geist zur Ruhe, wir entspannen uns zutiefst und nehmen den uns innewohnenden Frieden war.

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • theoretische und praktische Kenntnisse über Achtsamkeitstraining und Meditation anzuwenden (3)
  • selbstständig der Achtsamkeits-, Entspannungs- und Meditationsübungen im alltäglichen Leben anzuwenden (3)

Kommentar:

  • Empfohlene Vorkenntnisse: Wirkliches Interesse und Bereitschaft sich auf Meditation und Selbsterkenntnis einzulassen.
  • Bitte geben Sie bei der Kursanmeldung in 1-2 Sätzen an warum Sie diesen Kurs besuchen wollen.
  • Während des Kurses sitzen wir soweit möglich im Schneidersitz oder im Fersensitz. Bringen Sie dafür bitte eine dicke Decke als Sitzunterlage und ein festes Sitzkissen oder Sitzbänkchen mit, auf dem Sie bequem längere Zeit sitzen können. Wer nicht im Schneidersitz oder im Fersensitz sitzen kann, verwendet einen Stuhl. Bei Bedarf können einige Sitzunterlagen und Sitzgelegenheiten zur Verfügung gestellt werden. Bitte tragen Sie bei dem Kurs bequeme lockere Kleidung (keine engen Hosen oder Röcke). 
  • Die praktischen Meditationsübungen werden von einzelnen Teilnehmern als körperlich und psychisch relativ anstrengend empfunden. Sie sollten sich daher für den Kurs nur anmelden, wenn Sie an der Thematik wirklich interessiert sind!
  • Es wird erwartet, dass Sie an allen 4 Tagen teilnehmen. Personen mit psychischen Erkrankungen können an dem Kurs nur nach vorheriger Absprache mit dem Dozenten teilnehmen.
  • Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills"

Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: 

  • Kriza, T. (2018). Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das zwiegespaltene Verhältnis des modernen Denkens zu den Sinnentwürfen der Vergangenheit. Hamburg: Meiner
  • => Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben

WebUntis Bezeichnung: 


Inhalte:

Wer bin ich? Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Im philosophischen Café wollen wir den wichtigen Fragen des Lebens durch gemeinsames Diskutieren nachgehen.
Das philosophische Café ist eine offene interdisziplinäre philosophische Diskussionsreihe zu gesellschaftlich relevanten Themen, die

  • von Studierenden über das AW-Programm als Lehrveranstaltung belegt,
  • von Studierenden auch komplett frei besucht werden kann,
  • offen ist für alle Lehrenden und Mitarbeiter*innen der OTH, die als Teilnehmende oder Referierende an den Sitzungen teilnehmen möchten,
  • und die generell offen ist für alle interessierten Bürger*innen von Regensburg.

Wir treffen uns während des Semesters alle zwei Wochen, um in einer angenehmen Atmosphäre einen Abend lang über ein philosophisches Thema zu diskutieren. Einzelne Sitzungen zu besonderen Themen werden durch geladene Referent*innen eingeleitet  und finden vor größerem Publikum statt.
Das philosophische Café soll studentische Eigeninitiative fördern, den interdisziplinären Dialog zwischen den Fakultäten weiter ausbauen und in die Gesellschaft hineinwirken

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • zu gesellschaftlich relevanten philosophischen Fragen mit anderen Teilnehmer*innen durch den Austausch von fundierten Argumenten konstruktiv zu diskutieren und dabei die unterschiedlichen fachlichen und persönlichen Hintergründe der Diskussionspartner*innen zu respektieren (3).
  • eigene Ideen zu interessanten und diskussionswürdigen Fragestellungen zu äußern (2).
  • selbständig und kritisch über die in der Lehrveranstaltung besprochenen philosophischen Fragen und Positionen zu reflektieren, dabei aktiv eigene Standpunkte zu beziehen und diese in Diskussionen mit den anderen Teilnehmenden zu begründen (3).
  • sich selbstständig und eigenverantwortlich Wissen aus geeigneten Quellen anzueignen, dabei auch englischsprachige Fachliteratur zu berücksichtigen und sich damit auf den Leistungsnachweis vorzubereiten (3).

Kommentar:

Angeboten wird dieser Kurs ab WiSe 2021/2022, jedes Semester (aber nur, falls Präsenzveranstaltungen möglich).

Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: 

  • Skript: Folien der Sitzungen
  • Laura Malina Seiler – schön dass es dich gibt
  • Brene Brown – Verletzlichkeit macht stark
  • Byron Katie – Lieben was ist. Wie vier Fragen ihr Leben verändern können 
  • Aktuelle Literaturhinweise werden im Seminar

WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_DYL


Inhalte:

  • Das eigene Leben zu gestalten, war noch so wichtig wie heute. Im Studium und im Beruf brauchen junge Menschen ein Gefühl für sich selbst, ihre Stärken und ihre inneren Anteile.
  • Dieser Blockkurs ist interaktiv und neuartig aufgebaut. Es wird einige Gruppenarbeiten geben, Austausch mit Mitstudierenden und der Seminarleiterin. Der Kurs vermittelt tiefgreifendes Wissen über die eigenen Werte, gibt Erkenntnisse zum eigenen Leben und soll dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen
  • Überblick über die Themen:
    • Warum ist der Gestaltungsprozess so wichtig?
    • Ressourcen & Erfolgsstrategien
    • Write your story
    • Beruf vs. Leidenschaft
    • Create your life

Lernziele: Fachkompetenz

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

  • Tools einzusetzen, um sich im weiteren Verlauf immer wieder zu fragen, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist (3)
  • Viel besser mit sich selbst und den eigenen Werten umzugehen (3)
  • sich mit anderen Studierenden und zukünftigen Kolleginnen und Kollegen über ihre Wünsche und Ziele zu unterhalten (3)
  • klar auszudrücken, was sie sich im Leben wünschen (3)

Kommentar:

  • Im Mittelpunkt des Seminars steht die praktische Übung und Anwendung an Beispielen.
  • Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz „Soft Skills“

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: -

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_SADP


    Inhalte:

    Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Die Stelle der 1. Verkäuferin / des 1. Verkäufers in eineranspruchsvollen Modeboutique wird per Email angeboten. Hunderte Bewerber*innen, die alle mindestens eine 1,5 anzubieten haben. Alle Bewerber*innen teilen mit, dass sie über großartige Berufserfahrung verfügen und natürlich haben alle beste Referenzen und verfügen über ein "angenehmnes Äußeres". Nach irgendeiner Vorgabe werden dann zwei Bewerber*innen eingeladen... es stellt sich heraus: der erste Bewerber nuschelt einen widerkäulichen Dialekt und hat Probleme beim Gehen...und die zweite Bewerberin spricht perfektes Hochdeutsch, was man aber wegen ihrer viel zu schnellen Redeweise leider nicht verstehen kann. Fazit: Nirgends kann man so gut verstecken wie im Netz, und die Persönlichkeit des*der Sprecher*in/Bewerber*in/ Vortragenden bleibt das entscheidende Kriterium.

    Deshalb arbeiten wir an folgenden Kriterien: Stimmklang, Artikulation, Stimmerkrankungen, Atemübungen, Haltungsübungen, Gestaltungsübungen in der Sprache. Der Blockunterricht teilt sich in 50% Theorie und 50% Praxis. Dabei steht jede*r Einzelne vor der Gruppe und wird danach von der Gruppe bewertet. Also, das ist hier nur was für Mutige. Allerdings lernt man auch enorm viel über soziale Kompetenz: Lob und Kritik richtig, personenangemessen zu formulieren. Nachfragen bei Unverständnis oder Umgehen mit scheinbaren Misserfolgen.

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • Wissen um Stimmklang, Artikulation, Stimmerkrankungen, Atemübungen, Haltungsübungen und Gestaltungsübungen in der Sprache zu verstehen (1) und anzuwenden (2)

    Lernziele: Persönliche Kompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • Lob und Kritik richtig und personenangemessen zu formulieren (3)
    • bei Unverständnis nachzufragen (3)
    • mit scheinbaren Misserfolgen umzugehen (3)

    Kommentar:

    Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills" 

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: 

    • Chabris, C., Simons, D. (2011). Der unsichtbare Gorilla. Wie unser Gehirn sich täuschen lässt. München: Piper.
    • Cialdini, R.B. (2013). Die Psychologie des Überzeugens. Wie Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen. Bern: Huber.
    • Dutton, K. (2011). Gehirnflüsterer. Die Fähigkeit andere zu beeinflussen. München: dtv.

    Aktuelle Literaturhinweise und weiterführende Literaturempfehlungen werden jeweils in der Veranstaltung genannt und fortlaufend aktualisiert.

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_MEWA


    Inhalte:

    Prozesse der menschlichen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung und Mechanismen der sozialen Beeinflussung:

    • Unterschiede und Zusammenwirken von bewusst-rationaler und automatischer Informationsverarbeitung verstehen
    • Funktionsweise und Grenzen von Aufmerksamkeit, Erinnerung, Selbsteinschätzung und Schlussfolgern kennen
    • Fehler- und Gefahrenquellen im Alltag bewusst machen und kompensieren
    • Grundlegende Mechanismen sozialer Beeinflussung verstehen: Wann und warum handeln wir vorhersagbar irrational?
    • Strategien zur Abwehr unerwünschter Beeinflussung entwickeln
    • Die Studierenden nehmen im Kurs an einer Vielzahl von Selbstversuchen teil, um das Besprochene direkt erfahrbar zu machen

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • Prozesse der menschlichen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung und Mechanismen der sozialen Beeinflussung zu verstehen (2)
    • Unterschiede und Zusammenwirken von bewusst-rationaler und automatischer Informationsverarbeitung zu verstehen (2)
    • Funktionsweise und Grenzen von Aufmerksamkeit, Erinnerung, Selbsteinschätzung und Schlussfolgern zu kennen (1)
    • Fehler- und Gefahrenquellen im Alltag bewusst zu machen (1) und zu kompensieren (3)
    • grundlegende Mechanismen sozialer Beeinflussung zu verstehen (2): Wann und warum handeln wir vorhersagbar irrational?

    Lernziele: Persönliche Kompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • Strategien zur Abwehr unerwünschter Beeinflussung zu entwickeln (3)

    Kommentar:

    Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills" 

    Umfang: 2 SWS 

    Lehrwerk/e:

    • Oerter, Montada: Entwicklungspsychologie
    • Asendorpf: Persönlichkeitspsychologie
    • Largo: Das passende Leben
    • Förster: SchubladenDenken
    • Mc Kay et al.: Gedanken und Gefühle-ein Arbeitsbuch

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_EINFL_A


    Inhalte:

    Warum sind wir wie wir sind? Welche Faktoren beeinflussen die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit? Eine Frage, die die Menschheit seit alters beschäftigt. Die Wissenschaft macht das Zusammenspiel von Anlagen und Umwelteinflüssen verantwortlich. Wie wirken beide zusammen? Welche Rolle spielen unsere Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse?


    Wir beschäftigen uns in dieser Veranstaltung mit theoretischen Ansätzen, die die Entwicklung von Persönlichkeit erklären oder Faktoren von Persönlichkeit messbar machen. Menschliche Grundbedürfnisse spielen in ihrer individuellen Ausprägung eine Rolle. Vor diesem Hintergrund sollen sie als Teilnehmer*innen der Veranstaltung ihre eigene Biografie reflektieren, um individuelle Strukturen ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu erkennen. Der Blick zurück auf die eigene Entwicklung kann das Verstehen individueller Persönlichkeitsaspekte erleichtern.

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • auf der Basis wissenschaftlicher Theorien, menschliche Entwicklung zu verstehen (2)
    • die Bedeutung verschiedener Einflussfaktoren, die die Persönlichkeitsentwicklung beeinflussen, zu erkennen (1)
    • zu verstehen, wie sich bestimmte Merkmale im Alltag zeigen (3)

    Lernziele: Persönliche Kompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • theoretische Modelle zur Reflexion der eigenen Entwicklung anzuwenden (3)

    Kommentar:

    Die aktuelle Situation lässt Präsenzveranstaltungen nicht zu. Für die Thematik wäre das direkte Gespräch, die Erfahrungen der TN*innen und der persönliche Austausch wichtig. Für die virtuelle Begegnung gilt: Anonyme Zuhörer*innen leisten keinen Beitrag zum Gelingen der Lehrveranstaltung. Teilnehmen kann nur, wer sich mit Bild und Ton am Gespräch aktiv beteiligt. Diese Erwartung ist Bedingung für die Prüfungsteilnahme.

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: -

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_PMK


    Inhalte:

    Dass Menschen sehr unterschiedlich sind, wussten schon die alten Babylonier, wobei sie annahmen, diese Unterschiede rührten von unterschiedlicher Zuordnung zu bestimmten Gottheiten her, die sie astrologisch zu ermitteln versuchten. Heute hingegen berücksichtigt man Charakterunterschiede bei Menschen, die die Psychologen beschreiben. Hier sind grundlegend das Menschenbild der humanistischen Psychologie (insbesondere Abraham Maslow und sein Einfluss auf die Managementtheorie von Douglas McGregor) und die neobehavioristische Psychologie (insbesondere Werner Correll) zu berücksichtigen.

    Dabei wird sich auch zeigen, wie etwa die Werbestrategie versucht, auf bestimmte charakterliche Grundtypen einzuwirken, um diese in ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen und wie bei der Motivation von Gesprächspartner*innen, Mitarbeiter*innen, Kundinnen und Kunden, und Klientinnen und Klienten die psychologisch unterstützte Menschenkenntnis eine unverzichtbare Grundlage darstellt. Dazu ist es notwendig, sich durch gutes Zuhören und konzentrierte Wahrnehmung der anderen Menschen optimal auf einander einzustellen: Wer die persönlichkeitspsychologischen Unterschiede kennt und in seinem Handeln berücksichtigt, kann mit anderen Menschen toleranter und aufgeschlossener umgehen.

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • das Menschenbild der humanistischen Psychologie (insbesondere Abraham Maslow und sein Einfluss auf die Managementtheorie von Douglas McGregor) und die neobehavioristische Psychologie (insbesondere Werner Correll) zu berücksichtigen (3)
    • zu zeigen, wie etwa die Werbestrategie versucht, auf bestimmte charakterliche Grundtypen einzuwirken, um diese in ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen (2)
    • zu verstehen (2), wie bei der Motivation von Gesprächspartner*innen, Mitarbeiter*innen, Kundinnen und Kunden, und Klientinnen und Klienten die psychologisch unterstützte Menschenkenntnis eine unverzichtbare Grundlage darstellt.

    Lernziele: Persönliche Kompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • sich durch gutes Zuhören und konzentrierte Wahrnehmung der anderen Menschen optimal auf einander einzustellen (3)

    Kommentar:

    Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills" 

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: -

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_RSK


    Inhalte:

    Dieser Rhetorik-Kurs ist anders. Es gibt keine "griffigen Konzepte", es gibt keine "Rezepte gegen Lampenfieber": Es gibt keine Floskeln und schon gar keine fertigen Redeschablonen. Vergessen Sie Talk-Shows oder die Nachmittags-Soap. Sie werden lernen, mit Ihrer Persönlichkeit zu überzeugen. Sie sollen Ihre eigenen Sprach-Lösungen finden, Sie sollen Ihr vorhandenes Lampenfieber produktiv nutzen, Sie sollen eigene, originelle und ungewöhnliche, aber für das Thema und die Person angemessene Gliederungen und Wendungen anbieten. Das hat mit einer "Power-Point-Präsentation" nichts zu tun.
    Wir werden gemeinsam die Sprache schulen, d.h. Sätze und Gliederungen finden, die keineswegs alltäglich sind und bei denen das Zuhören Spaß macht. Jede*r Teilnehmer*in wird einmal ein Gedicht (nicht auswendig) vortragen. Daran erlernen wir stimmliche Gestaltungsmittel. Wir werden versuchen, den angenehmsten Klang der Stimme, bei dem es sich mit dem geringsten Aufwand gut und lange reden lässt, zu finden. Jede*r Teilnehmer*in wird außerdem einen Vortrag halten zu einem vorgegebenen Thema und einem selbstgewählten Thema. Anschließend werden diese Vorträge in der Gruppe diskutiert. So viele Teilnehmer*innen, so viele Lösungen desselben Problems (beginnend bei leichten Themen wie Urlaub, Kino... bis hin zu anspruchsvollen aus Politik, Kultur, Kunst und Wirtschaft). Ich freue mich auf Ihre Beiträge. - Detlef Gröger

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • mit ihrer Persönlichkeit zu überzeugen (3)
    • eigene Sprach-Lösungen zu finden (3)
    • eigene, originelle und ungewöhnliche, aber für das Thema und die Person angemessene Gliederungen und Wendungen anzubieten (3)
    • stimmliche Gestaltungsmittel zu verwenden (3)
    • den angenehmsten Klang der Stimme, bei dem es sich mit dem geringsten Aufwand gut und lange reden lässt, zu finden (3) 

    Kommentar:

    • Auswahl der Teilnehmer*innen per Hand. Kein Windhundverfahren.
    • Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills" 

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: 

    • Kranjc, Marco. Im Ausland leben für Dummies. 2011
    • Neuhaus, Karsta. Das Bewerbungshandbuch Englisch. 2013.
    • Marx, Elisabeth. Vorsicht Kulturschock. 2000.
    • Beruflich in....- Reihe mit Einzelausgaben zu verschiedenen Ländern.
    • Weisweiler, Silke, Birgit Dirscherl, Isabell Braumandl. Zeit- und Selbstmanagement. 2013.

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_SMASP


    Inhalte:

    Im Kurs werden verschiedene Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten in den Blick genommen und alle Aspekte von Zielwahl, Zeitpunkt, Finanzierung bis hin zu Motivation und Persönlichkeitsentwicklung angesprochen. Ziel ist, dass die Studierenden nach dem Kurs das Rüstzeug haben, Auslandsaufenthalte in ihren persönlichen Studien- und /oder Karriereweg zu integrieren und die Planung strukturiert umzusetzen.

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • Vorgehensweisen der Informationsbeschaffung (Internetrecherche, Bibliotheksrecherche) zu beherrschen (3)
    • wissenschaftliche Ressourcen und Techniken einzusetzen (3)
    • Ansprechpartner*innen für Auslandsstudium und -praktikum an Fakultät und Auslandsamt auszumachen (3)
    • kulturell sensibilisiert zu handeln und kulturelle Stereotypen kritisch zu hinterfragen (3)
    • Techniken aus dem Projekt-, Selbst- und Zeitmanagement ein, die auf alle Organisationsprojekte angewandt werden können, anzuwenden (3)

    Persönliche Kompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • bewusst eigene Ziele zu reflektieren, sich zu motivieren und zu strukturieren (3)
    • ihre Sozialkompetenz durch Präsentationen, Peer Feedback und kritische Diskussionen zu stärken (3)
    • Ängste vor Kulturschock und Fremdheitserfahrung im Ausland abzubauen (3)

    Kommentar: 

    Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills" 

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: 

    Lehrmaterial wird ausgegeben

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_TPDEE


    Inhalte: 

    Positives Denken fördert unser Wohlbefinden, ist aber auch gesund, wie ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung deutlich macht. Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit unseren inneren Einstellungen. Sie prägen unser Leben und sind verantwortlich dafür, wie wir fühlen und auf welche Weise wir uns mit unserer Umwelt auseinander setzten. Das sog. ABC der Gefühle macht deutlich, dass der Mensch Ereignisse entsprechend der individuellen Gefühle und Einstellungen bewertet. Gefühle als Einflussfaktoren für Einstellungen werden thematisiert. Die Erkenntnis, dass der Mensch seine Einstellungen ändern kann, ist für den*die Einzelne*n im Alltag bedeutsam, denn dadurch besteht die Möglichkeit, seine Vorurteile zu überwinden, sich positive Ziele zu setzen und den Kontakt zu anderen Menschen bewusst zu gestalten.

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • die psychologischen Mechanismen, die zu individueller Einstellungs- und Verhaltensänderung führen, auf ihre Situation zu beziehen und sich mit ihren Gefühlen auseinander zu setzten. (3)
    • individuelle Lebenssituationen dahingehend zu hinterfragen, ob die Entwicklung von alternativen Einstellungs- und Verhaltensoptionen möglich ist, bzw. welche hindernden Faktoren dem entgegenstehen. (3)

    Kommentar: 

    Die Veranstaltung ist Teil der Zusatzausbildung Sozial- und Methodenkompetenz "Soft Skills" 

    Folgende Kurse der vhb können für die Kategorie "Sozial- und Methodenkompetenz (Block 1): Persönlichkeitsbildung" anerkannt werden.

    • Stress und Stressbewältigung
    • Burnout-Prävention für Studierende

    Weiter zur Anmeldung über die vhb.

     

    Umfang: 2 SWS

    Lehrwerk/e: 

    • Kriza, T. (2018). Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das zwiegespaltene Verhältnisdes modernen Denkens zu den Sinnentwürfen der Vergangenheit. Hamburg: Meiner.
    • Fehige, C., Meggle, G. & Wessels, U. (Hg.). (2000). Der Sinn des Lebens. München: DTV.
    • Marc Aurel (1990). Wege zu sich selbst. Übersetzt von Rainer Nickel. München: Artemis.
    • Kanitscheider, B. (2008). Entzauberte Welt. Über den Sinn des Lebens in uns selbst. EineStreitschrift. Stuttgart: Hirzel.
    • Harari, Y. (2017). Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen. München: C.H. Beck

    Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

    WebUntis Bezeichnung: AW_SOZMETH_1_Phil_Fr


    Inhalte: 

    Die Lehrveranstaltung thematisiert die philosophische Frage nach dem guten Leben: Wasverstehen wir unter „Glück“ und dem „Sinn des Lebens“? Inwieweit kann Philosophie bei derSuche nach einem glücklichen und sinnerfüllten Leben helfen? In der Lehrveranstaltung werden antike und moderne Vorstellungen des guten Lebensanalysiert und dabei sowohl philosophische als auch literarische und sozialwissenschaftliche Herangehensweisen berücksichtigt. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt in der besonderen Bedeutung der modernen Technik für das Leben des Menschen.
    Möglicherweise werden einige Sitzungen im Rahmen eines „philosophischen Cafés“ als öffentliche Präsenz-Veranstaltungen im „Degginger“ stattfinden (falls die Pandemiebedingungen das zulassen).

    Lernziele: Fachkompetenz

    Nach der erfolgreichen Absolvierung des Teilmoduls sind die Studierenden in der Lage,

    • zentrale philosophische Positionen (1) und deren Relevanz (2) für heutige Auffassungen von Glück und Lebenssinn zu kennen (u.a. Hedonismus, Stoizismus, einzelne Philosophen wie Friedrich Nietzsche u.v.m.).
    • wichtige Aspekte von modernen und vormodernen Vorstellungen des guten Lebens und deren heutige Relevanz zu kennen (2) und dabei zu verstehen, welche Rolle Vorstellungen wie „Selbstbestimmung“, „Selbstfindung“, „Selbstverwirklichung“ oder „Identität“ bei der Suche nach einem guten Leben spielen (3).
    • den besonderen Stellenwert von moderner Wissenschaft und Technik bei dem heutigen Streben nach einem guten Leben zu verstehen und die Bedeutung von technischen Trends (u.a. der Digitalisierung) und der damit einhergehenden philosophischen Strömungen (wie dem Transhumanismus) einzuschätzen (3).

    Lernziele: Persönliche Kompetenz

    • selbständig und kritisch über die in der Lehrveranstaltung besprochenen Fragen und Positionen zu reflektieren, dabei aktiv eigene Standpunkte zu beziehen und diese in Diskussionen mit den anderen Teilnehmenden zu begründen (3).
    • eigene, persönliche Antworten auf die Frage nach dem guten Leben in Auseinandersetzung mit den Themen und Diskussionen der Lehrveranstaltung herauszubilden und sich darüber mit den anderen Teilnehmenden in freien Diskussionen auszutauschen (3).
    • sich selbstständig und eigenverantwortlich Wissen aus geeigneten Quellen anzueignen, dabei auch englischsprachige Fachliteratur zu berücksichtigen und sich damit auf den Leistungsnachweis vorzubereiten (3)