Einmalige Erlebnisse bei Auslandssemester in Kroatien

28.10.2021
Von: Claudia Trotzke

Lena Hornecker hat während ihres Auslandssemesters in Dubrovnik wertvolle Erfahrungen gesammelt und gelernt, dass unvorhersehbare und spontane Begegnungen zu einmaligen Erlebnissen führen können, wenn man offen dafür ist.

Ihr Auslandssemester in Dubrovnik hat IRM-Studentin Lena Hornecker sehr gefallen – hier ein Blick auf die historische Altstadt von oben.

Ihr Auslandssemester in Dubrovnik hat IRM-Studentin Lena Hornecker sehr gefallen – hier ein Blick auf die historische Altstadt von oben.

Mit ihren Kommilitoninnen entschied sich Lena Hornecker (links im Bild) trotz Pandemie und rein virtuellen Kursen für ein Auslandssemester vor Ort und hat es nicht bereut.

Mit ihren Kommilitoninnen entschied sich Lena Hornecker (links im Bild) trotz Pandemie und rein virtuellen Kursen für ein Auslandssemester vor Ort und hat es nicht bereut.

Da zur Zeit ihres Auslandsaufenthalts fast keine Touristen in Dubrovnik waren, konnte Lena Hornecker im Rahmen der Coronabeschränkungen Land und Leute kennenlernen und zum Beispiel Dubrovniks Altstadt erkunden.

Da zur Zeit ihres Auslandsaufenthalts fast keine Touristen in Dubrovnik waren, konnte Lena Hornecker im Rahmen der Coronabeschränkungen Land und Leute kennenlernen und zum Beispiel Dubrovniks Altstadt erkunden.

Auch traditionelle Gerichte wie Ćevapčići  gehörten zum Kulturprogramm dazu.

Auch traditionelle Gerichte wie Ćevapčići gehörten zum Kulturprogramm dazu.

Sonnenuntergang mit Blick auf die Stadtmauern und der Insel Lokrum.

Sonnenuntergang mit Blick auf die Stadtmauern und der Insel Lokrum. Fotos: Annalena Grimm

Lena Hornecker erinnert sich gern zurück an ihr Studiensemester an der Libertas International University in Dubrovnik, Kroatien, und möchte ihre Zeit dort nicht missen. Die Studentin im Bachelorstudiengang International Relations and Management (IRM) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) hatte eigentlich vor, ihr Auslandssemester in Brasilien zu verbringen. Wegen der Pandemie entschied sie sich für die kroatische Partnerhochschule und hat es nicht bereut. „Der Balkan wird gerne unterschätzt“, erzählt Lena Hornecker, die bereits mehrere längere Auslandsaufenthalte in Indien und Kanada verbracht hat und generell gern reist, um die Welt zu entdecken. Zusammen mit drei Kommilitoninnen beschloss sie daher trotz Pandemie und rein virtuellen Kursen von März bis Juni 2021 in Dubrovnik zu leben, um neben dem Auslandsstudium auch die Kultur, das Land und die Einheimischen vor Ort kennenzulernen.

Gastfreundschaft wird großgeschrieben

Aufgrund der Pandemie waren in ihrer Zeit in Dubrovnik kaum Touristen vor Ort, sodass Lena Hornecker neben dem Kennenlernen von anderen Erasmusstudierenden vor allem mit Einheimischen ins Gespräch kommen konnte. So war es ihr auf diese Weise möglich, in die kroatische Kultur einzutauchen. „Ich habe sehr tolle Menschen getroffen, die alle unfassbar herzlich waren und uns Deutsche sofort willkommen geheißen haben“, berichtet die Studentin. Bezüglich der Kommunikation merkt Lena Hornecker an: „Mit Englisch kommt man in Kroatien sehr weit. Es gab aber auch einige sprachliche und kulturelle Missverständnisse, aus denen sich lustige Situationen ergeben haben.“ Die einmaligen Erlebnisse sind auch besonders auf die Gastfreundschaft der Einheimischen zurückzuführen. So bot sich ein Uber-Fahrer ganz ungeplant als Reiseführer an und zeigte Lena Hornecker und ihren Freundinnen seine Heimat Dubrovnik aus einheimischer Perspektive. Außerdem wurden sie und ihre Freundinnen zu einer spontanen Bootstour eingeladen und kamen bei anderer Gelegenheit in einem Restaurant mit ehemaligen Fußballprofis der australischen und kroatischen Nationalmannschaft ins Gespräch. Diese unvorhersehbaren und herzlichen Begegnungen haben die Studentin insgesamt beeindruckt und ihren Auslandsaufenthalt sehr bereichert.

Auch akademisch hat der IRM-Studentin der Auslandsaufenthalt sehr gut gefallen. In virtuellen Kursen des Studiengangs International Relations and Diplomacy an der kroatischen Partnerhochschule konnte Lena Hornecker eine andere fachliche Perspektive erhalten. Ihre Kenntnisse in der Diplomatie hat sie in den Kursen Comparative Political Systems, Ethics in International Relations, Theory and Practice in Diplomacy und Conflict Resolution and Negotiations vertiefen können. Erzählungen der Dozierenden aus der Praxis und damit verbundene Simulationen waren ein besonderer Gewinn für die Studentin.

Sich auf die Auslandserfahrung einlassen

Neben fachlichen Kenntnissen und den persönlichen Begegnungen nimmt Lena Hornecker unter anderem auch folgende Erkenntnis aus ihrem Auslandssemester mit: „Mir ist auch während dieser Auslandserfahrung wieder bewusstgeworden, dass man überall ankommen kann, wenn man die richtigen Leute vor Ort hat und sich darauf einlassen will.“ Als Tipp für Ihre Kommiliton*innen fügt sie daher hinzu: „Man sollte sich vor dem Auslandsaufenthalt reflektieren und sich fragen ‚Was ist mein eigenes Ziel für den Auslandsaufenthalt?‘ und ‚Wer bin ich?‘ Es ist auch ok, ins Ausland zu gehen und dann zu sagen ‚Das ist doch nichts für mich‘. Man sollte es aber unbedingt ausprobieren. Man wird ankommen, auch in der gegebenen Fremdsprache, wenn man sich darauf einlässt.“

Kaum wieder in Deutschland angekommen, hat Lena Hornecker erneut das Fernweh gepackt. Auf ihr Studiensemester in Dubrovnik folgt fast nahtlos ein Praktikum als Sales Development Representative in Barcelona, wo die Studentin plant, neben ihrer Berufserfahrung ihre Spanischkenntnisse auszubauen und weitere interkulturelle Begegnungen und Eindrücke zu erhalten, die sie sowohl beruflich als auch persönlich weiterbringen.

 

Auch Interesse an einem Auslandsaufenthalt? Auf den Seiten des Akademischen Auslandsamts finden Sie nützliche Informationen zum Studium im Ausland, Praktikum im Ausland und zur Abschlussarbeit im Ausland. Gerne helfen Ihnen die Ansprechpartner*innen des Akademischen Auslandsamts bei der Planung weiter.

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