Als DAAD-Correspondent in Spanien

11.07.2022
Von: Claudia Trotzke

Im Rahmen der Kampagne „Studieren weltweit – ERLEBE ES!“ bloggt Christina Obermeier, Studentin der OTH Regensburg, direkt aus ihrem Auslandssemester in Spanien.

Christina Obermeier taucht gerne in die andalusische Kultur ein - hier auf der Feria, einem berühmten Volksfest Andalusiens. Foto: Sonja Grünbauer

Christina Obermeier taucht gerne in die andalusische Kultur ein - hier auf der Feria, einem berühmten Volksfest Andalusiens. Foto: Sonja Grünbauer

Neben dem Studium reist Christina Obermeier sehr viel zusammen mit ihren neuen Freund*innen und lernt neue Orte und Kulturen kennen. Foto: José Miguel Gutiérrez Díaz

Neben dem Studium reist Christina Obermeier sehr viel zusammen mit ihren neuen Freund*innen und lernt neue Orte und Kulturen kennen. Foto: José Miguel Gutiérrez Díaz

Was muss man bei der Planung seines Auslandssemesters beachten? Wie teuer ist das Leben und wie ist der Unialltag in Spanien? Und wie macht man eigentlich eine traditionelle spanische Tortilla? Auf ihrer Seite „Andalusien All Inclusive“ berichtet Christina Obermeier, Studentin im Studiengang International Relations and Management an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), über Themen rund um den Auslandsaufenthalt und den Hochschulalltag in Spanien. In lustigen Videos und informativen Beiträgen gibt sie hilfreiche Tipps und einen Einblick in ihr Auslandssemester an der Universidad de Cádiz, einer Partnerhochschule der OTH Regensburg in Jerez de la Frontera. Im Interview mit dem Akademischen Auslandsamt erzählt sie von ihrer Auslandserfahrung und ihrer Tätigkeit als Correspondent für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Was war Ihre Motivation DAAD-Correspondent zu werden und von Ihrem Auslandssemester in Spanien zu berichten?

Obermeier: Seitdem ich meinen Auslandsaufenthalt plane, kenne ich „Studieren weltweit- ERLEBE ES!“ und habe von den Berichten anderer Studierender selbst profitiert. Anfangs schwirrten mir hundert Fragen im Kopf herum und ich fühlte mich mit der Planung meines Auslandssemesters überfordert. Doch auf der Internetseite dieser DAAD-Kampagne habe ich sehr viele Erfahrungen und Informationen rund um den Auslandsaufenthalt gefunden – egal, ob zum Thema Auslandsstudium, Finanzierung, Wohnungssuche oder Impressionen von bestimmten Ländern. Das war sehr hilfreich für mich und hat mich motiviert, selbst DAAD-Correspondent zu werden.

Was steckt hinter dem Motto „Andalusien All Inclusive“, das Sie für Ihren Auslandsaufenthalt und für Ihre Correspondent-Seite gewählt haben?

Mit meiner Mission „Andalusien All Inclusive“ habe ich mir vorgenommen, vollkommen in die andalusische Kultur einzutauchen und nicht nur als Touristin unterwegs zu sein. Das bedeutet für mich zum einen, viele Städte und Sehenswürdigkeiten zu besuchen, damit ich die Geschichte Andalusiens besser kennenlerne. Zum anderen möchte ich den spanischen Alltag erleben; Einheimische kennenlernen ist dabei natürlich Pflicht. Damit dies gelingt, will ich mein Spanisch verbessern. Auch die Kulinarik ist ein wichtiger Teil der Kultur Andalusiens. Tapas essen und Bodegas besichtigen steht daher auch ganz oben auf meiner Liste. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, einen Flamenco-Kurs zu machen.

Wie ist der Unialltag in Spanien? Wie geht es Ihnen mit den Kursen und der Sprache?

Der Unialltag in Spanien ist eher verschult und deswegen gibt es jeden Tag etwas zu tun: Hausaufgaben, regelmäßige Präsentationen und Anwesenheitspflicht bei Vorlesungen. Zu Beginn des Auslandssemesters habe ich schnell gemerkt, dass mein Spanisch nicht ausreicht, um mich im Alltag zu verständigen. Deswegen habe ich mich für einen Spanisch-Intensivkurs entschieden, der drei Monate jeden Tag von Montag bis Freitag stattgefunden hat. In dieser Zeit hat sich mein Sprachlevel enorm verbessert und mittlerweile kann ich ohne Probleme Gespräche führen und fühle mich viel sicherer als in den ersten Wochen meines Auslandsaufenthalts. 

Was nehmen Sie von Ihrem Auslandsaufenthalt besonders mit? Was würden Sie Ihren Mitstudierenden raten, die ihren Auslandsaufenthalt noch vor sich haben?

Das Auslandssemester hat mir geholfen, über mich selbst hinauszuwachsen. Anfangs hatte ich viele Zweifel wegen der Sprachbarriere. Doch ich habe gelernt, dass alles zu schaffen ist, wenn man es wirklich will und genug Motivation hat, seine Ziele zu erreichen. Auch wenn es Tage gab, an denen ich nichts in der Vorlesung verstand, habe ich den Mut nicht verloren, die Sprache weiter zu üben. Das hat sich ausgezahlt und darauf bin ich sehr stolz. Studierenden, die ihren Auslandsaufenthalt noch vor sich haben, würde ich deswegen raten, immer locker zu bleiben – auch wenn etwas einmal nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat.

 

Auch Interesse an einem Auslandsaufenthalt während des Studiums? Ausführliche Informationen zur Planung eines Studiensemesters, eines Praktikums oder einer Abschlussarbeit im Ausland sowie die jeweiligen Ansprechpersonen sind auf den Seiten des Akademischen Auslandsamts zu finden.

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