Master Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement (IEM)

Fakultät „Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik“ der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg bietet einen neuen Masterstudiengang Interkulturalitäts- und Entwick-lungsmanagement in Kooperation mit weiteren Fakultäten an. Dieser Masterstudiengang ist interdisziplinär, interkulturell und international ausgerichtet.

Der Masterstudiengang Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement ist als 3-semestriger konsekutiver Studiengang konzipiert. Der Abschluss ist der Mastergrad „Master of Arts“ (M. A.) sein. Der Studiengang umfasst 90 ECTS.

Von den beiden vorgesehenen Studienschwerpunkten wird zunächst nur der Studienzweig „Interkulturelles Integrationsmanagement“ angeboten.

Erstmals soll dieser Studiengang zum Sommersemester 2017 starten.

Bewerbungsfristen

Die Bewerbung erfolgt in schriftlicher Form mit dem entsprechenden Antrag auf Zulassung den Sie uns bitte postalisch zuschicken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15.02.2017.

Der Masterstudiengang wird im Rahmen der Systemakkreditierung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg der Akkreditierung unterzogen werden.

Interkulturelle Kompetenz als eine Kernkompetenz der OTH Regensburg

Der Grund für die Ansiedlung des neuen Masterstudiengangs „Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement“ in der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystem-technik liegt in dem hier bereits bestehenden interkulturell und international orientierten Lehrangebot. So wird seit 2001 die 2-semestrige Zusatzausbildung „Internationale Handlungskompetenz“ und seit 2009 der Bachelorstudiengang „International Relations and Management“ angeboten. 

Kontaktpersonen

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Studienfachberatung

Marion Bedi-Visschers M.A. (hons), M.Sc., M.Phil.
Raum D 209
Galgenbergstr. 30
93053 Regensburg
Telefon: 0941 943-9819 (zu Sprechzeiten)
Gerne können Sie einen Telefon-Beratungstermin per E-Mail vereinbaren.
marion.bedi-visschers@oth-regensburg.de
Sprechstunde: Di 19.00-20.00 Uhr


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Studiengangskoordination

Prof. Dr. Wilfried Dreyer, MBA
Raum D 203
Galgenbergstr. 30
93053 Regensburg
Telefon: 0941 943-9745 (zu Sprechzeiten)
Sprechstunde: Mi. 12.15-13.15 Uhr


Grundlageninformationen für Studierende

Zahl der Studienplätze

Die Zahl der Studienplätze ist auf 30 begrenzt. Dazu ist ein Numerus Clausus-Verfahren vorgesehen.

Für das Sommersemester 2017 bietet die Fakultät AM eine Einschreibung für diejenigen Bewerber an, die sich aufgrund anrechenbarer Vorleistungen bereits in das 2. Fachsemester eingruppieren lassen.

Anrechenbarkeit von Studienleistungen
Im Rahmen der rechtlichen Maßgaben werden entsprechende bereits erbrachte Studienleistungen angerechnet.
Insbesondere den Absolventinnen und Absolventen des ersten Staatsexamens für Gymnasial- oder Realschullehramt mit Fächerkombinationen mit Deutsch oder Englisch oder Geschichte bietet der Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ des Masterstudiengangs „Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement“ damit die Möglichkeit, ihr Studium sinnvoll fortzusetzen und ihr Kompetenzprofil um einen Masterabschluss zu erweitern, der ihnen berufliche Perspektiven außerhalb des schulischen Bereichs erschließt.

Studienschwerpunkt "Interkulturelles Integrationsmanagement"

Der Masterstudiengang ist konzipiert für Absolventinnen und Absolventen mit einem Bachelor- oder Staatsexamensabschluss (oder ausländischen Äquivalenzen), die mit der Mindestnote „gut“ abgeschlossen und dabei mindestens zwei der folgenden Kompetenzbereiche mit jeweils mindestens 12 Credits vertieft haben:

a)  Fremdsprachen, Sprachwissenschaft, Germanistik,

b)    Erziehungswissenschaft/Pädagogik, Psychologie, Soziale Arbeit,

c)    Wirtschaftswissenschaften,

d)    Politik-, Geschichts-, Sozial- oder Kulturwissenschaften,

e)    Praxis- oder Studiensemester im Ausland.  

 Einschlägig sind insbesondere auch das erste Staatsexamen für Gymnasial- oder Realschullehramt mit Fächerkombinationen mit Deutsch oder Englisch oder Geschichte.

Über die Einschlägigkeit und/oder Gleichwertigkeit des Abschlusses sowie die Gleichwertigkeit der an ausländischen Hochschulen erworbenen Abschlüsse entscheidet die Prüfungskommission unter Beachtung des Art. 63 BayHSchG.

Geplante Studieninhalte
Interkulturelle Kompetenz (6 ECTS)
Deutsche Kulturstandards und Europäische Werte (8 ECTS)
Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtmodul (6 ECTS):

  • Kommunikative Kompetenz 

oder

  • Fremdsprache 

Aktuelle Herausforderungen des Interkulturellen Integrationsmanagements (5 ECTS)
Projektmanagement (5 ECTS)
Forschungsprojekt mit Begleitseminar (10 ECTS)
“Cultural Awareness” vermitteln (5 ECTS)
Kulturanalyse und interreligiöse Kompetenz (5 ECTS)
Masterseminar und Masterarbeit, Präsentation und Verteidigung der Masterarbeit (30 ECTS)
Wahlpflichtmodule (10 ECTS)
Zwei Wahlpflichtmodule sind auszuwählen. (Ein Anspruch darauf, dass Wahlpflichtmodule tatsächlich angeboten werden, besteht nicht. Desgleichen besteht kein Anspruch darauf, dass die dazugehörigen Lehrveranstaltungen bei nicht ausreichender Teilnehmendenzahl durchgeführt werden.)

  • Menschenrechte und Ethik
  • Gesellschaftliche Funktionen und Sozialpsychologische Theorien
  • Sozialwissenschaftliche Theorien
  • Ausländer- und Asylrecht
  • Internationale Entwicklungszusammenarbeit
  • Führungskompetenz
  • Organisation
  • Fremdsprache

Internationale Handlungskompetenz+
Im Schwerpunkt Interkulturelles Integrationsmanagement wählbare Module der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb):

  • Grundzüge des Sozialrechts + Kinder- und Jugendhilferecht 
  • Interkulturalität, Ethik und Recht
  • Verhandlungsführung, Konfliktmanagement und Mediation
  • Diversität und interkulturelle Verständigung
  • Ökumenische Einführung in die Orthodoxe Theologie und Spiritualität
  • Foreign language learning and teaching with digital media
  • Deutsch als Zweitsprache lehren [Bestehend aus: DaZ-Modellschule – Eine Bildungsreise + Sprachsystem und Deutsch als Zweitsprache] 
  • Global Education – Focus on languages
  • Betriebliches Bildungsmanagement
  • Einführung in das Human Resource Management
  • Leadership, communication, and management of change in a global world [Bestehend aus: Leadership and communication in a global world + Management of change processes in a global world] 
  • Management und Führung in Organisationen – Teil A und B
  • Einführung in die Public Relations

Außerdem kann statt eines der obigen Wahlpflichtmodule ein studienbegleitendes Kurz-Praktikum ins Studium integriert werden.

Studienziel im Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ 

Den Studierenden werden Kompetenzen vermittelt, die sie befähigen, in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld neue komplexe Aufgaben und Probleme zu lösen und eigenverantwortlich Prozesse zu steuern.  Die Anforderungsstruktur im Tätigkeitsfeld „Interkulturelles Integrationsmanagement“ ist durch häufige und unvorhersehbare Veränderungen gekennzeichnet. Daher richtet sich das Studienziel spezifisch auf die Vermittlung von Kompetenzen zur eigenständigen Erschließung von Wissen und zum angemessenen Umgang mit komplexen interkulturellen und internationalen Handlungssituationen.  Den Studierenden wird umfassendes, detailliertes und spezialisiertes Wissen in dem beruflichen Tätigkeitsfeld des interkulturellen Integrationsmanagements vermittelt. Dies betrifft insbesondere das erweiterte und forschungsaktuelle Fachwissen über interkulturelle Handlungskompetenz basierend auf psychologischen und soziologischen Theoriekonzepten. Als Fertigkeiten werden den Studierenden spezialisierte fachliche und konzeptionelle Fähigkeiten zur Lösung operativer und strategischer Probleme in dem beruflichen Tätigkeitsfeld des interkulturellen Integrationsmanagements vermittelt. Es werden Problemlöse-Strategien vermittelt, die auch bei unvollständiger Information die Studierenden in die Lage versetzen, Alternativen abzuwägen, neue Ideen und Verfahren zu entwickeln, anzuwenden und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Maßstäbe zu bewerten. Die Studierenden erwerben soziale Kompetenzen, die sie befähigen, im Rahmen kom­plexer Aufgabenstellungen des interkulturellen Integrationsmanagements Gruppen oder Organisationen verantwortlich zu leiten, deren Arbeitsergebnisse zu vertreten sowie organisationsspezifische und -übergreifende Entwicklungen zu gestalten. Die Studierenden lernen, selbständig neue anwendungs- oder forschungsorientierte Aufgaben und Ziele unter Reflexion der möglichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen zu definieren, geeignete Mittel einzusetzen und hierfür benötigtes Wissen eigenständig zu erschließen. Studierende werden auf ein internationales Arbeits- und Tätigkeitsfeld in allen Kompetenzebenen vorbereitet. Der Masterstudiengang vermittelt auf der Basis inter- und transdisziplinärer Theorien berufsorientierte Handlungskompetenz. Die erworbenen Kompetenzen qualifizieren zur Übernahme komplexer Fach- und Führungsaufgaben und können als Basis für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung in einem anschließenden Promotionsverfahren dienen oder die Arbeit in wissenschaftlichen Einrichtungen ermöglichen. Die Umsetzung erfolgt durch bewährte und qualitätsgesicherte Studienformate, die insbesondere Wert auf handlungspraktische Lernziele legen und praxisorientierte Lehre anwenden. Dies erfolgt durch gruppenzentrierten, interaktiven Unterricht, situatives Lernen und konsequente Ausrichtung auf reale Anforderungsprofile.

Zukunftsaussichten
Die im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen im Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ qualifizieren für eine Tätigkeit in den Bereichen:

  • Kulturinstitute (Goethe-Institut u.a.) 
  • Sprachinstitute im In- und Ausland
  • Kommunalverwaltungen (z.B. „Willkommensstelle“) 
  • Politische Parteien
  • Nationale und internationale Wohlfahrts-, Menschenrechts- und Hilfsorganisationen (sowohl GO’s als auch NGO’s) 
  • Internationale Jugendaustauschdienste/-werke und Organisationen der Internationalen Jugendarbeit
  • Stiftungen 
  • Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
  • Verbände (Sozial- und Wohlfahrtsverbände) 
  • IHK und AHK
  • Bildungswerke
  • Förderorganisationen für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern
  • Jugendakademien 
  • Familienzentren
  • Berufsförderwerke
  • Kirchliche Einrichtungen 
  • EU, Ministerien und Bundesbehörden
  • Mittelständische Unternehmen mit Auslandsbezug 
  • Global Player (in den Bereichen Wirtschaftsdeutsch, interkulturelle Kommunikation) 
  • Sozialpädagogische Einrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Medien
  • Forschungsinstitutionen
  • Interkulturelle Öffnung von Organisationen, Unternehmen, Behörden usw. 

Außerdem eröffnen sich Chancen zum Zugang zur Höheren Laufbahn im Öffentlichen Dienst und zur Promotion zu zukunftsträchtigen Themenfeldern.