Integriertes Quartierskonzept Margaretenau-MAGGIE

Projektbeschreibung

Projektlaufzeit 01.10.2017 bis 31.12.2018

Auftragsforschung mit Luxgreen Climadesign im Auftrag der Stadt Regensburg

Projektbeteiligte: Prof. Neuleitner, Prof. Dr. Steffens; Partner: Baugenossenschaft Margaretenau

Integrierte Quartierskonzepte zeigen unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer, baukultureller, wohnungswirtschaftlicher, demographischer und sozialer Aspekte die technischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotentiale auf. Für das genossenschaftliche Wohnquartier Margaretenau wurden innovative Lösungen mit eigenem Strom- und Wärmenetz konzipiert, die in einem längerfristigen Sanierungsprogramm umgesetzt werden können.

    

MAGGIE

Energetische Modernisierung des genossenschaftlichen Wohnquartiers Margaretenau in Regensburg – Musterlösungen für solaroptimiertes Wohnen mit innovativen solaraktiven Baustoffen und vorhersagebasierter Versorgungstechnologie in Kombination mit einem neuen Hybridsystem aus Wärmepumpentechnologie und Kraft-Wärme-Kopplung

Projektträger: BMWi (Förderprogramm „Solares Bauen“)

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Steffens (PL), Prof. Dr. Dawoud, Prof. Dr. Sterner; Prof. Dr. Rechenauer; Prof. Dr. Wellnitz; Prof. Dr. Draeger; Prof. Neuleitner; Prof. Stockbauer et al.; Projektpartner: Maxit; Carnotherm; Universität Bayreuth;

Assoziierter Partner: Stadt Regensburg

Unterauftragspartner: Energieagentur Regensburg; Luxgreen; TGA Projektierung; Kugler & Kerschbaum

Projektvolumen (OTH): 2,3 Mio. Euro; Laufzeit 10/2017–09/2020.

 

Projektbeschreibung:

Das historische Wohnquartier Margaretenau in Regensburg wird energetisch modernisiert. An einem Mehrfamilienhaus aus den 1930er Jahren werden neue Technologien erprobt. Ein solaraktives und solaradaptives Außenputzsystem soll solare Gewinne steigern und die thermische Behaglichkeit im Gebäudeinneren verbessern. Parallel wird ein effizientes hybrides Heizsystem aus Kraft-Wärme-Kopplung  und Wärmepumpentechnologie entwickelt. Die Kombination von Umweltwärme und Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung, Photovoltaik oder aus dem Netz nutzt erneuerbare Energien optimal und verleiht dem Gebäudeensemble zudem netzdienlichen Charakter. Nach Abschluss der Sanierung erfolgt ein Monitoring des Gebäudebetriebs. Erfasst werden alle Betriebsparameter und Verbrauchsdaten. Geplant ist eine Optimierung des Gebäudes im laufenden Betrieb. Untersucht wird ebenfalls die Nutzerzufriedenheit.

Energiewende Bauen-Forschung für energieoptimierte Gebäude und Quartiere