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Josef-Stanglmeier-Stiftung unterstützt Auslandsaufenthalte und "belohnt" Innovationen

06/10/2016
By: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Insgesamt hat die Stiftung die Studierenden der OTH Regensburg dieses Jahr mit 21.000 Euro unterstützt.

 

Die Preisträger und Preisträgerinnen mit Johannes Paintl (links), Stiftung, und Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier: (von links) Dominik Stadler, Nils Weiss, Blasius Walch, Christian Böhm und Ulrike Hardner.
Die Band LMCTC spielte eingangs das Lied "Steh auf".
Einen spannenden Festvortrag zum Thema "Flucht, Transmigation und Zugehörigkeit" hielt Prof. Dr. Philip Anderson, OTH Regensburg.
Band Nummer zwei mit dem Namen "4.1" spielte das Lied "Cabin In The Woods".
Abschließend spielte die Band "My Lovely Mr. Singing Club" den Song "Heartbeat".
Michael Bender, Preisträger aus dem Jahr 2015, berichtete von seinen Erfahrungen bei einem Auslandspraktikum in der Schweiz.

MZ-Bericht

Zum 21. Mal hat die Josef-Stanglmeier-Stiftung am 9. Juni Studierenden der OTH Regensburg die Josef-Stanglmeier-Preise verliehen. Seit 1995 erhalten jährlich drei Studierende mit hervorragenden Leistungen den mit je 2.500 Euro dotierten Josef-Stanglmeier-Preis. Die diesjährigen Preisträger sind Ulrike Hardner, Studiengang International Relations and Management, Christian Böhm, Studiengang Europäische Betriebswirtschaft, und Blasius Walch, Studiengang Maschinenbau.

Die Stiftung vergab außerdem einen mit 2.000 Euro dotierten Innovationspreis an Dominik Stadler, Studiengang Applied Research in Engineering Sciences, für sein automatisiertes Messsystem zur Bestimmung des Dilatationsmoduls von Flüssigkeit/Luft-Grenzflächen. Stadler stellte den Anwesenden seine Innovation kurz vor. Einen Anerkennungspreis für seine Innovation erhielt Nils Weiss, Studiengang Applied Research in Engineering Sciences, für sein „Personal Mobility Device (PMD)“, eine Software für einen neu entwickelten Ultraleichtroller. Des Weiteren unterstützt die Stiftung Auslandspraktika von 91 Studierenden der OTH Regensburg mit insgesamt 11.000 Euro.

„Ich habe in meinem Auslandsjahr in Amerika so viel gelernt, wie nie zuvor“, zitierte Johannes Paintl, Vorsitzender der Josef-Stanglmeier-Sitzung eine ehemalige Preisträgerin in seiner Rede. Das sei das Ziel der Stiftung und er freue sich, dass die Stiftung dies ermöglichen könne, so Paintl. Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, bedankte sich in seiner Rede für das großzügige Engagement der Stiftung. Einen spannenden Festvortrag zum Thema „Wo bin ich zu Hause? Flucht, Transmigration und Zugehörigkeit“ hörten die Anwesenden von Prof. Dr. Philip Anderson, OTH Regensburg. Er plädierte in seiner Festrede für eine neue Definition der Frage „Wer ist Flüchtling?“, die derzeitige halte er für überholt.

Stellvertretend für alle Preisträger bedankte sich Ulrike Hardner bei der Stiftung. „Man kann noch so viel studieren, für mich ist die Wirklichkeit doch viel interessanter“, so Hardner, die mit ihrem Preisgeld einen Auslandsaufenthalt in Kolumbien realisieren wird. Ein Student des Bauingenieurwesens und Preisträger aus dem vergangenen Jahr berichtete dann von seinen Erfahrungen während seines Auslandspraktikums bei einem innovativen Holzbauunternehmen in der Schweiz. Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Für schwungvolle Musik sorgten drei verschiedene Bands von Studierenden des Seminars Bandarbeit und Bandtechnik unter Leitung von Prof. Dr. Christian Zürner, OTH Regensburg.

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