Zusammenschluß zur "Bayerischer Forschungsallianz"

10/30/2006
By: Würfel, Sieglinde

Hochschule Bayern e. V. tritt „Bayerischer Forschungsallianz (BayFOR)“ bei

Durch die gemeinsame Beteiligung von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Bayerischen Forschungsallianz wird der zunehmenden Vernetzung zu einem europäischen Forschungsraum professionell Rechnung getragen. Für die deutsche Hochschullandschaft und insbesondere für die Hochschulen stellt eine privatrechtliche Gesellschaft in dieser Form ein Novum dar.

Seit 2006 weist das BayHSchG (Bayerisches Hochschulgesetz) den Hochschulen einen expliziten Auftrag zur anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung zu. Diesem Auftrag werden die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nun noch intensiver nachkommen.

„Die verstärkte Vernetzung der bayerischen Forschungsaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene steigert auch die internationale Attraktivität der Hochschullandschaft in Bayern und somit das Profil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften“, so Frau Prof. Dr. Marion Schick, Vorsitzende der Hochschule Bayern e. V.

Die breite politische Unterstützung zeigt den Hochschulen deutlich, dass angewandte Forschung durch enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft auch in Zukunft ein Kernelement bayerischer Hochschulpolitik sein wird. Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident der Hochschule Regensburg, folgert daraus: „Künftig wird das hervorragende Potenzial der Hochschule in dieser Forschung stärker in den Blick kommen müssen.“

Geschäftsführer der UniBay-Ausgründung ist Prof. Dr. Hans Georg LößI, bis 2005 Präsident der Universität der Bundeswehr München. Die bayerischen Hochschulen – Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind an der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR) zu einem Drittel beteiligt.

 

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