Exkursion zu FlixBus

05/10/2017
By: Prof. Dr. Sabine Jaritz

Bei einer Führung durch die Münchner Zentrale von FlixBus bekamen 19 Studierende der Studiengänge Bachelor Betriebswirtschaft (Schwerpunkt International Management) und Master European Business Einblicke in die Internationalisierungsstrategie des Fernbusunternehmens.

Studierende der Betriebswirtschaft mit Max Zeumer von FlixBus (2.v.l.) und Prof. Dr. Sabine Jaritz (1.v.l.) in der Cafeteria von FlixBus. Foto: Prof. Dr. Sabine Jaritz

Studierende der Betriebswirtschaft mit Max Zeumer von FlixBus (2.v.l.) und Prof. Dr. Sabine Jaritz (1.v.l.) in der Cafeteria von FlixBus. Foto: Prof. Dr. Sabine Jaritz

Max Zeumer, Vice President International Business von FlixBus, stellte das Unternehmen FlixBus vor. Das Unternehmen wurde erst 2011 gegründet; zwar nicht in einer Garage wie so manche Startups im Silicon Valley, sondern in einem nur 10 Quadratmeter großen Raum in München. Im Februar 2013 – direkt nach der Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland – startete FlixBus mit seinem operativen Geschäft. Das Unternehmen ist im sogenannten Plattform-Geschäft aktiv: Ähnlich wie Uber besitzt FlixBus keine Fahrzeuge, sondern arbeitet mit Partnern – in dem Falle Busunternehmen – zusammen. Nur sechs Jahre nach Unternehmensgründung bietet FlixBus heute über 120.000 Fahrten täglich an und bedient 1.000 Städte in 20 europäischen Ländern. Zu diesem phänomenalen Erfolg tragen mehr als 1.000 Mitarbeiter und 5.000 Busfahrer bei. Heute ist FlixBus bereits das größte europäische Fernbusunternehmen. Die Expansion in weitere Kontinente ist nicht ausgeschlossen.

Nach Aussage von Max Zeumer ist die Geschwindigkeit ein großer Wettbewerbsvorteil von FlixBus: Wenn der Business-Case positiv und die intern gestellten Bedingungen erfüllt seien, könne man in nur wenigen Monaten in einem neuen Land den Betrieb aufnehmen. Weitere Erfolgsfaktoren im Rahmen der Internationalisierung von FlixBus seien die IT-Plattform und das Verständnis des lokalen Marktes, einhergehend mit dem schnellen Aufbau eines lokalen Teams. Ziel ist immer, Marktführer zu werden bzw. einen signifikanten Marktanteil zu erzielen. Während man früher noch alle Busunternehmer in einem Land durchtelefonieren musste, um Partner zu gewinnen, ist heute durch den Bekanntheitsgrad und die Bedeutung von FlixBus im Markt die Suche nach neuen Partnern deutlich leichter. Gleiches gilt auch für die Kundengewinnung.

Auch in Sachen Mitarbeitermotivation konnten die Studierenden etwas von FlixBus lernen: Highlight für viele war die Rutsche, mit der die Mitarbeiter von einem Stock in den anderen rutschen können. Diese wurde selbstverständlich von den Studierenden auch getestet und für sehr cool befunden. Prof. Dr. Sabine Jaritz bedankte sich auch im Namen der Studierenden bei den Vertretern von FlixBus für den informativen Vortragund die interessante Führung. Besonderer Dank gilt dabei Max Zeumer, Sylvia Geyer, der Werksstudentin Ramona und – last but not least – dem Gründer und CEO von FlixBus André Schwämmlein.

 

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