Existenzsicherung in der Sozialberatung

04/27/2009
By: Cornelia Babl

Seminar des ZWW zeigt Wege aus der Schuldenfalle

Untersuchungen zeigen, dass sich die Zahl überschuldeter Haushalte kontinuierlich auf einem hohen Niveau bewegt. Die Ursachen sind vielfältig, zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Haushaltsgründung, Trennung, Scheidung, gescheiterte Selbstständigkeit oder psychosoziale Krisen. Überschuldung kann zum Verlust der wirtschaftlichen Selbstständigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe, zu Krankheit und Isolation führen.

In Gruppenarbeit und Vorträgen erhalten die Teilnehmer des Seminars „Existenzsicherung in der Sozialberatung“ am ZWW (Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement der Hochschule Regensburg) einen grundsätzlichen Einblick in das Thema Existenzsicherung, in die damit verbundenen existenziellen Bedrohungen und adäquaten Schutzmaßnahmen. Das Verbraucher-Insolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung bietet die Chance für einen wirtschaftlichen Neuanfang. Die Teilnehmer erfahren, unter welchen Voraussetzungen Schuldenbefreiung erteilt werden kann, welche Hürden zu überwinden sind und wie das Verfahren abläuft. Auf dem Programm stehen auch die Themen Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung, Vollstreckungsschutz, Haushaltsplan und Budgetberatung.

Zielgruppe des Seminars sind Studierende, Studienabgänger und Professionelle, die sich im sozialen Bereich mit existenziellen finanziellen Fragen beschäftigen (werden). Als  Dozenten wurden Alfred Damberger und Johann Rettermayer, beide Sozialberater für Schuldner bei der Caritas, gewonnen.

Termin ist am 8. Mai von 13.30 bis 18 Uhr und am 9. Mai von 9 bis 12 Uhr in der Seybothstraße 2. Das zweitägige Seminar kostet 135 Euro inklusive Unterlagen und Pausengetränke.

Mehr Infos und Anmeldung beim ZWW unter Telefon 0941/943-9715, per E-Mail an zww@fh-regensburg.de oder im Internet unter www.zww-regensburg.de.

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