Brückenschlag für Autoelektronik-Ingenieure

06/28/2006
By: Traidl, Margit

Hochschulen Deggendorf und Regensburg kooperieren - Chancen durch internationalen Studiengang

Das Zusammentreffen der Schiffe MS Bayern und MS Saale auf der Donau symbolisierte die Kooperation der beiden Hochschulen längs der Donau. Mit einem Handschlag vereinbarten die Präsidenten Prof. Höpfl und Prof. Eckstein die Einrichtung des gemeinsamen Masterstudiengangs Automotive Electronics.

Dieser Studiengang ist für die Automobilregion Ostbayern von großer Bedeutung, in der wichtige Automobilhersteller und Zulieferer mit ihren innovativen Ingenieuren tätig sind. Elektronische Systeme nehmen im Automobil rapide zu. Sie bestimmen nicht nur den Komfort, sondern zunehmend auch die Sicherheit im Fahrzeug.

Marcus Kiefl, Standortleiter und Prokurist Firma Hella Micron Engineering GmbH erläuterte sein Engagement für den Studiengang: "90% der Innovationen im Auto sind durch Elektronik und Software realisiert". Er geht davon aus, dass nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Unternehmen selbst großes Interesse an dem Angebot haben werden. "Eine Firma kann nur dann am Markt eine entscheidende Rolle spielen, wenn sie bei den Innovationen ganz vorne mitmischt. Deshalb werden die Unternehmen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützen. Die Etats sind dafür vorhanden!"

Die Studiengangsleiter Prof. Firsching aus Deggendorf und Prof. Scharfenberg aus Regensburg stellten den Studiengang vor. Es setzt ein einschlägiges Studium und entsprechende Berufserfahrung voraus. Das Dozententeam ist hochkarätig besetzt: Neben Spezialisten für Automobilelektronik und Softwareentwicklung aus den beiden Hochschulen haben sich die Organisatoren die Mitarbeit von Dozenten aus der Automobilindustrie gesichert wie z. B. von Audi, BMW, Fraunhofer-Institut, Hella-Micron, Infineon und Siemens.

 

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