Nachrichten aus der Weiterbildung

Zwiesel bekommt „Campus für Soziale Arbeit“

20.12.2019
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ab dem Wintersemester 2020/2021 ist ein berufsbegleitendes Studium des dezentralen Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit in Zwiesel möglich. Ein Festakt mit Vorstellung des Studiengangs fand am 19. Dezember 2019 statt.

Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, beim Festakt zur Bekanntgabe der Eröffnung des „Campus Soziale Arbeit“ in Zwiesel.

Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, beim Festakt zur Bekanntgabe der Eröffnung des „Campus Soziale Arbeit“ in Zwiesel.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, bei der Vorstellung des dezentralen Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, bei der Vorstellung des dezentralen Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit.

Grußworte von Dr. Stefan Oster, Bischof Bistum Passau, am 19. Dezember, im Berufsbildungszentrum für soziale Berufe des Mädchenwerks Zwiesel.

Grußworte von Dr. Stefan Oster, Bischof Bistum Passau, am 19. Dezember, im Berufsbildungszentrum für soziale Berufe des Mädchenwerks Zwiesel.

Im Zuge des Festakts bedankte sich der geschäftsführende Vorstand des Mädchenwerk Zwiesel e. V., Josef Wetzl, bei allen Verantwortlichen für die Zusammenarbeit und Unterstützung.

Im Zuge des Festakts bedankte sich der geschäftsführende Vorstand des Mädchenwerk Zwiesel e. V., Josef Wetzl, bei allen Verantwortlichen für die Zusammenarbeit und Unterstützung.

Studiengangleiter Prof. Dr. Nicolas Schöpf gibt Einblicke in den dezentralen Studiengang Soziale Arbeit.

Studiengangleiter Prof. Dr. Nicolas Schöpf gibt Einblicke in den dezentralen Studiengang Soziale Arbeit. Fotos: Pressestelle Bistum Passau

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„Das Angebot des berufsbegleitenden Studiums Soziale Arbeit in Zwiesel steht ganz im Zeichen unserer erfolgreichen Regionalisierungsstrategie. Junge Menschen können heimatnah ein Studium in einem wichtigen Fach absolvieren. Mit einem erfolgreichen Abschluss sind sie vor Ort dringend gesuchte Fachkräfte. Soziale Berufe sind gefragt wie nie zuvor. Wir schaffen hier Perspektiven und sichern Zukunft. Zugleich tragen wir dazu bei, dass es im gesamten Freistaat gleichwertige Lebensbedingungen gibt“, betonte Wissenschaftsminister Bernd Sibler im Rahmen des Festaktes „Campus Soziale Arbeit“ am 19. Dezember 2019 im Berufsbildungszentrum für soziale Berufe des Mädchenwerks Zwiesel.

Das Studienangebot für den dezentralen berufsbegleitenden Bachelor Soziale Arbeit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ist verteilt auf Lernstandorte in der Oberpfalz und in Niederbayern. Neben den Lernorten in Abensberg, Cham und Tirschenreuth entsteht derzeit mit dem „Campus Soziale Arbeit“ ein vierter dezentraler Lernstandort in Zwiesel.

Beim Festakt mit Vorstellung des Studiengangs begrüßte Josef Wetzl, geschäftsführender Vorstand Mädchenwerk Zwiesel e.V., die Gäste und richtete sein „Vergelt’s Gott“ für die angenehme Zusammenarbeit und Unterstützung an alle Verantwortlichen. Josef Wetzl dankte rückblickend dem ehemaligen Staatsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Helmut Brunner, und Dr. Josef Sonnleitner, Finanzdirektor im Bistum Passau, die beim Anschub und bei den Planungen des Projektes maßgeblich beteiligt waren. Wetzl ist erfreut über das in Neubau befindliche Bildungszentrum für soziale Berufe, „das maßgeblich durch den Bischöflichen Stuhl in Passau sowie durch den Freistaat Bayern finanziert wird“. Zu 100 Prozent sei dabei der „Campus Soziale Arbeit“, bestehend unter anderem aus drei wissenschaftlichen Räumen, der Finanzierung durch den Bischöflichen Stuhl in Passau zu verdanken. In seinem Grußwort sagte Dr. Stefan Oster, Bischof Bistum Passau: „Mir ist es ein großes Anliegen, junge Menschen fit zu machen für ihre Zukunft. Eine Ausbildung, die ihnen dann auch noch hilft – auf der Basis des christlichen Menschenbildes – einen überaus sinnvollen und nötigen sozialen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, kann im Grunde nur im Interesse aller sein.“

Wetzl betonte weiter: „Ich möchte herzlichst Herrn Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, danken, den jeweiligen Dekanen und insbesondere dem Studiengangleiter Prof. Dr. Nicolas Schöpf für die vertrauensvolle, zielführende und angenehme Kooperation, die diesen Studiengang ermöglicht hat.“ Mit Grußworten schlossen sich der Regierungspräsident von Niederbayern, Rainer Haselbeck, und der stellvertretende Landrat des Landkreises Regen, Helmut Plenk, an. Sie freuen sich auf den Start des Studiengangs als Ergebnis der Kooperation des Freistaates Bayern, des Bistums Passau, des Caritasverbandes der Diözese Passau und des Bildungszentrums für soziale Berufe des Mädchenwerks Zwiesel.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg und Studiengangleiter Prof. Dr. Nicolas Schöpf, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg, stellten den Studiengang vor. „Die OTH Regensburg freut sich, nun auch in Zwiesel den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit anbieten zu können“, so Präsident Prof. Dr. Baier.

Offizieller Beginn des dezentralen Studiengangs Soziale Arbeit in Zwiesel ist im Wintersemester 2020/2021. Seminarräume sind bis zur geplanten Fertigstellung des Neubaus des Berufsbildungszentrums im Juni 2021 angemietet. Das elfsemestrige – bei Anrechnung neunsemestrige – Studium ist ein ganz besonderes: Es findet sowohl in Regensburg als auch an je einem der dezentralen Lernstandorte – und nun bald auch in Zwiesel – statt. Ein Baustein des Konzepts ist die Virtuelle Lehre. Die OTH Regensburg hatte sich 2015 mit dem Konzept dieses Studiengangs beim Wettbewerb „Partnerschaft Hochschule und Region“ des Bayerischen Wissenschaftsministeriums für Wissenschaft und Kunst erfolgreich beteiligt und erhält deshalb Stellen und Mittel zur Durchführung des Studiengangs.

Studiengangleiter ist Prof. Dr. Nicolas Schöpf, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Prof. Dr. Schöpf übernimmt mit weiteren Professoren und Lehrbeauftragten der Fakultät die Lehre. Das Studium ermöglicht Berufstätigen im Bereich Sozialer Arbeit, sich – auch ohne Abitur – wissenschaftlich zu qualifizieren und bietet damit neue Karrierechancen.

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