Studienbezogene Themen

Bewerbungszeitraum für das Wintersemester: 1.5. bis 15.7. (Ausnahme Architektur und Industriedesign bis 15.06.16)
Bewerbungszeitraum für das Sommersemester: 15.11. bis 15.1.
Die Fristen für die Bewerbung für Masterstudiengänge oder höhere Fachsemester weichen zum Teil hiervon ab.

Bitte lesen Sie das Informationsblatt zur Bewerbung auf der Homepage unter Studienbewerbung. Hier sind unter Punkt 13. auch folgende Sonderanträge beschrieben:
- Härtefallantrag
- Nachteilsausgleich: Verbesserung der Durchschnittsnote
- Nachteilsausgleich: Verbesserung der Wartezeit

Tauchen in diesem Zusammenhang Fragen auf, wenden Sie sich bitte an die Allgemeine Studienberatung.

Ein Studium in Teilzeit ist gem. § 2 APO in Bachelor- und Masterstudiengängen in begründeten Ausnahmenfällen (z.B. aufgrund einer Behinderung) möglich. Falls Sie eine individuelle Semesterteilzeit in Betracht ziehen, informieren Sie sich bitte vorher in der Allgemeinen Studienberatung oder beim Fachstudienberater der Fakultät (Planung des Studienverlaufs). Es ist ggf. auch wichtig, dass Sie sich im Amt für Ausbildungsförderung beraten lassen, da im Studium in Teilzeit kein BAföG gezahlt wird.

Zu den Anträgen:
Anträge auf das Studiensemester in Teilzeit sind spätestens zur Rückmeldung für das betreffende Studiensemester beim Prüfungsamt zu stellen oder bei Erstsemestern bei der Bewerbung oder spätestens bei der Immatrikulation. Dieser Antrag bedarf zur Genehmigung der Zustimmung der Prüfungskommission. 

Nach Art. 48 Abs. 2 BayHschG ist es möglich, sich aus einem wichtigen Grund vom Studium beurlauben zu lassen. Als "wichtige Gründe" im Sinne dieser Bestimmung können beispielhaft angeführt werden: Krankheit, Praktikum (nicht praktisches Studiensemester), Auslandsaufenthalt, Wehr- oder Ersatzdienst (jedoch wird eine Unterbrechung angeraten), Werkarbeit,  Elternzeit, Sonstige Gründe.

Der Antrag auf Beurlaubung ist in der Studentenverwaltung, Ostbayerische Technische Hochschule, Prüfeninger Straße 58, einzureichen. In der nächsten Fakultätsratsitzung wird über Ihren Antrag entschieden. Bitte beantragen Sie gleichzeitig eine Prüfungsfristverlängerung, wenn Orientierungsprüfungen oder Wiederholungsprüfungen betroffen sind und Sie diese in der Beurlaubung nicht ablegen können.

Eine Beurlaubung soll in der Regel zwei Semester nicht überschreiten. In § 14 Abs. 4 APO heißt es hierzu:

1Zur Berücksichtigung besonderer Lebenslagen und besonderer Belange von Studierenden mit einer chronischen Erkrankung oder mit einer Behinderung können diese von der Hochschule auf Antrag aus wichtigem Grund von der Verpflichtung zu einem ordnungsgemäßen Studium beurlaubt werden. 2Die Zeit der Beurlaubung soll in der Regel zwei Semester nicht überschreiten. 3Über den Antrag entscheidet der zuständige Dekan oder die zuständige Dekanin. 4Studierende mit Behinderung haben Anspruch auf individuelle Beratung durch den Studienfachberater oder die Studienfachberaterin oder die Allgemeine Studienberatung.“

Weitere wichtige Informationen zum Urlaubssemester finden Sie unter Beurlaubung.

Ein Nachteilsausgleich kann beispielsweise beinhalten:

-         Verlängerung der Bearbeitungszeit von Klausuren, Hausarbeiten und Referaten

-         Gewährung einer Schreibhilfe bei Klausuren

-         Zulassung von zusätzlichen Hilfsmitteln (z.B. Computer, Bildschirmlesegeräte)

-         Abänderung von Prüfungsaufgaben in angemessener Form

Ein Nachteilsausgleich ist schriftlich zu beantragen. Nach § 5 Abs. 2 S. 2 RaPO soll der Antrag "spätestens mit der Anmeldung zur Prüfung gestellt werden." Hierfür steht ein Antragsformular zur Verfügung. Es empfiehlt sich, vor Antragsstellung Kontakt mit der Allgemeinen Studienberatung, dem Vorsitzenden der Prüfungskommission der jeweiligen Fakultät aufzunehmen oder die Beauftragte für Studierende mit Behinderung der Hochschule zu kontaktieren bzw. sich gleich an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu wenden. Im Antrag muss außerdem die Behinderung glaubhaft durch ein aktuelles ärztliches Attest nachgewiesen werden (s. hierzu § 14 Abs. 2 APO). 

Der Antrag muss im Prüfungsamt oder beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses abgegeben werden.

Merkblatt Nachteilsausgleich

 

Zum Verhalten im Krankheitsfall bei Prüfungen gibt es gesondertes Merkblatt. Hier wird auch die Abgrenzung zu längerfristigen Erkrankungen und Behinderungen genau definiert.

Ein Auslandsaufenthalt ist für viele Studierende ein wichtiger und selbstverständlicher Bestandteil ihres Studiums. Für Studierende mit Handicap ist ein Auslandssemester mit viel Aufwand verbunden. Falls Sie noch unschlüssig sind, ob Sie ein Auslandssemester wagen sollen, können Ihnen vielleicht die Erfahrungsberichte anderer Studierender mit Behinderung weiterhelfen. Auf den Seiten des Dachverbandes der Deutschen Studentenwerke finden Sie momentan zehn verschiedene Berichte. Hier finden Sie außerdem weitere Informationen und Links zum Thema Studium im Ausland mit Behinderung. Zudem können Sie sich dort eine Broschüre des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) downloaden, in der sich alles um die Sonderförderung für deutsche Studierende im ERASMUS-Programm dreht. Auch in dieser Broschüre finden Sie verschiedene Erfahrungsberichte.
www.studentenwerke.de


Auf den Seiten des DAAD selbst können Sie sich unter anderem über die einzelnen Länder sowie den jeweiligen Studienbedingungen weitere Informationen einholen.
www.daad.de

Der DAAD hat zusätzlich auch eine eigene Seite und Ansprechpartner zum Thema "Mobilität mit Behinderung".

Das ERASMUS-Programm fördert auch "special needs", die sich z.B. aufgrund einer Behinderung ergeben. Weitere Informationen hierzu sowie ebenfalls Erfahrungsberichte finden sich auf der Informationsseite der Nationalen Agentur für ERASMUS.
www.eu-community.de

Weitere Erfahrungsberichte finden Sie auf den Seiten des Kölner Studentenwerks. Auch hier gibt es weitere Informationen zur Organisation eines Auslandsaufenthaltes. Außerdem wurde dort ein Forum aufgebaut, indem sich Studierende mit Behinderung über diese Thematik austauschen können.
www.kstw.de

Zwei weitere wichtige Informationsquellen sind die Internetseiten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, auf der Sie sich über die Partnerhochschulen informieren können sowie Herr Dr. Bomke vom Akademischen Auslandsamt.

Das EU-Programm IdA II - Integration durch Austausch bietet Menschen mit Behinderung ebenfalls die Möglichkeit Praktika im Ausland zu machen. Das Programm wird über 45 Organisationen in 14 Bundesländern organisiert. Dieses Programm lief 2014 aus, nun gibt es eine neue Förderperiode von 2014 bis 2020:
www.esf/IdAII.de


In Regensburg bieten 1zu1 Betreuung an: Die Evangelische Diakonie, der Verein Phönix e. V. und der ALB e. V. (=Aktives Leben für Menschen mit Behinderung e.V.).

A.L.B.
Tel.: 0941/562 377
E-Mail: info@alb-regensburg.de
Homepage: www.alb-regensburg.de

Individuelle Schwerstbehindertenassistenz (ISB)
des Diakonischen Werkes Regensburg e.V.
Tel.: 0941/630 864 31
E-Mail: isb@dw-regensburg.de
Homepage: www.dw-regensburg.de

Phönix e.V.
Tel.: 0941/560 938
E-Mail: phoenix@phoenix-regensburg.de
Homepage: www.phoenix-regensburg.de

Die Ostbayerische Technische Hochschule verfügt über ein Angebot, das von der Allgemeinen Studienberatung organisiert wird und beantragt werden muss: die Studienassistenz.

Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung können für einen begrenzten Zeitraum stundenweise eine studentische Hilfskraft bekommen, die sie im Verlauf ihres Studiums individuell und bedarfsgerecht unterstützt.

Mögliche Tätigkeiten sind z. B. das Vorlesen von Texten, Tipparbeiten/Texteingaben, das Mitschreiben in Veranstaltungen, Begleitgänge in die Bibliothek.

Nicht möglich: Unterstützung im Haushalt, bei der Körperpflege, bei der Freizeitgestaltung.

Wichtig:

  • Das Angebot kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn eine Finanzierung durch andere Stellen (Sozialhilfeträger) nicht gewährleistet ist oder zur Überbrückung bis ein entsprechender Antrag beim Sozialhilfeträger genehmigt ist.
  • Der formlose Antrag wird an die Hochschulleitung gerichtet (Einzelfallentscheidung) und muss jedes Semester neu gestellt werden. Bitte legen Sie einen Schwerbehindertenausweis und/oder ein fachärztliches Attest bei. Die Mitarbeiterinnen der Allgemeinen Studienberatung helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung.

Praktikumsstellen

Vor Kurzem wurde über den Alumni- Verteiler der Hochschule eine Abfrage gestartet, welche Unternehmen eine Bewerbung z.B. für ein Praktikum von Studierenden mit Behinderung / chronischer Erkrankung explizit begrüßen würden. Das Ergebnis kann in einem dafür angelegten Ordner bei Frau März-Bäuml in der Allgemeinen Studienberatung eingesehen werden.

Praktikum im Europäischen Parlament

Das Europäische Parlament bietet seit 2006 ein spezielles Praktikumsprogramm für Menschen mit Behinderung. Die bezahlten Praktika dauern fünf Monate und starten jeweils zum 1. März und zum 1. Oktober eines Jahres. Bewerbungsfristen und weitere Informationen unter:

www.europarl.europa.eu

Praktikum im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet Praktika für Studierende und richtet sich mit ihrem Angebot ausdrücklich an Bewerberinnen und Bewerber mit einer Schwerbehinderung. Die Praktika sind bezahlt und können zwischen vier und zwölf Wochen dauern. Weitere Informationen und Bewerbungsfristen:

www.bmas.de

Seminare

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Dachverbands der deutschen Studentenwerke veranstaltet regelmäßig ein bundesweites Seminar zum Berufseinstieg für Studierende mit Behinderung. Informiert wird dabei über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsmöglichkeiten. Außerdem wird mit Ihnen ein Bewerbungsgespräch simuliert und die Bewerbungsunterlagen durchgesprochen. Die aktuellen Termine finden Sie unter www.studentenwerke.de

Informations- und Beratungsmöglichkeiten

Für schwerbehinderte Akademiker und Akademikerinnen unterhält die zentrale Vermittlungsstelle der Agentur für Arbeit (ZAV) eine extra Beratungsstelle. Dieses Team konnte in der Vergangenheit viele Schwerbehinderte durch Beratung und Vermittlung erfolgreich bei der Stellensuche unterstützen. Außerdem kann ein Newsletter mit offenen Stellen für Akademiker und Akademikerinnen mit Behinderung abonniert werden.

Infos zur Beschäftigungsinitiative für schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker

Kontakt:
Tel.: 0 228/ 713 – 1375
E-Mail: zav-bonn.sbakademiker@arbeitsagentur.de
Homepage: www.arbeitsagentur.de

 

Die Jobbrücke ist ein bundesweites Projekt der Diakonie. Es soll Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung bei der Arbeitssuche behilflich sein. Hierfür werden den Personen sogenannte JobPATEN (=ehrenamtliche Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik) an die Seite gestellt. Die JobPATEN arbeiten auf Augenhöhe mit dem Arbeitssuchenden, bieten Unterstützung bei der beruflichen Orientierung, der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bei der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Außerdem entwickeln sie gemeinsam mit ihren Klienten Bewerbungsstrategien und ein individuelles Profiling über den Jobsuchenden. Des Weiteren knüpfen sie Kontakte zu potenziellen Arbeitsstellen.

Ansprechpartner für Regensburg: Bernhard Huber
Telefon: 0941/707 9361
E-Mail: bernhard-huber@patenmodell.de
www.patenmodell.de

Stellenbörse für Menschen mit Behinderung

Die Stiftung MyHandicap baut auf ihren Internetseiten eine Jobbörse für Menschen mit Behinderungen auf. Bisher nutzen vor allem Unternehmen aus dem süddeutschen Raum die Möglichkeit, Stellenangebote gezielt an Menschen mit Behinderungen zu richten. Ebenso können Menschen mit Behinderungen ihre Stellengesuche in die Jobbörse einstellen.

www.myhandicap.de

Unterstützung für Autisten

Das kleine gemeinnützige Unternehmen Specialisterne ist auf Autismus in der Arbeitswelt spezialisiert. Das Angebot richtet sich momentan an Absolventinnen und Absolventen mathemitscher und naturwissenschaftlicher Studiengänge. Die Firma bemüht sich um eine Vermittlung oder stellt selbst ein.
de.specialisterne.com

 

Weitere Informationen und mögliche Ansprechpersonen finden Sie in einem Flyer der IHK Regensburg.