Wie sieht "Global Software Engineering" in Pandemiezeiten aus?

18.12.2020
Von: Prof. Dr. Markus Westner

Softwareentwicklung findet vermehrt in internationalen Teams statt. So auch bei der BSH Hausgeräte GmbH mit einem großen Entwicklungsstandort in Regensburg. Im Gastvortrag stellte BSH die Besonderheiten globaler Softwareentwicklung vor.

Von oben: Michael Oberacher von der BSH Hausgeräte GmbH und Prof. Dr. Markus Westner sowie Antonia Krull und Uwe Hauser, ebenfalls von der BSH, beim Gastvortrag mit und für Studierende der OTH Regensburg.

Von oben: Michael Oberacher von der BSH Hausgeräte GmbH und Prof. Dr. Markus Westner sowie Antonia Krull und Uwe Hauser, ebenfalls von der BSH, beim Gastvortrag mit und für Studierende der OTH Regensburg. Foto: OTH Regensburg/Prof. Dr. Markus Westner

In einem virtuellen Gastvortrag, zu dem Prof. Dr. Markus Westner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) die BSH Hausgeräte GmbH eingeladen hatte, stellten Uwe Hauser (Head of Software Device), Michael Oberacher (Software Developer) und Antonia Krull (Strategic Innovation) zunächst die BSH Hausgeräte GmbH und den Standort in Regensburg vor. Dabei gingen sie auf die speziellen Herausforderungen ein, die sich durch veränderte Kundenwünsche in Bezug auf Haushaltsgeräte für die Produktentwicklung ergeben: Vernetzung, Digitalisierung und kulturelle Einflüsse sind hier Haupttreiber.

BSH ist rund um den Globus in vielen Märkten präsent und unterhält Fertigungs- und Entwicklungsstandorte in ganz verschiedenen Regionen. Entsprechend wird auch die Software für die Haushaltsgeräte in global verteilten Teams entwickelt. Eine solche global verteilte Softwareentwicklung bringt aber auch Herausforderungen mit sich: erschwerte Kommunikation, Zeitzonenunterschiede, kulturelle Verschiedenheiten und vor allem den Einfluss der Pandemie, die etwa Reisen und persönliche Treffen derzeit erschwert.

Einblicke und konkrete Beispiele für die Studierenden

Im Vortrag gewannen die Studierenden Einblicke in das Management solcher international verteilten Softwareentwicklungsteams, und zwar anhand konkreter Beispiele. Es wurden Erfahrungen und Best Practices geteilt, aber auch Erfahrungen, wie man entsprechende IT-Infrastruktur bereitstellt und mit kulturellen Unterschieden umgeht.

Der Vortrag fand in englischer Sprache statt und war auch für Angehörige ausländischer Partnerhochschulen offen. Insgesamt nahmen 40 Personen teil – unter ihnen nicht nur Studierende der OTH Regensburg, sondern auch Kolleg*innen und Studierende aus Kanada, Hongkong und Malaysia. Nach dem Vortrag gab es zudem eine intensive Fragerunde. „Unsere Studierenden schätzen die Praxisperspektive, die die Gastreferenten ermöglichen. Das virtuelle Format erleichtert die Teilnahme für Studierende und es ist auch für potenzielle Referent*innen leichter, ‚an die OTH Regensburg‘ zu kommen“, so das Fazit von Prof. Dr. Westner von der Fakultät Informatik und Mathematik.

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