Stadt der Wissenschaft: 2. Platz für Regensburg

31.03.2011
Von: Anja Maria Glejzor

Im Wettbewerb um den "Wissenschafts"-Titel 2012 schafft die Stadt Regensburg den 2. Platz. Die Entscheidung fiel in Mainz. Auch Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein war dabei.

Der zweite Sieger: Im Wettbewerb um den Titel "Stadt der Wissenschaften 2012" hat Regensburg, ebenso wie Halle, den zweiten Platz und somit 50.000 Euro geschafft. Foto: Glejzor

Zum siebten und letzten Mal fand am 29. März 2011 der Wettbewerb um den Titel „Stadt der Wissenschaft 2012“ in Mainz statt. Diese Auszeichnung soll die Bedeutung des Wissenschaftsstandorts steigern, Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik stärken und vor allem Bürger für die Wissenschaft begeistern. Drei Städte - Halle, Lübeck und Regensburg - beeindruckten mit lebhaften Präsentationen die 17-köpfige Jury. Jedoch konnte Lübeck mit dem Slogan „Hanse trifft Humboldt“ am besten überzeugen und holte sich den mit 250.000 Euro dotierten Titel des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft. Halle und Regensburg erhielten einen Trostpreis von je 50.000 Euro, der für ein wissenschaftliches Projekt verwendet werden muss.

Dennoch haben sich der Aufwand und die Vorbereitung gelohnt. Das Regensburger Team (Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Reinhausen Michael Rohde, Rektor der Universität Prof. Dr. Thomas Strothotte, Kanzler der Universität Dr. Christian Blomeyer, Präsident der Hochschule Prof. Dr. Josef Eckstein) zusammen mit der zehnjährigen Shanon Schröder als Zukunftsträgerin präsentierten Regensburg als „starken Dipol an der Donau. Die Vision „Wirtschaft und Wissenschaft verschmelzen in Regensburg zu einem Standort des Wissens und der Innovation“ wurde besonders deutlich und die Kreativität des entwickelten Konzepts durch die Juroren gelobt. Mit einem weinenden Auge, aber hoch motiviert in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und Wirtschaft die Vision in den kommenden Jahren umzusetzen, trat die etwa 25-köpfige Regensburger Crew die Heimreise an.

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