Sensorik-ApplikationsZentrum jetzt in der TechBase

06.07.2016
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Aufbruchstimmung im SappZ: 25 Arbeitsplätze und ein klimatisiertes Labor für das empfindliche Mess-Equipment stehen der Forschungseinheit SappZ der OTH Regensburg künftig für dessen vielfältige Aktivitäten zur Verfügung.

Prof. Dr. Rudolf Bierl, Leiter des Sensorik-ApplikationsZentrums (SappZ) der OTH Regensburg

Prof. Dr. Rudolf Bierl, Leiter des Sensorik-ApplikationsZentrums (SappZ) der OTH Regensburg, ist jetzt mit seinem Forschungsteam in die TechBase gezogen. Foto: OTH Regensburg

Vom beengten Container mit insgesamt 120 Quadratmetern in lichtdurchflutete 250 Quadratmeter Büro plus 177 Quadratmeter Labor: Das Sensorik-ApplikationsZentrum, kurz SappZ, der OTH Regensburg hat mit dem Umzug in das Innovationszentrum TechBase einen Quantensprung vollzogen – einen längst überfälligen, betrachtet man allein die Summe an Fördergeldern, die das Labor seit seinem Bestehen im März 2010 eingeworben hat: 7,8 Millionen Euro sind seither in Projekte zu Themen aus dem Bereich der optischen Messtechnik, der Mikromechanik oder der Weiterentwicklung von Quadrocoptern geflossen. Ein neu beantragtes Projekt aus dem Programm FH-Impuls soll dem Labor weitere Möglichkeiten eröffnen. „Dann könnten wir uns eventuell hier in der TechBase noch vergrößern“, sagt Prof. Dr. rer. nat Rudolf Bierl, Leiter des SappZ. 

Zunächst jedoch stehen dem SappZ-Team 25 Arbeitsplätze zur Verfügung: Acht Ingenieure arbeiten hier, es laufen eine Handvoll Promotionen, zwei Studierende feilen an ihrem Master „Applied Research in Engineering Sciences“ und etliche Studierende machen an dem Labor ihre Bachelor- und Masterarbeit. Für ihre Versuchsarbeiten müssen sie alle derzeit noch den Weg hinüber auf den Campus zurücklegen: Das neue Labor im Erdgeschoss der TechBase ist noch in der Bauphase. Nach Fertigstellung wird in den dann klimatisierten Räumen das empfindliche Mess-Equipment des SappZ seinen Platz haben. Am alten Standort konnten Geräte ab einer gewissen Raumtemperatur überhaupt nicht mehr in Betrieb genommen werden. 

Angesichts der neuen Räumlichkeiten, des neuen 3D-Druckers für Metalle und der Aussicht auf einen 3D-Drucker zur Glaskörperstrukturierung herrscht im SappZ Aufbruchstimmung. Am neuen Standort will man die Schlüsselrolle als Bindeglied der Sensorikkompetenzen an der OTH Regensburg und der Universität Regensburg weiter ausbauen. Die hier neu entwickelten Methoden im Bereich der Sensorik sollen über das SappZ der Industrie zugänglich gemacht werden.

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