SAP NetWeaver® in der Praxis - Technologie und Anwendungen

29.03.2006
Von: Feldmeier, Claudia

Anlässlich des zweijährigen Bestehens veranstaltete das Kompetenzzentrums für Software Engineering einen Workshop an der FH Regensburg.

Die Vizepräsidentin der Hochschule Regensburg, Prof. Dr. Süß-Gebhard, erläuterte in ihrer Begrüßung die Kooperationen mit Unternehmen der Region. Der Dekan des Fachbereichs Informatik/Mathematik, Prof. Dr. Schicker, stellte die Schwerpunkte des Fachbereichs in Lehre und angewandter Forschung vor. Herr G. Schmid, Director IT MFG Regensburg, Infineon Technologies AG, ging auf die Schwerpunkte und Ziele der  Industriekooperation insbesondere aus der Sicht der Industrie ein.

Der erste Block der Tagung wurde mit einem 30minütigen Vortrag von Josef Wagmann, MSG Systems AG, Geschäftsstelle Passau, mit dem Titel „Enterprise Service Architekturen und SAP NetWeaver: Erfahrungen, Chancen und Risiken“ eingeleitet. Anschließend wurden verschiedene NetWeaver Komponenten anhand konkreter Industrieprojekte vorgestellt, an denen CC-SE-Mitarbeiter beteiligt sind.

Im zweiten Teil des Workshops  wurde ein Portalprojekt von Siemens VDO gezeigt und auf das eGovernment-Portal des Freistaats Bayern eingegangen. Anschließend entwickelten zwei CC-SE-Mitarbeiter „live“ zwei kleine Applikationen.

Das Kompetenzzentrum für Software Engineering – eine Kooperation namhafter Unternehmen aus der Region Regensburg – wird zwei Jahre alt!
Das Kompetenzzentrum für Software Engineering der Hochschule Regensburg hat zwei turbulente Jahre hinter sich. Die Industriekooperation begann am 01.02.2004 mit drei Partnern und gleich viele Mitarbeitern. Heute zählt das CC-SE fünf Kooperationspartner (darunter eine staatliche Behörde), 15 feste Mitarbeiter sowie 5 weitere Studenten und Praktikanten.

Die Ergebnisse der Kooperation können sich sehen lassen: Das CC-SE wird im laufenden einen Umsatz von ca. 750.000 Euro erwirtschaften. Über die firmenbezogene Projektarbeit hinaus sind in einer Reihe von firmenübergreifenden Projekten Ergebnisse entstanden, die allgemein verfügbar sind (www.cc-se.net: Evaluation  von UML-Methoden und Werkzeugen für embedded systems, Evaluation der neuen NetWeaver-Technologien von SAP, etc.).  Im Rahmen eines OpenSource-Projekts wird ein „Universal Windows Service“ entwickelt (http://uws.sourceforge.net.). 

In einer Reihe von Vorlesungen werden  die Schwerpunkte der Projektpartner „in die Hochschule hineingetragen“ und  tragen zur Profilbildung  und Stärkung der Praxisorientierung des Fachbereichs Informatik/Mathematik bei. Beispiele solcher Vorlesungen sind „IT in der Halbleiterproduktion“ und „Software Engineering für embedded systems“.

Die Grundlage der Industriekooperation
Technische Anwendungen und Systeme setzen mittlerweile umfangreiche Informationssysteme ein. Das gilt in der Fahrzeugsteuerung ebenso wie im Gebäudemanagement, der Steuerung und Überwachung von technischen Anlagen oder der Halbleiterfertigung. Die Anwendung von modernen Methoden des Software-Engineering von der Programmspezifikation bis zur Inbetriebnahme, Pflege und Weiterentwicklung der Systeme ist eine Frage der Produktivität aber auch der Software-Qualität.

Das Kompetenzzentrum für Software Engineering (www.cc-se.net) ist eine Einrichtung des Instituts für Angewandte Forschung und Wirtschaftskooperationen der Fachhoschule Regensburg. In der Kooperation sind derzeit folgende Unternehmen beteiligt: Infineon Technologies AG, Micron Electronic Devices, Osram Opto Semconductors GmbH, Siemens VDO und das Landesamt für Finanzen.  Das Kompetenzzentrum verfolgt folgende Ziele:

•  Synergieeffekte herausarbeiten und nutzen
•  den Austausch zwischen Unternehmen im Raum Regensburg initiieren
•  den Technologietransfer von der Hochschule zur Industrie forcieren
•  die Studentenausbildung noch stärker an die in der Praxis geforderten Schlüsselqualifikationen anpassen und junge Menschen an die Unternehmen der Region heranführen.

Das Kompetenzzentrum wird von Prof. Dr. A. Tsakpinis (Athanassios.Tsakpinis(at)cc-se.net) geleitet. Ziele und Aufgaben des Verbundvorhabens werden von einem Beirat bestimmt, der aus Vertretern der Hochschule und der beteiligten Industriepartner gebildet wird.

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