HS.R entwickelt Sprüh-Gerät für Fraunhofer-Institut

13.12.2011
Von: Feuerer, Diana

Das Kompetenzzentrum Nanochem der Hochschule Regensburg (HS.R) hat das Spraytool an die Fraunhofer Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien (EMFT) in München übergeben.

Offizielle Übergabe des Sprüh-Geräts: (von links) Nanochem-Leiter Prof. Dr. Alfred Lechner, Dipl.-Ing. Frank Steckler, HS.R-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Baier und Dr.-Ing. Martin Richter von Fraunhofer EMFT. Foto: Feuerer

In Form eines Kooperationsprojekts mit der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien (EMFT) hat das Kompetenzzentrum
Nanochem unter der Leitung von Prof. Dr. Alfred Lechner der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik der Hochschule Regensburg (HS.R) ein spezielles Sprühverfahren für dünne Filme entwickelt.

Das entsprechende Gerät ermöglicht es zum Beispiel einige µm dicke Silkondichtungen mit hoher Präzision herzustellen, die die Fraunhofer EMFT in Mikropumpen maßgerecht einbaut. Die Fraunhofer EMFT nutzt das Spraytool für Vorlaufforschungen zum Beispiel im Bereich der Medizin, um neue Methoden zur Heilung von Wunden zu erarbeiten. 

„Dieses Gerät ist ein wichtiger Baustein unserer Forschung im Bereich der Mikropumpen“, sagte Dr.-Ing. Martin Richter von Fraunhofer EMFT anlässlich der Übergabe des Geräts an der HS.R. Von Seiten der HS.R gratulierte Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Baier zu dem gemeinsamen Erfolg von Fraunhofer EMFT und dem Kompetenzzentrum Nanochem. Für die Hochschule sei das Spraytool ein erster wichtiger Schritt in diesem Technologiebereich, so Prof. Dr. Baier.

Der verantwortliche Projektleiter des Kompetenzzentrums Nanochem an der HS.R , Prof. Dr. Alfred Lechner, lobte die jahrelange, sehr gute Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Einrichtung. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werde derzeit ein weiteres Gerät mit vollständig neuem Mikrosprühkopf für eine Firma im Bereich organische Photovoltaik für große Substrate entwickelt, so Prof. Dr. Lechner. Von Seiten des Kompetenzzentrums Nanochem war maßgeblich Dipl.-Ing. Frank Steckler an dem Projekt beteiligt. Der erste Prototyp des Spraytools entstand im Jahr 2003 im Zuge einer Diplomarbeit.

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