Gymnasiasten aus Weiden im Programmier-"Fieber"

23.11.2010
Von: Armin Gardeia

Gymnasien aus nah und fern sind an der Hochschule Regensburg (HS.R) zu Gast, um das Angebot "P-Seminar" an der HS.R kennenzulernen.

Interesse an einem P-Seminar: Die P-Seminargruppe des Keplergymnasiums aus Weiden mit dem Lehrer Mike Ganshorn und dem Dipl. Inf. Matthias Böhm. Foto: Gardeia

Im Rahmen des P-Seminars „Informatik“ haben Schüler und Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums aus Weiden die Hochschule Regensburg (HS.R) besucht. Eine Einführung in die Programmierung der Lego NXT Mindstorms Roboter begeisterte alle.

Zur Vorbereitung auf das P-Seminar im kommenden Sommersemester 2011 informierten sich 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter der Leitung ihres Lehrers Mike Ganshorn über das Angebot zu den P-Seminaren der Hochschule Regensburg. Nach einer kurzen Begrüßung wurde es auch gleich ernst. Unter der Anleitung des Dipl. Inf. Matthias Böhm, Masterstudent im Laboratory for Safe and Secure Systems, Leitung Prof. Dr. Jürgen Mottok der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, wurden die Schüler auch gleich aktiv und waren gar nicht mehr zu bremsen. Ohne Pause bauten Sie die Roboter zusammen, programmierten verschiedene Übungen und konnten die Ergebnisse auch gleich testen.

Die P-Seminare zur NXT Roboter Programmierung laufen aktuell im zweiten Durchgang an der HS.R. Im vergangenen Semester, (Sommersemester 2010) wurde auch erstmalig zusammen mit Studierenden, Schülern und Schülerinnen und Lehrenden an der Thematik mit sehr großem Erfolg gearbeitet, was auch in einer aktuellen Kooperation mit dem Goethe Gymnasium Regensburg weitergeführt wird.

Nach Auskunft des Projektreferenten der HS.R, Dipl. Päd. Armin Gardeia, begeistern sich allmählich immer mehr Gymnasien aus nah und fern für eine Kooperation mit der Hochschule Regensburg. Die Gymnasien sind seit der Reform der gymnasialen Oberstufe angehalten, mit externen Partnern die P-Seminare (Projektseminare) zu gestalten. Diese Art der Studienorientierung vermittelt den Schülern und Schülerinnen einen sehr guten Einblick in das Studieren und trägt somit auch zu einer „Kundenbindung“, wie man in der Wirtschaft sagt, bei.

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