Forschungsprojekt: „Sonne tanken mit PV-Charge“

07.11.2011
Von: Josef Schönhammer, E.ON

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Hochschule Regensburg mit E.ON Bayern soll die Möglichkeit untersucht werden, den steigenden Energiebedarf mithilfe von Photovoltaik-Energie zu decken.

E.ON Bayern und Hochschule Regensburg besiegeln gemeinsames Forschungsprojekt: Uwe Thomas (E.ON Bayern), Dr. Egon Westphal (Vorstand Technik/Netz E.ON Bayern), HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein, Prof. Dr. Andreas Welsch und Prof. Dr. Manfred Bruckmann (beide von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik) (von links). Foto: Christian Schmalzl

Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch und damit steigt auch die Nachfrage nach regenerativen Energien und Ladesystemen für Elektrofahrzeuge. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Hochschule Regensburg mit E.ON Bayern soll jetzt die Möglichkeit untersucht werden, den steigenden Energiebedarf mithilfe von Photovoltaik-Energie zu decken.

Bayern eignet sich besonders für diese Untersuchung, da es bundesweit den höchsten Anteil an Photovoltaik-Anlagen besitzt. „Im Rahmen unseres Forschungsprojekts mit der Hochschule Regensburg wollen wir aus dem Zusammenspiel von Photovoltaik und Elektromobilität Erkenntnisse für das Netz von morgen gewinnen“, so Dr. Egon Westphal, Vorstand Technik/Netz bei E.ON Bayern.

Das Forschungsprojekt „Sonne tanken mit PV-Charge“, das bei Prof. Dr. Andreas Welsch und Prof. Dr. Manfred Bruckmann von der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Regensburg angesiedelt ist, untersucht konkret das direkte Laden von Elektrofahrzeugen aus Photovoltaik-Anlagen auf Gleichstrombasis. Ziel dabei ist es, Übertragungsverluste so gering wie möglich zu halten und die Ladesysteme, die zu 100 Prozent aus Photovoltaik-Energie gespeist werden, optimal aufeinander anzupassen. Mit den Erkenntnissen aus diesem und weiteren Forschungsprojekten will der Netzbetreiber E.ON Bayern Rückschlüsse auf zukünftige Betriebsmöglichkeiten und deren ökonomische, ökologische und politische Rahmenbedingungen ziehen.

„Ich freue mich, dass unsere jahrelange Partnerschaft mit der Hochschule Regensburg durch dieses auf zwei Jahre angelegte Forschungsprojekt weiter intensiviert und bekräftigt wird“, sagte Westphal bei der Vertragsunterzeichnung am vergangenen Freitag. Ausdrücklich dankte er dem Präsidenten der Hochschule Regensburg, Prof. Dr. Josef Eckstein, für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Hochschule und E.ON Bayern in vielen Bereichen.

Prof. Eckstein beeindruckte dieses neue innovative Energieprojekt und freute sich, dass seine Hochschule bayernweit die erste sei, die in diesem Forschungsbereich mit einem Unternehmen kooperiere. „Es ist für die Zukunft sehr wichtig, dass auch die Hochschulen entsprechende Fachkompetenz für die Energiewirtschaft einbringen“, so Prof. Eckstein. 

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